{"id":332,"date":"2008-06-16T21:15:24","date_gmt":"2008-06-16T20:15:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=332"},"modified":"2008-06-16T21:18:30","modified_gmt":"2008-06-16T20:18:30","slug":"go-mueller-zur-annahme-einsteins-der-konstanz-der-lichtgeschwindigkeit-zu-allen-bewegten-beobachtern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2008\/06\/go-mueller-zur-annahme-einsteins-der-konstanz-der-lichtgeschwindigkeit-zu-allen-bewegten-beobachtern\/","title":{"rendered":"G.O. Mueller zur Annahme Einsteins der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern"},"content":{"rendered":"<p>Nachstehend Ausz\u00fcge aus der Analyse der Forschungsgruppe G.O. Mueller aus dem <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap2.pdf\">Kapitel 2 &#8211; Fehlerkatalog, Fehler B2, Seiten 51-53<\/a> ihrer Dokumentation:<\/p>\n<blockquote>\n<blockquote><p><strong>Alle verschieden bewegten Beobachter sollen f\u00fcr einunddenselben Lichtstrahl dieselbe Lichtgeschwindigkeit c messen<br \/>\n<\/strong><br \/>\nDie kritische Analyse der behaupteten Nicht-Relativit\u00e4t, also der absoluten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ist ein st\u00e4ndiges Thema der Kritiker seit 1909:<\/p>\n<p>(1) Es handelt sich um eine Annahme, f\u00fcr die es keine empirische Best\u00e4tigung gibt; v. Laue selbst gibt zu, da\u00df sie &#8222;<em>\u00fcber den experimentellen Befund hinausgeht<\/em>&#8222;.<\/p>\n<p>(2) Experimentell nicht best\u00e4tigte Annahmen k\u00f6nnen unm\u00f6glich als &#8222;<em>Gesetze<\/em>&#8220; gelten, selbst wenn man sie dazu ernennt.<\/p>\n<p>(3) Die Annahme der absoluten Konstanz kann keine vom &#8222;<em>Relativit\u00e4tsprinzip geforderte<\/em>&#8220; Aussage sein, weil sie dem Relativit\u00e4tsprinzip direkt widerspricht, das Relativit\u00e4tsprinzip f\u00fcr Bewegungen f\u00fcr die Bewegung des Lichts au\u00dfer Kraft setzt.<\/p>\n<p>(4) W\u00e4hrend Albert Einstein 1905 \u00fcberhaupt keinen empirischen Befund f\u00fcr seine Annahme angeben kann, bezieht sich v. Laue 1913 (S. 35) auf den Michelson-Morley-Versuch (MMV): er soll bewiesen haben, da\u00df die &#8222;<em>Lichtfortpflanzung im Vakuum &#8230; bezogen auf alle Systeme, nach allen Richtungen gleichm\u00e4\u00dfig erfolgt<\/em>&#8222;. Diese Behauptung kann durch den ersten Versuch, 1881\/87 erstmalig und mit unvollkommenen Instrumenten unternommen und nicht vollst\u00e4ndig durchgef\u00fchrt, \u00fcberhaupt nicht bewiesen werden, sondern wird, ganz im Gegenteil, durch ein sehr geringes positives Ergebnis bereits des MMV h\u00f6chst unwahrscheinlich gemacht.<\/p>\n<p>(5) Sp\u00e4testens aber nach Sagnac 1913 oder D. C. Miller 1925 und 1927 h\u00e4tten v. Laue und alle Relativisten den Verlust aller Grundlagen f\u00fcr das &#8222;<em>Gesetz<\/em>&#8220; \u00f6ffentlich einr\u00e4umen und das &#8222;<em>Gesetz<\/em>&#8220; kassieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Der Haltlosigkeit in der Sache entspricht Albert Einsteins listige Methode seiner Argumentation in AE1905: auf S. 891-892 gibt er noch zu, da\u00df Relativit\u00e4tsprinzip und absolute C Konstanz &#8222;<em>nur scheinbar unvertr\u00e4glich<\/em>&#8220; sind, macht aber beide schon zur Voraussetzung f\u00fcr die weiteren \u00dcberlegungen; S. 895 werden beide Behauptungen zu Prinzipien ernannt, auf die sich alles weitere st\u00fctzt; S. 899 dreht Albert Einstein den Spie\u00df um: nun wird die absolute Konstanz von den Prinzipien sogar &#8222;<em>verlangt<\/em>&#8222;: &#8222;<em>wie das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in Verbindung mit dem Relativit\u00e4tsprinzip verlangt<\/em>&#8222;, beide Prinzipien sollen offensichtlich bereits als vereinbar gelten und gehen in Albert Einsteins Transformationsgleichungen (S. 899-900) ein; S. 900-901 stellt Albert Einstein \u00fcberraschend fest, da\u00df die Vereinbarkeit der beiden Prinzipien noch nicht bewiesen (!) sei; S. 901 beweist er dann die Vereinbarkeit beider Prinzipien unter Verwendung der Transformationsgleichungen von S. 899-900 &#8211; in die seine beiden Prinzipien bereits eingegangen waren.<\/p>\n<p>Albert Einstein baut also darauf, da\u00df der Leser eine verschlungene Argumentationslinie \u00fcber 10 Textseiten nicht mehr \u00fcberblicken kann, in denen Behauptungen aufgestellt, ihre Beweise aber erst f\u00fcr sp\u00e4ter angek\u00fcndigt werden, inzwischen wird mit den Behauptungen schon gerechnet und die Behauptungen in Formeln eingebracht, aus denen sie sp\u00e4ter &#8222;<em>bewiesen<\/em>&#8220; werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Immerhin hat Albert Einstein nicht vergessen das Kaninchen, das er aus dem Hut zaubern will, vorher hineinzutun. Die offizielle Physik der Nobelpreistr\u00e4ger Planck, v. Laue, Einstein und Born und ihrer Nachfolger verkauft diese Methode und dieses Ergebnis seit 100 Jahren erfolgreich als geniale Revolution aller unserer Vorstellungen \u00fcber Raum und Zeit.<\/p>\n<p>Zur grunds\u00e4tzlichen Problematik: Wenn das Licht sich bewegen soll und in seiner Ausbreitung (Fortpflanzung) eine me\u00dfbare Geschwindigkeit aufweisen soll (alle sind sich einig \u00fcber die 300000 km\/sec), dann m\u00fc\u00dfte auch diese Bewegung dem Relativit\u00e4tsprinzip Galileis unterliegen, also stets in Bezug auf ein Bezugssystem angegeben werden. Als m\u00f6gliche Bezugssysteme stehen f\u00fcr diesen Zweck grunds\u00e4tzlich 3 naheliegende physikalische Optionen zur Auswahl: (1) die Lichtquelle; (2) das Medium (der \u00c4ther oder nur der Raum selbst), in dem sich das Licht ausbreitet; (3) der Empf\u00e4nger (Beobachter), der das Eintreffen des Lichtstrahls feststellt. Quelle, Medium und Empf\u00e4nger k\u00f6nnen sich gegeneinander bewegen, und ein Lichtstrahl kann sich gegen jedes der drei Objekte anders bewegen. Jede physikalische Betrachtung der Lichtbewegung mu\u00df vier Objekte einbeziehen.<\/p>\n<p>In der Literatur, gr\u00f6\u00dftenteils auch der kritischen, wird allgemein angenommen, da\u00df die Option 1 (Lichtquelle) als Bezugssystem f\u00fcr die Lichtgeschwindigkeit ausscheidet, weil man allgemein die Unabh\u00e4ngigkeit der Lichtgeschwindigkeit von der Quelle f\u00fcr erwiesen annimmt (bekannte Ausnahmen: W. Ritz; M. La Rosa).<\/p>\n<p>Die Option 2 (Medium, \u00c4ther, Raum) wird von Albert Einstein von 1905 bis 1920 angeblich f\u00fcr &#8222;<em>abgeschafft<\/em>&#8220; erkl\u00e4rt, k\u00e4me also im Rahmen seiner SRT erst wieder nach 1920 in Betracht, ist jedoch in der Relativistik nach 1920 nicht zur Kenntnis genommen worden.<\/p>\n<p>So bleibt f\u00fcr die Relativistik seit 1905 als Bezugssystem nur die Option 3 (Beobachter) verf\u00fcgbar: und hier verf\u00fcgt Albert Einstein eine Behauptung als Prinzip, f\u00fcr die es auch nicht den Schatten eines empirischen Beweises gibt, und die au\u00dferdem gegen sein eigenes Relativit\u00e4tsprinzip (und das Galileis) verst\u00f6\u00dft. Darin, ohne jeglichen empirischen Befund eine reine Behauptung als universelles Prinzip der Physik auszugeben, k\u00f6nnte die vielger\u00fchmte physikalische K\u00fchnheit der Theorie tats\u00e4chlich bestehen. Angesichts des Ergebnisses erweist sich die K\u00fchnheit jedoch als Leichtsinn.<\/p>\n<p>Geradezu eine Absurdit\u00e4t ist v. Laues Behauptung, ausgerechnet das Relativit\u00e4tsprinzip fordere (!) notwendig dieselben Me\u00dfwerte f\u00fcr C in allen Systemen, also die Nicht-Relativit\u00e4t. Albert Einstein hatte immerhin noch eine wenn auch nur &#8222;<em>scheinbare Unvertr\u00e4glichkeit<\/em>&#8220; einger\u00e4umt. Erst die Relativit\u00e4t aller Bewegungen gro\u00dfartig verk\u00fcnden und anschlie\u00dfend die Relativit\u00e4t f\u00fcr eine bestimmte Erscheinung unterdr\u00fccken: das ist sogar Albert Einstein selbst als &#8222;<em>scheinbar unvertr\u00e4gliche Voraussetzung<\/em>&#8220; (AE1905, S. 891-892) aufgefallen. Bei v. Laue wird der Widerspruch ausdr\u00fccklich zum Gesetz erhoben. Albert Einstein und seine Nachfolger gehen gern noch einen Schritt weiter und wollen die &#8211; angeblich \u00fcberall mit gleichem Wert gemessene &#8211; Lichtgeschwindigkeit sogar zur Einheit des Messens machen, um ihre mathematischen Konstrukte zu vereinfachen. Die Relativisten wollen damit den Grundwiderspruch ihrer Theorie sogar in das empirische Messen einf\u00fchren. Dabei vergessen sie, da\u00df sie einen Quotienten aus zwei Werten bilden m\u00fcssen, von denen sie einen Wert empirisch bisher gar nicht messen k\u00f6nnen: die Zeit f\u00fcr die Ein-Weg-Geschwindigkeit.<br \/>\n<em>AE 1905. &#8211; Laue, Max v.: Das Relativit\u00e4tsprinzip. 2. Aufl. 1913.<\/em><\/p>\n<p>(G.O. Mueller)<\/p><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachstehend Ausz\u00fcge aus der Analyse der Forschungsgruppe G.O. 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