{"id":1398,"date":"2009-02-20T07:32:33","date_gmt":"2009-02-20T06:32:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=1398"},"modified":"2009-02-20T07:41:40","modified_gmt":"2009-02-20T06:41:40","slug":"die-esoterische-langenkontraktion-der-speziellen-relativitatstheorie-auch-ein-joke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2009\/02\/die-esoterische-langenkontraktion-der-speziellen-relativitatstheorie-auch-ein-joke\/","title":{"rendered":"Die esoterische L\u00e4ngenkontraktion der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie: Auch ein Joke?"},"content":{"rendered":"<p>Ich komme zur\u00fcck auf die eigenwillige und abstruse Messvorstellung Einsteins \u201e<em><a href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2009\/02\/die-eigenwillige-messkunst-des-herrn-albert-einsteins-ein-joke\/\" target=\"_blank\">Operation a<\/a><\/em>&#8220; in seiner Arbeit von 1905 zur\u00fcck (Joke?) und untersuche weiter die Me\u00dfvorschrift Einsteins und die Konsequenzen, die aus seiner Me\u00dfvorschrift \u201e<em>operation b<\/em>&#8220; zu erkennen sind:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><strong>Zitat Albert Einstein:<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">Wir fragen nun nach der L\u00e4nge des bewegten Stabes, welche wir uns durch folgende zwei Operationen ermittelt denken:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">a) &#8230;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">b) Der Beobachter ermittelt mittels im ruhenden Systeme aufgestellter, gem\u00e4\u00df \u00a7 1 synchroner, ruhender Uhren, in welchen Punkten des ruhenden Systems sich Anfang und Ende des auszumessenden Stabes zu einer bestimmten Zeit <em>t<\/em> befinden.<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\nDie bei der Operation b) zu findende L\u00e4nge, welche wir \u201e<em>die L\u00e4nge des (bewegten) Stabes im ruhenden System<\/em>&#8220; nennen wollen, werden wir unter Zugrundelegung unserer beiden Prinzipien bestimmen und finden, dass sie von <em>l<\/em> verschieden ist.<\/p>\n<p>Einstein geht also davon aus, dass die L\u00e4nge eines bewegten Objekts k\u00fcrzer ausf\u00e4llt, als die L\u00e4nge des selben Objekts, wenn es ruht. Im Klartext, alle Objekte verk\u00fcrzen sich sobald sie sich bewegen. Und nicht nur sobald sie sich selbst bewegen, sondern aufgrund der Reziprozit\u00e4t des Relativit\u00e4tsprinzips, auch dann wenn irgendein Objekt in der Welt sich relativ zu ihnen bewegt, fantastisch. Im Klartext: Da in der Welt nichts ruht verk\u00fcrzen sich die physikalischen Objekte am laufende Band seit aller Ewigkeit. Hilfe, wir schrumpfen, schrecklich.<\/p>\n<p>Nehmen wir zum Beispiel zur besseren Anschaulichkeit einen Pfeil, anstatt eines Stabes:<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df klassischer Me\u00dfvorschrift einer L\u00e4nge, die Einstein auch vorweg beschreibt, hat der Pfeil im Ruhezustand die L\u00e4nge <em>l<\/em>:\n<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">Es sei ein ruhender starrer [Pfeil] gegeben; derselbe besitze, mit einem ebenfalls ruhenden Ma\u00dfstabe gemessen, die L\u00e4nge <em>l<\/em>.<\/p>\n<p>Jetzt schie\u00dft ein Beobachter den Pfeil mit der L\u00e4nge <em>l<\/em> in Richtung einer Zielscheibe. Der Pfeil schl\u00e4gt zum Zeitpunkt <em>t<\/em> ein.<\/p>\n<p>Solange der Pfeil unterwegs zur Zielscheibe ist, misst ein 2. Beobachter mit Lichtuhren die L\u00e4nge des fliegenden Pfeils. Er ermittelt gem\u00e4\u00df Berechnungen Einsteins eine verk\u00fcrzte L\u00e4nge <em>l&#8216;<\/em> des fliegenden Pfeils. Da der Pfeil auf der gleichen Strecke und mit gleicher Fluggeschwindigkeit verk\u00fcrzt gemessen wurde, schl\u00e4gt er auch versp\u00e4tet in der Zielscheibe ein, zum Zeitpunkt <em>t1<\/em>.<\/p>\n<p>Wir haben also zwei Zeitpunkte ermittelt, <em>t<\/em> und <em>t1<\/em>, f\u00fcr den Einschlag des Pfeils in der Zielscheibe, weil auf derselben Strecke und mit dergleichen Geschwindigkeit der Pfeil beim Fliegen verk\u00fcrzt gemessen wurde.<\/p>\n<p>Man kann schon logisch folgern, dass ein der zwei ermittelten Zeitpunkte <span style=\"text-decoration: underline;\">zwangsl\u00e4ufig falsch<\/span> ist: Ein und dasselbe Ereignis kann nicht zwei Mal zu zwei verschiedenen Zeitpunkten stattfinden &#8211; der Pfeil schl\u00e4gt ja in der Zielscheibe nur ein Mal ein. Ein Ereignis findet in der Natur nur ein Mal statt, zu einem einmaligen Zeitpunkt und an einem einmaligen Ort. Es sei denn, man glaubt an Magie.<\/p>\n<p>Dr. Markus P\u00f6ssel in der 2008 gef\u00fchrten <a href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2008\/09\/kompletter-austausch-mit-herrn-dr-markus-poessel\/\" target=\"_blank\"><em>Korrespondenz<\/em><\/a> \u00fcber die relativistische L\u00e4ngenkontraktion hat z.B. das Dilemma gekl\u00e4rt: Der Zeitpunkt <em>t1<\/em> muss falsch sein, da die L\u00e4nge <em>l<\/em> des Pfeils sich w\u00e4hrend des Fluges <span style=\"text-decoration: underline;\">nicht materiell verk\u00fcrzt<\/span>, sondern sie bleibt brav die ganze Zeit genau so, wie sie im Ruhezustand mit <em>l<\/em> gemessen wurde. Die beim Fliegen berechnete verk\u00fcrzte L\u00e4nge <em>l&#8216;<\/em> ist folglich <span style=\"text-decoration: underline;\">lediglich eine Me\u00dfillusion<\/span>, sie ist v\u00f6llig irrelevant, und es ist falsch, sie zu Voraussagen oder zu Interpretationen von physikalischen Ereignissen heranzuziehen. Alle Berechnungen und Voraussagen, die die relativistische L\u00e4ngenkontraktion ber\u00fccksichtigen sind physikalisch falsch und es ist deshalb nicht sinnvoll, sogar v\u00f6llig unsinnig, sie als Berechnungsgrundlage f\u00fcr technische Anwendungen und f\u00fcr die Interpretation von Experimenten heranzuziehen. Ein klarer Fall. Es sei denn, man glaubt an Magie oder ist esoterisch veranlagt. Oder es ist wohl auch ein Joke.<\/p>\n<p>(Jocelyne Lopez)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich komme zur\u00fcck auf die eigenwillige und abstruse Messvorstellung Einsteins \u201eOperation a&#8220; in seiner Arbeit von 1905 zur\u00fcck (Joke?) und untersuche weiter die Me\u00dfvorschrift Einsteins und die Konsequenzen, die aus seiner Me\u00dfvorschrift \u201eoperation b&#8220; zu erkennen sind: Zitat Albert Einstein: Wir fragen nun nach der L\u00e4nge des bewegten Stabes, welche wir uns durch folgende zwei [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"om_disable_all_campaigns":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[1336,183],"class_list":["post-1398","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kritik-der-relativitatstheorie","tag-kritik-der-relativitatstheorie","tag-markus-possel"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1398"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1398"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1398\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1398"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1398"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1398"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}