{"id":204,"date":"2008-02-23T19:18:34","date_gmt":"2008-02-23T18:18:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=204"},"modified":"2011-07-14T18:28:03","modified_gmt":"2011-07-14T17:28:03","slug":"sonnenfinsternis-ueber-die-theoretische-physik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2008\/02\/sonnenfinsternis-ueber-die-theoretische-physik\/","title":{"rendered":"Sonnenfinsternis ueber die theoretische Physik?"},"content":{"rendered":"<p>Auch eine andere ber\u00fchmte Best\u00e4tigung der Relativit\u00e4tstheorie entpuppt sich als konstruiert bzw. als manipuliert, siehe G.O. Mueller &#8222;<a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/buch.pdf\" target=\"_blank\">\u00dcber die absolute Gr\u00f6\u00dfe der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie<\/a>&#8222;:<\/p>\n<blockquote>\n<blockquote><p>Die Lichtablenkung durch Gravitationsfelder ist weder erstmals von der ART vermutet noch erstmals berechnet worden, sondern bereits 1801 von Johann v. Soldner; damit ist bewiesen, da\u00df der Effekt ohne die Annahmen der ART erkl\u00e4rt werden kann; die angebliche Best\u00e4tigung der Lichtablenkung durch die Beobachtungen der britischen Expedition 1919 anl\u00e4\u00dflich der Sonnenfinsternis ist eine Manipulation der Daten durch die Hauptakteure A. S. Eddington und den Astronomer Royal (Auswahl nur der \u201e<em>passenden<\/em>&#8220; Befunde, Ausscheiden aller \u201e <em>unpassenden<\/em>&#8220; Befunde) und daher ohne jede Beweiskraft; auch jahrzehntelange weitere Beobachtungen von Sonnenfinsternissen haben unzureichende und widerspr\u00fcchliche Ergebnisse gebracht (H. v. Kl\u00fcber 1960): es gibt einen Effekt der Ablenkung, jedoch sind die vorliegenden fotografischen Aufnahmen nicht aussagekr\u00e4ftig genug, um die von der ART gelieferte Herleitung (hyperbolic law) best\u00e4tigen zu k\u00f6nnen.<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\nDie britische Expedition 1919 nach Principe (Insel vor der K\u00fcste West-Afrikas) und Sobral (Brasilien) hat die Stern\u00f6rter in der N\u00e4he der verdeckten Sonne fotografiert. Durch Vergleich mit Aufnahmen derselben Stern\u00f6rter ohne die Sonne sollte anschlie\u00dfend gepr\u00fcft werden, ob die Stern\u00f6rter durch eine Lichtablenkung an der Sonne verschoben worden sind. Der Expeditionsleiter Eddington hat in einer Sitzung am 6. Nov. 1919 als Ergebnis bekannt gegeben, da\u00df die von Albert Einstein vorherberechnete Ablenkung der Lichtsrahlen genau best\u00e4tigt worden ist. Seither und bis heute behaupten die Relativisten, diese gro\u00dfartige Best\u00e4tigung der ART beweise die Richtigkeit der gesamten Theorie.<\/p>\n<p>Detaillierte Analysen der Beobachtungen von 1919, ihrer Bedingungen und Ergebnisse, und der von Eddington vorgetragenen Auswertung haben folgende Erkenntnisse ergeben:<\/p>\n<p>(1) G. B. Brown bilanziert im Jahre 1956 (S. 630): &#8222;<em>But worse &#8230; is the tendency to ignore contrary instances. <\/em><em>Extraordinary examples of finding what was expected are the early attempts to prove the formula for the &#8218;bending of light&#8216; by the Sun. When the eclipse photographs were examined, some of the star images had moved t o w a r d s the Sun, the exact opposite of what was predicted, and others had moved sideways. Hardly any star image had moved radially, but only the radial components were considered; the tangential components, although of similar magnitude, were regarded as accidental errors and ignored&#8220;.<\/em> <em>The mean deflections measured changed markedly during the passage of the Moon&#8217;s shadow, as did the mean directions as well. Moreover, Einstein&#8217;s formula for the variation of the deflection with distance from the Sun was a s s u m e d in determining the &#8217;scale contents&#8216; of the photographic plates, from which the deflections were derived which were supposed to prove it. With the help of this procedure &#8230; results were obtained which were held to be &#8218;in exact accord with the requirements of Einstein&#8217;s theory&#8216;. &#8230; Nowadays it is fairly generally admitted that this prediction has not been proved.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>(2) Collins \/ Pinch 1998 (Golem, 2.ed.) stellen zu Eddingstons Ergebnissen fest: &#8222;<em>As we shall see, they were very inexact and some of them conflicted with others. When he chose which observations to count as data, and which to count as &#8217;noise&#8216;, that is, when he chose which to keep and which to discard, Eddington had Einstein&#8217;s prediction very much in mind. Therefore Eddington could only claim to have confirmed Einstein because he used Einstein&#8217;s derivation in deciding what his observations really were, while Einstein&#8217;s derivations only became accepted because Eddington&#8217;s observation seemed to confirm them. [&#8230;] Observation and prediction were linked in a circle of mutual confirmation &#8230;<\/em>&#8220; (S.45).<\/p>\n<p>Sie beschreiben detailliert die technischen Bedingungen der Beobachtungen 1919 und analysieren die offiziellen Interpretationen (S. 46-52). Fazit: die Ergebnisse sind nicht so zustande gekommen, wie offiziell behauptet wird, und beweisen nicht, was sie angeblich beweisen sollen (S. 52- 55).<\/p>\n<p>H. v. Kl\u00fcber 1960 (Einstein&#8217;s light deflection) hat eine gr\u00fcndliche, vollst\u00e4ndige und kritische \u00dcbersicht aller bis 1959 angestellten Beobachtungen von Sonnenfinsternissen mit Zusammenstellung aller Daten gegeben. Sein Ergebnis (S. 73-75): es existiert eine Lichtablenkung in der N\u00e4he der Sonne; &#8222;<em>But the observations are not sufficient to show decisively whether the deflection really follows the hyperbolic law predicted by the General Theory of Relativity, mainly because so far it has not been possible to obtain a satisfactory number of star-images sufficiently near to the Sun. As things are at present, most observations could be represented quite well even by straight lines (Mikhailov, 1956)<\/em>.&#8220;<\/p>\n<p>H. v. Kl\u00fcber meint, angesichts der Bedeutung dieser Beobachtungen f\u00fcr die ART sollten sie in Zukunft wiederholt werden, jedoch nur unter der Bedingung, da\u00df entscheidend bessere technische Voraussetzungen f\u00fcr den mobilen Einsatz der Ger\u00e4te geschaffen werden, weil andernfalls keine wesentlich besseren Aufnahmen zu erwarten sind, die allein erst eine Entscheidung \u00fcber die wahre Bedeutung der Beobachtungen liefern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Beobachtungen von 1919 sollen nach Eddington (als alleinigem ma\u00dfgeblichen Interpretator) schon der Triumph gewesen sein &#8211; und 1960 ben\u00f6tigt H. v. Kl\u00fcber weitere und wesentlich genauere Beobachtungen f\u00fcr erforderlich, um die Frage \u00fcberhaupt erst entscheiden zu k\u00f6nnen. Auch 1980 waren immer noch keine genaueren Beobachtungen bekannt geworden.<\/p>\n<p>Es ist f\u00fcr die Relativistik selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df sie eine vernichtende Kritik verschweigt oder einfach als unbegr\u00fcndet hinstellt, wenn die Relativistik die aufgedeckten Sachverhalte nicht widerlegen konnte. &#8211; Das Beweisverfahren der Relativisten beruht auch im Falle der Lichtablenkung auf (1) der Ausschaltung aller offensichtlich und eindeutig vorliegenden entgegenstehenden Befunde und (2) Einf\u00fchrung der Behauptungen Albert Einsteins in die Voraussetzungen der Interpretation, so da\u00df es schon an ein Wunder grenzen w\u00fcrde, wenn Albert Einsteins Behauptungen nicht wieder als Ergebnis herauskommen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Dieser Umgang der Relativisten mit der Empirie wurde von F. Soddy 1954 auf der Nobelpreistr\u00e4ger-Konferenz in Lindau angeprangert (S. 17): &#8222;<em>the attempt to verify this during a recent solar eclipse, provided the world with the most disgusting spectacle perhaps ever witnessed of the lengths to which a preconceived notion can bias what was supposed to be an impartial scientific inquiry. For Eddington, who was one of the party, and ought to have been excluded as an ardent supporter of the theory that was under examination, in his description spoke of the feeling of dismay which ran through the expedition when it appeared at one time that Einstein may be wrong! Remembering that in this particular astronomical investigation, the corrections for the normal errors of observation &#8211; due to diffraction, temperature changes, and the like &#8211; exceeded by many times the magnitude of the predicted deflection of the star&#8217;s ray being looked for, one wonders exactly what this sort of &#8217;science&#8216; is really worth.<\/em>&#8220; Als Gipfel dieser Art von &#8218;<em>science<\/em>&#8218; durfte der <em>&#8218;ardent supporter<\/em>&#8218; Eddington noch 1919 selbst und ganz allein und ma\u00dfgeblich das Ergebnis interpretieren: das nennt man eine Deutungshoheit.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Propaganda der Relativisten uns seit 80 Jahren das M\u00e4rchen vom Triumph einbl\u00e4uen will (z.B. P.C.W. Davies 1977: &#8222;<em>triumphantly verified<\/em>&#8222;), w\u00e4re der wirkliche Vorgang, wenn man die Beteiligten f\u00fcr etwas d\u00fcmmlich halten wollte, noch als Wunschdenken zu klassifizieren, andernfalls als schlichter Betrug. Soddy neigt erkl\u00e4rterma\u00dfen zu letzterem, was er als Nobelpreistr\u00e4ger sich auch leisten kann.<\/p>\n<p>Der Betrug beginnt schon damit, da\u00df Experimente zu den beiden Theorien nur in Gegenwart von ihren Anh\u00e4ngern stattfinden, weshalb sie erst unter Kontrolle von Nicht-Relativisten den Status von objektiven Befunden gewinnen k\u00f6nnten. Die Kritiker neigen daher aus Erfahrung dazu, keinem Relativisten irgendein Wort \u00fcber seine Experimente zu glauben, bevor nicht ein Kritiker dabei gewesen ist und die Befunde best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>(G.O. Mueller)<\/p><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch eine andere ber\u00fchmte Best\u00e4tigung der Relativit\u00e4tstheorie entpuppt sich als konstruiert bzw. als manipuliert, siehe G.O. 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