{"id":373,"date":"2008-07-16T14:40:34","date_gmt":"2008-07-16T13:40:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=373"},"modified":"2008-07-16T19:48:25","modified_gmt":"2008-07-16T18:48:25","slug":"gegenworte-zeitschrift-fur-den-disput-uber-wissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2008\/07\/gegenworte-zeitschrift-fur-den-disput-uber-wissen\/","title":{"rendered":"GEGENWORTE &#8211; Zeitschrift f\u00fcr den Disput \u00fcber Wissen"},"content":{"rendered":"<p>Eine hochempfehlenswerte Zeitschrift<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.gegenworte.org\/index.html\">GEGENWORTE &#8211; Zeitschrift f\u00fcr den Disput \u00fcber Wissen<\/a><\/p>\n<p>Aus der Startseite:<\/p>\n<blockquote>\n<blockquote><p>\u2022 fragen nach \u2022 widersprechen \u2022 stellen Zusammenh\u00e4nge her<\/p>\n<p>Die Zeitschrift wurde 1997 von Dieter Simon und Hazel Rosenstrauch gegr\u00fcndet und wird von der <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.bbaw.de\/\">Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften<\/a> herausgegeben. Der Name rekurriert auf Paul Celan, der damit jene unpr\u00e4tenti\u00f6sen und unpathetischen \u00c4u\u00dferungen bezeichnete, die uns aus dem Nebel des Alltagsgeschw\u00e4tzes f\u00fchren und uns vor der Blendung durch die gro\u00dfen Reden bewahren &#8230;<\/p>\n<p>GEGENWORTE laden zum Mitdenken \u00fcber die Probleme einer komplexen, von Experten abh\u00e4ngigen Gesellschaft ein. Die Edition widmet sich zweimal j\u00e4hrlich einem kontroversen Thema aus dem Umfeld der Wissenschaft, das aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und er\u00f6rtert wird. Professorinnen, Journalisten, Prakterinnen und Studierende denken in einer verst\u00e4ndlichen Sprache quer \u00fcber Disziplinen und Genres hinweg nach. Die Hefte sind f\u00fcr Wissenschaftler und interessierte Laien gleicherma\u00dfen informativ.<\/p>\n<p>Redaktion: Wolfert von Rahden<\/p>\n<p><font color=\"#ffffff\">&#8212;&#8212;<\/font><\/p><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<p>Aus der Seite <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.gegenworte.org\/projekt.html\">Das Projekt<\/a>:<\/p>\n<blockquote>\n<blockquote><p>GEGENWORTE werden von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben. Die Zeitschrift &#8211; 1997 vom Pr\u00e4sidenten der BBAW, Prof. Dieter Simon, gegr\u00fcndet &#8211; ist im vorigen Jahrhundert angetreten, um nach Wegen zu suchen, wie Wissenschaft auf eine der Wissenschaft ad\u00e4quate Weise (\u00fcber sich selbst und mit anderen Bereichen der Gesellschaft) kommunizieren kann. Zu den speziellen Aufgaben des Projektes geh\u00f6rt die Auseinandersetzung mit den Bedingungen, unter denen Wissenschaft produziert wird, die Herstellung von Kontexten und nicht zuletzt die Bef\u00f6rderung einer kritischen Urteilsf\u00e4higkeit auch gegen\u00fcber wissenschaftlichen Experten.<\/p>\n<p>Das Interesse an <strong>Wissenschaftskommunikation<\/strong> ist seither sprunghaft angestiegen. Es gibt sehr viel mehr Veranstaltungen, die sich an die \u00d6ffentlichkeit wenden, als noch vor 5 Jahren und enorme Anstrengungen innerhalb wissenschaftlicher Institutionen, die eigene Arbeit nach au\u00dfen hin darzustellen, f\u00fcr die Forschung zu werben oder Wissenschaft zu einem Thema f\u00fcr die Allgemeinheit werden zu lassen. Insofern hat sich die Landschaft ver\u00e4ndert. Dennoch hat es sich nicht er\u00fcbrigt, an der &#8222;Emanzipation der \u00d6ffentlichkeit von der Wissenschaft&#8220; mitzuwirken, um sowohl &#8222;distanzloser Wissenschaftsgl\u00e4ubigkeit wie rabiater Wissenschaftsfeindlichkeit&#8220; (wie es Dieter Simon 1997 formuliert hatte) zu begegnen.<\/p>\n<p><strong>Integration statt Kulturkampf<\/strong>: Seit Jahren oder Jahrzehnten wird dar\u00fcber diskutiert, dass Natur- und Kulturwissenschaften, reine und angewandte Forschung, Medien und Wissenschaft jeweils unterschiedliche Kulturen mit je eigenen Mentalit\u00e4ten und Sprachen sind. Gegenworte bem\u00fchte sich von Anfang an darum, Disziplin- und &#8218;Standes&#8217;grenzen zu \u00fcberschreiten und dabei \u00fcber die leeren und unproduktiven Beschw\u00f6rungsformeln der Interdisziplinarit\u00e4t hinauszugelangen. Zu den konzeptionellen \u00dcberlegungen geh\u00f6rt seit den ersten Nummern, dass wir die Kulturen integrieren und einen neuen Ton in das Sprechen und Schreiben \u00fcber Wissenschaft bringen wollen.<\/p>\n<p>Gegenworte versucht, an bestimmte <strong>Standards der Kommunikation<\/strong> zu erinnern, die in anderen (auch wissenschaftlichen) Medien aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden vernachl\u00e4ssigt werden und setzen auf das Gespr\u00e4ch, aus dem nicht nur Wissenschaft entsteht. Eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des Konzepts spielt der Versuch, eine Sprache zwischen der Hermetik von Fachsprachen und den Methoden des Marketing zu finden.<\/p>\n<p>Zur Orientierung an wissenschaftlichen Ma\u00dfst\u00e4ben geh\u00f6rt, dass wir \u00d6ffentlichkeit nicht nur als eine zu \u00fcberzeugende Zielgruppe &#8218;behandeln&#8216;, sondern als Ort des Aushandelns verstehen und diesen idealtypisch gedachten Prozess zumindest innerhalb der wissenschaftlichen \u00d6ffentlichkeit zu bef\u00f6rdern suchen. Die Edition beleuchtet Probleme an den R\u00e4ndern der Disziplinen, und sie versteht sich als <strong>virtueller Salon<\/strong>, in dem Forscherinnen und Forscher, Journalisten, K\u00fcnstlerinnen, Praktiker und Schriftsteller in einer Sprache disputieren, die weder unn\u00f6tig simplifiziert noch den Laien ausschlie\u00dft.<\/p><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine hochempfehlenswerte Zeitschrift GEGENWORTE &#8211; Zeitschrift f\u00fcr den Disput \u00fcber Wissen Aus der Startseite: \u2022 fragen nach \u2022 widersprechen \u2022 stellen Zusammenh\u00e4nge her Die Zeitschrift wurde 1997 von Dieter Simon und Hazel Rosenstrauch gegr\u00fcndet und wird von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben. 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