Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für Januar, 2018

PETITION: ANTIDOTE EUROPE fordert einen parlamentarischen Untersuchungsausschuß über Tierversuche

Die große  französische wissenschaftliche Tierschutzorganisation gegen Tierversuche ANTIDOTE EUROPE hat eine Petition initiiert, um einen parlamentarischen Untersuchungsausschuß zur Wissenschaftlichkeit und Transparenz der Tierversuche beim französischen Parlament (Nationalversammlung) zu fordern.

Bitte die Petition unterstützen!
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Expérimentation animale : exigeons une commission d’enquête parlementaire !

 ZUR PETITION…

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Mehr Information über diese Petition hier lesen



Die Kritik der Relativitätstheorie wird in den Physik-Blogs von SciLogs diffamiert und zensiert

Der Blogger Gunter Dueck hat vor kurzem folgendes allgemeines Thema bei der Diskussionsplattform SciLogs / Spektrum der Wissenschaft zur Diskussion gestellt:

Ist Ihre Kritik legitim? Sonst entsteht Gegenzorn!

wobei Teilnehmer und Leser von SciLogs zu dieser Thematik sehr schnell auf die auffällige Besonderheit aufmerksam gemacht haben, dass die Kritik an der Relativitätstheorie in den Physik-Blogs von SciLogs nie als legitim und berechtigt von den Physik-Bloggern erklärt wird: Teilnehmer, die Kritik an der Relativitätstheorie üben, werden grundsätzlich als fachlich inkompetent, dumm und  „lernresistent“ erklärt, sowie als Antisemiten, Nazis und Fanatiker. Ich habe zum Beispiel in meinem Kommentar vom 07.01.18 in dieser Diskussion Herrn Dueck über diese Besonderheit informiert, der kein Physiker ist und auch keine Kenntnis von dem langjährigen Umgang mit der Kritik der Relativitätstheorie von seinen Physik-Mitbloggern bei SciLogs hatte –  diese Situation war ihm offensichtlich ganz neu:

 

Zitat Gunter Dueck – 6. Januar 2018 – 18:20 Uhr:

[…] „Und noch einmal “Dorfschullehrer”: Fachphysiker (die harten) finden dann eben genau im Sinne dieser Kolumne, dass Sie nicht für solche Kritik legitimiert sind. Daher prallen Sie dann ab.“ […]
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Zitat Jocelyne Lopez – 7. Januar 2018 – 8:50 Uhr:

Die „harten Fachphysiker“ in den SciLogs-Physikblogs erklären nicht nur die Kritik der Relativitätstheorie als nicht legitimiert, wenn sie von Teilnehmern ausgeübt wird, die kein vollständiges Physikstudium nachweisen können (was vielleicht 99,999% der Bevölkerung für eine Legitimierung zur Kritik ausschließt), sondern erklären sogar auch die Kritik von ebenfalls „harten Fachphysikern“ mit Physikstudium als nicht legitimiert (was dann 100% der Bevölkerung für eine Kritik ausschließt).

Seit 2004 gibt es nämlich erstmalig und einmalig ein gigantisches Sammelwerk über 95 Jahre Kritik der Speziellen Relativitätstheorie (1908-2003) mit Nachweis von ca. 6000 kritischen Arbeiten von weltweit 1300 Autoren, siehe Forschungsgruppe G.O. Mueller – GOM-Projekt Relativitätstheorie

Unter den 1300 dokumentierten kritischen Autoren in der Dokumentation der Forschungsgruppe G.O. Mueller sind vorwiegend Physiker, Experimental-physiker, Mathematiker, Chemiker, Ingenieure, Philosophen oder Erkenntnis-wissenschaftler vertreten, nicht selten hochkarätigen, sowie auch Nobelpreisträger.

Die Dokumentation von G.O. Mueller wurde eindeutig nach der wissenschaftlichen/universitären Methodologie ausgearbeitet, mit akribischen Angaben aller Quellen, mit einem Fehlerkatalog von ca. 130 Theoriefehlern, gegliedert nach 21 Sachgruppen, siehe hier: Kapitel 2 – Fehlerkatalog

Die Dokumentation von G.O. Mueller wurde inzwischen von 58 Universitäts-bibliotheken im In- und Ausland katalogisiert, einschließlich seit 2008 in der Bibliothek des Bundesverfassungsgerichts.

Die SciLogs Physik-Blogger erklären ebenfalls diese 1300 Autoren weltweit als nicht legitimiert zur Kritik der Relativitätstheorie, was 100% der Weltbevölkerung ausschließt.

Was halten Sie davon, Herr Dueck?.

 

Ich darf auf jeden Fall nach ca. 8 Jahren Beteiligung an den Physik-Blogs von SciLogs an der Foto-Challenge  des Physik-Bloggers Heinrich Päs bei SciLogs berechtigt teilnehmen – vielleicht kann ich sie sogar als die am meisten inkompetente, dumme und lernresistente  Kritikerin der Relativitätstheorie gewinnen, die Hoffnung stirbt zuletzt 😉



Proteste gegen die Affenversuche in Tübingen am 19.12.2017

Wie bereits am 21.11.2017 haben Tierversuchsgegner wieder gegen die Affenversuche in Tübingen protestiert, und zwar an einem Werktag und  direkt bei den 3 Einrichtungen der Uni Tübingen, an denen nach wie vor grausam an Affen experimentiert wird (Labor für Primaten Neurokognition, CIN und Hertie Institut). Damit wird gewährleistet, dass nicht nur die Passanten, sondern auch  die Verantwortlichen persönlich die Proteste wahrnehmen.

Wie das nachstehende Video es dokumentiert, haben die Tierexperimentatoren tatsächlich persönlich die Proteste wahrgenommen, jedoch in unangebrachter und unsachlicher Weise, gemäß dem Bericht der Organisatoren dieser Aktion, die Initiative Rettet die Versuchsaffen:

„Achtet bitte ab Minute 1:02 auf die ebenso unhöflichen wie unprofessionellen Zwischenrufe von Dr. Pöbel- äh, sorry, Töbelmann, seines Zeichens Pressesprecher des CIN….. bei unserer Rede vor den Tatorten der Tierversuche in Tübingen am 19. Dezember.“

 


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Man fragt sich allerdings, warum die Tierexperimentatoren ausgerechnet anläßlich einem friedlichen, informativen Protest plötzlich durch aggressive Zwischenrufen zum Wort kommen wollen, anstatt sachlich die Fragen über ihre Forschung zu beantworten, die wir ihnen seit Jahren sachlich stellen und worauf sie nie eine Antwort geben.

Wir müssen zum Beispiel dafür nach Informationsfreiheitsgesetz klagen, wie hier berichtet wurde: Tierschützer verklagen die Behörde Regierungspräsidium Tübingen wegen Affenversuchen am MPI

Wir müssen zum Beispiel dafür  das Parlament Baden-Württemberg einschaltet, wie hier berichtet wurde: Kleine Anfrage Drucksache 16/2822 vom 17.10.2017

Wir müssen zum Beispiel erneut eine Bürgeranfrage nach Informationsfreiheitsgesetz unter Androhung  der Erhebung von abschreckenden Gebühren stellen, wie hier berichtet wurde: Anfrage nach LIFG über aktuelle Affenversuche an verschiedenen Instituten in Tübingen 

 

Der Herr Dr. Töbelmann sollte sich also lieber darum bemühen, anstatt hilflos aggressive Zwischenzurufen bei einer Protestaktion loszulassen, uns Informationen über die Primatenforschung in Tübingen zu geben. Oder sind Tierexperimentatore nur fähig rumzupöbbeln, wenn es um Informationen über ihre ach so wissenschaftliche Forschung geht?
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NB: Die nächste Protestaktion ist für den Dienstag 23. Januar 2018 14:00 – 17:00 Uhr geplant, Parkhaus Ebenhalde, Schnarrenbergstraße 158, 27076 Tübingen, siehe Facebook-Veranstaltung


Wir werden weiter kämpfen und die Tiere nie aufgeben, nie, never, jamais!

Bis alle Käfige leer sind!
Until all cages are empty!
Jusqu’à ce que toutes les cages soient vides !

 

ZUR PETITION…