{"id":328,"date":"2008-06-09T20:08:01","date_gmt":"2008-06-09T19:08:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=328"},"modified":"2008-06-11T19:45:23","modified_gmt":"2008-06-11T18:45:23","slug":"andreas-vosskuhle-es-darf-keine-tabus-im-wissenschaftlichen-denken-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2008\/06\/andreas-vosskuhle-es-darf-keine-tabus-im-wissenschaftlichen-denken-geben\/","title":{"rendered":"Andreas Vosskuhle: Es darf keine Tabus im wissenschaftlichen Denken geben"},"content":{"rendered":"<p>Nachstehend Ausz\u00fcge aus einem Artikel \u00fcber den\u00a0neuen Verfassungsrichter Andreas Vo\u00dfkuhle in der Allgemeinen Frankfurter Zeitung vom 26.04.08: <strong>&#8222;<\/strong><em>Familie und Bildung sind der Klebstoff der Gesellschaft&#8220; &#8211; Neuer Verfassungsrichter Vo\u00dfkuhle stellt sich vor<\/em><strong>.<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<blockquote><p>rso. Freiburg, 25. April 2008 &#8211; Der k\u00fcnftige Vizepr\u00e4sident des Bundesverfassungs-gerichts, Andreas Vo\u00dfkuhle, hat sich f\u00fcr eine St\u00e4rkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts ausgesprochen: \u201e<em>Wir sind eine Gesellschaft, die eine ungeheuere Dynamik erlebt. Wir m\u00fcssen versuchen, die stabilisierenden Element zu st\u00e4rken &#8211; vor allem Familie und Bildung. Das ist der Klebstoff der Gesellschaft<\/em>&#8220; sagte Vo\u00dfkuhle im Gespr\u00e4ch mit dieser Zeitung. Er glaube an die \u201e<em>staatliche Verantwortung<\/em>&#8220; zur Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit. \u201e<em>Ich bin kein Freund des Spiels der freien Kr\u00e4fte<\/em>.&#8220;<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\nVo\u00dfkuhle kritisierte die politische Kultur in Deutschland: \u201e<em>Wir sind eine diskursive Demokratie, in der \u00f6ffentlichen Diskussion w\u00fcrde ich mir aber mehr Inhalte und weniger Verkauf w\u00fcnschen<\/em>&#8222;, sagte Vo\u00dfkuhle; Deutschland brauche wieder eine \u201e<em>Kultur des guten Arguments<\/em>&#8222;.<\/p><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<p><font color=\"#ffffff\">&#8212;&#8212;&#8211;<\/font><\/p>\n<p>sowie Ausz\u00fcge aus einem Gespr\u00e4ch mit Andreas Vo\u00dfkuhle in\u00a0der FAZ vom 02.5.08: \u201e<em>Nicht alles zur Frage der Menschenw\u00fcrde deklarieren<\/em>&#8222;.<\/p>\n<blockquote>\n<blockquote><p><strong><em>Aber man kann sich gleichwohl als Wissenschaftler Gedanken \u00fcber Konfliktsituationen und Pflichtenkollisionen machen, ohne dass das gleich eine Entwertung der Menschenw\u00fcrde ist.<br \/>\n<\/em><\/strong><br \/>\nIch denke nicht, dass wir die Debatte \u00fcber Folter und Stammzellen, die im Zusammenhang mit einer m\u00f6glichen Nominierung von Herrn Dreier gef\u00fchrt wurde, jetzt fortsetzen sollten.<\/p>\n<p><strong><em>Aber die Front in der Wissenschaft br\u00f6ckelt&#8230;<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ja, diesen Eindruck hat man, wenn man empirisch die Grundgesetzkommentare durchschaut. Wissenschaftlich gesehen ist diese Diskussion offen.<\/p>\n<p><strong><em>Bedr\u00fcckt Sie das?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Mich bedr\u00fcckt es nie, wenn sich in der Wissenschaft etwas \u00e4ndert. Man k\u00e4mpft f\u00fcr seine Auffassung, manchmal ist man in der Minderheit, manchmal in der Mehrheit. Das ist das, was auch den Reiz von Wissenschaft ausmacht.<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\n<strong><em>Aber gilt nicht f\u00fcr die Wissenschaft erst recht, was auch Sch\u00e4uble f\u00fcr sich in Anspruch nimmt: Es darf keine Tabus im Denken geben?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Wissenschaft w\u00fcrde ich das so unterschreiben.<\/p><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachstehend Ausz\u00fcge aus einem Artikel \u00fcber den\u00a0neuen Verfassungsrichter Andreas Vo\u00dfkuhle in der Allgemeinen Frankfurter Zeitung vom 26.04.08: &#8222;Familie und Bildung sind der Klebstoff der Gesellschaft&#8220; &#8211; Neuer Verfassungsrichter Vo\u00dfkuhle stellt sich vor. rso. Freiburg, 25. 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