{"id":330,"date":"2008-06-12T10:36:07","date_gmt":"2008-06-12T09:36:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=330"},"modified":"2008-06-12T17:49:24","modified_gmt":"2008-06-12T16:49:24","slug":"die-schnapsidee-des-herrn-albert-einstein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2008\/06\/die-schnapsidee-des-herrn-albert-einstein\/","title":{"rendered":"Die Schnapsidee des Herrn Albert Einstein"},"content":{"rendered":"<p>Ich beziehe mich auf meinen Thread im Forum <em>Politikforum.de<\/em><\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/forum.politik.de\/forum\/showthread.php?t=172525\">Einsteins Postulat: Wo bleiben die experimentellen Best\u00e4tigungen?<\/a><br \/>\nEr\u00f6ffnet am 27.04.07<br \/>\nBeitr\u00e4ge bis heute: 4264<br \/>\nAufrufe bis heute: 87.311<\/p>\n<p>der jedoch vollst\u00e4ndig seit Anfang an wie gew\u00f6hnlich von einer kleinen Gruppe von Aktivisten aus dem Hetz- und Stalkerforum \u201e<em>Alpha Centauri<\/em>&#8220; zugep\u00f6belt wird, ohne Eingreifen der Moderation &#8211; das Forum <em>Politikforum.de<\/em> sch\u00fctzt ersichtlich die Mobbers und Stalkers aus \u201e<em>Alpha Centauri<\/em>&#8220; und gew\u00e4hrt ihnen seit Jahren freie Bahn f\u00fcr ihre massiven St\u00f6rangriffe und f\u00fcr ihren\u00a0schwerwiegenden P\u00f6beleien.<\/p>\n<p>Jedoch wurde k\u00fcrzlich ausnahmsweise ein kurzer sachlicher Austausch ab Beitrag <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/forum.politik.de\/forum\/showpost.php?p=8006548&amp;postcount=4208\">4208<\/a>\u00a0trotz diesen massiven St\u00f6rungen mit einem Teilnehmer <em>Pathfinder<\/em>\u00a0\u00a0\u00fcber das 2. Postulat Einsteins m\u00f6glich, wonach die Lichtgeschwindigkeit invariant relativ zu allen bewegten Beobachtern sein sollte.<\/p>\n<p>Ich wiedergebe hier die Zusammenfassung meiner pers\u00f6nlichen Argumentierung dar\u00fcber:<\/p>\n<p>Meiner Meinung nach ist die Unhaltbarkeit dieses Postulats auf einen ganz primitiven Fehler zur\u00fcckzuf\u00fchren: Auf eine sprachliche Verwirrung zwischen Begriffen, und zwar zwischen den verschiedenen Begriffen der \u201e<em>Geschwindigkeit<\/em>&#8222;. Die Sprache ist wohl die Quelle der meisten Missverst\u00e4ndnisse&#8230;<\/p>\n<p>Die verschiedenen Geschwindigkeiten, die wir bestimmen wollen und k\u00f6nnen, werden jedoch \u00a0in der Physik grunds\u00e4tzlich definiert, das ist auch Voraussetzung f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Physik:<\/p>\n<p>1) Eine \u201e<em>Fortbewegungsgeschwindigkeit<\/em>&#8220; (als Sammelbegriff f\u00fcr z.B. Ausbreitungs-geschwindigkeit oder Fortpflanzungsgeschwindigkeit oder Eigengeschwindigkeit) ist die Geschwindigkeit eines Objekts zwischen zwei Punkten A und B. Einstein definiert sie sogar f\u00fcr das Licht in seiner Theorie auch so, explizit und ausdr\u00fccklich mit der Formel Weg\/Zeit. Was auch richtig ist: Der Wert c wurde auch immer tats\u00e4chlich als einzelne Fortbewegungsgeschwindigkeit eines Lichtstrahles auf einer bestimmten Strecke gemessen.<\/p>\n<p>2) Eine \u201e<em>Relativgeschwindigkeit<\/em>&#8220; dagegen kann nur, wie der Name schon sagt, zwischen zwei Objekten berechnet werden, die sich relativ zueinander bewegen. Sie ist zu berechnen als die Differenz der jeweiligen Fortbewegungsgeschwindigkeiten der beiden Objekte auf einer bestimmten Strecke (je nach Bewegungsrichtung mit Addition oder Substraktion).<\/p>\n<p>Diese Geschwindigkeiten sind Grundlage der Physik, man kriegt sie auch gleich in der Grundschule gelehrt, die sind f\u00fcr jedes Kind und jeden Physiklaie auch verst\u00e4ndlich und nachvollziehbar, sie sind im Anklang mit der Erfahrung und der Empirie und haben sich \u00fcberdies auch in der Technologie brillant bew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Jetzt kommt Einstein und entscheidet aus heiterem Himmel in seinem 2. Postulat, dass es f\u00fcr die Geschwindigkeit des Lichts relativ zu einem anderen bewegten Objekt ganz anders sei, als einzige Ausnahme im Universum: F\u00fcr das Licht wird keine Relativgeschwindigkeit als Differenz zwischen den jeweiligen Fortbewegungs-geschwindigkeiten der beiden Objekten berechnet, das gelte f\u00fcr das Licht nicht: Die Relativgeschwindigkeit des Lichts zu allen anderen bewegten Objekten sei immer unver\u00e4ndert exakt c.<\/p>\n<p>Das bedeutet im Endeffekt, mathematisch beschrieben, dass jedes beliebig bewegte Objekt als ruhend zu einem Lichtstrahl stillschweigend vorausgesetzt wird, so kann die Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden mathematisch dann immer c als Differenz betragen. Das ist aber v\u00f6llig abstrus! Ein bewegtes Objekt ruht nicht gegen\u00fcber einem Lichtstrahl. Warum sollte es das tun? Ein bewegtes Objekt bewegt sich ganz normal weiter mit seiner eigenen Fortbewegungsgeschwindigkeit gegen\u00fcber einem Lichtstrahl, wenn gerade ein Lichtstrahl zuf\u00e4llig vorbei saust. Wenn man mit 170 km\/St auf der Autobahn f\u00e4hrt, dann ruht man mitnichten nicht relativ zu einem Lichtstrahl, der sich mit 300.000 km\/s durch die Gegend bewegt. Warum sollte man auf einmal ruhen? Die kleinen 170 km\/St sind zwar kaum rechnerisch relevant bei der Berechnung der Relativgeschwindigkeit zwischen Auto und Lichtstrahl und messtechnisch sowieso bei dieser gewaltigen Relation nicht feststellbar, aber die 170 km\/st existieren als eigenst\u00e4ndige Fortbewegungsgeschwindigkeit des Autos (das wird durch den Benzinkonsum auch bewiesen, oder?), sie sind nicht 0!!<\/p>\n<p><font color=\"#ffffff\">&#8212;-<\/font><br \/>\nEin Objekt kann auch nur eine <strong>einzige<\/strong> Fortbewegungsgeschwindigkeit auf einer Strecke AB haben, es kann aber dabei gleichzeitig <strong>unendlich viele<\/strong> Relativgeschwindigkeiten paarweise zu anderen Objekten auf dieser Strecke haben. Ich kann zum Beispiel sagen:<\/p>\n<p>Auto A f\u00e4hrt mit <strong>170 km\/St<\/strong> auf der Strecke AB<br \/>\n&#8211; es f\u00e4hrt dabei gleichzeitig mit <strong>230 km\/St <\/strong>zu Auto B<br \/>\n&#8211; es f\u00e4hrt dabei gleichzeitig mit <strong>190 km\/St <\/strong>zu Radfahrer C<br \/>\n&#8211; es f\u00e4hrt dabei gleichzeitig mit <strong>80 km\/St <\/strong>zu Auto D<br \/>\nusw.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Licht hat aber Einstein aus heiterem Himmel entschieden, wei\u00df der Kuckuck warum, dass dies nicht gelte. Er kann offensichtlich keinen Unterschied zwischen einer Fortbewegungsgeschwindigkeit und einer Relativgeschwindigkeit erkennen. Es gelte f\u00fcr das Licht folgende Konstellation:<\/p>\n<p>Ein Lichtstrahl fliegt mit <strong>300.000 km\/s<\/strong> auf der Strecke AB<br \/>\n&#8211; er fliegt dabei gleichzeitig mit <strong>300.000 km\/s<\/strong> zu Auto A<br \/>\n&#8211; er fliegt dabei gleichzeitig mit <strong>300.000 km\/s<\/strong> zu Auto B<br \/>\n&#8211; er fliegt dabei gleichzeitig mit <strong>300.000 km\/s<\/strong> zu Radfahrer C<br \/>\n&#8211; er fliegt dabei gleichzeitig mit <strong>300.000 km\/s<\/strong> zu Auto D<br \/>\nusw.<\/p>\n<p>F\u00fcr Einstein ist die Fortbewegungsgeschwindigkeit eines Lichtstrahles auf einer Strecke immer gleich seine Relativgeschwindigkeit zu allen anderen bewegten Objekten. Ein echter Hammer&#8230; Wo er sich diese Schnapsidee ausgesucht hat wei\u00df keiner. Vielleicht im Traum beim Reiten auf einem Lichtstrahl? Auf jeden Fall hat er die diesmal nicht abgeguckt, das ist seine ureigne Produktion, wenn schon, dann schon.\u00a0<span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'Times New Roman'\"><v:shapetype coordsize=\"21600,21600\" o:spt=\"75\" o:preferrelative=\"t\" path=\"m@4@5l@4@11@9@11@9@5xe\" filled=\"f\" stroked=\"f\" id=\"_x0000_t75\"> <v:stroke joinstyle=\"miter\"><\/v:stroke><v:formulas><v:f eqn=\"if lineDrawn pixelLineWidth 0\"><\/v:f><v:f eqn=\"sum @0 1 0\"><\/v:f><v:f eqn=\"sum 0 0 @1\"><\/v:f><v:f eqn=\"prod @2 1 2\"><\/v:f><v:f eqn=\"prod @3 21600 pixelWidth\"><\/v:f><v:f eqn=\"prod @3 21600 pixelHeight\"><\/v:f><v:f eqn=\"sum @0 0 1\"><\/v:f><v:f eqn=\"prod @6 1 2\"><\/v:f><v:f eqn=\"prod @7 21600 pixelWidth\"><\/v:f><v:f eqn=\"sum @8 21600 0\"><\/v:f><v:f eqn=\"prod @7 21600 pixelHeight\"><\/v:f><v:f eqn=\"sum @10 21600 0\"><\/v:f><\/v:formulas><v:path o:extrusionok=\"f\" gradientshapeok=\"t\" o:connecttype=\"rect\"><\/v:path><o:lock v:ext=\"edit\" aspectratio=\"t\"><\/o:lock><\/v:shapetype><\/span><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'Times New Roman'\"><v:shapetype coordsize=\"21600,21600\" o:spt=\"75\" o:preferrelative=\"t\" path=\"m@4@5l@4@11@9@11@9@5xe\" filled=\"f\" stroked=\"f\" id=\"_x0000_t75\"><v:stroke joinstyle=\"miter\"><\/v:stroke><v:formulas><v:f eqn=\"if lineDrawn pixelLineWidth 0\"><\/v:f><v:f eqn=\"sum @0 1 0\"><\/v:f><v:f eqn=\"sum 0 0 @1\"><\/v:f><v:f eqn=\"prod @2 1 2\"><\/v:f><v:f eqn=\"prod @3 21600 pixelWidth\"><\/v:f><v:f eqn=\"prod @3 21600 pixelHeight\"><\/v:f><v:f eqn=\"sum @0 0 1\"><\/v:f><v:f eqn=\"prod @6 1 2\"><\/v:f><v:f eqn=\"prod @7 21600 pixelWidth\"><\/v:f><v:f eqn=\"sum @8 21600 0\"><\/v:f><v:f eqn=\"prod @7 21600 pixelHeight\"><\/v:f><v:f eqn=\"sum @10 21600 0\"><\/v:f><\/v:formulas><v:path o:extrusionok=\"f\" gradientshapeok=\"t\" o:connecttype=\"rect\"><\/v:path><o:lock v:ext=\"edit\" aspectratio=\"t\"><\/o:lock><\/v:shapetype><\/span><\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund nehmen aber f\u00fcr mich seine r\u00fchrenden Worte an einen Freund am Ende seines Lebens, die ich schon in diesem Blog <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=100\">zitiert <\/a>habe, eine besondere Bedeutung:<\/p>\n<blockquote>\n<blockquote><p><em>Sie stellen es sich so vor, dass ich mit stiller Befriedigung auf ein Lebenswerk zur\u00fcckschaue. Aber es ist ganz anders von der N\u00e4he gesehen. Da ist kein einziger Begriff, von dem ich \u00fcberzeugt w\u00e4re, dass er standhalten wird, und ich f\u00fchle mich unsicher, ob ich \u00fcberhaupt auf dem rechten Wege bin.<\/em><\/p>\n<p><em><font color=\"#ffffff\">&#8212;&#8211;<\/font><\/em><\/p><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<p>(Jocelyne Lopez)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich beziehe mich auf meinen Thread im Forum Politikforum.de Einsteins Postulat: Wo bleiben die experimentellen Best\u00e4tigungen? 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