{"id":339,"date":"2008-06-23T12:35:04","date_gmt":"2008-06-23T11:35:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=339"},"modified":"2008-06-23T12:35:04","modified_gmt":"2008-06-23T11:35:04","slug":"dr-helmut-roeschlau-ist-die-einsteinsche-relativitatstheorie-noch-aufrechtzuerhalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2008\/06\/dr-helmut-roeschlau-ist-die-einsteinsche-relativitatstheorie-noch-aufrechtzuerhalten\/","title":{"rendered":"Dr. Helmut Roeschlau: Ist die EINSTEINsche Relativit\u00e4tstheorie noch aufrechtzuerhalten?"},"content":{"rendered":"<p>Nachstehend Ausz\u00fcge aus einem Artikel in der Zeitschrift \u201e<em>raum&amp;zeit<\/em>&#8222;, August 1984, Seiten 112-115 von Dr. rer. nat. Helmut R\u00f6schlau: <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/raum+zeit-1984-S.112-115.pdf\">Ist die EINSTEINsche Relativit\u00e4tstheorie noch aufrechtzuerhalten?<\/a><\/p>\n<blockquote>\n<blockquote><p>Die spezielle Relativit\u00e4tstheorie EINSTEINs steht heute &#8211; nach dem die \u201e<em>etablierten<\/em>&#8220; Physiker diese fest in ihre Konzeption eingebaut haben &#8211; wieder mit zunehmendem Interesse im Mittelpunkt heftiger Diskussionen. Dabei geht es um den historisch legend\u00e4ren Versuch von MICHELSON. Aus dem Ergebnis dieses Versuches leitete EINSTEIN sein Postulat vom Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit <em>c<\/em> ab, unabh\u00e4ngig von der Relativbewegung der Lichtquelle vom Beobachter.<\/p>\n<p>Diese Feststellung wird als das \u201e<em>EINSTEINsche Prinzip<\/em>&#8220; betrachtet. Man wusste bereits seit GALILEIs Zeiten, dass es mit rein mechanischen Mitteln nicht m\u00f6glich ist, ein Inertialsystem von einem anderen zu unterscheiden, d.h., man konnte nicht feststellen, ob ein Inertialsystem S sich gegen\u00fcber einem zweiten S&#8216; in absoluter Ruhe befindet, d.h. in Ruhe innerhalb eines absoluten kosmischen Koordinantensystems oder innerhalb eines den kosmischen Raum durchdringenden \u00c4thers.<\/p>\n<p>Die von MAXWELL begr\u00fcndete elektromagnetische Feldtheorie lie\u00df nun folgende Vermutung aufkommen: Wenn es mit mechanischen Hilfsmitteln nicht m\u00f6glich ist, die Relativbewegung zweier Inertialsystem gegeneinander festzustellen, war es dann evtl. m\u00f6glich, durch einen geeigneten elektrodynamischen-optischen Versuch die Bewegung der Erde relativ zum \u00c4ther, d.h. ihre absolute Bewegung nachzuweisen?<\/p>\n<p>Es m\u00fcsste sich z.B. die Lichtausbreitung in Richtung der Erdbewegung anders verhalten als in der umgekehrten oder in der dazu senkrechten Richtung; denn da das GALILEIsche Relativit\u00e4tsprinzip nicht gilt &#8211; so meinte man &#8211; beobachtet man auf der bewegten Erde nicht die \u201e<em>Absolutgeschwindigkeit<\/em>&#8220; <em>c<\/em> des Lichtes, sondern ihre \u201e<em>Relativgeschwindigkeit<\/em>&#8222;, also die Vektordifferenz zwischen der Absolutgeschwindigkeit <em>c<\/em> und der Erdgeschwindigkeit <em>v<\/em>. Diesen in einer posthumen Arbeit von MAXWELL ge\u00e4u\u00dferten Vorschlag setzte im Jahre 1881 MICHELSON in der Tat um.<\/p>\n<p>Dieser bis heute bedeutende Versuch wurde 1887 von MICHELSON gemeinsam mit MORLEY wiederholt. Er gilt als das uneingeschr\u00e4nkte Alibi f\u00fcr die EINSTEINsche Theorie.<br \/>\nBetrachten wir diesen Versuch einmal, wie es bisher von EINSTEIN und seinen Anh\u00e4ngern interpretiert wurde und zum anderen, wie er von einer neuen Photonentheorie [1] aus beurteilt wird.<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\n<strong>Fazit<\/strong>: Zwischen Lichtquelle L als Sender und Spiegel S als Empf\u00e4nger ist die Lichtgeschwindigkeit stets gleich c, wenn beide &#8211; Sender wie Empf\u00e4nger &#8211; relativ zueinander in Ruhe befinden! Dieses Resultat wird auch in [1] erhalten bei der Ableitung des DOPPLER-Effektes!<\/p>\n<p>Der MICHELSONsche Versuch ist <strong>nicht<\/strong> geeignet, die Relativgeschwindigkeit zwischen zwei Inertialsystemen nachzuweisen! Damit EINSTEIN mit seinem falschen Ansatz &#8211; er setzt die Lichtgeschwindigkeit <em>c<\/em> als gegeben voraus &#8211; seine Rechnung zu dem Ergebnis des MICHELSONschen Versuches f\u00fchren kann, mu\u00df er gem\u00e4\u00df den Transformationen (11) die L\u00e4ngenkontraktion und die Zeitdilatation einf\u00fchren.<\/p>\n<p>Das EINSTEINsche Prinzip existiert <strong>nicht<\/strong>, und es stimmt auch nicht, dass man dieses Prinzip &#8211; wenn auch unbewusst, wie man bisher annahm &#8211; bei der Zeit\u00fcbermittlung durch Funksignale anwandte! In diesem Falle \u00fcbersieht man, dass Sender und Empf\u00e4nger relativ zueinander sich in Ruhe befinden, d.h., dass sie gleicherma\u00dfen an der Erdbewegung teilnehmen. In diesem Falle ist die Lichtgeschwindigkeit stets gleich <em>c<\/em>.<\/p>\n<p>Mit dieser neuen Deutung des MICHELSONschen Versuches erhebt sich die Frage, ob die <strong>EINSTEINsche Relativit\u00e4tstheorie noch aufrechtzuerhalten ist<\/strong>.<\/p>\n<p>(Dr. Helmut R\u00f6schlau)<\/p><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachstehend Ausz\u00fcge aus einem Artikel in der Zeitschrift \u201eraum&amp;zeit&#8222;, August 1984, Seiten 112-115 von Dr. rer. nat. Helmut R\u00f6schlau: Ist die EINSTEINsche Relativit\u00e4tstheorie noch aufrechtzuerhalten? Die spezielle Relativit\u00e4tstheorie EINSTEINs steht heute &#8211; nach dem die \u201eetablierten&#8220; Physiker diese fest in ihre Konzeption eingebaut haben &#8211; wieder mit zunehmendem Interesse im Mittelpunkt heftiger Diskussionen. 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