{"id":359,"date":"2008-07-05T10:09:09","date_gmt":"2008-07-05T09:09:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=359"},"modified":"2008-07-05T10:09:09","modified_gmt":"2008-07-05T09:09:09","slug":"dr-markus-possel-mathematismus-in-hochkultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2008\/07\/dr-markus-possel-mathematismus-in-hochkultur\/","title":{"rendered":"Dr. Markus P\u00f6ssel: Mathematismus in Hochkultur?"},"content":{"rendered":"<p>Ich komme zur\u00fcck auf mein Gedankenexperiment <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=333\">Was w\u00fcrde am Strand passieren? <\/a>und auf die Antwort vom 30. Juni 2008 auf meine Anfrage von Herrn Dr. Markus P\u00f6ssel, Redakteur der Webseite des Max-Planck-Instituts \u201e<em>Einstein-Online<\/em>&#8222;: <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=353\">Dr. Markus Poessel zu meinem Gedankenexperiment \u201eWas w\u00fcrde am Strand passieren?&#8220;:<\/a><\/p>\n<blockquote>\n<blockquote><p>Sehr geehrte Frau Lopez,<\/p>\n<p>vielen Dank fuer Ihre Frage an Einstein Online.<\/p>\n<p>Analogien sind zum Verstaendnis physikalischer Theorien nur dann nuetzlich, wenn sie die wesentlichen Aspekte richtig abbilden.<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\nDaher gleich fuer Licht formuliert: Auch ein Lichtsignal wird die Beobachter an Ihrem Strand <strong>je nach deren Aufenthaltsort frueher oder <\/strong><strong>spaeter erreichen<\/strong>. Jeder Beobachter(*), der die Geschwindigkeit des Lichtes misst (und dazu ja mindestens zweimal bestimmen muss, wann sich das Licht an welchem Ort befindet) wird allerdings <strong>den gleichen Geschwindigkeitswert erhalten<\/strong>, im Gegensatz zu Geschwindigkeitsmessungen an Wasserwellen.<\/p>\n<p>[Hervorhebungen im Fettdruck durch\u00a0Lopez]<\/p><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<p><font color=\"#ffffff\">&#8212;&#8211;<\/font><\/p>\n<p>Die Aussage P\u00f6ssels, dass die Lichtwelle die Beobachter \u201e<em>fr\u00fcher oder sp\u00e4ter je nach deren Aufenthaltsort erreicht<\/em>&#8222;, wie er es uns <strong><u>sprachlich<\/u><\/strong> unmissverst\u00e4ndlich versichert, steht im krassen Widerspruch mit dem <strong><u>mathematischen<\/u><\/strong> Ergebnis der relativistischen Geschwindigkeitsaddition, die immer denselben konstanten Wert f\u00fcr die Relativgeschwindigkeiten zwischen Lichtwelle und allen beliebig bewegten Beobachtern ergibt.<\/p>\n<p>Das von uns allen aus der Realit\u00e4t bekannte Ph\u00e4nomen des \u201e<em>fr\u00fcher oder sp\u00e4ter je nach Aufenthaltsort<\/em>&#8220; kann n\u00e4mlich <strong><u>nur<\/u><\/strong> mit der klassischen Geschwindigkeitsaddition mathematisch korrekt beschrieben werden, wo die Welle auch beliebig viele Relativgeschwindigkeiten zu beliebig vielen Beobachtern hat.<\/p>\n<p>Mein Fazit:<\/p>\n<p>Die Antwort von Dr. Markus P\u00f6ssel zeigt meiner Meinung nach eindeutig, dass er sich selbst nicht vorstellen kann, dass eine Welle eine konstante Geschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern haben kann, genauso wenig wie wir uns es auch vorstellen k\u00f6nnen, und er versichert uns deswegen auch unmissverst\u00e4ndlich, dass die Lichtwelle die Beobachter \u201e<em>fr\u00fcher oder sp\u00e4ter je nach Aufenthaltsort<\/em>&#8220; erreicht, wie in der Realit\u00e4t und wie in der guten, alten, klassischen Physik.<\/p>\n<p>Dabei steht er im unl\u00f6sbaren Widerspruch mit der mathematischen Beschreibung dieses Ph\u00e4nomens durch die relativistische Geschwindigkeitsaddition, die ganz im Gegenteil beschreibt, dass die Welle alle beliebig bewegten Beobachter zum selben Zeitpunkt und am selbem Ort erreicht: Ein Unfug ohne gleichen und eine unvorstellbare Absurdit\u00e4t, die Dr. P\u00f6ssel selbst gedanklich und sprachlich ablehnt. Mathematismus in Hochkultur?<\/p>\n<p>(Jocelyne Lopez)\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich komme zur\u00fcck auf mein Gedankenexperiment Was w\u00fcrde am Strand passieren? und auf die Antwort vom 30. 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