Blog – Jocelyne Lopez

Mai 2007: Jocelyne Lopez schreibt an Prof. Dr. Jürgen Richter und Frau Dr. Annette Schavan, Bundesministerium für Bildung und Forschung

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Richter,

Die Forschungsgruppe G.O. Mueller hat mit Ihrem „Offenen Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages“ mit einer beigefügten CD-ROM am 28.10.05 persönlich alle politisch Verantwortlichen ausführlich über die wissenschaftlichen, menschlichen und rechtlichen Missstände um die Kritik der Relativitätstheorie über eine Zeitspanne von 95 Jahren informiert, zum Beispiel auch über schwerwiegende Vorwürfe der Unredlichkeit und der Betrügerei bei physikalischen Experimenten.

Auch alle Bundestagsabgeordneten haben von mir am 24.07.06 eine Nachfrage-Email erhalten, in der erneut an die im „Offenen Brief“ angesprochene Problematik erinnert wird. Der Text dieser E-Mail, sowie von weiterem Schriftwechsel mit Bundestagsabgeordneten ist im Internet unter folgender URL-Adresse veröffentlicht und abrufbar: http://www.ekkehard-friebe.de/Lopez-an-Bundestagsabgeordnete.pdf.

Wie Sie aus dieser nachgewiesenen Korrespondenz ersehen können, hat mir die Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Annette Schavan am 14.08.06 über Sie mitteilen lassen, dass die „Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung unter den Experten in der Wissenschaft selbst zu diskutieren“ seien. Da die Frau Bundesministerin meine Bitte unbeantwortet ließ, mir die Namen dieser Experten noch nachträglich zu nennen, mit denen diese Problematik zu diskutieren sei, erlaube ich mir als naturwissenschaftlich interessierte Laiin ein paar Fragen an Sie zu richten, insbesondere im Rahmen des Vorwurfs der Unredlichkeit und der Betrügerei bei Experimenten. Ich bitte Sie daher im Wortlaut Ihrer Antworten sich sprachlich anzupassen und Rücksicht darauf zu nehmen, dass ich Physiklaiin bin – damit allerdings repräsentativ für die überwiegende Mehrheit der Bürger dieses Landes. Ich bin nämlich speziell und gezielt sehr daran interessiert zu erfahren, wie die 1905 von Albert Einstein aufgestellte Annahme experimentell nachgewiesen wurde, dass die Geschwindigkeit eines Lichtstrahles seine Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern sei.

In den Diskussionsforen, wo ich seit mehreren Jahren mich intensiv mit dem Verständnis der Relativitätstheorie auseinandersetze, konnte mir nämlich von Vertretern und Anhängern der Relativitätstheorie seltsamerweise noch kein einziges Experiment mit bewegtem Beobachter genannt werden, außer dem Experiment von Rudolf Tomaschek 1923/1924 als Nachahmung des Michelson-Morley Experiments, jedoch mit Sternlicht statt mit künstlichem Licht. Der Versuchsaufbau des Michelson- Morley-Experiments ist ja zur Nachprüfung der Annahme Einsteins völlig ungeeignet und erlaubt definitiv keine Aussage darüber, da bei diesen Messversuchen – sowie auch bei allen anderen Meßversuchen von c bis 1983, wo die Messungen offiziell eingestellt wurden – die Uhr unbewegt relativ zum Beobachter war.

Diese Tatsache, dass praktisch kein einziges Experiment zur Nachprüfung und Bestätigung dieser Annahme vorzuweisen ist, steht in hochgradigem Widerspruch zu den penetranten Behauptungen der Schulphysik im Bildungssystem, in der umfangreichen Literatur der Relativistik, in der Presse, in Diskussionsforen und sonst bei allen möglichen Gelegenheiten, die Annahme Einsteins sei seit 100 Jahren „tausendfach“ bestätigt worden…

Da kann etwas nicht stimmen. Was stimmt hier nicht? Wird die Öffentlichkeit belogen und irregeführt? Geht es um Selbsttäuschung oder um Täuschung?

Können Sie, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Richter, mir die Experimente mit bewegten Beobachtern bitte nennen, die diese Annahme angeblich „tausendfach“ mit einer Genauigkeit von zig Kommastellen bestätigt haben sollen?

Als zusätzliche Hinweise über meine Gedankengänge bitte ich Sie, die in der Seite „Märchenhaftes“ meiner Homepage darüber dargelegten Überlegungen und Argumentierungen auch in Ihrer Antwort unbedingt zu berücksichtigen, hier insbesondere für meine gezielt gestellte Frage die Absätze:
– Missbrauch der Mathematik…
– Der Ausdruck „Bezugssysteme“ der Relativisten: So nützlich wie ein Kropf…
– Die Relativitätstheorie bringt den Begriff „Geschwindigkeit“ durcheinander…
– Selbsttäuschung oder Täuschung?
– Surreale Hypothese und unseriöse Wissenschaft….
– Der Äther ist keine Uhr….
– Die „Vorhersagen“ Einsteins….

Über eine gezielte Antwort auf meine gezielte Frage über die vermeintliche „tausendfache“ experimentelle Nachprüfung und Bestätigung der surrealen Annahme Einsteins, die Geschwindigkeit eines Lichtstrahles sei seine Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern, wäre ich Ihnen sehr dankbar, da ich bis jetzt nur Ihre Person als einzigen zuständigen Experten durch die Vermittlung der Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung genannt bekommen habe. Frau Dr. Annette Schavan erhält auch eine Kopie dieser Mail.

Ich bedanke mich dafür rechts herzlich im voraus und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez

Kopie an Frau Dr. Annette Schavan



Comments

  1. November 22nd, 2007 | 14:26
  2. Mai 18th, 2008 | 10:51

    […] Mai 2007: Jocelyne Lopez schreibt an Prof. Dr. Jürgen Richter und Frau Dr. Annette Schavan, Bundesm… Mai 2007: Antwort von Prof. Dr. Jürgen Richter (Bundesministerium für Bildung und Forschung) an Jocelyne Lopez Mai 2007: Jocelyne Lopez schreibt an den Präsidenten des Vorstandes der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Peter Gruss und die Generalsekretärin, Frau Dr. Barbara Bludau Juni 2007: Jocelyne Lopez schreibt an den Präsidenten des Vorstandes der Max-Planck-Gesellschaft Prof. Dr. Peter Gruss und die Generalsekretärin, Frau Dr. Barbara Bludau  August 2007: Jocelyne Lopez schreibt an Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung Kennt Prof. Dr. Jürgen Richter auch kein Experiment zur experimentellen Bestätigung des Postulats Einsteins? http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=210 […]