|
Jocelyne:
ich habe weiter oben kurz erwähnt, was für
erstaunliche Erfahrungen ich in Foren bei der
Hinterfragung der Lichtgeschwindigkeit schon gemacht habe:
Es ist schier unglaublich, was für verschiedene und
meistens stark widersprüchliche Aussagen und individuelle
Vorstellungen es über diese Frage gibt!
Zum Beispiel:
- Mir wurde zwar übereinstimmend das Experiment von
Foucault
als maßgebend und historisch angesehenes Experiment
genannt und per Link angegeben (sowohl in Frankreich als
auch in Deutschland), aber es stellte sich bald heraus,
dass kaum ein Teilnehmer eigentlich auf Anhieb wußte, wie
die Versuchsanordnung war und wie das Experiment
eigentlich abläuft…
- Mir wurde zwar wiederholt und ausdrücklich
bestätigt, dass dieses Experiment die Kriterien der
Wissenschaftlichkeit erfüllt, und dass das Messergebnis
nach wie vor völlig korrekt und gültig ist, jedoch wurde
ich ständig auf spätere Versuche verwiesen, die zwar nach
demselben Prinzip und mit demselben Messergebnis
verlaufen, die aber
„moderner, exakter und korrekter“ sein sollen…
- Außerdem entwickelte sich meine Hinterfragung
meistens zu seitenlangen fachlichen Streitigkeiten und
heftigen Auseinandersetzungen zwischen Physikern...
- Ich wurde erst einmal aus allen Seiten mit zig
Beispielen zugeschüttet, was alles in der Praxis nicht
funktionieren würde, wenn diese Messung falsch wäre, aber
im Endeffekt wurden diese Beispiele nicht nachhaltig
verfolgt und es bleibt kaum davon einen übrig...
In unserer Diskussion zum Beispiel scheint es sich so
entwickelt zu haben, dass eine Einigung für einen Beispiel
erzielt wurde: Die Navigationssysteme würden nicht
funktionieren.
Was die Relativitätstheorie von Einstein mit der Messung
der Lichtgeschwindigkeit von Foucault zu tun hat bleibt
mir nach wie vor unklar: Eine Einigung scheint nämlich
darüber erzielt worden, dass Einstein für seine
Relativitätstheorie zwar die Konstanz der
Lichtgeschwindigkeit angenommen hat, jedoch nicht den
Messwert c=300.000.
- Außerdem treffen die Teilnehmer nicht nur unter
sich widersprüchliche Aussagen, sondern nicht selten mit
sich selbst…
Hier ein Beispiel:
greenguy schrieb am 15.07.2004
"Zur Aussage Deines Physikers:
Sie ist korrekt. Würde sich der Fleck verbreitern, wäre
die Lichgeschwindigkeit nicht konstant. "
und derselbe greenguy schrieb 6 Tage später am
21.07.2003:
"Es ist sch*!x egal wie groß die Eule den
Fleck sieht. Er könnte einen Durchmesser von mehreren
Metern haben. Es hätte überhaupt keinen Einfluß!
Es ist nur die Ablenkung entscheidend.
Wenn Du das nicht verstehst, ist es es völlig müßig eigene
Überlegungen anzustellen.
Und mir ist insbesondere ziemlich egal, was Dein
gelernter Physiker dazu sagt, da ich durchaus in der Lage
bin, selber nachzudenken. Ich bestreite seine Aussage
sogar ganz entschieden."
So, und dann muß ich mich anhören, dass ich
„erkenntnisresistent“
bin, dass ich nicht verstehen will, und dass es müßig und
nervig ist, mit mir zu diskutieren…
Tja…
(.../...)
Jocelyne:
Ich verweise im Zusammenhang mit dem Passus über
die Quantenphysiker in meiner Homepage auf die neue
Theorie des österreichischen Quantenphysikers Anton
Zeilinger (die ich im Hinterkopf hatte als ich es
geschrieben habe), wonach die Quantenparadoxe nicht
existieren sollen: Die Phänomene der Quantendimension
sollen unsere normale Logik nicht verletzen, es ist so zu
sagen nur eine optische Täuschung, weil wir nicht genug
Informationen aus dieser Dimension haben. In Wirklichkeit
fliegt eine Biene nicht gleichzeitig durch das Loch A und
das Loch B, sondern entweder durch das Loch A oder das
Loch B, wie wir es gewöhnt sind.
Von dieser neuen Theorie des Quantenphysikers Anton
Zeilinger habe ich mittlerweile schon vor 2 Jahren durch
einen Artikel in der französischen
populärwissenschaftlichen Zeitschrift „Science & Vie“
erfahren. Sie wurde dort vorgestellt von dem französischen
Philosophen Michel Bitbol (von ihm stammt der Beispiel mit
der Biene). Ich habe wiederholt in Foren anlässlich meiner
Hinterfragung der Messung der Lichtgeschwindigkeit die
Theorie von Anton Zeilinger erwähnt: Keiner kannte sie.
Turicensis:
Zeilingers Vermutung ist mir sehr wohl bekannt, die
hat er nämlich dem Herrn Einstein abgeguckt. Wie Einstein
mag Zeilinger wohl ein hervorragender Physiker sein, dass
ändert aber nichts an der Tatsache das er mit dieser
Theorie nicht ganz richtig liegt. Ich hab aber keine Lust
hier diesen Thread voll zu schreiben um dir zu erklären
warum er unrecht hat. Ich rate dir nur, dass du dich etwas
mit John Bell, Alain Aspect, Heisenberg beschäftigst.
Ausserdem stimmen Feynmans Berechnungen mit denen
von Max Born (die durch Bohr noch erweitert wurden) zu
100% überein. Dass heisst Feynmans Pfadintegralmethode und
Borns Modell der Wellenfunktionen führen zum selben
Ergebnis. Es gibt eben nicht nur eine Betrachtungsweise
der Quantenmechanik.
Falls die immernoch an deinem Bild der
Quantenmechanik festhältst, kannst du ja versuchen was
Physikern während den letzten 70-80 Jahren nicht gelungen
ist, und Heisenberg, Planck und all die anderen Genies zu
widerlegen. Wünsche dir viel Spass dabei.
Jocelyne:
Es freut mich, endlich einen Forumteilnehmer
gefunden zu haben, der sich mit der Theorie von Anton
Zeilinger auseinandergesetzt hat. Ich kann nämlich als
Laie, also naiv, seine Theorie sehr gut nachvollziehen und
habe sie nämlich sozusagen als "gedankliche Stütze"
bei meiner Hinterfragung der Lichtgeschwindigkeit immer im
Hinterkopf gehabt. Die Tatsache, dass er in der
Science-Communauty ein angesehener Physiker ist, hat mich
dabei ermutigt
Es würde mich also sehr interessieren und auch
persönlich in dieser Diskussion sehr weiterbringen, wenn
Du unkompliziert und allgemeinverständlich mir erklären
könntest, wie Du zu dem Schluß gekommen bist, dass er zwar
ein hervorragender Physiker ist, dass er jedoch mit seiner
neuen Theorie "nicht ganz richtig liegt" bzw. "unrecht
hat".
Turicensis:
Ich hab mich mit Einsteins Auffassung über die
Quantenphysik auseinandergesetzt, die sich in diesem Punkt
mit der von Zeilinger deckt und zum gleichen Schluss
führt. Da diese Auffassung der Quantenphysik von Einstein
und Zeilinger für den Laien logisch klingt wird sie auch
als richtig angesehen, was aber wie gesagt nicht der Fall
ist. Nicht ich bin den Schluss gekommen das sich die
besagten Herren irren müssen, sondern dass zeigen
theoretische wie auch experimentelle Ergebnisse von Leuten
wie Heisenberg, Feynman, Bell, Planck und noch einigen
weiteren Personen.
Da ich im Moment aber in Los Angeles bin und meine
Ferien geniesse, kann ich nur schlecht Beispiele aus
irgendwelchen Büchern, die ich zu Hause rumliegen habe,
herauspicken die dir zeigen warum sich Einstein (und somit
auch Zeilinger) irren müssen. Aber so weit ich mich noch
erinnern kann, sollte in Brian Greene's Buch "Das
elegante Universum", das ein sehr gut verständliches
populärwissenschaftliche Buch ist, auf einfach Weise die
Quantenmechanik erklärt sein (auch wenn es nur ein oder
zwei Kapitel sind). Ohne Formeln und solch Zeugs.
Jocelyne:
Durch Umkehrschluss kann man durchaus - und auch
richtig - behaupten, dass Auffassungen, die für Laien
logisch klingen nicht zwangsläufig falsch sein müssen! Ich
würde sogar sagen, im Gegenteil… Alle wissenschaftlichen
Theorien, die ich verstanden habe, habe ich eben nur
deshalb verstanden, weil sie logisch klangen… Und nur
deswegen! Eine Möglichkeit, sie persönlich in irgendeiner
Weise zu überprüfen habe ich nie gehabt.
Wenn diese beiden Spitzenphysiker (Einstein und
Zeilinger) die Auffassungen der anderen von Dir genannten
Physikern (Heisenberg, Feynmann, Bell, Planck) anzweifeln,
werden sie wohl berechtigte Gründe und solide
Gegenargumente dafür haben… Sie können ganz bestimmt
nachvollziehbare Thesen als Kritik oder Widerlegung
ausweisen. Ich glaube kaum, dass sie einfach sagen können,
ohne es wissenschaftlich zu untermauern: „Die Phänomene
in der Quantendimension sind nicht so, wie die Herren
Heisenberg, Feynmann, Bell, Planck und co sie uns
darstellen...“. Soviel ich weiß haben außerdem diese
Physiker nur Modelle erstellt, und keine experimentelle
Beweise gebracht, oder?
Also nun: Wer hat recht? Wer irrt sich? Wen sollen
wir glauben?
Turicensis:
Natürlich gibt es einige gültige Theorien die dem
Laien logisch erscheinen, aber wenn man sich mit der
Quantenphysik auseinander setzt wird man sich zuerst mal
am Kopf kratzen und denken "Was ist den das für ein
Müll".
Einstein hat zwar seinen Nobelpreis für seine
Erkenntnisse auf dem Gebiet der Quantenphysik bekommen,
jedoch konnte er nie akzeptieren dass man sich in diesem
Gebiet auf Wahrscheinlichkeitsrechnungen einlassen muss,
weill man sonst auf keinen grünen Zweig kommt. Zeilinger
baut auf Einstein auf.
Nun sehe ich nicht ein warum diese Herren so ein
Theater um diese Wahrscheinlichkeitsrechnungen machen. Wir
haben ja dank Schrödinger eine gute Formel zu Verfügung,
sehr genaue Vorhersagen zu machen. Feynman kommt ausserdem
zum gleichen Ergebniss, wie wenn man es mit Hilfe der
Wellenfunktion ausrechnet. Diese Ergebnisse wurden
experimentell Bestätigt. Was für welche? Keine Ahnung.
Müsste ich nachschauen, hab aber im Momentdiese
Möglichkeit nicht.
Fakt ist ganz einfach, dass man bei Orts- oder
Geschwindigkeitsbestimmungen sich elektromagnetischen
Wellen bedienen muss. Höhere Frequenz der Welle -->
genauere Ortskenntnis, ungenauere Geschwindigkeitskenntnis
.... Niedrigere Frequenz der Welle --> ungenauere
Ortskenntnis, genauere Geschwindigkeitskenntnis ...... das
zeigt uns die Heisenbergsche Unschärferelation.
Ob das nun Zeilinger passt oder nicht, da gibts
nichts dran zu rütteln.
Jocelyne:
Ich interessiere mich wie gesagt schon lange als
Laie für viele Disziplinen der Wissenschaft und konnte
auch viele gültigen Theorien und Auffassungen
nachvollziehen und verstehen (zumindest deren
Grundprinzip, was für mich ausreichend ist). Bei der
Quantenphysik bin ich jedoch immer noch im Stadium
steckengeblieben, wo “ich mich am Kopf kratze und denke
„Was ist den das für ein Müll“…
Und mein Versuch, ein bisschen Klarheit darüber in
Foren zu bekommen hat bisher in Angesicht der vielen
verschiedenen und widersprüchlichen Auffassungen,
Meinungen und Vorstellungen womit man dort konfrontiert
wird zu dem Ergebnis geführt, dass “ich mich am Kopf
kratze und denke „Was ist den das für ein Müll“…
Turicensis:
Das du in jedem Forum andere Aussagen zur
Quantenphysik erhälts, ist normal. Es gibt eben wie schon
gesagt mehrere verschiedene Erklärungen zur Quantenphysik.
Ausserdem ist der bis jetzt von mir erklärte Stoff nur ein
Teil der Quantenphysik. Es kommen dann noch Sachen wie die
relativistische Quantenfeldtheorie dazu (Quanteneletrodynamik,
Quantenchromodynamik, Quantenfeldtheorie der
elektroschwachen Kraft), dann gibts da noch Sachen wie die
Quantenfluktuationen, die es beinahe verunmöglichen eine
Quantenfeldtheorie der Gravitation aufzustellen ohne mit
der RT in Konflikt zu geraten, etc.
Feynman hat mal gesagt, dass es lange Zeit hiess,
dass nur 12 Personen die RT verstehen würde. Aber nachdem
sie veröffentlicht wurde es sicher mehr als 12 Personen
sind, die sie versehen. Er könne aber mit sicherheit sagen
das NIEMAND die Quantenphysik richtig verstünde.
Was die Experimente angeht: Ich bin mir 100% das
John Bell welche gemacht hat.
Und wenn du bei der Unschärferelation schon
komplett den Durchblick verlierst, wirds ziemlich
schwierig noch tiefer in die Materie vorzudringen.
(.../...)

Es geht also weiter mit der Unschärferelation...
siehe Thread :
"Unschärferelation"
bei Philo-Forum.de:
Gambit:
Je genauer man die
Position eines Quants beobachten will, desto ungenauer
wird die Bestimmung seiner Geschwindigkeit. Und umgekehrt!
Wie man die Position eines Quants bestimmt, weiß ich.
Aber wie bestimmt man
|
seine Geschwindigkeit??? Dazu müßte man doch die Position des selben Quants zu zwei
verschiedenen Zeitpunkten erfassen können. Und dass geht
doch schwer, wenn dieser eine Quant von seiner
ursprünglichen Position infolge der Einwirkung der
Wissenschaftler "weggeschleudert" wird. Kennt jemand die Lösung dafür?
newcommer:
Ich hab nur kürzlich gelesen ("Bild der
Wissenschaft"), dass es jetzt wieder Ansätze zur
vollkommenen Determiniertheit gibt, die ernst zu nehmen
sein könnten. Um ehrlich zu sein:
Vielleicht habe ich es nur nicht richtig verstanden,
aber die Unschärfe sagt doch nur
aus, dass es nicht möglich
ist, vernünftig zu |

Foto © 2004 -
denkendes
Etwas - philo-forum.de |
|
beobachten. Deswegen behilft man sich mit einem Modell,
dass statt der exakten Beobachtung Wahrscheinlichkeiten
annimmt. Kann mir mal jemand in weniger als einer DIN
A4 Seite erklären, wie die Quantentheorie
funktioniert? |
Turicensis:
Das ist schon richtig. Bestimmung von Ort und
Geschwindigkeit verhalten sich umgekehrt probortional
zueinander.
Die zu messenden Teilchen werden mit Photonen
beschossen. Je höher die Frequenz der einzelnen Photonen
desto genauer lässt sich der Aufenthaltsort bestimmen,
aber desto ungenauer seine Geschwindigkeit. Und je
niedriger die Frequenz desto genauer kennt man die
Geschwindigkeit aber desto ungenauer den Aufenthaltsort.
Jourein:
Ich glaube das macht man indem man ein Magnetfeld
anlegt und die Ablenkung des Teilchens misst. Je weniger
es abgelenkt wurde, desto schneller war es.
Gambit:
Also kann man nur ein bestimmtes Spektrum an
definierten Geschwindigkeiten (z.B.: 1-5 m/s) festlegen,
und niemals genau sagen, wie schnell (z.B.: 1 m/s) sich
ein kann bewegt?
Wenn ja, dann hab ich es endlich verstanden.
Mit dem Magnetfeld hört sich das richtig einleuchtend an.
Vielen Dank für eure Antworten
Turicensis:
Die Geschwindigkeit lässt sich relativ genau
bestimmen, jedoch kennt man dann den Ort nicht mehr genau.
Das gleiche gilt auch umgekehrt: Je genauer der Ort
bekannt ist, desto ungenauer ist die Geschwindigkeit
bekannt.
Kannst dir das so verstellen: Nimm irgendein
Elementarteilchen, sagen wir mal ein Elektron. Dann packst
du dieses Elektron in eine Kiste die sich beliebig
vergrössern und verkleinern lässt. Sagen wir mal du
möchtest jetzt den Aufenthaltsort des Elektrons bestimmen.
Dazu musst du nur die Kiste verkleinern, in der das
Elektron eingesperrt ist, bis das Elektron fast keinen
Platz mehr in der Kiste hat. Während du das machst, wird
dir auffallen, dass das Elektron sich immer hektischer
bewegt, wie wenn es Platzangst hätte und immer nervöser
wird. Je kleiner die Kiste wird umso hektischer wird sich
das Elektron verhalten. Wenn du dann schlussendlich den
Aufenthaltsort des Elektrons fast zu 100% bestimmen
kannst, hast du keine Möglichkeit mehr eine Aussage über
den Bewegungszustand des Elektrons zu machen. Genau das
gleiche gilt umgekehrt. Wenn das Elektron mehr Platz in
der Kiste bekomment, "normalisiert" sich seine
Geschwindigkeit und du kannst sie einfacher messen, jedoch
kannst du keine genaue Aussage über den Auffenthaltsort
des Elektrons mehr machen.
Hoffe das hat die ganze Geschichte etwas
anschaulicher gemacht.
Jourein:
Die Sache mit dem Magnetfeld hat allerdings den
Nachteil, dass man damit nur die Geschwindigkeit von
geladenen Teilchen messen kann
möglicherweise kann man die Geschwindigkeit auch aus der
stärke des Signals bestimmen jedenfalls kommts auf die
Detektionsmethode an.
Xyluabin:
Auf jeden Fall verändert die Messung der
Geschwindigkeit die Bewegungsrichtung und wir können
niemals sagen, wie hoch die unbeobachtete Geschwindigkeit
ist.
Oder ist's c?
Turicensis:
müsste meiner Meinung nach von der zur Messung
verwendeten Frequenz abhängen. Frequenz und Minimalenergie
verhalten sich ja proportional zueinander. Somit müsste
sich das gemessene Teilchen mit höherer Geschwidigkeit
weiter bewegen wenn man die Frequenz zur Messung erhöht.
Hoffe ich hab dich da richtig verstanden.
Xyluabin:
Ja, hast Du. Ich dachte aber Quanten fliegen immer
c.
Wenn die Messung die Geschwindigkeit derart
verändert dann sagt diese doch nichts mehr über die
Normalgeschwindigkeit aus?
Die Frage ist doch welches Meßszenario verwendet
werden kann, um die Geschwindigkeit zu messen. Vielleicht
ist die Geschwindigkeit auch nur errechnet?
Keine Ahnung.
Jourein:
aber nur Lichtquanten
Turicensis:
Yup, Photonen bewegen sich mit c, Elektronen zum
Beispiel nicht.
Zur Messung werden darum auch elektromagnetische
Wellen benutzt. Jetzt könnte man sagen, dass ja jedes
Photon gleich ist und man somit genau Ort und
Geschwindigkeit errechnen kann. Ist aber wie allgemein
bekannt, nicht der Fall. Auch wenn sich Photonen immer
gleichschnell bewegen (optisch Dichte Medien mal
ausgeschlossen), hängt der Minimalenergiegehalt von der
Frequenz eines solchen Photons ab, was wiederum
Auswirkungen auf das Ergebnis des Experiments hat.
newcommer:
"Hoffe das hat die ganze Geschichte etwas
anschaulicher gemacht".
Ja, das hat es !
Dann ist Quantentheorie nichts weiter als eine
Beobachtungstechnik, oder ?
Auf die Gefahr hin, mich zu blamieren; aber ich würde es
gerne richtig verstehen:
Angenommen, ich schieße mit einem Gewehr auf eine
Zielscheibe, die in der Mitte eine 12 hat und am Rand 1.
Jetzt möchte ich herausfinden, wieviel Punkte ich habe,
ohne die Zielscheibe zu beobachten. Mein Gewehr hat eine
Streuung von alpha; die Entfernung beträgt x meter und der
Schütze zittert ein bisschen. Klassisch würde man jetzt
z.B. sagen: Ich habe ziemlich sicher irgendwo zwischen 5
und 12 getroffen.
Quantentheoretisch würde ich sagen: Ich habe gleichzeitig
5,6,7,8,9,10,11 und 12 getroffen.
Trifft es das ungefähr ?
Wenn ja, habe ich ernsthafte Probleme damit, das
Ganze ernst zu nehmen. Schließlich ist es Blödsinn, dass
ich mit einer Kugel 68 Punkte schaffe.
Was verstehe ich falsch ?
schneemann:
Dein gedanklicher Fehler ist deine Vorstellung des
Quants als Teilchen. Das wirklich aussergewöhnliche der
Quantentheorie ist es aber eben, dass wir es hier
nicht mit Kügelchen
zu tun haben die durch die Gegend schwirren. Vielmehr sind
Quanten eher "verschmierte" Wolken, die sich teils auch
wie Wellen verhalten und beispielsweise wie Wasserwellen
miteinander interferieren können. Sobald man diese Wolken
aber beobachtet, eine Messung vornimmt, dann nehmen sie
einen diskreten Zustand ein.
Ich würde dein Gedankenexperiment umbauen. Schiesse
mit einem exakten Gewehr auf eine Scheibe. Nach der
klassischen Physik steht sofort fest welchen Punkt der
Scheibe du triffst.
Nach der Quantentheorie schiesst du aber mit diesen
"verschmierten Wolken" auf die Scheibe und du kannst
obwohl du genau auf die Mitte schiesst theoretisch jeden
Punkt der Scheibe treffen, auch den äussersten Rand. Die
Quantenmechanik ermöglicht es dabei Wahrscheinlichkeiten.
zu berechnen mit denen du 3,4,6 oder 7 treffen wirst.
Dabei wird der äussere Rand ein winzig kleine
Trefferwahrscheinlichkeit erhalten und die Mitte eine sehr
hohe Wahrscheinlicheit. Die Quantenmechanik gibt also eine
art Wahrscheinlichkeitsverteilung der getroffenen Punkte
an, wenn man ganz oft auf die Scheibe schiesst.
Es ist aber völlig nomal und richtig die
Quantenmechanik als völlig daneben zu empfinden. Selbst
die Pioniere der QM hatten große Probleme sich mit dem
neuen Weltbild abzufinden. Bohr hat wohl (sinngemäss) mal
so etwas gesagt wie "Wer die Quantenmechanik nicht absurd
findet, der hat sie nicht verstanden"

newcommer:
Vielen Dank erstmal für deinen Erklärungsversuch.
Also, Quantentheorie fiunktioniert folgendermaßen:
1. Man stellt fest, dass Ort und Geschwindigkeit
eines Elementarteilchens nicht gleichzeitig bestimmbar
sind.
2. Man beschreibt also die Position eines Teichens
als Quantum(?); einen Raum von Wahrscheinlichkeiten, die
beschreiben, wo sich das Teichen tatsächlich befinden
könnte und wie schnell es sich wohin bewegt
3. Man folgert daraus, dass Teilchen keine Teilchen
sind, sondern irgendwie "verschmierte" Dinger, die
gleichzeitig an zwei und mehr Orten sein können.
Denn Schritt von 2. nach 3. kann ich nicht
nachvollziehen. Ich kann ja, um auf dein
Gedankenexperiment zurück zu kommen, Wahrscheinlichkeiten
berechnen, wie ich will. Ich werde aber weiterhin mit
Gewehrkugeln um mich schießen und nicht mit verschmierten
Wolken.
| Zitat: |
| "Es ist aber
völlig nomal und richtig die
Quantenmechanik als völlig daneben zu
empfinden. Selbst die Pioniere der QM
hatten große Probleme sich mit dem
neuen Weltbild abzufinden. Bohr hat
wohl (sinngemäss) mal so etwas gesagt
wie "Wer die Quantenmechanik nicht
absurd findet, der hat sie nicht
verstanden" |
Das beruhigt
mich tatsächlich... Ich bin sogar noch
besser: Ich habe sie nicht verstanden und
finde sie absurd
 |
|
|
|
Xyluabin:
Also komprimiert ausgedrückt:
Aufgrund der Wechselseitigen Abhängigkeit von
Messobjekt und Messapparatur können wir immer nur einen
Wert abgreifen.
aurom:
oder :"wer misst, misst mist!"

(.../...)
Jocelyne:
ich komme auf meinen Vorbehalt zurück, dass die
Theorie der Unschärferelation nicht widerlegen kann, dass
die Zukunft für uns aus mangelnden Daten nicht
vorhersagbar ist, weil gerade die Unschärfetheorie den
Vorhandensein mangelnder Daten und Informationslücken
bekräftigt und bestätigt! Ich sehe also hier einen starken
logischen Wiederspruch innerhalb der Theorie der
Unschärferelation, oder?
Für mich bleibt also die Unschärfe weiterhin eine
ungesicherte Theorie bzw. wie es hier mehrmals formuliert
wurde eben ein
„Gedankenexperiment“ oder ein
„Modell“.
Georgi:
Das stimmt nicht, es wurden seit über(!)
einem halben Jahrhundert zig Versuche in allen möglichen
Labors dieser Welt durchgeführt die diese These
widerlegen. Es handelt sich um reale(!) Versuche , nicht
um reine Gedankenexperimente.
Jocelyne:
Ich habe erst seit 2-3
Jahren erkannt, und es wurde auch aus meinen Erfahrungen
in Foren wiederholt bestätigt, dass man Erkenntnisse, die
aus Versuchen beruhen, mit Vorsicht genießen muß…
Hier ein paar Argumente:
1. Versuche sind deshalb als wissenschaftlich
anerkannt, wenn sie unter denselben Bedingungen
wiederholbar
sind. Versuche, die nicht wiederholbar sind oder zu stark
abweichenden Beobachtungen führen gelten als misslungen
und werden nicht anerkannt. Deshalb greift das Argument
„zig Versuche“
sehr wenig, wenn es sich immer um die selbe
Versuchsanordnung handelt, um dieselbe Methodologie, um
dieselbe Beobachtungen und Wahrnehmungen handelt. Ist ja
auch normal und logisch, dass es so ist: Dieselbe Faktore
verursachen dieselbe Wirkungen, das ist ja das
wissenschaftliche Prinzip der Kausalität und das Prinzip
der Wissenschaftlichkeit bei Versuchen. Nur die Versuche,
die diese Rahmenbedingungen erfüllen gelten als gelungen
und ihre Ergebnisse als Erkenntnis.
2. Versuche sind künstlich erzeugte Phänomene. Sie
haben nichts mit Naturphänomen zu tun: Versuche sind
wiederholbar und messbar. Naturphänomene sind nicht
wiederholbar und nicht messbar.
Ein Lichtsignal aus einem Laser ist ein Versuch, es ist
wiederholbar und messbar.
Ein Lichtblitz am Himmel bei einem Gewitter ist ein
Naturphänomen. Er ist nicht wiederholbar und nicht
messbar.
Das Fallen eines Apfels in einem Labor ist ein
Versuch. Es ist wiederholbar und messbar.
Das Fallen eines Apfels von einem Baum ist ein
Naturphänomen. Es ist nicht wiederholbar und nicht
messbar.
3. Versuche beruhen ausschließlich auf
Beobachtungen. Das heißt,
sie beruhen
primär auf die Sinneswahrnehmungen von Menschen. Da
es einsichtlich sein sollte, dass Menschen nicht die
einzigen „Beobachter“
der Naturphänomene sind, und dass anderen Lebewesen im
laufen der Evolution teilweise stark abweichende
Sinneswahrnehmungssysteme entwickelt haben, ist es wohl
fragwürdig, die Beobachtungen aus unseren Versuchen als
einzige universelle Naturgesetze erklären zu wollen.
(.../...)
Jocelyne:
Mir stört bei der Theorie der Unschärferelation
diese einfache Tatsache:
Wie kommen Wissenschaftler dazu einstimmig zu
bestätigen, dass
“Der Quantenwelt
zufolge ist nichts real, und wir können nichts über das
Verhalten von Dingen aussagen, die wir nicht beobachten.“
(John Gribbin)
und im gleichen Atemzug uns zu lehren, dass die
Dinge sich so (und nicht so) verhalten?? Also kurz: Wir
können nicht wissen, wie sie sich verhalten, aber sie
verhalten sich so… Tja.
Man könnte vergleichsweise auch folgender Satz als
„wissenschaftliche
Theorie“ anerkennen:
Wie können nicht wissen, ob Gott existiert, aber er
existiert nicht (oder er existiert).
Ist es
„Wissenschaft“?

Siehe
weiter mein Thread "Kann
man die Lichtgeschwindigkeit messen?"
bei "Philo-Forum.de":
Jocelyne:
Hallo Viva und empathologiker,
Wir reden leicht aneinander vorbei – was bei Menschen nicht
außergewöhnlich ist
– und ich
versuche einige meiner Hauptkritikpunkte bei der Messung der
Lichtgeschwindigkeit nach
Foucault zusammenzufassen:
1. Die Versuchsanordnung erlaubt definitiv nicht das Sammeln der
für die Berechnung einer
Spitzengeschwindigkeit notwendigen Daten (Länge der Strecke –
Zeit). Siehe Nachbarnthread von Gambit über die Unschärferelation.
2. Die Versuchsanordnung erlaubt nicht die
ungestörte Geschwindigkeit
der Photonen zu ermitteln: Es werden ein oder mehrere Spiegel dazwischen
gebaut. Wir können experimentell also nicht wissen, ob die Photonen auf
den Rückweg genau so schnell waren als auf dem Hinweg nach Aufprall und
Richtungsänderung.
3. Es wäre nach der Quantentheorie jedoch anzunehmen, dass die
Photonen auf den Rückweg langsamer geworden sind: Licht soll sich beim
Aufbreiten als Welle und beim Aufprallen als Teilchen verhalten. Ein
Teilchen, das auf ein anderes Teilchen aufprallt macht eine kleine Pause
und verliert Energie und Geschwindigkeit (klassische Physik). Wir wissen
schon, dass Photonen in der Tat eine kleine Pause machen und dass sie
Energie verlieren. Wie können aber technisch nicht messen, ob sie dabei
auch Geschwindigkeit verloren haben. Diese Annahme (sie verlieren nicht an
Geschwindigkeit) beruht also nicht auf Experimente.
Könnt Ihr zunächst präzis auf diese drei Kritikpunkte eingehen?
Ich komme auch noch zurück auf Eure Beiträge.
Aber, empathologiker, erst nur kurz vorweg zu Deinen mathematischen
Ausführungen: Ich zweifle natürlich nicht daran, dass die mathematische
Berechnung korrekt und kohärent ist! Das liegt mir fern, ich bin ja keine
Kamikaze…
Ich gebe jedoch zu Bedenken, dass Mathematik nur eine Sprache ist
und ein Werkzeug zur Verarbeitung von Informationen. Sie hat also als
solche keinen Anspruch auf Wahrheitsfindung. Sind die Informationen
(Messdaten), die sie vearbeitet wahr, ist das Ergebnis der mathematischen
Verarbeitung wahr. Sind die Informationen, die sie vearbeitet falsch, ist
das Ergebnis der mathematischen Verarbeitung falsch.
Georgi:
Du kannst die Geschwindigkeit des Lichts ja auch auf ganz andere
Arten messen. Wenn jedoch alle Versuche gleiche Resultate bringen, ist es
da nicht angebracht an die Richtigkeit des Wertes der Lichtgeschwindigkeit
zu glauben?
|
Jocelyne:
Sicher, auf dem ersten Blick…
Auf dem zweiten Blick ist es vielleicht
sogar eher angebracht stutzig zu werden:
- Man hat im Laufe der Zeit
verschiedene Methoden zur Messung
verwendet und man hat auch (so wie ich es
sogar in diesem Thread unwidersprochen
gehört habe) abweichende Ergebnisse
bekommen…
- Man hat seit 1862 sehr viele
Fortschritte bei der Genauigkeit der
Messinstrumente erzielt. Jedoch wurde das
Ergebnis von
Foucault, das mit
„antiquierten“ Messinstrumenten
ermittelt wurde (Zollstock, Drehzahlmesser
des Benzinmotors des rotierenden Spiegel,
Lineal), als so genau und so korrekt
erachtet, dass es 1983 als die absolut
exakte Spitzengeschwindigkeit von Photonen
übernommen wurde…
- Die Kommission, die 1983 diesen
Beschluss traf hat wohl sogar eins drauf
gesetzt, so wie ich es verstanden habe:
Nichts im Universum kann diese
Geschwindigkeit überschreiten…
Ich weiß nicht aus welchen
Wissenschaftlern diese Kommission bestand
und woher sie das alles wissen wollten…
Georgi:
Allerdings musst du bedenken das
die Konstante C in sehr vielen Formeln und
Berechnungen verwendet wird. die
Bekannteste ist wohl e = mc² .Wusstest du
das Atomkraftwerke in ihrer Funktionsweise
genau diese Formel zugrunde liegt. C ist
also weit mehr als nur eine
Geschwindigkeitsangabe.
Übrigens es gibt Möglichkeiten die
Geschwindigkeit mit einfachen Mitteln zu
ermitteln. Man nehme einen Fernseher mit
normaler terrestrischer Antenne und einen
mit Sattelitenempfang. nun stelle man
beide Geräte auf denselben Kanal (z.B. das
erste) und warte auf den Gong der
Tagesschau. Wenn du gute Reaktionen hast
kannst du die
Laufzeitverzögerung messen. Na ja
wahrscheinlich nicht...
Oder du nimmst einfach ein Oszilloskop und
ein Laser und einen Funktionsgenerator und
eine Fotodiode. Sogar ein relativer
Ottonormalverbraucher könnte die Messung
durchführen...
Das Gps System verdankt seine hohe
Genauigkeit der präzisen
Laufzeitenbestimmung.
Übrigens hast du dir schon mal die
Frage gestellt warum der Wert der
Lichtgeschwindigkeit keine
Nachkommastellen hat? Man hat den
Zahlenwert definiert in dem man den Meter
nach der Strecke definiert hat die Licht
genau in 1 / 299.792.458 sec zurücklegt.
Naja egal...
Worauf willst du mit deinen
Überlegungen hinaus? darauf , das die
Lichtgeschwindigkeit nicht genau
bestimmbar ist wohl nicht denn:
letztendlich kann man die
Lichtgeschwindigkeit gar nicht exakt
bestimmen da die Sec ja auch etwas ungenau
(aber dennoch sehr genau gemessen wird).
Das die Lichtgeschwindigkeit gewisse Werte
nicht überschreitet , darauf beruhen zich
Berechnungen der Astronomie.
Das Gesamtbild ist noch nie ins Wanken
gekommen, es gibt einfach zu viele
Beweise...
Jocelyne:
| Georgi hat
folgendes geschrieben:: |
|
"Allerdings
musst du bedenken das die Konstante C
in sehr vielen Formeln und
Berechnungen verwendet wird. die
Bekannteste ist wohl e = mc² " |
Ich verstehe
Bahnhof von der Relativitätstheorie…
Als einziger Trost: Die überwiegende
Mehrheit der Menschen teilen mein
trauriges Schicksal…
Jedoch habe ich von Physikern
gehört, dass Einstein zwar die Konstanz
der Lichtgeschwindigkeit angenommen hat,
jedoch nicht den Wert von c. Ich weiß
nicht, ob es stimmt, die Forenteilnehmer
sind sehr oft sehr widersprüchlich unter
sich, man kann nie wissen, wer das
Richtige sagt…
| Georgi hat
folgendes geschrieben: |
|
"Übrigens es
gibt Möglichkeiten die Geschwindigkeit
mit einfachen Mitteln zu ermitteln.
Man nehme einen Fernseher mit normaler
terrestrischer Antenne und einen mit
Sattelitenempfang. nun stelle man
beide Geräte auf denselben Kanal (z.B.
das erste) und warte auf den Gong der
Tagesschau. Wenn du gute Reaktionen
hast kannst du die Laufzeitverzögerung
messen. Na ja wahrscheinlich nicht...
Oder du nimmst einfach ein Oszilloskop
und ein Laser und einen
Funktionsgenerator und eine Fotodiode.
Sogar ein relativer
Ottonormalverbraucher könnte die
Messung durchführen... " |
Gut, aber
vielleicht ahnst Du schon meine Antwort…
Würde der Ottonormalverbraucher auf
dieselbe Ergebnisse kommen als meinetwegen
… eine Ottonormaleule?
| Georgi hat
folgendes geschrieben: |
|
"Übrigens hast
du dir schon mal die Frage gestellt
warum der Wert der
Lichtgeschwindigkeit keine
Nachkommastellen hat? Man hat den
Zahlenwert definiert in dem man den
Meter nach der Strecke definiert hat
die Licht genau in 1 / 299.792.458 sec
zurücklegt. " |
Ja, das habe ich
neulich in Foren mitgekriegt…
Wissenschaftler sind auf die Schnapsidee
gekommen, die bei der Lichtgeschwindigkeit
verwendete Länge des Meters zurecht zu
biegen und als neue Maßeinheit zu
erklären.
Das finde ich völlig absurd, ein
irreführendes und hoch fragwürdiges
Hokuspokus.
In der Schule habe ich noch
gelernt, dass der Meter ein in einer
Vitrine in Paris ausgestellter Holzstock
war und 1/40 millionste des Erdumfangs
betrug. Natürlich betrug er es nicht… kein
Mensch hat je den Umfang der Erde damit
gemessen. Man kann den Umfang der Erde
damit nicht messen. Man kann der Umfang
der Erde sowieso nicht messen, sondern nur
berechnen. Und schon gar nicht metergenau,
nicht mal kilometergenau. Es war aber
unwesentlich und unwichtig, es war eben
nur eine sprachliche Konvention, aus
praktischen Gründen.
Jetzt hat man als neue Konvention
entschieden, dass der Meter die Strecke
ist, die das Licht in einer Sekunde bei
einem Experiment zurücklegt. Ich habe
erfahren, dass man das auch mathematisch
ein bisschen zurecht gebogen hat, aber na
ja. Ist auch unwesentlich und unwichtig,
ist auch nur eine sprachliche Konvention.
Der angegebene Grund dieser
Änderung macht mich aber mehr als perplex:
Der neue
„Lichtmeter“ soll genauer sein als
der alte
„Holzmeter“…
Die Strecke zur Messung der
Lichtgeschwindigkeit wurde ja mit einem
Zollstock gemessen (bei
Foucault z.B. ca. 20 m), also mit dem
alten „Holzmeter“. Wie kann
bitteschön der
“Lichtmeter“ genauer sein als der
“Holzmeter“, obwohl er mit dem
“Holzmeter“ ermittelt wurde? Kann
mir jemand dieses Rätsel erklären? Ist es
die wissenschaftliche Variante der
Geschichte: Wer war zuerst da, das Ei oder
das Huhn?
| Georgi hat
folgendes geschrieben: |
| "Worauf willst du
mit deinen Überlegungen hinaus?"
|
Ich will nirgendwo
hinaus: Ich diskutiere nur in Foren. Über
wissenschaftliche oder philosophische
Themen. So wie Du.
itvokian:
naja das lichtmeter ist deshalb
genauer als das holzmeter, weil ich holz
verändert. das urmeter (in paris is es
glaub ich) besteht nicht aus holz, sondern
ner speziellen metalllegierung, die nicht
so anfällig gegenüber umwelteinflüssen
ist. is aber egal. wichtig ist: ein
urmater aus einem material ist nur bei
einer bestimmten bedingung (temperatur,
luftfeuchtigkeit usw.) das urmeter.
nimmst du das holzmeter an den kalten
südpol isses kürzer als in ner heißen
wüste. das ist sehr ungeschickt, weil wenn
man nur mit holzmetern messen würde, hätte
man, wenn man 1 m² grundstück am südpol
kauft, weniger fläche als in ner wüste.
und man würde es netmal merken. is doch
unfair.
das licht ist jedoch (wie die meisten
wissen) konstant und immer (im vacuum)
gleich schnell. also ist eine mit licht
gemessene strecke am südpol genauso lang
wie am nordpol. und das lichmeter hat man
vermutlich unter bedingungen bestimmt, in
denen das "materiemeter" gültig war.
das problem an den urmaßen wie z.b.
urmeter urkilogramm usw. ist, dass die
sich auch mit der zeit verändern. z.b.
dass das urkilogramm verdunstet langsam,
es wird also leichter und wenn man keine
lösung findet, werden in 1000 jahren alle
waagen die mit dem urkilogramm geeicht
sind bei weniger masse ein kilogramm
anzeigen als heute.
als lösung nimmt man einheiten aus der
teilchenpysik, weil diese kostant sind.
wie z.b. das lichtmeter.
für alle grundmaße außer dem gewicht hat
man solche naturkonstanten gefunden.
Jocelyne:
|
Ich
habe stark den Eindruck,
dass Du - aus Hemmungen
irgendetwas in der
institutionalisierten
Physikwelt zu kritisieren
– einfach versuchst, das
Ungerechtfertige zu
rechtfertigen…
In meinen Augen ist
die Festsetzung des
„Lichtmeters“ als
neue Maßeinheit einfach
ein Idiotenkram hoch drei,
tut mir leid. Auch wenn
sie von hochrangigen
Wissenschaftlern
beschlossen wurde, auch
wenn sie weltweit
angeordnet wurde, auch
wenn sie in allen
Grundschulen der Welt
gelehrt wird, tut mir
leid. So was brauchen wir
wie ein Kropf würde der
deutsche Volksmund sagen…
Und keins Deiner Argumente
ist für mich ersichtlich:
|
itvokian hat folgendes
geschrieben: |
| "naja
das lichtmeter ist
deshalb genauer als
das holzmeter, weil
ich holz verändert." |
Nein, das Lichtmeter ist
nicht genauer als das
Ur-Holzmeter, aus dem
einfachen Grund, weil es
selbst mit dem ungenauen
Ur-Holzmeter ermittelt
wurde: Kein Mensch hat je
den Umfang der Erde mit
dem Holzmeter gemessen und
Du kannst Gift darauf
nehmen, dass es nie das 40
millionsten des Erdumfangs
betragen hat, auch vor 200
Jahren als es ganz frisch
gezimmert und in eine
Vitrine gepackt wurde!
|
itvokian hat folgendes
geschrieben: |
|
"nimmst
du das holzmeter an
den kalten südpol
isses kürzer als in
ner heißen wüste. das
ist sehr ungeschickt,
weil wenn man nur mit
holzmetern messen
würde, hätte man, wenn
man 1 m² grundstück am
südpol kauft, weniger
fläche als in ner
wüste. und man würde
es netmal merken. is
doch unfair." |
Ich
kann mir nicht vorstellen,
dass die Inuits oder die
Beduine mit Hilfe der
„Lichtgeschwindigkeit“
messen, was sie zu messen
haben (wie schnell läuft
ein Meter?
). Sie messen weiterhin
ihrer Grundstücke mit
einem Holzmeter, oder mit
einem Metallmeter, oder
mit sonst was Anderes, und
sie machen sich ganz
bestimmt keine Gedanken
darüber, ob die Messung in
3000 Jahren ein paar
Millimeter Abweichung
haben wird. Und damit sind
sie weise…
|
itvokian hat folgendes
geschrieben: |
|
"das licht ist jedoch
(wie die meisten
wissen) konstant und
immer (im vacuum)
gleich schnell." |
Ob
es „die
meisten wissen“ sei
dahingestellt. Eher
solltest Du - zumindest in
diesem Thread - schreiben
“wie die meisten glauben“.
|
itvokian hat folgendes
geschrieben: |
|
"das problem an den
urmaßen wie z.b.
urmeter urkilogramm
usw. ist, dass die
sich auch mit der zeit
verändern. z.b. dass
das urkilogramm
verdunstet langsam, es
wird also leichter und
wenn man keine lösung
findet, werden in 1000
jahren alle waagen die
mit dem urkilogramm
geeicht sind bei
weniger masse ein
kilogramm anzeigen als
heute.
als lösung nimmt man
einheiten aus der
teilchenpysik, weil
diese kostant sind.
wie z.b. das
lichtmeter." |
Nein, das Problem der
Urmaße ist nicht die
zeitliche Veränderung des
Materials. Es gibt kein
technisches Problem bei
den Urmaßen…
Die Festsetzung einer
Maßeinheit ist nur eine
sprachliche Konvention,
eine Vereinbarung zwischen
Menschen, die Länge spielt
überhaupt keine Rolle.
Menschen stimmen sich ab
und entscheiden, eine
Maßeinheit festzusetzen.
Dafür brauchen sie keinen
Bezug auf irgendetwas
genau oder konstant in der
Natur. Man kann einen
beliebigen Gegenstand aus
der Natur auswählen, ein
Holzstock, ein Knochen,
eine Cola-Dose, ihn in
eine Vitrine packen und
vereinbaren, ihn
„Meter“ zu nennen.
Es würde genauso
funktionieren. Kein
Problem.
|
itvokian hat folgendes
geschrieben: |
|
"für alle grundmaße
außer dem gewicht hat
man solche
naturkonstanten
gefunden." |
Für
die neue Maßeinheit
“Lichtmeter“ ist es
so gelaufen:
“Wir basteln uns eine
Naturkonstante!“
(.../...)
Jocelyne:
|
itvokian hat folgendes
geschrieben: |
|
"natürlich
macht es für jemanden
der nicht an die
wissenschaft glaubt
keinen sinn. aus dem
selben grund aus dem
es für die inuit
keinen sinn macht." |
Wie
soll man an eine
wissenschaftliche
Disziplin
„glauben“ (die
Quantenmechanik bzw. die
sogenannte moderne
Physik), die sich auf
einer solchen
„Erkenntnis“ stützt
wie die Konstanz der
Lichtgeschwindigkeit? Ist
es nicht zu viel verlangen
von unserer Vernunft und
unserm rationalen Denken?
Folgende
Informationen sind
unwidersprochen stehen
geblieben und sollten
eigentlich von jedermann
sprachlich wie auch
geistig nachvollziehbar
sein, finde ich zumindest:
Man kann die
Geschwindigkeit von
Photonen experimentell
nicht messen.
1. Wir können ihre
reale Position nur bei
einem Wert abgreifen: Man
braucht zwei realen
Punkte, um eine
Geschwindigkeit zu
errechnen.
2. Wir können die
ungestörte Geschwindigkeit
von Photonen experimentell
nicht messen: Das
Eingreifen beim Bestimmen
ihrer realen Position
verändert ihren
physikalischen Zustand
maßgebend.
3. Sämtliche
durchgeführte Versuche
haben also nur
verschiedene Näherungen
geliefert, auf keinen Fall
eine genaue
Spitzengeschwindigkeit.
Davon auch wiederum nur
Durchschnittgeschwindigkeiten,
da eine
Einweggeschwindigkeit
technisch auch nicht zu
messen ist.
4. Wir können nicht
annehmen, dass die
Leistungsfähigkeit unserer
visuellen Wahrnehmungen
und unserer
Messinstrumente
ausgerechnet dafür
geeignet ist, um die
„objektive“
Spitzengeschwindigkeit des
Lichtes ermitteln zu
können. Warum sollten sie
es sein?
5. Wir können nicht
das Licht als
Naturphänomen
experimentell messen
(Sonnenstrahl, Mondstrahl,
Blitz, Sternlicht).
Vor diesem
Hintergrund ist die
Tatsache, dass die
Wissenschaft vor 30 Jahren
c jedoch als absolute und
exakte Naturkonstant im
Raum und Zeit erhoben hat
nur ein Zeugnis dafür, da
sie ihre eigene Regel
verleugnet und ein Dogma
verordnet hat. Am Anfang
war c.
Das hat mit
Wissenschaft nichts mehr
zu tun.
Georgi:
Was soll die
Wissenschaft denn sonst
liefern, außer Näherungen?
Alle Modelle der Physik
sind Näherungen. Die Zahl
Pi ist angenähert, die
Gravitationskonstante ist
angenähert.Worauf genau
willst du hinaus?
Jocelyne:
1.
Die Zahl Pi ist
Mathematik. Keine Physik.
2. Es gibt für mich
einen Unterschied zwischen
einer
„Messung“ und einer
„Näherung“,
zwischen einer
“Näherung““ und
einer
“Spitzengeschwindigkeit“,
zwischen einer „Spitzengeschwindigkeit“
und einer
Durchschnittgeschwindigkeit“.
Sie liefern auch
verschiedene Werte. Ich
hätte nicht gedacht, dass
es nötig sein musste,
diese Begriffe extra für
die Messung der
Lichtgeschwindigkeit zu
klären oder ad hoc neu zu
definieren…
Georgi:
Der Meter,
Die Geschwindigkeit, Die
Sekunde alles das sind
Erfindungen, welche eine
kognitive Beschreibung der
gemachten Beobachtungen
ermöglicht. Die Sekunde
ist phänomenal genau
definierbar, also
definiert man einen Meter
auf ihrer Basis.
Jocelyne:
Und
wie hat man die Länge „gemessen“,
die das Licht in einer
Sekunde zurücklegt, wenn
ich fragen darf? Ist
technisch ein bisschen
schwierig, oder? Ist sogar
ein bisschen unmöglich,
würde ich sagen. Also hat
man 1983 die Länge des
alten Holzmeters
zurechtgebogen, die zur
Näherung der
Durchschnittsgeschwindigkeit
eines nicht zeitlich
gestoppten Lichtsignals
gedient hat, um
rückwirkend ein Verhältnis
1:1 mit dem neuen Meter zu
erreichen, oder so was
Ähnliches. Ein Zirkel.
Oder ein Hokuspokus. Wozu
soll es gut sein, wenn ich
fragen darf? Soll es
Physik sein? Soll es neue
Erkenntnis sein? Tut mir
leid, das ist Verarschung.
Oder Machereien. Oder
sonst was. Aber keine
Physik.
Georgi:
Ich kann
deinen Überlegungen nicht
genau die Schlussfolgerung
entnehmen auf die du
hinaus willst.
Jocelyne:
Meine Überlegungen stehen
ganz klar im Titel meines
Threads:
„Kann man die
Lichtgeschwindigkeit
messen?“.
Meine
Schlussfolgerung deckt
sich mit Deiner überein:
Man kann die
Lichtgeschwindigkeit nicht
messen. Man hat sie nur
durch Beschluß
definiert...
Georgi:
Sind die
Physiker alle dumme
Taugenixe?
Jocelyne:
Wo
habe ich so etwas
behauptet oder
unterstellt, wenn ich
fragen darf?

Georgi:
eventuell willst du
lediglich den
Absolutheitsanspruch der
Wissenschaft negiert
sehen, das ist aber völlig
unnötig, da ein solcher
gar nicht existiert!

Jocelyne:
Richtig, ein
solcher existiert gar
nicht.
Das haben aber
offensichtlich manche
„Wissenschaftler“
vergessen, das ist
eindeutig bei der
Festsetzung der Konstanz
von c.
Und es könnte den und uns
nicht schaden, mal wieder
über die viel bestrittenen
Begriffe
„glauben“ und
„wissen“
nachzudenken. Es könnte
ganz bestimmt nicht
schaden.
(...)
|
Turicensis:
Mal
aufgepasst!!
Die Zahlen wurden um
das ganze etwas
anschaulicher zu
machen geändert und
mir ist durchaus
bewusst, dass das
untenstehende
Gedankenexperiment
nicht 100% korrekt
ist. Ist aber
absichtlich so
gehalten. Macht das
ganze etwas
überschaubarer.
Man nehme einen
Sender und einen
Photonendetektoren und
zwei synchronisierte
Atomuhren von denen je
eine an den Sender und
an den Detektoren
angebracht wird. So,
nun sagt man, dass das
Experiment um 12.00
Uhr startet. Der
Sender fängt an zu
senden und der
Detektor registriert
um 12.00.01 das erste
Photon, folglich
brauchte es für die
Strecke 1s. Nun
berücksichtig man
noch, dass die neusten
Atomuhren nach 30 Mia.
Jahren eine Sekunde
vorgehen, dann lautet
das Ergebnis: Ein
Meter ist die Strecke
die das Licht in einer
946'079'999'999'999'999
/ |
|
946'080'000'000'000'000
Sekunde zurück legt.
Natürliche kämen noch
weitere Faktoren wie
unsere Atmosphäre
dazu, usw. blablabla
... aber drauf
geschissen.
Wer jetzt noch kommt
mit "aber wer sagt
mir denn das die
Lichgeschwindigkeit
konstant ist" der
soll gleiche eine
wissenschaftlich
korrekt formulierte,
mathematisch richtige
und auf Experimente
gestütze, neue
Quantenchromodynamik
und
Quanten-feldtheorie
der elektroschwachen
Kraft liefern (nur um
zwei Beispiele zu
nennen). Wer das nicht
kann, soll bitte ruhig
sein.
Um das ganze
noch etwas
anschaulicher zu
machen hab ich mal
meine weltbekannten
Zeichenkünste walten
lassen und das ganze
per Paint
aufgezeichnet:
ich finde das
gehört in den Louvre
hinter Panzerglas mit
bewaffnetem
Wachpersonal davor.
 |

(Mit
freundlicher
Genehmigung von
Turicensis) |
Mr Pink:
Da
aufgrund von
Beugungserscheinungen es
ja eh nicht möglich ist,
einen exakten Lichtpunkt
zu erzeugen, müssen wir
also zugeben, dass es eine
sehr kleine
messungenauigkeit bei
diesem experiment gibt, in
deren rahmen durchaus auch
tatsächlich die
lichtgeschwindigkeit
variieren könnte, wenn
natürlich auch nicht muss.
Wenn Jocelyne es
jetzt schafft, kleine
Schwankungen in der
Lichtgeschwindigkeit
nachzuweisen wäre das sehr
interessant, es könnte ein
neues, noch allgemeineres
modell entwickelt werden,
weder newtons noch
einsteins modell würden
dadürch aber "falsch"
werden, sondern die welt
nur in einem kleineren
bereich erklären. Die
reine möglichkeit von
schwankungen innerhalb
einer messungenauigkeit
ist aber leider kein
nachweis.
Jocelyne:
Das Experiment nach
Foucault war eben mein
Ausgangspunkt bei der
Hinterfragung der Messung
der Lichtgeschwindigkeit.
Ich fasse kurz meine
Überlegungen und Einwände
zusammen:
1. Es kann sich
nicht bei der gemessenen
Geschwindigkeit c=29... um
eine
Spitzengeschwindigkeit
handeln. Diese
Versuchsanordnung erlaubt
nicht, eine
Spitzengeschwindigkeit zu
ermitteln.
2. Das Erkennen mit
blossen Augen und das
Messen mit einem Lineal
der genauen Umrissen des
Flecks ist mehr als
abenteuerlich. Von
Nanogenauigkeit kann auf
jeden Fall nicht die Rede
sein: Es handelt sich
immerhin um eine
Ansammlung und
Überlagerung von Photonen,
also von Objekten der
Quantendimension...
Außerdem kann man
nicht ausschließen, dass
ein Dunkel/Hell-Effekt
während der Dauer des
Experiments bei dem Fleck
(flimmern) stattfindet,
den wir nicht wahrnehmen
können.
3. Man kann keine
Aussage darüber treffen,
wie andere Lebewesen als
der Mensch die Form und
die Größe dieses Flecks
wahrnehmen und markieren
würden. Es ist jedoch sehr
stark anzunehmen, dass sie
ihn nicht wie wir sehen.
Ich bin der Meinung, dass
aufgrund der oben
aufgelisteten Vorbehalte
nicht auszuschließen ist,
dass c nicht nur minimal,
sondern erheblich
schwanken könnte.
(...)
|
allesundnichts:
Nein die
Lichtgeschwindigkeit
kann man nicht messen!
Dieses zeigte
ein Experiment welches
mein Freund und ich
durchführten.
Ich legte mich auf den
Boden unter die Lampe, wir
ummantelten die Lampe mit
einem Sieb ausgerüstet mit
Sensoren ( welches
Photonenanzahl messen
sollte sowie auch das
Gewicht ermitteln konnte
der Photonen) . Dann
|
|

Geheimes Experiment
zur Messung der
Lichtgeschwindigkeit
Foto ©
2004 - denkendes
Etwas - philo-forum.de
|
wurde ein Zollstock direkt
unterhalb der Lampe direkt
mit meinem rechten Auge
verbunden. Eine Stoppuhr
hatte ich in der linken
Hand. Wir zählten zusammen
1 2 3 mein Freund
betätigte nach drei den
Lichtschalter und ich die
Stoppuhr. Ich konnte
gar nicht mehr so
schnell auf die
Stoppuhr ein zweites
mal drücken wie das
Licht mein rechtes
Auge das Licht sehen
konnte. Die Sensoren
brachten auch keine
Auswertung warum auch
immer. Mein Freund
konnte auch nicht
sehen wie sich das
Licht entlang des
Zollstockes
fortbewegte dieser
stand ganz plötzlich
voll im Licht.
Unser Ergebnis
Lichtgeschwindigkeit
kann man nicht messen
zumindest haben wir
derzeit noch keine
Möglichkeit dieses
genau zu tun, jedoch
wir können Vermutungen
anstellen die wir
jedoch nicht
bekanntgeben. Da wir
"richtige"
Forschernaturen sind
geben wir erst etwas
bekannt wenn wir das
Endergebnis haben und
nicht wie andere die
schon Teilergebnisse
vorab bekanntgeben und
die Menschheit dadurch
verwirrt/verunsichert
und/oder wie auch immer.
Eines ist sicher es wird
noch ein langer Weg jedoch
wir bleiben dran forschen
und experimentieren
weiter, sobald wir ein
Endergebnis haben werden
wir es als erstes hier
veröffentlichen das ist
versprochen.
|
|
Bis
dahin gilt,
Lichtgeschwindigkeit
lässt sich derzeit
nicht "richtig" messen
zumindest für uns wer
anderes glauben möchte
bitte dieses steht
jedem frei was und wie
er glauben möchte.
Fetzenflieger:
Zu Deinen Fragen,
Jocelyne, im Einzelnen:
- Ein Photon, das
langsamer ist, braucht für
die Strecke eine längere
Zeit. => der Drehspiegel
dreht sich in der
Zwischenzeit weiter. Es
wird weiter abgelenkt.
- Ein Photon, das
schneller ist, braucht für
die Strecke eine kürzere
Zeit. => der Drehspiegel
dreht sich weniger weit.
Das Photon wird weniger
stark abgelenkt.
Ergo: Wenn ein
Wellenpaket aus Photonen
verschiedener
Geschwindigkeiten
bestünde, so würden sie
nicht alle in die gleiche
Richtung reflektiert,
sondern in
unterschiedliche
Richtungen. Der Lichtfleck
auf dem Schirm würde
verschmieren. Das tut er
aber nicht: Alle Photonen
werden vom Drehspiegel in
der gleichen Weise
abgelenkt. Das bedeutet,
dass tatsächlich alle
Photonen gleich schnell
sind.
Jocelyne:
Das Experiment
erlaubt nicht zu
beurteilen, ob doch nicht
Photonen (oder
Wellenpakette aus
Photonen) in
unterschiedliche
Richtungen von den
Drehspiegel reflektiert
wurden… Wie willst Du es
sichergestellt haben? Wie
willst Du sicher sein,
dass alle von der Lampe
emittierten Photonen die
Wand getroffen haben? Mit
bloßen Augen? Zwar ist
eine Ansammlung und
Überlagerung von Photonen
durch die
Winkelaufstellung der
Spiegel erzwungen worden,
und dadurch einen für
unsere menschliche
Netzhaut sichtbaren Fleck
erzeugt worden, aber Du
kannst nicht sicher sein,
dass Photonen außerhalb
der Wand oder außerhalb
des für uns sichtbaren
Flecks auf der
Mattscheiben aufgeprallt
sind.
Zitat: "Der
Lichtfleck auf dem Schirm
würde verschmieren. Das
tut er aber nicht".
Wie willst Du beurteilen,
ob der Lichtfleck auf dem
Schirm doch nicht
„verschmiert“ ist?
Vielleicht sieht ihn ein
Pferd oder eine
Schildkröte verschmiert,
oder? Die
„Verschmierung“ ist
nämlich ebenfalls eine
Konsequenz der
Leistungsfähigkeit einer
Retina. Die klaren Umrisse
eines Lichtfleckes stellen
für uns die Grenze unseres
Sehvermögens. Jedoch ist
es absolut nicht
auszuschließen, dass ein
Lebewesen mit weitgehend
schärferem Sehvermögen als
wir Menschen noch Photonen
wahrnehmen kann, die um
die Grenze der
Photonenansammlung
aufgeprallt sind. Diese
Grenze ist ja fließend,
die Umrisse des Fleckes
sind doch nicht mit einer
Mauer geschützt…
- Außerdem wie
willst Du bei der
Schnelligkeit der
Entstehung des Lichtflecks
beobachten können, ob der
Fleck ganz am Anfang nicht
kleiner war und sich dann
mit zunehmender
Photonenansammlung und
Überlagerung verbreitet
hat? Die Photonenzufuhr
war ja während der ganze
Zeit des Experiments
ununterbrochen… Als der
Experimentator den Lineal
zur Messung angesetzt hat,
hatten schon Milliarden
und aber Milliarden von
Photonen oder
Wellenpaketten die Wand
erreicht…
- Außerdem wie
willst Du sicher sein,
dass der Fleck nicht
„flimmert“, also
dass ein von uns nicht
wahrnehmbarer hell/dunkel
Effet während der ganzen
Zeit des Experiments
stattfindet, wie greenguy
in Erwägung gezogen hat?
All diese
Argumente bleiben also
eindeutig eine Frage der
Leistungsfähigkeit unserer
menschlichen Netzhaut.
Wir müssen wohl bei
unserem statu quo
verbleiben:
- Du stellst die
Mutmaßung an, dass alle
Lebewesen denselben Fleck
sehen.
- Ich stelle die Mutmaßung
an, dass andere Lebewesen
einen anderen Fleck sehen.
Fetzenflieger:
- Es handelt sich
dementsprechend nicht um
eine Messung der "Höchstgeschwindigkeit"
oder "Durchschnittsgeschwindigkeit"
(richtiger wäre der
Ausdruck: "Mittlere
Geschwindigkeit"),
sondern eine Aufnahme des
gesamten
Geschwindigkeitsspektrums,
da Photonen aller
Geschwindigkeiten (eben
unter unterschiedlichen
Winkeln) zum Schirm
reflektiert würden. Wie
gesagt: Weil alle gleich
schnell sind, werden sie
auch alle unter dem
gleichen Winkel
reflektiert. Deshalb sieht
man auf dem Schirm einen
scharfen Lichtfleck.
Jocelyne:
In Deiner Aussage
steckt meines Erachtens
ein Logikbruch bzw. eine
unzulässige
wissenschaftliche
Äußerung:
"Weil alle gleich
schnell sind…".
Du setzest hier das
(gewünschte) Ergebnis
voraus! Ich erinnere
daran, dass es ein
Experiment zur „Messung
der Lichtgeschwindigkeit“
ist! Du darfst also beim
Beschreiben des Versuchs
nicht erst einmal Dein
gewünschtes Ergebnis als
Faktum angeben…
Zumal dass die
Versuchsanordnung eben
nicht zulässt, dieses
Faktum zu beobachten.
In Deiner Aussage
steckt meines Erachtens
weiter ein zweiter
Logikfehler bzw. ein
verbreitetes
Missverständnis: So wie Du
es erklärt hast handelt es
sich also definitiv nicht
um eine
Spitzengeschwindigkeit des
Lichtes. Jedoch wird c
immer als
Spitzengeschwindigkeit
vorgestellt bzw. ist sie
in den Köpfen als
Spitzengeschwindigkeit
vorhanden, vor allem wenn
man behauptet, dass nichts
im Universum schneller als
c laufen kann. Ich würde
sagen, dass schon fest
steht, dass irgendetwas
schneller laufen kann als
c: und zwar… c bei
Spitzengeschwindigkeit.
Oder sehe ich das falsch?
Fetzenflieger:
Da hast Du mich
wohl falsch verstanden.
Ich setze das nicht
voraus, sondern es ist das
Ergebnis. Vielleicht hätte
ich klarer schreiben
sollen: "Daran, dass
alle Photonen unter dem
gleichen Winkel
reflektiert werden, kann
man erkennen, dass sie die
gleiche Geschwindigkeit
haben."
Wenn ich es für
erwiesen halte, dass jede
Art von Licht die gleiche
Geschwindigkeit hat, sind
die Begriffe "Spitzengeschwindigkeit"
und "mittlere
Geschwindigkeit"
gleichbedeutend. Die
These, dass sich nichts
schneller als c bewegen
könne, stammt aber aus
einer anderen Richtung.
Tatsächlich ist sie sogar
etwas verkürzt. Wenn man
die Konstanz der
Lichtgeschwindigkeit das
Relativitätsprinzip
voraussetzt, kann man
mathematisch herleiten
(Einstein hat das
gemacht), dass sich alle
Teilchen mit einer
Ruhemasse von 0 mit einer
Geschwindigkeit von c
bewegen müssen. Teilchen
mit einer Ruhemasse von
m>0 müssen sich mit einer
Geschwindigkeit von v<c
bewegen. (Es gibt
hypothetische Teilchen,
die eine imaginäre Masse
haben, sogenannte
Tachyonen. Die dürfen sich
auch nach der
Relativitätstheorie sehr
wohl schneller als Licht
bewegen. Es gibt jedoch
keinerlei Hinweise dafür,
dass es sie tatsächlich
gibt).
Jocelyne:
Wir untersuchen
hier den Ablauf eines
Experiments zur Messung
der Lichtgeschwindigkeit,
also sollten wir zunächst
nichts als erwiesen
halten, so ist es doch
wissenschaftlich, okay?
Also grundsätzlich
sind die Begriffe
"Spitzengeschwindigkeit"
oder
"mittlere Geschwindigkeit
überhaupt nicht
gleichbedeutend. Sie
werden anders ermittelt
und ergeben andere Werte
für dieselbe Messung. Fest
steht jedoch, dass weder
die eine, noch die andere
Geschwindigkeit bei diesem
Experiment zu ermitteln
ist...
Was die
Geschwindigkeit ist, die
hier ermittelt wurde, kann
ich mir leider weiterhin
schwer vorstellen...
Du sprichst weiter oben
von dem
"ganzen Spektrum der
Geschwindigkeiten von
Photonen", das hier
ermittelt wurde... Was hat
es denn konkret zu
bedeuten? Ich habe
Schwierigkeiten mit dieser
Vorstellung, ich kann
damit eigentlich nichts
anfangen
Fetzenflieger:
Fest steht, dass
eine Geschwindigkeit
gemessen wird, die noch
dazu für alle Photonen
gleich ist. Warum sollte
man dann zwischen "Spitzengeschwindigkeit"
und "mittlerer
Geschwindigkeit"
unterscheiden?
Wenn man das
Experiment nicht mit
Photonen durchführt,
sondern mit anderen
Teilchen, dann findet man
eben für jede
Geschwindigkeit eine
gewisse Anzahl von
Teilchen. Wenn man Glück
hat, befinden sich die
meisten Teilchen in einem
mehr oder weniger engen
Bereich um die
Durchschnittsgeschwindigkeit.
Wenn man Pech hat, gibt es
eine große Bandbreite von
Geschwindigkeiten. Das
ganze ist dann so etwas
ähnliches, wie eine
Gaußsche Normalverteilung.
Eine solche Verteilung von
Geschwindigkeiten nennt
man "Geschwindigkeitsspektrum."
Macht man das Experiment
mit Photonen, erhält man
halt keine Gaußsche
Normalverteilung, sondern
alle Photonen haben
dieselbe Geschwindigkeit.
Jocelyne:
Angenommen man hätte bei
diesem Experiment statt
eines Lichtstrahls ein
Wasserstrahl emittiert.
Hätte man dadurch das
ganze Spektrum der
Geschwindigkeiten von
Wassermolekülen ermittelt?
Fetzenflieger:
Im Prinzip: Ja.
Jocelyne:
Hätte man
die absolute, konstante
und universelle
Geschwindigkeit von
Wassermolekülen gemessen?
Fetzenflieger:
Die ist nicht
absolut, universell und
konstant.
Jocelyne:
Angenommen
wir führen das Experiment
mit einer neuartigen
Fotoplatte durch, die um
ein vielfaches
lichtempfindlicher ist als
die heute bekannten.
Angenommen, wir messen
einen doppelt so breiten
Fleck.
Was wäre dann der
Wert von c bei sonst
gleich bleibenden
Bedingungen?
Fetzenflieger:
Am Wert für c würde
das nichts ändern.
Allerdings müsste man dann
eingestehen, dass c eben
doch nicht für alle
Photonen gleich ist.
Itvokian:
ok. nehmen wir an
der lichtfleck währe auf
der photoplatte breiter
als ich ihn mit bloßem
auge sehe.
dann könnte ich c nicht
beziffern, da es nicht
konstant wäre.
(...)
Jocelyne:
Wir sollten
vielleicht Ordnung in
unseren Austausch bringen,
da mit Wiederholungen und
Überflutungen von
technischen Details aus
allen Ecken kommt man
nicht weiter… Ich versuche
ja die ganze Zeit in
diesem Thread mit meiner
naiven Hinterfragung diese
komplexe und verstrickte
Thematik auf einfache,
logische, für jedermann
verständliche Prinzipien
zu reduzieren, und es
hilft überhaupt nichts, im
Gegenteil, mit immer mehr
technischen Bereichen und
Informationen diese
einfahen Prinzipien zu
überfluten und immer
wieder unübersichtlich zu
machen...
Es geht also um
Logik, nicht um das
Sammeln von fachlichen und
technologischen
Informationen. Dieses
Thread soll nicht die
Wikipedia werden…
Ich bitte also die
interessierten Teilnehmer
um Disziplin und fände
effektiv und fruchtbar,
wenn man sich auf meine
naiven und logischen
Hinterfragungen
beschränken würde. Jeder
sollte sich seines eigenen
Verstands bedienen...
Ich poste hier also
eine kurze Zusammenfassung
der Punkte, die ich
diskutiert und geklärt
haben möchte:
1. Können wir
wissenschaftlich
nachweisen, was andere
Lebewesen sehen können
oder können wir nur
Mutmaßungen darüber
anstellen?
Mein Standpunkt: Wir
können nur Mutmaßungen
anstellen.
2. Haben die schon
hier untersuchten
Drehspiegelexperimente
nachgewiesen, dass das
Licht konstant ist?
Mein Standpunkt: Die
Drehspiegelexperimente
haben es nicht
nachgewiesen.
3. Wurde mit den
schon hier untersuchten
Drehspiegelexperimenten
eine mittlere oder eine
Spitzengeschwindigkeit
ermittelt?
Mein Standpunkt: Es wurde
nur eine mittlere
Geschwindigkeit ermittelt,
eine
Spitzengeschwindigkeit ist
mit dieser
Versuchsanordnung nicht zu
ermitteln.
4. Gibt es
Versuchsanordnungen, die
ermöglichen, eine
Spitzengeschwindigkeit des
Lichtes zu ermittelt?
Mein Standpunkt: Es gibt
keine Versuchsanordnung,
die ermöglicht, eine
Spitzengeschwindigkeit des
Lichtes zu ermitteln.
5. Ermöglicht die
Änderung
der Länge des
Urmeters genauere
Messungen?
Mein Standpunkt: Die
Änderung der Länge des
Urmeters ermöglicht keine
genaueren Messungen.
6. Können wir davon
ausgehen, dass unsere
Messinstrumente oder
Ersatzempfänger die
absolute Grenze der
Genauigkeit und der
Empfindlichkeit schon
erreicht haben und dass
keine Fortschritte in
diesem Bereich mehr zu
erwarten sind?
Mein Standpunkt:
Fortschritte bei
Genauigkeit und
Empfindlichkeit von
Messinstrumente und
Ersatzempfänger sind noch
zu erwarten.
7. Können wir davon
ausgehen, dass wir mit
unseren Augen oder mit
unseren Instrumenten die
„objektive“ Welt,
also unabhängig von
jeglichen Beobachtern,
wahrnehmen können?
Nein, wir können nicht
davon ausgehen.
(...)
Brainiac:
(...) aber dann erklär mir
bitte, warum dann die
Lichtgeschwindigkeit nicht
ebenfall unabhängig von
unserer Definition als
objekive und konstante
Geschwindigkeit des
Lichtes existieren soll.
Jocelyne:
Weil wir im
wissenschaftlichen Sinne
es nicht nachweisen
können!
Die Wissenschaft
beschäftigt sich ja
hauptsächlich mit der
Beobachtung und dem Messen
der Naturphänomene. Das
ist ihr Gebiet, sie
beansprucht es und keiner
bestreitet es ihr auch.
Sie kann und darf also nur
„wissenschaftliche“
Aussagen machen, also auch
Deutungen und Aufklärungen
vorschlagen, wenn diese
Beobachtungen und diese
Messungen effektiv
vorliegen. Sonst sind es
lediglich
Gedankenexperimente. Im
Falle der Messung der
Lichtgeschwindigkeit ist
es nicht ersichtlich,
weder experimentell noch
mathematisch, dass die
Höchstgeschwindigkeit des
Lichtes gemessen wurde!
Diese Aussage beruht
nämlich nur auf einen
administrativen Beschluß,
der wiederum nur auf eine
individuelle Theorie
beruht, die wiederum nicht
auf reelle Beobachtungen
und Messungen beruht.
Deshalb erfüllt die
Festsetzung der
Höchstgeschwindigkeit des
Lichtes bei einem
bestimmten Wert nicht die
Kriterien der
Wissenschaftlichkeit, die
die Wissenschaft sich
selber zugeschrieben hat
und wo sie darauf bei
jeder Gelegenheit besteht.
Es ist also m.E.
genauso zulässig und
wissenschaftlich Theorien
aufzustellen, die die
Konstanz der
Lichtgeschwindigkeit
nicht voraussetzen.
Jocelyne:
Ich habe folgendes
Gedankenexperiment
vorgeschlagen: Wie
erklärst Du Dich zum
Beispiel, dass man Licht
nur ganz kurz zwischen
zwei ganz nahe gegenüber
stehenden Spiegeln hin-
und her reflektiert lassen
und halten kann?
Brainiac:
Das erkläre ich mir mit
technischen Problemen...
- Erstens wie bekommst du
das Licht da hinein und
bist dann schnell genug
wieder weg, damit du es
nicht auf seinem Rückweg
wieder blockierst?
- Zweitens wie richtest du
die Spiegel so perfekt
aus, dass der Lichtstrahl
sich nicht doch über
millionen von Reflektionen
hinweg langsam zum Rand
arbeitet und dann abhaut?
- Drittens und am
wichtigsten: Wo bekommst
du einen perfekten Spiegel
her, der absolut jedes
einzelne Photon stets
reflektiert und das auch
noch immer ganz präzise in
die richtige Richtung???
Das macht nämlich kein
noch so gut gearbeiteter
Spiegel, weil sie alle
kleine Unregelmäßigkeiten
haben.
Jocelyne:
Ich
präzisere also mein
Gedankenexperiment:
Man kann ganz große
Spiegel nehmen
(meinetwegen mehrere Meter
Durchmesser) und durch
eine ganz kleine Öffnung
in der Mitte der Rückseite
eines der zwei Spiegel
schnell ein Lichtstrahl
einführen. Ich meine, es
ist technisch möglich,
oder? Damit wäre
gewährleistet, dass eine
größere Menge von Photonen
in gerade Linie, zumindest
in der Mitte der Spiegel
in der unmittelbaren Nähe
der Lichtquelle sozusagen
in einer
„ewigen“
hin-und-her
Reflektierungslaufbahn
gefangen wären und nicht
ausweichen könnten, oder?
Wir haben durch den großen
Durchmesser der Spiegel
auch große Reserven.
Was würde denn
passieren? Würden wir den
Lichtstrahl solange sehen
bis die Oberfläche der
Spiegel nicht mehr perfekt
ist, solange bis sie
ausgenutzt und stumpf
geworden ist und nicht
mehr reflektieren kann?
Würden wir das hin-und-her
Reflektieren der in der
Mitte der Spiegel
gefangenen Photonen also
viele Jahre sehen?
Nein, natürlich,
der Lichtstrahl wird wohl
nur ein Bruchteil von
Sekunden zwischen den zwei
Spiegeln sich halten
können. Warum?
Eine Antwort darauf
habe ich schon von einem
Physiker im Physikforum
von Wissenschaft-online
bekommen, und sie war so
logisch und so
einsichtlich, dass ich
mich nachträglich geschämt
habe, die Frage gestellt
zu haben…
Jocelyne:
Da offenbar kein Mitleser
eine Erklärung vorschlagen
möchte gebe ich erst
einmal die Antwort, die
ich schon von einem
Teilnehmer in einem
Physikforum auf diese
Frage bekommen habe,
sinngemäß:
Wir können nur
die Photonen sehen, die
unsere Augen erreichen.
Klar… Und wenn sie
also meine Augen erreicht
haben, können sie
natürlich nicht mehr
zwischen den zwei Spiegeln
sein, klar…
Aus dieser Tatsache
schließe ich vorläufig
folgendes:
Die Photonen eines
Lichtsignals können nicht
(oder nur extrem kurz) in
eine bestimmte Laufbahn
emittiert werden: Sie
streuen sich sofort nach
der Emittierung in allen
Himmelrichtungen, nur ein
paar davon erreichen meine
Augen. Was mit den anderen
passiert, weiß ich nicht,
keine Ahnung.
Photonen, die
tatsächlich zwischen den
zwei Spiegeln nachhaltig
„gefangen“ wären
und von dieser Laufbahn
nicht ausweichen könnten,
könnte ich also nicht
sehen, da sie eben
zwangsläufig meine Augen
nicht erreichen könnten,
oder? Wäre es
„unsichtbares“
Licht?
Ich glaube also,
dass nach extrem kurzer
Zeit nach der Emittierung
alle Photonen die
Laufbahn zwischen den
Spiegeln in allen
Himmelrichtungen verlassen
haben müssen. Was mit
denjenigen Photonen
passiert ist, die
ausgerechnet meine Augen
oder die Augen von anderen
Beobachtern nicht erreicht
haben, weiß ich nicht,
keine Ahnung…
Denke ich falsch?
Was meint Ihr?
Jocelyne:
Ich habe auch mehrmals
folgendes
Gedankenexperiment
vorgeschlagen:
Wir führen ein
Lichtsignal ganz schell in
eine innenverspiegelte
Kugel ein. Die Photonen,
die in der Kugel gefangen
sind können also nicht
ausweichen und müssen
zwangsläufig hin- und her
in der Kugel ständig
reflektiert werden, wenn
wir annehmen, dass die
verspiegelte Oberfläche
physikalisch perfekt ist
für Reflektierungen in
allen Richtungen.
Das wäre also theoretisch
eine Kugel mit dem
„ewigen Licht“
drin…
Oder weniger romantisch
formuliert: Eine
Lichtkonserve.
Wenn wir nach ein
paar Minuten oder ein paar
Stunden die Öffnung wieder
öffnen, sollten
theoretisch Lichtquanten
aus der Kugel rausfliegen,
oder?
Ich zweifle aber
sehr stark daran, dass wir
je aus der Kugel
irgendwelches Licht
wahrnehmen würden… Ich
meine eher, wir würden
nichts sehen, kein Licht,
nichts. Die Lichtquanten
aus dem Lichtsignal werden
sich auch nicht in der
Kugel halten können,
obwohl sie nicht
ausweichen können.
Ich kann mir es nur
so erklären, dass alle
Photonen in der Kugel nach
ein paar Milliarden
Reflektionen so an
Geschwindigkeit und
Energie verloren haben,
dass sie die Strecke
zwischen den verspiegelten
Innenwände nicht mehr
zurücklegen können, und
dass damit der
Reflektierungsvorgang
ausläuft. Oder?
Denke ich falsch?
Was meint Ihr?
Nikolaj:
Da Photonen masselos sind,
können sie sich nur mit
Lichtgeschwindigkeit
bewegen. Also müsste es
eigentlich funktionieren,
wie kommst du denn
überhaupt darauf, dass es
nicht funktioniert? Von
praktischen
Schwierigkeiten, die es
zur Genüge gibt, wollen
wir mal absehen...
Jocelyne:
Aus zwei Überlegungen:
1. So wie ich es
bis jetzt verstanden habe,
sollen Photonen nur
masselos in Ruhezustand
sein, jedoch eine Masse
beim Laufen und Aufprallen
haben, oder? So habe ich
zumindest die Aussage über
die Dualität
Welle/Teilchen (woran ich
übrigens nicht glaube, da
ich sie nicht verstehe…
) bis jetzt verstanden:
Photonen breiten sich als
Welle aus und prallen als
Teilchen auf. Da Materie
aber beim Aufprallen mit
Materie gemäß der
klassischen Physik immer
an Energie und
Geschwindigkeit verliert,
schließe ich, dass
Photonen beim Aufprallen
mit Spiegeln
(Reflektionen) auch an
Energie und
Geschwindigkeit verlieren.
2. Wenn das funktionieren
würde, würden wir es schon
lange wissen!
Auch Physiker sind ja
neugierig und
experimentierfreudig, sie
hätten es schon lange
rausbekommen...
So wie ich es auch in
Foren erfahren habe gab es
zum Beispiel Experimente
in diese Richtung mit
Spiegelkabinetten. Ein
Lichtsignal hält sich aber
auch dort nur extrem kurz,
und es ist nicht
anzunehmen, dass alle
Photonen auf die Retina
des Beobachters ausweichen
konnten und dort
verbraucht wurden, oder?
(.../...)
http://www.philo-forum.de/philoforum/viewtopic.php?t=10261&topic_view=flat
Georgi:
Der Meter ist der
Weg den das Lcht
definitionsgem. in 1/ 3*10
hoch 8
sekunden zurücklegt
Das bedeutet, das die
Wellenlänge indirekt doch
von der Zeit abhängig ist.
Zugegeben etwas
verwurschtelt das ganze
und ich gebe ehrlich zu
das ich mir hier nicht
hundert prozentig sicher
bin. Aber der Meter ist
auf Basis der Zeit
definiert.Die Länge der
Welle ist also ein
relativistisches System
oder ähh vielleicht auch
nicht
Jocelyne:
Ja,
Georgi, auch von mir
zugegeben,
„etwas verwurschtelt das
ganze“, das kann
man wohl sagen…
Jedoch ist das
ganze meiner Meinung nach
nicht mehr so
verwurschtelt, wenn man
meine Theorie annimmt,
wonach c nicht konstant
ist…
Ich habe meine
Theorie im Thread
„Grundlagen moderner
Wissenschafttheorie“
aufgestellt:
Gut, damit kann ich
auch leben: Nicht ein
Strom von Luftmolekülen
breitet sich aus, sondern
eine Moleküle gibt den
Impuls durch einen Stoß
weiter - sozusagen als
Kettenreaktion. Mit der
Anzahl von Stößen, also
mit der Entfernung,
schwächt sich der
ursprüngliche Impuls und
läuft irgendwann aus.
Es handelt sich eben um
einen mechanischen Vorgang
aus der klassischen
Physik. Für mich bedeutet
das aber, dass diese
Bewegung auf eine
bestimmte Strecke zwischen
A und B von Anfang bis
Ende nicht konstant sein
kann: Sie verlangsamt sich
und läuft aus! Auch in
einem Tunnel wird die
Bewegung von Luftmolekülen
auslaufen, wenn der Tunnel
meinetwegen 300 km, oder
3000 oder 30.000 km lang
ist, der mechanische
Impuls geht ja allmählich
verloren. Genauso wie der
mechanische Impuls einer
Flutwelle auch verloren
geht.
Man hat mir immer bei
meiner Kritik der Messung
der Lichtgeschwindigkeit
vorgeworfen, ich hätte ja
kein anderes Modell als
Ersatz dafür, deshalb
durfte ich weder Zweifel
noch Vorbehalte äußern.
Ich hatte in der Tat kein
anderes Modell. Aber seit
heute habe ich eins…
Also ich schlage es
mal vor – bitte nicht
zurückschlagen…
1. Das Medium für
die Ausbreitung von
Wassermolekülen ist eine
Wasserdichte.
2. Das Medium für
die Ausbreitung von
Luftmolekülen ist eine
Luftdichte.
3. Hypothese: Das
Medium für die Ausbreitung
von Photonen ist eine
Photonendichte.
Also stelle ich mir
es so vor: Das Universum
badet in einem Ozean von
Photonen, wie
Wassermoleküle in einem
Ozean von Wasser, wie
Luftmoleküle in einem
Ozean von Luft.
Wir können aber nur
die Photonen sehen, die
durch einen kräftigen
mechanischen Impuls in
eine schnelle Bewegung
gesetzt worden sind und
sich dadurch als Welle
ausbreiten, und zwar nur
diejenige, die sich in
Rahmen eines bestimmten
Geschwindigkeit- und
Energiespektrums
ausbreiten. Die ruhenden
oder sich langsam
bewegenden Photonen können
wir nicht sehen. Wir
können ja auch nicht
Wassermoleküle sehen
(obwohl sie sich ständig
bewegen), wir können sie
nur sehen (als Welle),
wenn sie eine bestimmte
Energie und eine bestimmte
Geschwindigkeit haben,
sonst nicht. So stelle ich
mir es auch vor, wenn wir
in einem Ozean von
Photonen baden wurden.
Jupp:
Damit stellst Du die
Relativitätstheorie auf
den Kopf, weisst Du das?
Jocelyne:
Ja, ich weiß das
mittlerweile…
Das habe ich unfreiwillig
bei meiner Hinterfragung
der Lichtgeschwindigkeit
mitgekriegt, und wie… Es
hat mir nämlich viel Ärger
in Foren gebracht.
Dabei ist doch eine
Theorie eben eine Theorie,
oder? Und es sollte
(theoretisch) kein
Verbrechen sein, eine
Gegentheorie
vorzuschlagen…
Außerdem versteht ja
bekanntlich kaum ein
Mensch auf der Welt die
Relativitätstheorie, man
muß schon dafür einen
Kopfstand machen… also
kann man sie ruhig mal auf
den Kopf stellen, oder…
Zumal, dass die
Ausgangsbasis jeweils ganz
einfach und vergleichbar
ist: Die experimentelle
Messung der
Lichtgeschwindigkeit.
- Die
Relativitätstheorie beruht
auf dem Postulat, dass sie
konstant sei.
- Meine Theorie beruht auf
dem Postulat, dass sie
nicht konstant sei.
Wenn man jedoch die
Experimente zur Messung
der Lichtgeschwindigkeit
untersucht und
hinterfragt, und das habe
ich nämlich gründlich
getan, ist es m.E. ganz
ersichtlich, dass das
Postulat, sie sei konstant
eine Schnapsidee ist:
Nichts bei diesen
Experimenten, weder
historisch noch technisch
noch logisch, erlaubt so
eine Schlussfolgerung! Das
kann nur mit geistigem
Kopfstand
hineininterpretiert
werden.
Bei meiner Theorie
dagegen braucht kein
Mensch eine geistige
Akrobatik, um die
Experimente zu
interpretieren. Und sie
kommt ohne Einbeziehung
der
„magischen“
Teilchen/Welle Vorstellung
aus.
Jupp:
Wenn ein Teilchen
mit Ruhemasse - und das
wäre ein Photon nach
Deiner Definition - auf
Lichtgeschwindigkeit
beschleunigt werden soll,
braucht man unendliche
Energie. Ein Photon
existiert nach
herkömmlicher Auffassung
aber nur bei
Lichtgeschwindigkeit, also
steht das in einem nicht
aufzulösenden Widerspruch
hierzu.
Jocelyne:
Dein
„nicht aufzulösender
Widerspruch“ hast
Du eigentlich selbst in
Deinen Gedankengang
eingebaut:
„Ein Photon existiert nach
herkömmlicher Auffassung
aber nur bei
Lichtgeschwindigkeit“.
Ja, das ist die
herkömmliche Auffassung,
nicht jedoch die
Auffassung bei meiner
Theorie. Bei meiner
Theorie existiert dieser
Widerspruch nicht.
Jupp:
Selbst wenn man die
Lichtgeschwindigkeit nur
in Abhängigkeit von
Wechselwirkungen messen
kann und nicht "absolut" -
da stimme ich Dir insoweit
zu - sind Photonen immer
saumässig schnell. Wenn Du
es also schaffst, mir ein
Photon zu zeigen, das mit
"gemütlichen"
hunderttausend
Stundenkilometern
unterwegs ist, glaube ich
Dir sofort.
Jocelyne:
Meine Theorie ist
ausgerechnet aus der
Überlegung und aus dem
Zweifeln entstanden, dass
man die Geschwindigkeit
des Lichtes nicht messen kann.
Wenn Du in der Lage bist,
die Geschwindigkeit des
Lichtes meinetwegen
zwischen Mond und Erde,
oder zwischen Erde und
Sonne zu messen, dann
glaube ich Dir sofort!
Es würde mir aber sehr
wundern, dass Du so eine
Messung bewerkstelligen
kannst…
(...)
|

Weiter geht die Diskussion
anläßlich meiner
Hinterfragung der
Lichtgeschwindigkeit bei
Philo-Forum mit dem Thread vom User "greenguy":
"Warum immer c?!?"
das einen anderen Aspekt
dieser Hinterfragung
zeigt: Die heftige
Ablehnung der Vorstellung,
c sei nicht konstant...
Das Thema wurde auch wegen
persönlichen Angriffen
abgebrochen und
geschlossen... Mehrere
Teilnehmer haben nämlich aufgrund meiner Hinterfragung der Messung der
Lichtgeschwindigkeit ausdrücklich unterstellt, ich würde ein "bräunliches
bzw. antisemitisches" Gedankengut vertreten und verbreiten!!!

Bezeichnend ist, dass der Forumbetreiber bzw. Hauptmoderator diese
diffamierenden und völlig aus der Luft gegriffenen Unterstellungen
großzügig zugelassen, jedoch meine ausdrücklichen Proteste darüber
verboten und gelöscht hat... So lief es mit "Moderation", Fairness
und Gleichberechtigung, in diesem großen, angeblichen freien
Philosophieforum ...
.
 |
|
|
|
|
Ein weiteres Beispiel für die heftige emotionale Ablehnung der
Hinterfragung der Lichtgeschwindigkeit, sowohl bei Philosophen als auch
bei Physikern, liefert mein Thread in einem weiteren Philosophieforum:
"Man darf nicht an c zweifeln..."
(wurde von
der Forumadministratorin kommentarlos vom
Netzt genommen..)
"Zwischenbilanz
und Ausblick"

Diese Thematik aus dem Blickwinkel der
Wissenschaftstheorie zu untersuchen habe ich
auch in einem Thread im Philosophieforum
philo-forum versucht:
"Grundlagen
moderner Wissenschaftstheorie"

Sie auch einige Auszüge aus dem Thread bei Philo-Forum:
"Große Zweifel an der
RT! Berechtigt??"
(.../...)
Jocelyne:
Man hat nämlich vor
nicht zu langer Zeit, glaube ich, die
„alte“
Sekunde nach dem Cäsium neu definiert, so wie
man den
„alten“ Meter nach der
Lichtgeschwindigkeit neu definiert hat. Also
hier gerade die zwei Parameter, die notwendig
sind um eine Geschwindigkeit zu errechnen.
Und das würde mich nämlich jetzt nicht mehr
wundern, wenn man nicht nur die Maßeinheit
„Meter“,
sondern auch die Maßeinheit
„Sekunde“
einfach nach der Relativitätstheorie
festgesetzt hätte, damit es passt. Ich vermute
irgendwie bei der neuen Definition der Zeit
nämlich wieder ein Hokus Pokus wie bei der
neuen Definition der Länge, um die genau
passend zu machen zu den Berechnungen von
Einstein. Die Sache bei der Geradebiegung des
Meters im Rahmen der Experimente zur Messung
der Lichtgeschwindigkeit war nämlich hoch
undurchsichtig für mich am Anfang, aber
feststeht, dass man die experimentellen
Messungen einfach nach der Berechnungen von
Einstein offiziell
„angepasst“
hat, damit es „genauer“
wird...
Dass man so etwas auch mit der Messung der
Zeit getan hätte würde mich jetzt nämlich
nicht wundern: Wenn die Länge und die Zeit
nach der Berechnungen von Einstein
nachträglich neu definiert wurden, dann ist es
nicht verwunderlich, dass die Experimente
immer die Berechnungen bestätigen, logisch
|
Donna: Dein
letzter Beitrag hat spaßigerweise den
Titel "Universal Time Coordinated UTC",
vermutlich hast Du darauf garnicht
geachtet! "Universal Time Coordinated"
bedeutet soviel wie synchronisierte
Weltzeit, sie ist die
„echte
Zeit?“…
,
von der ihr die ganze Zeit
redet. Da sie synchronisiert ist,
ist sie überall gleich und deshalb
vollkommen unabhängig von irgendwelchen
äußeren Einflüssen. Diese synchronisierte
Weltzeit wird z.B. für Deutschland in
Braunschweig im "Physikalisch technischen
Bundesamt" "hergestellt" und per Funk
weitergegeben. Im Bahnhof, in Behörden in
Schulen, im Fernsehen,
überall wird diese
synchronisierte Weltzeit UTC verwendet.
Weltweit werden auf diese Weltzeit bis zu
23 volle Stunden hinzugerechnet, damit
Mittags um 12.00Uhr überall die Sonne am
höchsten steht. |

Foto © 2005
-
Donna - Philo-Forum.de |
Jocelyne:Ich habe
Schwierigkeiten, mir als Laie in den
Details der UTC zu recht zu finden. Aber
soll es einfach bedeuten, dass die "echte
Zeit" einfach eine Konvention, eine
Vereinbarung zwischen Menschen ist, nach
irgend einer beliebige Maßeinheit, die man
auch beliebig nach Bedarf ändern kann,
sowie man die Längeeinheit auch beliebig
festsetzen und nach Bedarf ändern kann?Das
habe ich für den Raum (Meter) sehr gut
nach der Diskussion um die Messung der
Lichtgeschwindigkeit verstanden, und was
für eine nachträgliche Anpassung an der
Relativitätstheorie dort bewerkstelligt
wurde. Ist es das gleiche mit der
Maßeinheit "Sekunde"? Warum wurde sie
geändert? Mir ist es alles immernoch
undurchsichtig mit der Änderung der
Definition.
|
TheDeppChef:
Wenn man den Meter oder die Sekunde neu
definiert, dann ändert man nur einen
Zahlenwert. Das hat maximal die Auswirkung,
dass sich andere Zahlenwerte ändern, wenn man
mit diesen rechnet. (z.B. die
Lichtgeschwindigkeit) - die Sekunde könnte
auch doppelt so lang sein wie sie jetzt ist,
das würde nichts an irgendwelchen
physikalischen Gesetzen oder der
Relativitätstheorie ändern. Die Einheiten sind
nur ein Weg um konkrete, vergleichbare Zahlen
angeben zu können.
Reini:
Man hat eine bestimmte Anzahl Schwingungen
eines bestimmten radioaktiv-zerfallenden
Materials, also messbare Zerfalle, als die
jenige Anzahl definiert, die benötigt wird, um
eine Sekunde darzustellen. Wenn wir also sagen
x Schwingungen / sec. dann ist das ja eine
bestimmte Frequenz.
Was mir interessant scheint, ist, dass
da offenbar auf eine andere Zeiteinheit
zurückgegriffen wird, denn wieso benötigt es
genau diese Anzahl "Schwingungen" des Cäesiums?
Auch in der Definition einer Frequenz ist der
Faktor Zeit enthalten.
Wir sagen also quasi, soviel
"Frequenz", was ja x Schwingungen pro Sekunde
heisst, sei eine Sekunde. Es muss also sich
auf ein "anderes" Zeitsystem referenzieren.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass je
genauer wir Uhrzeiten anzeigen wollen, wir
umso grössere Probleme haben damit.
Jocelyne:
Ja, und gerade diese Thematik möchte ich gerne
eingehender erläutern bekommen, weil ich nicht
der Sinn diese Neudefinition der Sekunde
verstehe, genauso wie ich nicht die
Neudefinition des Meters verstanden habe. Oder
besser gesagt jetzt doch verstanden habe: Man
hat die Maßeinheit Länge (also Raum) an die
Berechnungen von Einstein angepasst. Praktisch
für ihn.
Meine Frage ist also: Hat man das auch
mit der Neudefinition der Sekunde getan?
Ist die neue Sekunde länger oder kürzer als
die alte Sekunde?
Warum wurde die Sekunde neu definiert?
Es macht ja keinen Sinn: die alte
Sekunde, die sich nach der geschätzten
Geschwindigkeit der Erde richtete, hat das
genau so gut getan als Konvention für die
praxisbezogene Messung der Zeit für Menschen.
Was ist also der Sinn und Zweck dieser neuen
Definition? Wie lautet die offizielle
Rechtfertigung?
Kann jemand hier Auskunft geben?
TheDeppChef:
Ich mag falsch liegen, aber ich denke man hat
einfach irgendwann einen Wert für die
Lichtgeschwindigkeit gemessen und ihn
festgelegt.
Dann hat man vielleicht gemerkt "Ach, da
gibt's noch 4 Nachkomma-Stellen mehr" und
bevor man die Lichtgeschwindigkeit geändert
hat, hat man einfach die Sache umgedreht.
Anstatt die Lichtgeschwindigkeit auf Basis von
Meter und Sekunde festzulegen, legt man
einfach Meter und Sekunde auf Basis der
Lichtgeschwindigkeit fest.
Das ändert NICHTS an den Formlen Einstein's,
die haben auch vorher schon funktioniert.
heiner:
Grundsätzlicht wurde nichts an der Sekunde
rumgebogen, um irgendwas an Einstein
anzupassen (die Definition des Meters wurde
auch nicht an Einstein angepasst, das ist
schlichtweg eine falsche Aussage).
Die Sekunde wurde nur neu definiert, weil:
http://www.ibr.cs.tu-bs.de/users/thuerman/time/timezones.html
Ist ein Gegenstand (Mensch, Flugzeug,
Raumschiff) erst einmal auf eine gewisse
Geschwindigkeit beschleunigt, dann wirken
weder ominöse Drücke noch sonstige verzögernde
oder beschleunigende mystische Kräfte mehr auf
diesen Gegenstand. Lediglich die Reibung durch
die Luft beim Flugzeug bedingt eine ständige
Krafteinwirkung, aber das ist nicht ominös.
Donna:
Eine Sekunde ist definiert als 9'192'631'770
Schwingungen der Cäsiumatome in der Sekunde.
Bzw. die Frequenz der Cäsiumatome beträgt
9'192'631'770 Hz.
1. Durch Bewegung und Gravitation
ändert sich die Länge einer Sekunde, nicht die
Frequenz der Atome.
ODER
2. Durch Bewegung und Gravitation ändert sich
die Frequenz der Atome, nicht jedoch die Länge
einer Sekunde.
Das ist die "Verbiegung der Sekunde",
von der Jocelyne gesprochen hat.
Jocelyne:
Ja, jetzt verstehe ich, warum die Berechnungen
der Relativitätstheorie
"experimentell immer bestätigt" werden:
Meter, Sekunde... der Zirkel ist perfekt...

Donna:
Die kinetische Energie ist E_kin = m*v²/2 bzw.
E_kin = F_a*s = m*a*s.
Damit ist die Frage, ob die Beschleunigung a
einen Einfluß auf die Periodendauer bzw. die
Frequenz hat eindeutig beantwortet.
Die Frequenz der Cäsiumatome ist abhängig von
der Beschleunigung.
Die Sekundendefinition besagt jedoch, daß die
Frequenz absolut ist und daß die Sekunde
relativ ist.
Damit ist bewiesen, daß die Sekundendefinition
falsch ist.
Jocelyne:
Ich kann zum Beispiel eine Theorie nicht
verstehen, die besagt, dass die Zeit langsamer
oder schneller läuft. Mein Unverständnis ist
hier prinzipiell, ich versuche, mein
Unverständnis Dich verständlich zu machen:
Die Zeit kann ja nicht schneller oder
langsamer laufen, weil die
„Zeit“
zu den immateriellen Begriffen in der Sprachen
gehört. Es gibt nämlich eine ganze Reihe von
immateriellen Begriffe in allen Sprachen, wie
zum Beispiel: Liebe, Freiheit, Demokratie,
Zeit, Gerechtigkeit, Gefühle, usw. usf.
Freiheit oder Liebe können doch nicht
„laufen“
oder? Sie sind keine Materie, sondern
abstrakte Begriffe. So ist es auch mit der
Zeit: Die Zeit ist ein Begriff, der einer
immaterielle Sache bezeichnet, aber selber
keine Materie. Und nur Materie kann laufen und
sich bewegen.
Wenn wir also umgangsprachlich sagen:
„Die Zeit
läuft schnell oder langsam“ ist es ein
Ausdruck, der absolut keinen physikalischen
Bezug in der Realität hat, den wird nur
bequemer Weise für die sprachliche
Kommunikation benutzen um eine bestimmte
Empfindung auszudrücken.
In der physikalischen Welt ist es ein
Nonsens:
Nicht die Zeit kann sich bewegen,
sondern nur Körper. Ergo können wir nie die
Bewegung und die Geschwindigkeit der Zeit
messen, sondern nur die Bewegung und die
Geschwindigkeit von Körpern.
Dass eine Theorie dieses
umgangsprachliche abstrakte Konzept als
materielles, bewegliches und messbares
physikalisches Objekt umwandelt ist mir
prinzipiell unverständlich...

Das ist für mich gleichzusetzen mit
einer Theorie, die besagen würde: Die Liebe
läuft schneller in Richtung Osten als in
Richtung Westen oder auch umgekehrt…
Telas:
|
Zitat: Die Zeit kann ja
nicht schneller oder langsamer laufen,
weil die
„Zeit“
zu den immateriellen Begriffen in der
Sprachen gehört. Es gibt nämlich eine
ganze Reihe von immateriellen Begriffe in
allen Sprachen, wie zum Beispiel: Liebe,
Freiheit, Demokratie, Zeit, Gerechtigkeit,
Gefühle, usw. usf. |
Zeit hat eine ganz
andere Qualität als der Begriff Freiheit oder
irgendein Gefühl. Hier werden verschiedene
Entitäten vermischt, die schon rein intuitiv
nicht zusammengehören.
Außerdem kennt vermutlich jeder das gefühl,
doie Zeit würde langsamer oder schneller
vorbeigehen. Die Vorstellung von langsamerer
oder schnellerer Zeit ist auf dieser ebene
durchaus nachvollziehbar.
Das Zeit von einer anderen Art ist die anderen
aufgelistet Begriffe, zeigt aber noch etwas:
für keines davon gibt es ein Messgerät oder
verbindliche Skala.
|
Zitat: Freiheit oder
Liebe können doch nicht
„laufen“
oder? Sie sind keine Materie, sondern
abstrakte Begriffe. So ist es auch mit der
Zeit: Die Zeit ist ein Begriff, der einer
immaterielle Sache bezeichnet, aber selber
keine Materie. Und nur Materie kann laufen
und sich bewegen. |
Zeit ist definitiv
etwas anderes als Freiheit oder Liebe. Warum
sollte Zeit immateriell sein? Im Gegensatz zu
Freiheit, kann man Zeit buchstäblich sehen:
man muss nur einmal beobachten, wie aus einem
Samen eine Pflanze entsteht. Das ist Zeit.
|
Zitat: Wenn wir also
umgangsprachlich sagen:
„Die Zeit
läuft schnell oder langsam“ ist
es ein Ausdruck, der absolut keinen
physikalischen Bezug in der Realität hat,
den wird nur bequemer Weise für die
sprachliche Kommunikation benutzen um eine
bestimmte Empfindung auszudrücken.
|
Wer sagt denn, dass es
sich dabei tatsächlich nur um eine
"Empfindung" handelt? Wie soll man das
beweisen? Wo ist der Zusammenhang zur RT?
Jocelyne:
|
Zitat: Zeit ist
definitiv etwas anderes als Freiheit oder
Liebe. Warum sollte Zeit immateriell sein?
|
Telas stellt definitiv
die Hypothese, dass Zeit definitiv Materie
ist. Interessant…
Wie wollen wir die Zeit-Teilchen erst einmal
nennen: "Zeitone"?
Oder "Timetone"?

|
Zitat: Im Gegensatz zu
Freiheit, kann man Zeit buchstäblich
sehen: man muss nur einmal beobachten, wie
aus einem Samen eine Pflanze entsteht. Das
ist Zeit. |
Man könnte auch sagen:
Das ist Glück.
|
Zitat:
Wer sagt denn, dass
es sich dabei tatsächlich nur um eine
"Empfindung" handelt? Wie soll man das
beweisen? Wo ist der Zusammenhang zur RT? |
Ein Zusammenhang zu der
RT hat zum Beispiel Einstein selbst geliefert,
wie jeder andere Mensch es auch liefern kann:
Eine Minute auf einer Bank neben einem schönen
Mädchen zu sitzen ist viel kürzer als eine
Minute auf einer heißen Herdplatte zu sitzen.
Bist Du einverstanden mit dem Beweis, wenn es
schon von Einstein kommt?

|
Zitat:
Welchen Sinn macht der Begriff
Geschwindigkeit ohne Zeit? Kann es eine
Geschwindigkeit ohne Zeit geben?
|
Nein, deshalb wird in
der Physik mit der Bewegung von Körpern
experimentiert, und nicht mit der Bewegung von
„Zeit“.
|
Zitat:
Und deshalb gleich
falsch??? Wobei überhaupt zu klären wäre,
ob das umgangssprachliche Konzept auch nur
annähernd mit dem physikalischen identisch
ist. |
Nein, das ist nicht
falsch, das hast Du doch vorher mit Deiner
definitiven Hypothese bewiesen: Zeit ist
Materie, die aus
"Zeitonen"
besteht.
|
Zitat:
Erstens: gibt es
einen Beleg, der dem widerspricht?
Zweitens: wo ist der Zusammenhang zu Raum
und Zeit? |
Nein, es gibt keinen
Beleg, der dem widerspricht. Ganz im
Gegenteil: jeder weiß, dass Liebe manchmal
schnell anläuft, sich manchmal langsam
entwickelt oder auch schnell, manchmal gerne
wandert, manchmal abrupt bremst, manchmal
ausläuft. Liebe besteht nämlich auch aus
Teilchen. Wollen wir sie
"Amorone"
nennen?

(.../...)
Donna:
Ehrlich gesagt machen für mich
die Begriffe Ruhe und Bewegung in einem leeren
und kräftefreien Raum überhaupt keinen Sinn.
Fetzenflieger:
Okay, für mich auch nicht
Donna:
Dann verstehe ich nicht, was der
Satz bedeuten soll:
Die Vakuumlichtgeschindigkeit ist eine
absolute Naturkonstante und beträgt unabhängig
von der Bewegung der Lichtquelle und der
Bewegung des Beobachter 299'792'458 m/s.
Gilt dieser Satz im leeren und kräftefreien
Raum auch?
Nach Einstein gilt dieser Satz dort ganz
besonders, nämlich aus dieser "experimentellen
Tatsache" wird ja schließlich die
Relativitätstheorie abgeleitet.
Das Licht legt im leeren und kräftefreien Raum
pro Sekunde eine Streche von 299'792'458 Meter
zurück.
Was soll das heißen?
Wie definiert man die Zeit im leeren und
kräftefreien Raum.
Die Zeit ist das, was man mit Uhren messen
kann, sagt Einstein.
Gute Idee von einem weisen Mann - aber dadurch
wird mein Verständnisproblem nur noch größer!
Jetzt haben wir auch noch Atomuhren und
brilletragende Beobachter in unserem leeren
Raum.
Wie kann man eigentlich zwischen einem leeren
Raum und einem Raum voller Atomuhren, Brillen
und Beobachtern unterscheiden?
Oder soll das bedeuten, daß man im
leeren und kräftefreien Raum die Zeit
überhaupt nicht messen kann, weil sich dort
keine Uhren befinden können?
Zum Glück brauchen wir ja heute keine Maßstäbe
mehr, um die Wegstrecke zu messen, die das
Licht in einer Sekunde im leeren und
kräftefreien Raum zurücklegt. Maßstäbe in
einem leeren und kräftefreien Raum kann ich
mir nämlich auch nicht vorstellen.
Wir brauchen nur einen Lichtstrahl, eine
Rakete - die mit Lichtgeschwindigkeit fliegt -
und zwei Markierungsbojen.
Aber auch hier stoße ich wieder an die Grenze
meiner Vorsatellungskraft, aber lassen wir
diesen Gedanken mal beiseite. Zunächst bringen
wir die Rakete auf Lichtgeschwindigkeit, dann
werfen wir schnell eine Boje über Bord. Wir
schauen auf unsere Uhr nehmen schon mal die
zweite Boje zur Hand und werfen wir sie nach
genau 1 / 2'997'924'580 Sekunden auch über
Bord.
Nun haben wir im leeren und kräftefreien Raum
zwei Bojen im Abstand von einem Meter.
Dabei müssen wir aber schon ziemlich genau auf
die Uhr schauen, denn wenn wir den richtigen
Zeitpunkt nur um den Bruchteil einer
millionstel Sekunde verpassen, dann landet die
zweite Boje entweder 300 Meter vor oder 300
Meter hinter der ersten Boje. Je nach dem, ob
ich die zweite Boje zu früh oder zu spät
abgeworfen habe.
Das würde gewissermaßen bedeuten, daß die
zweite Boje schon vor der ersten Boje
abgeworfen worden wäre.
An diesem Beispiel kann man sehen, wie genau
man arbeiten muß!
Will man die Strecke von einem Meter mit einer
Genauigkeit von nur 1/1000 mm festlegen, dann
muß man Uhren haben, die einen
Laufzeitunterschied von 1 / 2'997'924'580'000
Sekunden exakt bestimmen können.
Jocelyne:
Hochinteressante Ausführung!
Das bestätigt meine Ansicht, dass man immer
abstrakte oder rein sprachliche Gedankegänge
(wie z.B. auch Paradoxe) sich ganz konkret in
der Realität vorstellen muß, um sie aufzulösen
oder zu verstehen
Donna:
Meine ganz konkrete Frage lautet. Wenn
Atomuhren am Normalort 9'192631'770 mal in der
Sekunde ticken, wie oft ticken sie dann im
leeren Raum.
Fetzenflieger:
Diese Frage kann man nur stellen, wenn man
glaubt, der Begriff "Sekunde" hätte eine
universelle Bedeutung. Nein! Zeit ist das, was
eine Uhr misst. Also: Wenn eine Uhr
9192631770mal in einer Sekunde tickt, dann
bedeutet das für uns, dass nach 9192631770
Takten eine Sekunde rum ist. Fertig! Wenn zwei
Beobachter mit baugleichen Uhren
unterschiedliche zeitliche Abstände zwischen
zwei Ereignissen messen, dann bedeutet das,
dass die Zeit für die beiden Beobachter
unterschiedlich schnell vergeht.
Jocelyne:
Nein. Zeit ist kein physikalischer Gegenstand,
der schneller oder langsamer laufen kann...
Zeit ist ja keine Materie... Zeit ist ja keine
Energie... Zeit hat keine physikalische
Eigenschaften. Zeit ist ein Begriff der
immaterielle Dinge bezeichnet, so wie z.B.
Liebe, Freiheit, Demokratie, Wachstum, Recht,
Zukunft, Vergangenheit, usw. usf. Alle diese
Begriffe bezeichnen keine materiellen
Gegendstände und sind als solche nicht
physikalisch beschreibbar. Und schon hier
liegt die ganze Misere und steckt m.E. den
Denkfehler im Rahmen der Physik.
Zeit ist ein sprachlicher Begriff, der
in der Physik eigentlich nur mit "Bewegung von
Materie" zu übersetzen und zu verstehen ist.
Nur diese Definition der Zeit macht in der
Physik einen Sinn und ist physikalisch
beschreibbar. Alle anderen Definitionen der
Zeit gehören nicht zur Physik!
Insofern ist Dein obiger Satz absolut
falsch: "Wenn zwei Beobachter mit
baugleichen Uhren unterschiedliche zeitliche
Abstände zwischen zwei Ereignissen messen,
dann bedeutet das, dass die Zeit für die
beiden Beobachter unterschiedlich schnell
vergeht".
Dein Satz soll physikalisch so lauten:
"Wenn zwei Beobachter mit baugleichen
Uhren unterschiedliche zeitliche Abstände
zwischen zwei Ereignissen messen, dann
bedeutet das, dass die Materie der Uhren sich
unterschiedlich schnell bewegt" (also
hier, dass der Cäsium unterschiedlich schnell
schwingt).
Der Unterschied ist wesentlich.
Donna:
Liebe Jocelyne, man findet nur sehr selten die
Zeitdefinition von Newton, deshalb kopiere ich
sie mal hierher:
>
Die absolute, wahre und mathematische Zeit
verfließt an sich und vermöge ihrer Natur
gleichförmig und ohne Beziehung auf irgend
einen äußeren Gegenstand.
> Die relative, scheinbare und
gewöhnliche Zeit ist ein fühlbares und
äußerliches, entweder genaues oder ungleiches
Maß der Dauer .....
Wie banal und gewöhnlich klingt daneben
die Definition von Einstein: "Zeit ist das,
was Uhren messen"
Beide Zeiten Newtons finden wir in der
GPS_Technik auf wunderbare Weise realisiert.
Die Frequenz der Cäsiumatome als die relative,
scheinbare und gewöhnliche Zeit. Aus der
Frequenz der Cäsiumatome läßt sich die
absolute, wahre und mathematische Zeit
berechnen
Delt_t = Delta_to Delta_E /Eo
Und die Universal Time Coordinated UTC
als die absolute, wahre und mathematische
Zeit, mit deren Hilfe die
Positionsbestimmungen durchgeführt werden.
Was Newton mit der mathematischen Natur der
Zeit gemeint hat, habe ich erst im
Zusammenhang mit der Synchronisation von
Atomuhren verstanden.
Jocelyne:
Diese Definition der Zeit von Einstein
beschreibt in der Tat die banale, gewöhnliche
Zeit in unserer Alltagspraxis, die jedoch
eine
reine Konvention zwischen Menschen ist!!!
Also weder
"relativ", noch
"absolut",
noch sonst was, sondern einfach
"festgelegt":
eine aus praktischen Gründen abgestimmte
Vereinbarung, die nur als Marke für
unsere täglichen Handlungen dienen soll.
Man kann sich nämlich dafür die
Bewegung einer beliebigen Materie in der Natur
aussuchen und als Konvention vereinbaren,
wobei die einzige Voraussetzung dafür ist,
dass diese Bewegung eine gewisse
Regelmäßigkeit aufweist: Das ist die
einzige Voraussetzung für diesen Zweck, dann
ist die Festsetzung einer Konvention möglich.
Was man also "mit
einer Uhr misst", ist einfach die
beliebig regelmäßige Bewegung einer beliebigen
Materie, die nur als Orientierung für
alltägliche Handlungen der Menschen gemeinsam
vereinbart wurde. Mehr nicht. Man braucht sich
darüber nicht den Kopf zu zerbrechen und man
sollte vor allem nicht versuchen, damit das
Funktionieren des Universums zu erklären…
Fetzenflieger:
Tja, vielleicht bin ich wirklich etwas auf den
Kopf gefallen. Newton war "Mechaniker". In
seiner Mechanik gilt die Galilei-Trafo, d. h.
man kann jeden Punkt als "ruhend" ansehen,
sofern er nicht beschleunigt wird. Nun weiß
man aber - nach Newton - dass die
Lichtgeschwindigkeit nicht von der
Geschwindigkeit der Lichtquelle abhängt.
(Bevor Du jetzt wiedersprichst und sagst, der
experimentelle Nachweise beruhe schon auf
Annahmen, die... usw. usf. : Ich sagte: von
der Geschwindigkeit der Lichtquelle. Es sollte
offensichtlich sein, dass die Geschwindigkeit
eines Senders nie Einfluss auf die
Ausbreitungsgeschwindigkeit der Welle hat. Das
ist immer so).
Jocelyne:
Den letzten Satz Deiner Ausführung kannst Du
doch nicht in Klammern setzen!… Das ist
nämlich ein zentraler Punkt dieser Diskussion,
es ist also absurd (oder vielleicht sogar
unredlich…) ihn ausklammern zu wollen…
Also nehme ich Deinen letzten Satz aus
den Klammern und sage:
- Ich widerspreche die Annahme, dass
die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit
experimentell nachgewiesen wurde.
- Ich hinterfrage gleichzeitig
Deine Aussage:
„Es sollte
offensichtlich sein, dass die Geschwindigkeit
eines Senders nie Einfluss auf die
Ausbreitungsgeschwindigkeit der Welle hat“.
Von welcher
„Welle“ sprichst Du denn? Mit welchen
Experimenten würde die Konstanz der
Ausbreitung von
Wellen
nachgewiesen?
Haben z.B. Wasserwellen eine konstante
Geschwindigkeit, unabhängig vom mechanischen
„Sender“,
der sie ausgelöst hat (z.B. Wind, Stoß,
Unterwasservulkanausbrüche oder -Beben)???
Und wieso
„es solle
offensichtlich sein“? Nein, tut mir
leid, für mich ist es nicht
„offensichtlich“…
Ganz im Gegenteil: Ich würde intuitiv sagen,
dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit einer
Welle durchaus abhängig von der ursprünglichen
mechanischen Kraft ist, die sie ausgelöst hat.
Auch ein Speerwerfer läuft zum Beispiel so
schnell wie möglich bevor er seinen Speer
wirft, um seine Ausbreitungsgeschwindigkeit zu
erhöhen. Er wirft doch nicht aus dem Stand,
oder?
(...)

Nachdem auch der obige Thread "Große
Zweifel an der RT! Berechtigt???" vom
Forenbetreiber abrupt geschlossen wurde, geht
die Diskussion weiter unter dem o.g. Thread
bei Philo-Forum: "Kann man die
Lichtgeschwindigkeit messen?:
(...)
ChristianTM1:
Ich sehe zwei Möglichkeiten, um die Konstanz
der Lichtgeschwindigkeit zu rechtfertigen:
1. Man legt es als Axiom in einer Theorie
fest. Dann sind Diskussionen über das "Warum"
innerhalb dieser Theorie sinnlos, weil es halt
einfach festgelegt wurde. Wird die Konstanz
der Lichtgeschwindigkeit durch mehrere
Messungen eindeutig widerlegt, dann muss man
sich eben eine neue, bessere Theorie
ausdenken.
2. Man setzt die Lichtgeschwindigkeit als
Funktion von einen oder mehreren
Abhängigkeiten. Nun kann man aus anderen Axiom
folgern, dass diese Funktion konstant ist.
Donna:
Wenn man die Lichtgeschwindigkeit als Postulat
(Unterschied zw. Axiom und Postulat !)
formuliert, dann müssen sich alle anderen
physikalischen Begriffe notgedrungen nach
diesem Postulat richten. Z.B. kann es dann
erforderlich werden, die Begriffe Zeit, Länge,
Massen usw. nicht mehr absolut, sondern
relativ aufzufassen. Durch die Maßnahmen kann
erreicht werden, das der Wert der
Lichtgeschwindigkeit prinzipiell nicht mehr
falsifiziert werden kann. Die
Lichtgeschwindigkeit ist dann immun geworden
und zu einem Dogma erstarrt. Diese
unerfreuliche Zustand haben wir derzeit in der
Physik. Die Länge ist zum Beispiel definiert,
als der Weg, den das Licht in (1 / 299792458)
Sekunde zurücklegt. Wie soll unter solchen
Bedingungen die arme Lichtgeschwindigkeit
einen anderen Wert annehmen können . Wir
können die Lichtgeschwindigkeit mit Uhren
messen, die beliebig schnell gehen, die
Lichtgeschwindigkeit bleibt vollkommen
unbeeinflußt davon. Sowas nennt sich dann:
empirisch verifiziert.
ChristianTM1:
Oje jetzt habe ich schon Probleme mit den
Begrifflichkeiten. Ich lebte immer im Glauben,
das Postulate Axiome im Sinne der Physik (also
über physikalische Sachverhalte) sind?
Nunja wie dem auch sei. Ich denke du hast
schon recht. Allerdings sehen das meines
Wissens die Physiker immer so: Man erstellt
irgendeine Theorie X. Egal wie komisch und
absurd X auch erscheinen mag, wenn diese
Theorie vorhersagen machen kann die man in
irgendeiner Form bestätigen kann, dann nimmt
man X erstmal als eine Beschreibung der Natur.
X hat aber auch meistens einen eingeschränkten
Gültigkeitsbereich, den man in etwa festelegen
kann.
Irgendwann merkt man allerdings bei immer
genaueren Betrachtungen, das X wahrscheinlich
doch nicht so perfekt ist und dann entsteht
eine neue Theorie Y. Meistens enthält Y die
Theorie X als Spezialfall.
Als Beispiel kann man wohl für X die
klassische Mechanik und Y die
Relativitätstheorien von Einstein nehmen.
Soweit ich weiß, gibt es keine Theorie die die
Verhältnisse im größeren Maßstäben besser
vorhersagen kann als die Relativitätstheorie.
Deswegen benutzt man sie ja z.B. auch für die
Raumfahrt.
Trotzdem darf man Theorie nicht mit
Wikrlichkeit verwechseln (wohl ein beliebter
Fehler). Wie die Welt wirklich aussieht, das
wird man wohl nie richtig erfahren können.
Jocelyne:
In dem Fall des Postulats der Konstanz der
Lichtgeschwindigkeit ist die Wissenschaft hier
(wohl erstmalig) einen Schritt zu weit
gegangen, weil sie durch aktive Maßnahme in
der Tat dieses Postulat als Dogma erhoben hat.
Das habe ich hier in diesem Thread öfter
moniert, zum Beispiel mit meinem Spruch
„Am Anfang
war c.“ Das hat Donna auch hier klar
beschrieben.
Dieser Sachverhalt stellt nicht nur
einen bedenklich Angriff in den
Grundprinzipien der Wissenschaft und den
Grundlagen moderner Wissenschaftstheorie dar,
sondern hat auch bedenkliche Auswirkungen im
Rahmen des Bildungssystems und in der
Forschung:
Man kann hier im Thread und in diesem
Forum eklatant feststellen, dass mindestens
eine ganze Generation von Nachwuchsphysikern
völlig durch Einhammern dieses Dogmas
ausgebildet wurde: Die bloße Formulierung von
Zweifeln, Einwänden und Bedenken über die
Konstanz der Lichtgeschwindigkeit (also
zwangsläufig über die RT) löst eine heftige
emotionale Reaktion und sogar eine aggressive
Ablehnung aus, und stoßt auf eine eindeutige
intellektuelle Blockade.
Die 34 Seiten dieses Threads sind ein
eindeutiger Nachweis dafür… Das bedeutet für
die Gesellschaft die Verschwendung von
potentiellen Leistungsfähigkeiten der
Nachwuchsgenerationen.
Wie soll die wissenschaftliche Forschung unter
diesen Bedingungen vernünftig und effizient
betrieben und weiter entwickelt werden, wenn
die Nachwuchsphysiker in eine bestimmte
Richtung getrimmt wurden und erstarrt sind?
Reini:
Was jemand glaubt, kann man nicht
wiederlegen...
Jocelyne:
Das ist hier genau das Phänomen, das in diesem
Thread (und in zahlreichen Nebenthreads um die
Thematik) zu beobachten ist.
Reini:
Sisi, es ist schon erstaunlich, wenn jemand an
Gott glaubt, dann wird er belächelt aufgrund
von "mangelhaften" Argumenten und aufgrund des
Glaubens, was als Nicht-Wissen ausgelegt wird.
Dafür wird aber den Theorien der Menschen, der
Wissenschaftler, unabdingbar geglaubt und
gelehrt, es wird nicht einmal bemerkt, dass es
für einige Theorien noch grösseren Glauben
daran bedarf, als für Gott...
Jocelyne:
Richtig... Und diesen Vergleich habe ich
selber schon bei dieser Thematik mehrmals
hervorgehoben, daher mein Spruch: "Am
Anfang war c"

neodem::
ist F= m * a auch ein dogma? m ist doch nicht
genau bestimmbar, weil es doch einen
aetherfluss geben koennte, der die genaue
masse beliebig verfaelschen kann. F = m*a ist
darum nicht aussagekraeftig, oder?
Jocelyne:
Ganz abgesehen davon, dass ich nicht weiß, was
F = m * a in deutsch bedeutet, wird hier über
den Spezialfall "Festsetzung der Konstanz der
Lichtgeschwindigkeit" gesprochen und als Dogma
bezeichnet. Du hast wahrscheinlich nicht ganz
richtig verstanden, dass die nachträgliche
Verbiegung der Maßeinheit "Meter" (darüber
wurde sehr ausführlich hier in diesem Thread
gesprochen), sowie die nachträgliche
Verbiegung der Maßeinheit "Sekunde" (darüber
hat Donna im Thread "Große Zweifel an der RT"
berichtet) ein administrativer Beschluß ist,
der ein wissenschaftliches Experiment
unfalsifiziebar macht, also als Dogma erhebt.
Physikalisch und mathematisch ist es eben ein
Zirkel.
Dieser Prozedere ist m.W. einmalig in
der modernen Wissenschaft und widerspricht
gravierend die Regel der modernen
Wissenschaftstheorie. Das ist das, was ich
hier überspitz mal so beschrieben habe: "Wir
basteln uns eine Naturkonstante".
Dass die Physiker seit jeher sich nach
einer Naturkonstante sehnen ist ja bekannt und
auch nachvollziehbar. Schon der französische
Physiker, Mathematiker und Philosoph Blaise
Pascal hat mal einen in Frankreich von allen
Schülern bekannten Satz ausgesprochen: "Donnez-moi
un point d'appui et je soulèverai le monde"
("Geben Sie mir einen Stützpunkt und ich werde
die Welt aufheben").
ChristianTM1:
Ja, die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ist
schon tief in den Gehirnen vieler Physiker
verwurzelt. Auch sämtliche Einheiten sind ja
auf c geeicht.
Auch wenn es wie ein Dogma erscheinen mag, die
Theorie dahinter hat sich für praktische
Zwecke (im makroskopischen Bereich)
hervorragend behauptet und deswegen verwendet
man sie.
Wie gesagt: besonders bei Weltraummissionen
spielt die Relativitätstheorie eine
signifikante Rolle. Sämtlich Rechnungen werden
auf deren Grundlage durchgeführt. Die
klassische Physik wäre teilweise bei solchen
Vorhaben wirklich zu ungenau.
Aber ich wiederhole es nochmal: das c konstant
ist, weiß man ja nicht wirklich. Dein Einwand
mit dem "zu weit gehen" ist nur ein sehr
schwaches Argument im Gegensatz zu den
Möglichkeiten die die ART geschaffen hat.
Auch wenn sämtliche andere Einheiten auf c
betrachtete werden, würden trotzdem
Inkonsistenzen entstehen, wenn c hinreichend
stark varrieren würde.
Im übrigen werden auch Theorien von Physikern
entwickelt, wo c nicht in jedemfall konstant
ist. Z.B. gab es mal eine Theorie, die besagt,
das die Lichtgeschwindigkeit im Laufe der
Evolution des Universums zunahm.
Reini:
Aus meinem Glauben heraus, war am
Anfang Gott
Mein Anliegen ist, dass wir begreifen, dass
wir immer glauben (müssen) und dass es darauf
ankommt, herauszufinden, an was wir glauben
sollen.
Es gibt keine Wissenschaft, es gibt nur
Glauben, der Wissen-schafft, falls man das
richtige geglaubt hat...
Und nicht vergessen dürfen wir, dass Glaube
"Berge versetzen kann"...
h2owasser:
Oja... das denke ich zum Teil auch !! Wenn ich
Bilder vom Cern sehe mit ihren riesigen
Detektoren. Und die kleinen Menschen daneben,
die ehrfürchtlich danebenstehen. Da frage ich
mich auch manchmal, ob bei dem ein oder
anderen nicht manchmal Gott durch einen
anderen Naturglauben ersetzt wurde.
Aber: Es gibt christliche/religiöse Physiker
!! Newton zum Beispiel !! Menschen, die sehr
reflektiert mit der Wissenschaft umgehen
können, da sie zwar Dinge aus der
Schöpfung/Natur suchen, aber nicht an die
Wissenschaft glauben (müssen).
Jocelyne:
Diese Überlegungen und dieses Beispiel
verdeutlichen m.E. ein Phänomen, das in der
heutigen Gesellschaft eindeutig festzustellen
ist: Ein Großteil der Wissenschaftler und der
Öffentlichkeit leiden unter einem "Machbarkeitswahn".
Die moderne Wissenschaft hat in der
Bevölkerung eine Strömung verursacht, die man
zum Beispiel in Frankreich als "scientisme"
bezeichnet (=Wissenschaftismus?), und die eben
auf einem Machbarkeitswahn beruht.
In diesem Thread ist diese Strömung zum
Beispiel auch ganz deutlich zu erkennen.
h2owasser:
Ja, es ist leider ein häufiges Bild. Öfter
spielt auch das Weltbild des Positivismus eine
Rolle. Nur empfinde ich es unfähr und
unbegründet, wenn man insbesondere der ganzen
modernen Physik diese Denkweise nachsagt.
Jocelyne:
Was die moderne Physik überhaupt für eine "Aufklärung"
der Bevölkerung liefert ist mir
schleierhaft...
Sie beruht nämlich ausschließlich auf der
Fantasie von einzelnen Physikern, also auf
Glauben:
Die Quantenphysik z.B. ist nicht
experimentell unterstützt (Unschärferelation)
und beruht auf reinem Glauben: hier kommt nur
das "magische
Denken" der Menschen (oder was
vielleicht "prälogisches
Denken" genannt wird?) ins Spiel.
Die RT und die moderne Kosmologie sind
ausschließlich abstrakte Konstruktionen von
einzelnen Physikern und sind schon lange
außerhalb der Falsifizierbarkeit, sowie auch
der Begreifbarkeit der Menschen geraten,
einschließlich der ausgebildeten Physiker...
Wer kann schon die RT, das 3, 4, 10 oder 23
parallel-Universum, die String-, Loop- oder
sonst was -Theorien wissenschaftlich
nachvollziehen und verstehen?
Ist das Beschreibung und Deutung der
Natur? Ist das Aufklärung?
Ekkehard:
Das Dogma
der Lichtgeschwindigkeit als
Grenzgeschwindigkeit -
Aufgrund des von EINSTEIN angegebenen
relativistischen Additionstheorems der
Geschwindigkeiten, das auf dem "Postulat der
Konstanz der Lichtgeschwindigkeit" beruht,
gilt die Lichtgeschwindigkeit allgemein als
eine unüberschreitbare GRENZGESCHWINDIGKEIT.
Deshalb wird in fast allen Lehrbüchern
behauptet, es wären noch niemals
Überlichtgeschwindigkeiten gemessen worden.
Diese Aussage beruht auf einer Vielzahl von
Irrtümern. Eine detaillierte Analyse hierzu
enthält das Buch:
KANTOR, W. (1976): "Relativistic Propagation
of Light", Coronado Press, Lawrence, Kansas.
In diesem Buch werden etwa 60 Experimente zum
"Postulat der Konstanz der
Lichtgeschwindigkeit" kritisch untersucht und
entweder als unschlüssig oder als direkte
Widerlegung der relativistischen Auffassung
nachgewiesen. Gleichzeitig wird die Hypothese
von WALTER RITZ (1878 - 1909) bestätigt, daß
die Lichtgeschwindigkeit abhängig ist von der
Geschwindigkeit der emittierenden Quelle im
Emissionszeitpunkt.
Lesen Sie weiter unter:
http://www.ekkehard-friebe.de/Hinterhalt.pdf
Donna:
Zur
Lorentz-Transformation schreibt der
Wissenschafts-Kritiker PERNES (1985) (Zitat
von S. 2, viertletzte Zeile, bis S. 3, Abs.
2):
"Einige Physiker, unter ihnen LORENTZ,
führten zur Rettung des Äthers die sog.
Lorentzkontraktion und die sog. Zeitdilatation
ein. Damit wurde das Fundament der bis dahin
so phantastisch bewährten klassischen oder
NEWTONschen Physik, nämlich der absolute Raum
und die absolute Zeit, über Bord geworfen, um
den Äther zu retten. 1905 übernahm der junge
EINSTEIN diese Lorentzkontraktion und
Zeitdilatation, ließ aber den Äther fallen!
Das Fundament der klassischen Physik war also
ganz sinnlos, ja sogar auf absurde Weise
geopfert worden. Der ganze Vorgang war so
total schwachsinnig, und etliche Koryphäen
waren darin so verwickelt, daß es offenbar
kein Zurück mehr gab, erst recht nicht für
jene Clique, die mit äußerst unsoliden
Machenschaften "ihren" EINSTEIN protegiert
hatte. Der in dieser Not wirklich geniale
EINSTEIN warf deshalb auch noch per Lehrsatz
den logischen Weg zu den elementaren Gesetzen
über Bord, um diesen schwachsinnigen Weg zu
rechtfertigen.
Fortan war allen Scharlatanen in der "modernen
Physik", und dem Schwachsinn selbst, Tür und
Tor geöffnet. [Hervorgehoben
durch Donna] Hinzu kamen noch
handfeste Experimentmanipulationen, denn es
gab bei dieser Entwicklung natürlich
gefährliche Momente, in denen der ganze
Schwindel massiv gestützt werden mußte.
Eine solche Experimentmanipulation erfolgte
beispielsweise 1919 bei der Royal Society mit
Eddingtons Lichtablenkungs-Experiment." (Zitatende)
Da kommt bei den Relativisten sicher
Freude auf!
Ekkerhard:
"Die
hinterhältigste Lüge ist die Auslassung"
Wir sollten uns diesen Spruch von
Simone de
Beauvoir einmal im Zusammenhang mit der
Albert EINSTEIN zugeschriebenen
Relativitätstheorie durch den Kopf gehen
lassen. - Im Jahre 1905 schrieb EINSTEIN seine
Arbeit: „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“,
http://www.ekkehard-friebe.de/Elektrodynamik.pdf
die heute allgemein als die Grundlegung der
Relativitätstheorie angesehen wird. Schon bald
erkannte EINSTEIN,
was heute weitgehend unbekannt ist, daß er
sich in dieser Arbeit mehrfach geirrt hatte.
Veranlaßt waren diese Irrtümer einerseits
durch die Elektrodynamik MAXWELLs, von der er
in der oben genannten Arbeit ausging,
andererseits durch die Elektronentheorie von
LORENTZ.
Fetzenflieger:
Der Artikel von Pernes macht nicht
gerade den Eindruck einer seriösen
Auseinandersetzung mit der
Relativitätstheorie. Etwas als (Zitat:) "schwachsinnig"
zu bezeichnen, was sich hervorragend in der
Praxis bewährt hat, ist nicht nur schlechter
Stil, sondern auch einfach haltlos.
Scharlatanen sei in der modernen Physik Tür
und Tor geöffnet, heißt es da. Naja, im
Gegensatz zur Philosophie gibt es ja in der
Physik immer noch das Experiment als
unabhängigen Schiedsrichter. Solange ein
"Scharlatan" Vorhersagen macht, die mit dem
Experiment im Einklang stehen, ist es eben
kein Scharlatan, sondern ein seriöser
Physiker.
Jocelyne:
Ist denn der Ausdruck "schwachsinnig"
schärfer als den Ausdruck "blanker
Unsinn", den Du selber benutzt und
übernimmst, um Kritiker der RT zu bezeichnen?
Ich wüsste nicht...
Oder besser gesagt, ich habe nicht den
Eindruck, dass die Aussage "schwachsinnig"
in einer fachlichen Ausseinandersetzung
zwischen Fachleuten nicht vertretbar, dafür
aber der Ausdruck "blanker
Unsinn" völlig angebracht sei...
Könntest Du uns den Unterschied erklären, er
ist nicht so ganz ersichtlich, finde ich
zumindest, oder?
Aber ja, sicher, es gibt ja noch das
Experiment als unabhängigen Schiedsrichter,
klar doch.
Tjo, Fetzenflieger, ist schon klar… So ein „unabhängiger
Schiedsrichter“ wie Du zum Beispiel,
der die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit bei
dem Ferry-Interferometer-Experiment, das Du
hier selber zur Verteidigung der RT
vorgestellt und beschrieben hast, mit bloßen
Augen messen und feststellen kann…
Es ist natürlich für jeden ersichtlich - außer
für Ignoranten und unseriöse Physiker -, dass
geteilte Lichtstrahlen laufen und sich wieder
vereinigen mit einer konstanten
Geschwindigkeit von genau 299.458.792 m/s. Ist
ja klar, sieht doch jeder mit bloßen Augen,
und natürlich auch in erster Linie die „unabhängigen
Schiedsrichter“ wie Dich, ist schon
klar, Fetzenflieger.
Es ist auch ersichtlich für jeden –
außer für Ignoranten und unseriöse Physiker -,
dass alle anderen Lebewesen einen Lichtfleck
auf einer Mattscheibe genau so sehen wie wir
Menschen ihn sehen, ist schon klar,
Fetzenflieger.
Alle Lebewesen sehen eben die Welt wie wir
Menschen sie sehen, ist schon klar, das wissen
nur Ignoranten und unseriöse Physiker nicht.
Aber ja doch, Fetzenflieger, die RT
macht richtige Vorhersagen in der Praxis, zum
Beispiel, dass ich in einem leeren und
kräftefreien Raum zuerst aus einem Zug
austeigen muß bevor ich einsteigen kann.
Ich werde daran denken, dass nächte Mal, wo
ich in einem leeren und kräftefreien Raum mit
der Bahn reise, sonst könnte ich den Zug
verpassen, das ist immer ärgerlich... Danke
für den Tipp!
TheDeppChef:
Da ja auf meinen vorherigen Post leider
niemand eingegangen ist - mal etwas
ausführlicher.
Nehmen wir mal die Mondlandung, da gibt es ja
auch viele Publikationen die "beweisen", dass
sie nie statt gefunden habe. Warum könnte die
US-Regierung das inszeniert haben? Klar, um
den Wettlauf gegen die Sowjets zu gewinnen
(und damit zu zeigen, welches System schneller
Fortschritte erreichen kann). Und wenn's dann
nicht wirklich klappt, könnte man ja auf die
Idee kommen, einfach nur so zu tun.
Und jetzt nehmen wir mal einen
Physiker, der heute das M&M-Experiment
durchführt und nicht das erwartete Ergebnis
erhält. Warum sollte er das für sich behalten,
ja sogar das Ergebnis fälschen? (Wie es
vorherig genannte Quellen ja behaupten). Was
wäre seine Motivation? Will er sein Weltbild
bewahren? Sorry, das ist doch lächerlich.
Zumal das Experiment ja sicher schon häufiger
durchgeführt wurde, warum sollte jeder(!)
einzelne Beteiligte, eine derartige
Sensation(!) verschleiern wollen? Warum
sollten alle diese Menschen geschlossen(!)
eine falsche Theorie (das wüssten sie ja dann
allesamt) über ihre eigene Motivation
(Ruhm,..) stellen?
Oder werden sie vielleicht von den Illuminaten/Freimaurern/<hier
eure Lieblingsverschwörungstheorie einsetzen>
unterdrückt?
Jocelyne:
Man braucht dafür keine Eurer
Lieblingsverschwörungstheorien um das zu
erklären...
Das ist meiner Meinung nach ganz einfach und
erklärt sich von selbst: Eine Sache kann sich
nämlich einfach verselbständigen, ist bekannt,
man braucht nur daran zu
glauben, man braucht dafür keine
Betrugsabsichten. Das ist auch in der
Vergangenheit nicht anders gelaufen... Es muß
eben nur genug Leute geben, die daran glauben,
vor allem auf der Ebene der
Entscheidungsträger und Meinungsmacher, und
dann läuft die Sache von alleine, um so
schneller und sicher in unserer modernen
Mediengesellschaft.
Eigentlich hat Fetzenflieger selbst die
Umstände solcher Vorgänge und Abläufe in
seinen Thread
"Unredliches Verhalten in der Wissenschaft"
am besten erklärt. Es passiert nämlich
in der modernen Wissenschaft in manchen
Disziplinen, darunter eben die Kosmologie, was
auch im Show-Business passiert: Es setzt sich
derjenige durch, der zufällig an der richtigen
Stelle im richtigen Moment war, und der sich
am besten verkauft oder verkaufen läßt in der
wissenschaftlichen Community, sowie in der
Öffentlichkeit. Wenn schon der Durchbruch zu
einem bestimmten Zeitpunkt erfolgte, braucht
man nichts mehr zu fürchten, die Sache läuft
von sich selbst und verselbstständig sich. Im
Falle der Relativitätstheorie wurde diese
Theorie sogar nachträglich
institutionalisiert: weltweiter Personenkult,
Bildung eines immer stärkeren Mainstream,
Eichung der Maßeinheiten,
Unfalsifizierbarkeit, Einführung in
Bildungssystem schon auf der Ebene der
Grundschulen, Ausbildung von Generationen von
„Relativisten“... Das läuft schon von
alleine, ist ja nichts Ungewöhnliches, oder?
Die Kritiker haben Null Chance, sie werden von
vornherein abwechselt als unseriös, Spinner,
geisteskrank, Esoteriker oder Charlatane
abgestempelt und werden aus der Science
Community ausgegrenzt und marginalisiert.
Wo ist da was Ungewöhnliches?
Ekkerhard:
Die
natürliche Selektion der Theoretischen
Physiker - von Dr.-Ing. Wolfgang
Schmidt
"Wir wollen uns einmal mit den
eigentlichen Ursachen der gefährlichen
Nuclearkriminalität und der verbreiteten
Forschungsmogeleien, die durch ein
ausgeklügeltes System von abhängigen anonym
bleibenden und nicht fachkompetenten
Gutachtern vertuscht werden, ganz emotionsfrei
beschäftigen und versuchen, die natürlichen
Kausalzusammenhänge aufzuklären. Schimpfen hat
keinen Zweck, man muß die Dinge so sehen, wie
sie sind. Nur dann kann man etwas verändern.
Wir wollen uns nicht mit den Sensationen und
Skandalen im einzelnen befassen, wie sie
hinreichend durch die Presse bekannt gemacht
werden. Das sind nur die Symptome und nicht
die Ursachen!
Jeder Forscher ist Irrtümern unterworfen.
Diese werden durch Überprüfung seiner
Ergebnisse von ihm selbst oder von Anderen
früher oder später erkannt und sollten
eliminiert werden können. Viele glauben fest
daran, daß dies so sei, und vertrauen auf die
ethische Wahrhaftigkeit der Wissenschaftler
und auf die Zuverlässigkeit der
wissenschaftlichen Theorien und bauen darauf
weitere Theorien auf.
Nun, Mißgeburten sind oft der Mütter liebstes
Kind und werden mit Vehemenz verteidigt, das
gilt auch für die Wissenschaftler und
Erfinder.
Jede Forschung kostet Geld, was die Forscher
zumeist nicht haben. Die, die das Geld
bereitstellen können, zumeist nicht ihr eignes
Geld, haben kein wissenschaftliches
Verständnis. Seit eh und je mußten die Weisen
als Medizinmänner Hokuspokus, die Astronomen
Astrologie verkaufen, die Chemiker mußten den
Fürsten versprechen, Gold zu machen, und dies
hat sich bis heute nicht wesentlich geändert.
Die Forscher müssen dem Prestigebedürfnis der
Machthaber dienen oder mit Versprechungen
entgegenkommen. Diese müssen nicht immer
stimmen.
Jeder und jede, die um Ansehen ringen, müssen
ein bißchen nachhelfen oder mogeln, das fängt
schon im Kindesalter an und ist ganz
natürlich. Die „Datenmassage“ ist die
natürliche Form der Physiker, um um
Anerkennung zu ringen und entspricht der
Kosmetik unserer Frauen.
Jeder Forscher, der an bereitgestellte Mittel
herankommen will, muß sich einen Namen machen,
er muß etwas für Laien erstaunliches, also
sensationelles, möglichst unverständliches
entdecken oder entdeckt zu haben behaupten.
Mit der zunehmenden Zahl der Institutsleiter
wächst der Konkurrenzkampf. So viel an neuen
Erkenntnissen hat die Natur gar nicht zu
bieten.
Ein Nobelpreisträger sagte 1978 in Lindau: Die
Anzahl der neuen Elementarteilchen wächst
proportional mit der Anzahl der
Institutsleiter. Schon Lichtenberg sagte 1670:
„Es gibt in Euren Kompendien Vieles, von dem
zwischen Himmel und Erde nicht die geringste
Spur zu entdecken ist.“
Schon in der frühen Jugend kämpft jeder
Schüler um gute Noten, also um Anerkennung. Er
lernt dabei, daß es rationeller ist, ein
bißchen, möglichst unauffällig zu mogeln. Wer
tat dies nicht?
Ein an der Physik oder Chemie interessierter
Schüler schafft sich ein Labor an. Dort mogelt
er nicht! Jedoch, um Eltern und Freunden zu
imponieren, eignet er sich einige Zaubertricks
an. Das ist ganz normal. So taten es auch die
Astrologen und die Alchimisten.
Kann denn Mogeln (Frisieren, Kosmetik oder
Datenmassage) Sünde sein? Bis hierher wohl
noch nicht!
Lesen Sie weiter unter: "Die natürliche
Selektion der Theoretischen Physiker"
http://www.ekkehard-friebe.de/SCHMIDT.HTM
und
http://www.ekkehard-friebe.de/Hinterhalt.pdf
Donna:
Zur Ausbreitungs-Geschwindigkeit des
Lichts - Dietmar Odilo Paul:
"Aus den Ergebnissen verschiedener
Experimente schließt Einstein auf die
sogenannte Konstanz der Lichtgeschwindigkeit
im Vakuum. Diese besagt, es werde von einem
Beobachter die Geschwindigkeit des Lichts
immer als dieselbe gemessen, gleichviel ob
sich die Lichtquelle nähere oder entferne, ja
sogar unabhängig davon, ob der Beobachter
selbst sich gegen den Lichtstrahl oder mit
diesem in dieselbe Richtung fortbewege. Wenn
ich, an der Straße stehend, die
Geschwindigkeit eines vorüberfahrenden Wagens
messe, so bekomme ich ein anderes Ergebnis,
als wenn ich mit annähernd derselben
Geschwindigkeit in dieselbe Richtung fahre und
wieder ein anderes, wenn in die
entgegengesetzte. Messe ich im ersten Falle
hundert, so im zweiten fast null, im dritten
fast zweihundert. Wäre der vorüberfahrende
Wagen aber ein Lichtstrahl, so soll dieses
alles nicht gelten und der Lichtstrahl
jedesmal mit derselben Relativgeschwindigkeit
am Beobachter vorübersausen. (Über die
grundsätzliche Fragwürdigkeit solcher
Betrachtungen jenseits alles real Erfahrbaren
habe ich mich mehrmals an anderen Stellen
ausgelassen).
Diese, dem menschlichen Verstande bei aller
Bereitschaft nicht nachvollziehbare,
angebliche Eigenschaft des Lichts erhebt
Einstein nun zum Postulat und schließlich zum
elementaren Naturgesetz, welchem sich die
anderen Naturgesetze zu fügen haben. Sie ist
Ausgangspunkt und Grundpfeiler seiner
Relativitätstheorie, deren ganzes Gebäude, wie
er selbst sagt, zusammenstürzen müsse, wenn
dieses Naturgesetz die kleinste Erschütterung
erführe. Und in der Tat ist das Anliegen der
Relativitätstheorie ja kein Anderes, als die
bisherige Physik diesem neuen Grundgesetz der
Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu
unterwerfen. Würde dieses fallen, würde die
Theorie im Augenblicke wirkungslos, wie die
Verordnungen eines gestürzten Tyrannen. Man
stelle sich vor: Die Große Theorie, die das
wissenschaftliche Bild der Welt aus den Angeln
gehoben haben soll, Heerscharen von eifrigen
Forschern um ihr Verständnis ringen ließ und
mit dem Zurechtbiegen ihrer Paradoxas
beschäftigte, diese Theorie, die in keines
Menschen Hirn verdaut wird, sofern es sich
nicht aus dem bloßen Knochengerüst
mathematischer Formeln nährt - diese Theorie
auf so vagem, den Verstand beleidigendem
Grund, dem Gesetz der Konstanz der
Lichtgeschwindigkeit im Vakuum!"
http://www.dietmar-odilo-paul.de/zurnaturwissenschaft/zurnaturwissenschaft.html
Jocelyne (24.04.05):
Hallo zusammen, Zur Info für die interessierten
Teilnehmer oder Mitleser:
Ich werde als Autorin dieses Threads
mich nicht mehr daran beteiligen, so lange
der
Administrator Peti nicht öffentlich,
eindeutig, unmissverständlich und
nachvollziehbar Stellung auf die Fragen
genommen hat, die ich ihm öffentlich im
folgenden Thread (sowie auch per KN) gestellt
habe:
"Wie sicher ist Philo-Forum?"
U.a. auf die Frage:
Warum hat der Hauptmoderator Tyr Links
zu wissenschaftlichen Abhandlungen in diesem
Thread mit dem Kommentar "unerwünschte
Werbung" gelöscht?
**************************************************
NB: Als Reaktion zu diesen Fragen hat
der Hauptmoderator von Philo-Forum, Tyr,
gleich am 25.04.05 die Userin Donna und mich
selbst ausgesperrt. Dies unmissverständlich
aufgrund unserer Position in der Diskussion
als Kritiker der Relativitätstheorie, und weil
wir wegen der Zensur und Löschung der
Links zur Homepage und zu wissenschaftlichen
Abhandlungen von Herrn Ekkehard Friebe
protestiert haben.
Siehe hierzu mein letzter Thread bei
Philo-Forum:
"Beschämend. Einfach beschämend."
Das Philosophieforum Philo-Forum wurde
im Juli 2005 von seinem Betreiber Christoph
Peters kommentarlos aufgegeben und komplett
geschlossen. Weder die Wissenschaft noch die
Philosophie brauchen von mir aus danach zu
trauen...

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