{"id":285,"date":"2008-05-04T09:51:38","date_gmt":"2008-05-04T08:51:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=285"},"modified":"2008-05-21T10:12:14","modified_gmt":"2008-05-21T09:12:14","slug":"april-2008-ekkehard-friebe-schreibt-an-den-prasidenten-der-deutschen-physikalischen-gesellschaft-prof-dr-gerd-litfin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2008\/05\/april-2008-ekkehard-friebe-schreibt-an-den-prasidenten-der-deutschen-physikalischen-gesellschaft-prof-dr-gerd-litfin\/","title":{"rendered":"April 2008: Ekkehard Friebe schreibt an den Pr\u00e4sidenten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Prof. Dr. Gerd Litfin"},"content":{"rendered":"<p>Vor dem Hintergrund der <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=203\">Vorw\u00fcrfe der Datenmanipulation<\/a>\u00a0bei dem ber\u00fchmten Experiment Hafele\/Keating 1972 hat Ekkehard Friebe am 10. April 2008 folgenden E-Mail an den Pr\u00e4sidenten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft geschrieben:<\/p>\n<blockquote>\n<blockquote><p><strong>Von: Ekkehard Friebe<br \/>\nAn: Prof. Dr. Gerd Litfin<br \/>\n10. April 2008<br \/>\nBetr.: Kritik zur Relativit\u00e4tstheorie<\/strong><\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Professor Dr. Gerd Litfin!<\/p>\n<p>Seit \u00fcber 25 Jahren besch\u00e4ftige ich mich mit Recherchen um die Relativit\u00e4tstheorie und ihrer Kritik &#8211; siehe hierzu meine Homepage <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/home.html\">http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/home.html<\/a> -, bin Mitglied der DPG, wo ich wiederholt Vortr\u00e4ge gehalten habe, und m\u00f6chte Ihnen heute ein besonderes Anliegen vortragen:<\/p>\n<p>Wie Sie wissen, gilt das ber\u00fchmte Experiment von Hafele\/Keating (1972) mit Atomuhrtransport als eine entscheidende Best\u00e4tigung der Relativit\u00e4tstheorie. Jedoch kursiert schon seit Jahren in wissenschaftlichen Kreisen und in der \u00d6ffentlichkeit der Vorwurf der Unredlichkeit und der Datenmanipulation im Zusammenhang mit diesem wichtigen Experiment.<\/p>\n<p>So berichtet zum Beispiel schon 1985 Dr. Walter Theimer &#8211; ein hervorragender Wissenschaftler und Kenner der Relativit\u00e4tstheorie &#8211; in einem Vortrag bei der DPG \u00fcber Unstimmigkeiten und unzul\u00e4ssige manuelle Korrekturen der Uhren, siehe Tagungsband der DPG: &#8222;<em>Didaktik der Physik<\/em>&#8222;, M\u00fcnchen 1985, Seiten 618 bis 620:<\/p>\n<blockquote>\n<blockquote><p>V. Als Berechnungsgrundlage dienten die Logb\u00fccher der Flugkapit\u00e4ne. Diese Daten sind viel zu grob, um daraus Differenzen von Milliardstelsekunden berechnen zu k\u00f6nnen. Die angegebenen Differenzen sind nicht beobachtet, sondern auf Grund nicht n\u00e4her beschriebener Formeln zusammengerechnet. Hierbei wurde reichlich Gebrauch von Sch\u00e4tzungen und N\u00e4herungen gemacht. Die Autoren geben zu, da\u00df hier eine erhebliche Fehlerquelle liegt. Ihre Gesamtformel ist kompliziert und weicht stark von Einsteins einfachen Angaben ab. Die Ergebnisse sind ebenfalls ganz anders. Trotzdem wird dieses Experiment als Best\u00e4tigung der Voraussagen Einsteins hingestellt.<\/p>\n<p>VI. Die vier verwendeten Atomuhren gingen nicht ganz gleich, was bei Atomuhren nicht ungew\u00f6hnlich ist. Die Autoren nahmen deshalb den Mittelwert. Vorsichtshalber halfen sie diesem Mittelwert ein wenig nach. Sie verstellten die Uhren w\u00e4hrend der Reise auf synchronen Gang. Diesen unerlaubten Eingriff verschwiegen die Autoren in ihren beiden Zeitschriftenberichten. Erst auf einer anschlie\u00dfenden Tagung in Rolla, Missouri, gaben sie den Eingriff zu und begr\u00fcndeten ihn mit dem Streben nach gr\u00f6\u00dferer Genauigkeit. Sie r\u00e4umten ein, da\u00df hier eine Fehlerquelle liegen konnte. In Wirklichkeit haben die Autoren den Uhrengang verf\u00e4lscht und die Fehlerbreite verwischt, die sonst weit gr\u00f6\u00dfer gewesen w\u00e4re als die angegebenen Resultate. So konnten dis Autoren ihren Bericht mit einer geringen Fehlerbreite sch\u00f6nen.<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\nIm \u00fcbrigen m\u00fcssen schon die behaupteten Genauigkeiten Zweifel erregen. Bei einer Zeit der einen Reise von 65 Stunden oder 234,000.000.000.000 Milliardstelsekunden wollen die Autoren eine Differenz von 59 Milliardstelsekunden verl\u00e4\u00dflich festgestellt haben, ebenso bei der anderen Reise von 80 Stunden oder 288,000.000.000.000 Milliardstelsekunden eine Differenz von 275 Milliardstelsekunden. Das ist doch schwer zu glauben, zumal wenn man die zahlreichen Fehlerquellen in Betracht zieht.<br \/>\n<font color=\"#ffffff\">&#8212;-<\/font><\/p><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<p>Diese Vorw\u00fcrfe der Datenmanipulation werden auch von dem irischen Autor A. G. Kelly erhoben, der angeblich die Originaldaten des Experiments aus einer nicht genannten Quelle erhalten hat und sie in einer Abhandlung mit dem Titel &#8222;<em>Hafele &amp; Keating tests: did they prove anything?<\/em>&#8220; ver\u00f6ffentlicht hat: Sie weichen n\u00e4mlich erheblich von den seinerzeit offiziell ver\u00f6ffentlichen Daten ab. Dieser Aufsatz von A.G. Kelly mit den \u201e<em>richtigen<\/em>&#8220; Originaldaten ist schon seit mehreren Jahren im Internet der breiten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich, siehe zum Beispiel: <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.cartesio-episteme.net\/H&amp;KPaper.htm\">http:\/\/www.cartesio-episteme.net\/H&amp;KPaper.htm<\/a><\/p>\n<p>Durch diese Umst\u00e4nde entsteht eine sehr fragw\u00fcrdige und bedenkliche Situation, die im Hinblick auf die Glaubw\u00fcrdigkeit der Physik m.E. nicht vertretbar ist und unbedingt einer Kl\u00e4rung bedarf.<\/p>\n<p>Aus diesem Grunde erlaube ich mir zu fragen, ob die DPG durch ihre internationalen Kontakte eine Best\u00e4tigung einholen kann, da\u00df die von A.G. Kelly mitgeteilten Daten korrekt sind &#8211; sollte es diese Best\u00e4tigung nicht geben, sollte es m\u00f6glich und berechtigt sein, die Originaldaten dieses Experiments zu erbitten.<\/p>\n<p>Ich w\u00e4re Ihnen sehr dankbar f\u00fcr Ihre Bem\u00fchungen zur Kl\u00e4rung dieser Umst\u00e4nde<br \/>\nund verbleibe mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>Ekkehard Friebe<br \/>\nRegierungsdirektor i.R.<br \/>\ndes Deutschen Patentamts<\/p><\/blockquote>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p>Siehe <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=286\">Anwort von Prof. Dr. Gerd Litfin<\/a><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor dem Hintergrund der Vorw\u00fcrfe der Datenmanipulation\u00a0bei dem ber\u00fchmten Experiment Hafele\/Keating 1972 hat Ekkehard Friebe am 10. 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