{"id":1737,"date":"2009-03-03T13:23:50","date_gmt":"2009-03-03T12:23:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=1737"},"modified":"2009-03-03T13:23:51","modified_gmt":"2009-03-03T12:23:51","slug":"einsteins-jugendinspirationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2009\/03\/einsteins-jugendinspirationen\/","title":{"rendered":"Einsteins Jugendinspirationen"},"content":{"rendered":"<p>Ich verweise auf meinen <a href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2009\/02\/die-relativitatstheorie-nur-ein-joke\/\" target=\"_blank\"><em>Beitrag<\/em><\/a> \u00fcber die skurrilen Me\u00dfvorstellungen Einsteins f\u00fcr die Messung der L\u00e4nge eines bewegten Objektes und auf eine aktuell laufende Diskussion im MAHAG-Forum \u00fcber die Realit\u00e4t der L\u00e4ngenkontraktion in der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie: <a href=\"http:\/\/www.mahag.com\/neufor\/viewtopic.php?f=6&amp;t=32&amp;start=0\" target=\"_blank\"><em>Die L\u00e4ngenkontraktion ist in der SRT nicht materiell<\/em><\/a>.<\/p>\n<p>Aus dieser Diskussion wiedergebe ich nachstehend Ausz\u00fcge aus einem Austausch mit einer Teilnehmerin:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><a href=\"http:\/\/www.mahag.com\/neufor\/viewtopic.php?f=6&amp;t=32&amp;start=380#p2075\" target=\"_blank\"><em>03.03.09 &#8211; Trigemina<\/em><\/a>:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">Physik bedeutet unter anderem Messen durch Vergleichen. Nichts ist einfacher als die L\u00e4nge einer Tischkante durch Drauflegen mit einem Meterstab auszumessen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">Ein bisschen schwieriger wird das, wenn sich die Tischkante mit hoher Geschwindigkeit an mir vorbei bewegt. En passant d\u00fcrfte es aussichtslos sein hier den Meterstab anzulegen, also muss ich mir etwas anderes einfallen lassen [&#8230;]<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><a href=\"http:\/\/www.mahag.com\/neufor\/viewtopic.php?f=6&amp;t=32&amp;start=390#p2078\" target=\"_blank\"><em>03.03.09 &#8211; Jocelyne Lopez<\/em><\/a>:\u00a0<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">Dass es \u201e<em>schwieriger<\/em>&#8220; bzw. \u201e<em>aussichtslos<\/em>&#8220; ist, die L\u00e4nge eines bewegten Objektes durch Anlegen eines Ma\u00dfstabes zu messen leuchtet ja jedem ein. Das freut mich immerhin, dass Du es selbst einsiehst. Es gab n\u00e4mlich sogar hier Relativisten, die versucht haben, mir diese Absurdit\u00e4t als annehmbares Me\u00dfverfahren zu verkaufen&#8230; Nicht desto trotz hat sich ein Wissenschaftler im Ernst so eine l\u00e4cherliche \u201e<em>Operation<\/em>&#8220; ausgedacht und die Beschreibung dieses grotesken \u201e<em>Me\u00dfverfahrens<\/em>&#8220; steht schwarz auf wei\u00df und kommentarlos in einer wissenschaftlichen Arbeit, die seit 100 Jahren als Genialit\u00e4t der Menschheit gehalten und verkauft wird. Sehr aufschlussreich&#8230; Daran hat sich offensichtlich keiner der damaligen Pr\u00fcfer gest\u00f6rt (Drude? Max Planck?) und um L\u00f6schung dieser Peinlichkeit gebeten. Vielleicht liegt es daran, dass diese Arbeit vor ihrer Ver\u00f6ffentlichung nicht gepr\u00fcft wurde, oder?<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Bei diesem skurrilen, von Albert Einstein ausgedachten Me\u00dfverfahren der L\u00e4nge von bewegten Objekten sehe ich Parallele mit Ausf\u00fchrungen aus dem Buch von Peter R\u00f6sch\u00a0<a href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2007\/12\/peter-rosch-%e2%80%9eich-war-einstein\/\" target=\"_blank\">\u201e<em>Ich war Einstein&#8220;<\/em> <\/a>\u00a0Seite 113 \u201e<em>Einsteins Jugendinspiration<\/em>&#8222;:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">Nach \u00fcbereinstimmender Meinung der Einsteinbiographen sollen die Interessen des jungen Genies ganz bestimmt nicht von der Schule geweckt worden sein. Wichtig sei vor allem die Freizeitlekt\u00fcre gewesen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><em>Bernsteins Naturwissenschaftliche Volksb\u00fccher<\/em> sollen zur geistigen Entwicklung Einsteins beigetragen haben. Es handelt sich um 20 B\u00e4ndchen im Taschenkalenderformat, jedes um 150 Seiten stark. Sie bestehen aus einzeln abgeschlossenen Aufs\u00e4tzen in buntem Themenallerlei: Biologie, Entwicklungslehre, Medizin, Astronomie, Geologie, Meteorologie, Hauswirtschaftslehre, Chemie und Physik. Ihr Eindruck sei so inspirativ gewesen, dass Einstein sp\u00e4ter Passagen daraus f\u00fcr die eigenen Ausarbeitungen \u00fcbernommen habe. \u201e<em>Wie w\u00e4re es, wenn man einem Lichtstrahl hinterherliefe?&#8220; <\/em>Diese Grundfrage soll sich Einstein nach Lekt\u00fcre<em> <\/em>der <em>Naturwissenschaftlichen Volksb\u00fccher Bernsteins<\/em> gestellt haben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">Einstein hat sich jedoch nie darauf bezogen. \u201e<em>Da\u00df es diese Quelle gab, mu\u00df Einstein im Zuge seines bewegten Lebens entfallen sein<\/em>&#8222;, wird von einem Einsteinbiographen eingeschr\u00e4nkt. Bernsteins B\u00fccher als Ursache f\u00fcr Einsteins Lehre?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">Die aufgestellte Behauptung ist brisanter, als es zun\u00e4chst scheinen will. Jedenfalls ist sie eine Untersuchung wert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">Heute d\u00fcrften weltweit nur noch wenige der um 1860 herum verlegten Exemplare existieren. Eine Sichtung des Inhalts l\u00e4sst zweifeln, inwieweit der Urheber der Relativit\u00e4tstheorie \u00fcberhaupt mit Gewinn daraus h\u00e4tte sch\u00f6pfen k\u00f6nnen. Die enthaltenen Prosatextchen zur Physik sind zwar unterhaltsam und anregend geschrieben, beruhen aber strikt auf der \u00c4therauffassung. Sachlich gehen sie kaum \u00fcber ein einfaches Schulbuch der damaligen Zeit hinaus.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">(Peter R\u00f6sch)<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Auch in der neuesten Ausgabe des Magazins P.M. (3\/2009 &#8211; <em>Die kleinen Ausrutscher der grossen Genies<\/em>) wird auf die Jugendinspirationen Einsteins eingegangen und \u00fcber seine kindlich-naiven Vorstellungen der Welt berichtet:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">Einstein sah die Welt mit den Augen eines Kindes &#8211; und Kinder machen manchmal Fehler &#8211;<br \/>\nText Tobias H\u00fcrter &#8211;\u00a0<br \/>\nMit 16 Jahren jagen die meisten Jungen den M\u00e4dchen hinterher. Albert Einstein jagte Licht. Es stellte sich vor, wie es w\u00e4re, ein Lichtstrahl einzuholen und neben ihm herzufliegen. Was s\u00e4he man? Eine erstarrte Lichtwelle? So etwas hatte noch niemand beobachtet. [&#8230;] Sein einziges Werkzeug war seine Vorstellungsgabe. Messungen und Laborversuche interessierte ihn wenig. Einstein machte sogar seine Experimente in Gedanken. Wie sich der unscheinbare Patentbeamte Einstein in die Elite der Wissenschaftsgeschichte katapulierte, wurde oft erz\u00e4hlt. Weniger bekannt sind die Fehler, die ihm dabei unterlaufen sind. Sie sind zahlreich, manche von ihnen gravierend. [&#8230;]\n<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">(P.M. Magazin 3\/2009)<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>(Jocelyne Lopez)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich verweise auf meinen Beitrag \u00fcber die skurrilen Me\u00dfvorstellungen Einsteins f\u00fcr die Messung der L\u00e4nge eines bewegten Objektes und auf eine aktuell laufende Diskussion im MAHAG-Forum \u00fcber die Realit\u00e4t der L\u00e4ngenkontraktion in der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie: Die L\u00e4ngenkontraktion ist in der SRT nicht materiell. 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