Blog – Jocelyne Lopez

Juni 2007: Jocelyne Lopez schreibt an den Präsidenten des Vorstandes der Max-Planck-Gesellschaft Prof. Dr. Peter Gruss und die Generalsekretärin, Frau Dr. Barbara Bludau

Experimentelle Nachprüfung der speziellen Relativitätstheorie

Sehr geehrte Frau Dr. Bludau, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Gruss,

mit meiner E-Mail von 12.05.07 mit Kopie an AEI Potsdam-Golm habe ich Sie um die gezielte Beantwortung einer Frage über die experimentelle Nachprüfung der speziellen Relativitätstheorie gebeten. Leider habe ich bis jetzt weder von Ihnen noch vom AEI Potsdam eine Antwort bekommen.

Dabei hatte ich von der Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Dr. Annette Schavan (über Prof. Dr. Jürgen Richter) den Hinweis bekommen, dass in Ihrem Institut die Experten zu finden sind, die für die Beantwortung solcher Fragen aus der Öffentlichkeit kompetent und zuständig seien.

Ich erlaube mir daher an meine E-Mail höflich zu erinnern. Die von mir gezielt gestellte Frage ist nämlich in keinem Lehrbuch zu finden. Auch beschäftige ich mich aus persönlichem Interesse als naturwissenschaftlich interessierte Laiin seit fast 3 Jahren intensiv mit der Experimentalphysik um die Relativitätstheorie in Diskussionsforen, auch Physikforen, jedoch konnte mir bis jetzt keiner diese Frage beantworten:

Wie wurde experimentell festgestellt, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit eines Lichtstrahles seine Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern sei?

Diese fantastische und unglaubwürdige Annahme, die das Logikdenken jedes Menschen nur hochgradig verprellen kann, sei nämlich deswegen zu akzeptieren, weil sie experimentell nachgeprüft worden sei. Jedoch wurden mir bis jetzt bei meiner intensiven Hinterfragung nur Messungen der Geschwindigkeit eines Lichtstrahles mit unbewegten Uhren nachgewiesen, keine aber mit bewegter Uhr.

Können Sie mir also bitte die Messungen der Geschwindigkeit eines Lichtstrahles mit bewegten Uhren nennen, die diese Kernannahme Einsteins von 1905 nachgeprüft und bestätigt haben sollen? Das würde nämlich die Unsicherheiten, falschen Auskünfte und auch heftigen und wenig konstruktiven Auseinandersetzungen um diese Frage im Internet schlichten und beilegen.

Ich bedanke mich dafür im voraus und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez

Nachstehend als Erinnerung der Text meiner unbeantworteten E-Mail von 12.05.07

Kopie an: Albert-Einstein-Institut, Potsdam-Golm



Comments

  1. Mai 18th, 2008 | 10:54

    […] Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Peter Gruss und die Generalsekretärin, Frau Dr. Barbara Bludau Juni 2007: Jocelyne Lopez schreibt an den Präsidenten des Vorstandes der Max-Planck-Gesellschaft Pr… August 2007: Jocelyne Lopez schreibt an Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und […]