Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für März, 2017

Strafanzeige gegen den Oberbürgermeister von Tübingen Boris Palmer

SOKO Tierschutz e.V. hat Strafanzeige gegen den grünen Oberbürgermeister von Tübingen Boris Palmer wegen Vorwurf der Volksverhetzung und Beleidigung erstattet. Diese Strafanzeige halte ich für fällig und absolut berechtigt angesichts des jahrelangen zynischen und unerträglichen Verhaltens dieser politischen Marionnette!

Siehe heutige Aktualisierung unserer Change-Org Petition über die  Affenversuche am MPI Tübingen:

Strafanzeige gegen den Oberbürgermeister
von Tübingen Boris Palmer

Bild „Affen unter Palmer„: © Atelier Kunstwerk Fabula, Dortmund
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ZUR PETITION …

 

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NB: Siehe auch unsere Petitionsakualisierung vom 31. Oktober 2016:

Boris Palmer missbraucht sein Amt zugunsten der Affenversuche am MPI Tübingen!
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Herr Prof. Wolf Singer, das „White Paper“ der Max Planck Gesellschaft über die Affenhirnforschung ist verfehlt!

Vor zwei Jahren haben wir eine Online Petition zur Hinterfragung des wissenschaftlichen Werts der Affenhirnforschung gestartet und mittlerweile durch zahlreiche Aktualisierungen unserer Petition  8 Affenhirnforschern bzw. Befürwortern der Affenhirnforschung 20 Fragen über diese Forschung gestellt: An Prof. Hans-Peter Thier, Prof. Stefan Treue, Prof. Martin Stratmann, Prof. Almut Schüz, Prof. Peter Strohschneider, Prof. Bernd Engler, Prof. Andreas Kreiter und Prof. Wolf Singer.

Seit zwei Jahren hat kein einziger dieser angesprochenen Entscheidungsträger mit nur einem einzigen Wort auch nur eine einzige unserer Fragen beantwortet!!! Die Frankenstein-Forschungsgemeinschaft schweigt feige.

Wir erhielten auf einmal am 25.03.2017  folgende E-Mail von Prof. Wolf Singer, der seit 40 Jahren völlig erfolglos eine der grausamsten Affenhirnforschung am Max Planck Institut Frankfurt betreibt und sich auf unsere „Anfrage“ bezieht:

From: „Wolf Singer“ w.singer@brain.mpg.de
Sent: Saturday, March 25, 2017 1:43 PM
To: „Jocelyne Lopez“
Subject: Ihre ANFRAGE

Sehr verehrte Frau Lopez,

bitte entschuldigen Sie die späte Antwort auf Ihre Anfrage bezüglich der ethischen Bewertung von Untersuchungen an nicht.menschlichen Primaten in der Grundlagenforschung. Ich wollte zunächst die Arbeiten am White Paper der Max Planck Gesellschaft zu diesem Themenkomplex abschließen, da in  dieser Stellungnahme die meisten der von Ihnen an mich gerichteten Fragen beantwortet werden. Das White Paper ist das Ergebnis der  Beratungen einer international besetzten Präsidentenkommission, die ich zu leiten hatte. Diese Grundsatzerklärung wurde inzwischen vom Senat und  den wissenschaftlichen Gremien der Max Planck Gesellschaft verabschieded. In der Kommission arbeiteten Kollegen aus den  Lebenswissenschaften (darunter ein Primatologe), Ethiker, Juristen, Versuchstierkundler und Tierrechtsexperten, Politiker und ein EU Vertreter mit.

In diesem Papier werden unter Anderem die schwierigen ethischen Probleme ausführlich diskutiert, mit denen sich die Lebenswissen-schaften auseinandersetzen müssen. Sie finden diese Stellungnahme unter der unten angegebenen Internetadresse. Falls Ihre an mich gerichteten Fragen durch  diese Ausführungen nicht beantwortet sind – ich stimme mit den im White Paper formulierten Argumenten überein  – bin ich gerne bereit, weitere Auskünfte zu geben.

Eine Ihrer Fragen möchte ich jedoch herausgreifen, da sie nur mich persönlich betrifft. Sie erwähnen ein Zitat, in dem ich feststelle, dass ich jetzt weiss, dass ich weniger weiss als ich vor 10 Jahren zu wissen glaubte. Das rührt daher, dass die seither gewonnen Einblicke in Hirnprozesse ein wesentlich komplexeres Bild entwerfen als wir alle noch vor 10 Jahren dachten. Das heißt nicht, dass die damals gewonnen Einsichten falsch sind, sie müssen nur in einen wesentlich komplexeren Zusammenhang eingebettet werden und das erfordert zusätzliches Wissen.  Das ist ein ganz normaler Vorgang beim Beschreiten unbekannten Terrains. Durch die Entdeckung der Quantenwelt und die Formulierung der Relatvitätstheorie wurden die Erkenntnisse der klassischen Physik nicht falsch – die meisten unserer lebensweltliche Prozesse und die Funktion der meisten technischen Geräte lassen sich im Rahmen der klassischen  Physik gut beschreiben – sie müssen nur in ein wesentlich kompexeres  Bezugssystem eingebettet werden. Und das erfordert die Erforschung  dieser nächsten Komplexitätsstufe. So ergeht es uns auch in der Hirnforschung und so war meine damalige Äußerung gemeint.

Mit Besten Grüßen
Ihr Wolf Singer
White paper – Max-Planck-Gesellschaft
https://www.mpg.de/10882259/MPG_Whitepaper.pdf
Prof.Dr.Dr.hc.mult.Wolf Singer
Direktor emeritus
Max Planck Institute for Brain Research

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Wenn es ein Witz sein sollte, haben wir ihn nicht lustig gefunden. Wir lassen uns nicht mit dem „White Paper“ der Max Planck Gesellschaft abservieren, das wieder einmal die Sinnlosigkeit dieser barbarischen Forschung und das zugefügte unendliche Leid an Tiere und Menschen zu vertuschen und zu verkaufen versucht! Nachstehend unsere Antwort vom 26.03.2017:

From: „Jocelyne Lopez“
Sent: Sunday, March 26, 2017 10:24 AM
To: „Wolf Singer“
Cc: Gerlinde Wax, Sandra Lück
Subject: Re: Ihre ANFRAGE

Sehr geehrter Herr Professor Singer,

ich bedanke mich für Ihre e-Mail. Leider ist Ihr Verweis auf das White Paper der Max Planck Gesellschaft zur Beantwortung der im Rahmen einer online-Petition 20 gestellten Fragen über den wissenschaftlichen Wert der Affenhirnforschung gänzlich verfehlt und in keinster Weise für die anfragenden Bürger annehmbar.

Es handelt sich nämlich bei dem White Paper der Max Planck Gesellschaft lediglich um die einseitige, werbemäßige Darstellung der Affenhirnforschung durch die Affenhirnforscher selbst bzw. Befürworter der Affenhirnforschung, wie sie auch seit Jahrzehnten durch die Forschungseinrichtungen betrieben und an die Medien kommuniziert wird. Diese „Grundsatzerklärung“ geht überhaupt nicht auf die weltweite Kritik dieser Forschungsmethode ein, die ebenfalls seit Jahrzehnten und ebenfalls von sachkundigen Fachwissenschaftlern aus den Lebenswissenschaften (Primatologen, Ethiker, Juristen, Versuchstierkundler und Tierrechtsexperte) geübt wird, wie zum Beispiel in Europa von Ärzte gegen Tierversuche e.V., von ANTIDOTE EUROPE oder von BUAV. Die Kritik und die Gegenpositionen dieser wissenschaftlichen Organisationen werden im White Paper der Max Planck Gesellschaft vollständig ausgeblendet. Das ist für die Öffentlichkeit weder zumutbar noch annehmbar.

Die Petentinnen bestehen dementsprechend auf die gezielte und veröffentlichungsfähige Beantwortung durch die Gemeinschaft der Affenhirnforschung der 20 gestellten Fragen über den wissenschaftlichen Wert dieser Forschung, sowie der 62 Fragen über die Behandlung der Tiere am MPI Tübingen, siehe:

Fragenkatalog über den wissenschaftlichen Wert der Affenhirnforschung

Fragenkatalog über die Behandlung der Tiere am MPI Tübingen

und erwarten ebenfalls die Stellungnahme der Forschungsgemeinschaft der Affenhirnforschung über 8 im Rahmen von Strafanzeigen erhobenen Vorwürfe der Gesetzwidrigkeit der Affenversuche am MPI Tübingen, siehe:

Vorwürfe der Gesetzwidrigkeit der Affenversuche am MPI Tübingen

 

Dafür danken im Voraus, sehr geehrter Herr Professor Singer, auch im Namen der zurzeit fast 29.000 Unterstützer unserer Petition und verbleiben,
mit freundlichen Grüßen

Jocelyne Lopez, Sandra Lück, Gerlinde Wax

 

 

In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,
in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.
(anonym) .

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Siehe auch aus der Petition:

3,5 Mio Euro Steuergeld für die Gründung 2013 einer neuen Forschergruppe zur Affenhirnforschung!

Prof. Nikos Logothetis, nehmen Sie Stellung zu den Vorwürfen der Gesetzwidrigkeit Ihrer Versuche!

Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Nikos Logothetis

Herr Prof. Stefan Treue, wir fordern Transparenz über die Affenversuche!

Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Stefan Treue



Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz an das Albert Einstein Institut über das CERN OPERA-Neutrinoexperiment

Nachdem wir seit 2012 mit zwei Bürgeranfragen nach Informationsfreiheitsgesetz einzig durch die Einschaltung unseres Rechtsanwalts von der Bundes-behörde PTB die Bestätigung erhalten haben, dass der Sagnac-Effekt zur Synchronisation der Uhren bei dem OPERA-CERN Neutrinoexperiment 2011 berücksichtigt wurde, habe ich am 24.03.2017 eine Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz an das Albert Einstein Institut gerichtet, zur Klärung der Widersprüche, die sich aus meiner Sicht bei der Interpretation der Ergebnissen dieses fragwürdigen Experiments ergeben:

Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz an das Albert Einstein Institut über das OPERA-Experiment

Wir wollen hoffen, dass wir diesmal nicht wieder unseren Rechtsanwalt einschalten müssen, um vom Albert Einstein Institut die Beantwortung der 4 gestellten Fragen zu erhalten…

 



Erinnerung an unsere Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Nikos Logothetis

Folterlabor Max-Planck-Institut Tübingen: Wir lassen nicht locker!

Am 12. Januar 2017 haben wir eine Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Nikos Logothetis bei seinem Vorgesetzten am MPI Tübingen eingereicht. Wir haben bis heute keine Antwort bekommen. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde ist ein Rechtsbehelf, der in angemessener Frist beschieden werden muss. Wir halten 2 Monate für eine angemessene Frist und haben daher eine Erinnerung an den Vorgesetzten von Prof. Logothetis heute geschickt. Mal abwarten…

Wir haben über Prof. Logothetis beanstandet, dass er in den Medien die Tierversuchsgegner kriminalisiert, dass er sich über seine Fachkollegen der Ärztevereinigung Ärzte gegen Tierversuche herabwürdigend und unsachlich geäußert hat, sowie dass er sich weigert, zu 8 Vorwürfen der Gesetzwidrigkeit seiner Versuche Stellung zu nehmen und unseren Fragenkatalog über die Behandlung der Tiere am MPI zu beantworten – Siehe den Text unserer Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Logothetis als Aktualisierung unserer Change-org-Petition über den wissenschaftlichen Wert der Affenversuche:

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Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Nikos Logothetis


Bild: © Atelier Kunstwerk Fabula, Dortmund
Das hier beigefügte Bild „A greeks nightmare“ der Künstlerin Olivia Rost aus ihrer Galerie „Tierversuche“ bildet den Tierversuchsleiter des MPI Tübingen ab, Prof. Nikos Logothetis.

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ZUR PETITION…

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Siehe auch aus der Petition:

3,5 Mio Euro Steuergeld für die Gründung 2013 einer neuen Forschergruppe zur Affenhirnforschung!

Prof. Nikos Logothetis, nehmen Sie Stellung zu den Vorwürfen der Gesetzwidrigkeit Ihrer Versuche!

Herr Prof. Stefan Treue, wir fordern Transparenz über die Affenversuche!

Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Stefan Treue



OPERA-CERN-Neutrinoexperiment: Die Behörde PTB ist nicht vertrauenswürdig

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Ich verweise auf meinen Blog-Artikel

ERFOLG! Nach Einleitung eines Klageverfahrens nach Informationsfreiheitsgesetz beantwortet die Behörde PTB eine entscheidende Frage über das OPERA-CERN-Neutrinoexperiment

 

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Das Verhalten der PTB seit 2012 hinsichtlich der Beantwortung der Frage, ob der Sagnac-Effekt c +/- v in ihrem Kalibrationsbericht „T. Feldmann – „Relative calibration of the GPS time link between CERN and LNGS, Report Calibration CERN-LNGS 2011″, OPERA public note 134 (2011)“ berücksichtigt wurde, ist äußerst merkwürdig und wirft viele Fragen auf:

  1. Im Rahmen meiner Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz aus dem Jahre 2012 antwortete die PTB, dass sie diese Frage nicht beantworten könne, weil sie es selbst nicht wusste: Sie habe eine von dem BIPM (Internationales Büro für Maß und Gewicht, Paris) gepflegte Software benutzt und habe den Quellcode für diese Software nicht, ich solle mich bitte an das BIPM  wenden. Diese Antwort ist fachlich und rechtlich nicht vertretbar: Nicht das BIPM ist verantwortlich für die Umsetzung seiner Software im Kalibrationsbericht der PTB, sondern einzig die PTB selbst. Die PTB war ohne Aufwand in der Lage zu prüfen, ob ihr Mitarbeiter T. Feldmann den Sagnac-Effekt in seinem Kalibrationsbericht berücksichtigt hatte und hätte mir es ohne Weiteres bestätigen können. Warum hat sie es nicht getan? Es ist peinlich und merkwürdig, dass die PTB eine solche Antwort abgibt: Sie wisse selbst nicht, ob sie bei der Synchronisation der Uhren den Sagnac-Effekt berücksichtigt hat!
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  2. Bei unserem erneuten Versuch 2016, die Beantwortung dieser Frage im Rahmen einer zweiten Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz zu erhalten, antwortete die PTB ohne jegliche Begründung, sie könne nicht bestätigen, ob der Sagnac-Effekt im Kalibrationsbericht der PTB berücksichtigt wurde. Punkt.
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  3. Nach unserer erneuten Aufforderung, diese Bestätigung abzugeben, antwortete die PTB, sie lehne die Beantwortung dieser Frage ab, weil sie keine amtliche Information betreffen würde und dementsprechend vom Informationsfreiheits-gesetz ausgeschlossen sei. Punkt.
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  4. Nach Einleitung eines Klageverfahrens durch unseren Rechtsanwalt, antwortete die PTB, dass sie doch unser Recht auf Beantwortung dieser Frage anerkennt und beantwortete die Frage in zwiespältiger Weise, siehe Abhilfebescheid der PTB vom 24.02.2017:
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    a) Sie informiert uns erstmalig, dass nicht die PTB für die Anwendung und die Umsetzung der Software verantwortlich sei, sondern die Hersteller der GPS-Empfänger: die Firma Septentrio (Belgien) und die Firma Mesit defence (Tschechien).
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    b) Die PTB informiert uns, dass sie in den Kontrollberichten dieser beiden Firmen nicht geprüft habe, ob sie den Sagnac-Effekt berücksichtigt haben – sie habe lediglich festgestellt, dass das Wort „Sagnac“ sich in diesen Dokumenten nicht findet.
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    c) Die PTB informiert uns, dass sie eine Prüfung der Berücksichtigung des Sagnac-Effekts in den Kontrollberichten der beiden Herstellerfirmen nicht ohne vertretbaren Aufwand vornehmen könne.
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    d) Im selben Atemzug bestätigt uns jedoch die PTB völlig unvermittelt, dass der Sagnac-Effekt im Kalibrationsbericht von T. Feldmann berücksichtig wurde!
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Es stellt sich jetzt die Frage: Wieso konnte die PTB auf einmal verbindlich bestätigen, dass der Sagnac-Effekt in ihrem Kalibrationsbericht berücksichtigt wurde, wenn diese Bestätigung einzig durch die Prüfung der Kontrollberichte der beiden Hersteller-Firmen Septentrio und Mesit defence abgegeben werden kann und wenn die PTB diese Prüfung nicht vorgenommen hat? Das ist doch unstimmig.

Ich finde so ein Verhalten nicht vertrauenswürdig. Nach der haarsträubenden Story mit dem lockeren Stecker als Ursache des angeblichen Messfehlers einer Überlichtgeschwindigkeit, wird der Öffentlichkeit nicht gerade überzeugend erläutert, dass bei diesem Experiment alles seine Richtigkeit hat…



ERFOLG! Nach Einleitung eines Klageverfahrens nach Informationsfreiheitsgesetz beantwortet die Behörde PTB eine entscheidende Frage über das OPERA-CERN-Neutrinoexperiment!

Das OPERA-CERN-Neutrinoexperiment wurde 2011 mit Milliarden von Steuergeldern konzipiert und durchgeführt, um das Postulat Einsteins  aus seiner Speziellen Relativitätstheorie von 1905 experimentell zu überprüfen, wonach ein Lichtstrahl auf einer geradlinigen Strecke  immer nur absolut konstant mit der maximalen Relativgeschwindigkeit c gemessen werde, und zwar unabhängig von der Geschwindigkeit v von beliebigen Beobachtern (die messenden Uhren).

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2011 ging in den Medien die „Sensation“, dass die Spezielle Relativitätstheorie Einsteins tatsächlich mit dem CERN-OPERA-Neutrinoexperiment experimentell bestätigt wurde: Es wurde eine absolut konstante Relativgeschwindigkeit c  gemessen, nichts bewege sich im Universum schneller als das Licht, wie Einstein es 1905 postuliert hatte!

Es gab aber in der internationalen wissenschaftlichen Gemeinde ernsthafte Einwände von methodologischer Natur gegen diese vermeintliche experimentelle Bestätigung der Speziellen Relativitätstheorie: Die Lichtgeschwindigkeit wurde nämlich bei diesem Experiment nicht auf einer geradlinigen Strecke gemessen, wie Einstein es für sein Postulat zugrunde gelegt hatte, sondern auf einer  Kurve: Die rotierende Erdoberfläche.  Und in rotierenden Systemen ist schon lange experimentell nachgewiesen worden, dass das Postulat Einsteins einer konstanten Geschwindigkeit c nicht gilt! Schon vor mehr als 100 Jahren hat nämlich der Experimentalphysiker Georges Sagnac 1913 nachgewiesen, dass die Lichtgeschwindigkeit in rotierenden Systemen nicht mit der absolut konstanten Geschwindigkeit c gemessen wird, sondern vielmehr mit den variablen Geschwindigkeiten c +/- v. Die experimentellen Erkenntnisse von Georges Sagnac sind auch seit Jahrzehnten international anerkannt und werden auch tagtäglich milliardenfach durch ihre Anwendung in der GPS-Technologie bestätigt: Die GPS-Navigatoren funktionieren nur, weil man eine variable Lichtgeschwindigkeit c +/-v zugrunde legt, sie würden mit dem Postulat Einsteins einer konstanten Lichtgeschwindigkeit c nicht funktionieren.

Man fragt sich dementsprechend zu Recht, warum man ein milliardenschweres Experiment zur experimentellen Überprüfung der Speziellen Relativitätstheorie Einsteins konzipiert und durchgeführt hat –  und noch dazu mit gigantischem Medienrummel verbreitet, dass es die Spezielle Relativitätstheorie bestätigt hat –  wenn dieses Experiment methodologisch nicht geeignet war, die Spezielle Relativitätstheorie zu überprüfen, weil die Lichtgeschwindigkeit nicht auf einer geradlinigen Strecke sondern auf der rotierenden Erdoberfläche gemessen wurde.

Ich habe dementsprechend mit der Unterstützung des Experimentalphysikers Dr. Wolfgang Engelhardt (ehemaliger Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik in Garching) schon 2012 versucht, im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes von der Bundesbehörde PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) die Information zu erhalten, ob bei diesem Experiment die Erkenntnisse von Georges Sagnac einer variablen Lichtgeschwindigkeit c +/- v zugrunde gelegt wurden.  Die PTB, die für dieses Experiment beauftragt wurde die Uhren zu synchronisieren, teilte mir mit, dass sie diese Frage nicht beantworten könne, sie wisse es selbst nicht, sie habe ja lediglich eine Software des französischen Metrologie-Instituts verwendet und habe leider nicht den Code für diese Software. Ich solle mich bitte an das französische Metrologie-Institut wenden. Eine Frechheit.

2016 haben wir mit einer erneuten Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz einen zweiten Versuch gestartet, die Beantwortung dieser Frage zu erhalten. Diesmal hat die PTB zur Abwechslung geantwortet, sie lehne die Beantwortung der Frage ab, weil sie keine amtliche Information betreffen würde  und dementsprechend vom Informationsfreiheitsgesetz ausgeschlossen sei. Daraufhin haben wir unseren Rechtsanwalt beauftragt, ein Klageverfahren nach Informationsfreiheitsgesetz einzuleiten. Auf dem Widerspruchsbrief unseres Rechtsanwalts reagierte die Behörde PTB doch vorsichtig und einsichtig,  um eine Klage zu vermeiden: Sie  hat unser Recht auf Beantwortung der Frage im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes doch anerkannt und die Frage beantwortet: Die experimentellen Erkenntnisse von Georges Sagnac, die nachgewiesen haben, dass die Lichtgeschwindigkeit in rotierenden Systemen nicht absolut konstant sondern variable ist, wurden für dieses Experiment zugrunde gelegt. Na bitte, es geht doch…

Es ist bedenklich und traurig, dass man einen Rechtsanwalt einschalten muss, um von der etablierten Physik eine entscheidende Information über ein milliardenschweres Experiment zu erhalten. Das ist eine Blamage für die seriöse Wissenschaft.

Es ist bedenklich und traurig, dass man ein milliardenschweres Experiment zur experimentellen Überprüfung der Speziellen Relativitätstheorie konzipiert und durchgeführt hat, welches zu dieser Überprüfung methodologisch nicht geeignet war. Das ist eine Blamage für die seriöse Wissenschaft.

Es ist bedenklich und traurig, dass man die Öffentlichkeit und die Steuerzahler mit einem Fake-Experiment täuscht und betrügt.



Hirnforscher Prof. Hans-Peter Thier opfert auch Tiere für den Fußball. Widerlich. Unwissenschaftlich. Gesetzwidrig.

In der Frankenstein-Forschungsgemeinschaft der Affenhirnforschung hat man wohl mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 den großen Ruhm gewittert und man wollte offensichtlich die Gelegenheit bloß nicht verpassen, sich dabei einen Teil des Medienrummels zu sichern: Zwei Forschungsstandorte der Affenhirnforschung haben mit Millionen von Steuergeldern langjährige, extrem grausame und tödlich verlaufende Versuchsreihen mit Affen durchgeführt, um … die visuellen und motorischen Leistungen von Fußballern zu untersuchen!!! Tieropfer für den Fußball. Unfassbar. Widerlich. Unwissenschaftlich. Gesetzwidrig.

Wir haben im Rahmen einer Online-Petition  über den wissenschaftlichen Wert der Affenhirnforschung 8 Affenhirnforscher bzw. Befürworter dieser Forschung (darunter Prof. Hans-Peter Thier) gebeten, Fragen über diese abartigen Forschungsziele und über die veröffentlichen Forschungsergebnisse zu beantworten, siehe in unserem Fragenkatalog die Fragen 8, 9 und 12:

 

8) Wie bewerten Sie, dass Ihre Kollegen Hirnforscher an der Ruhruniversität Bochum zwar nach 22 Jahren das Forschungsvorhaben mit Affen 2012 endgültig abgeschlossen haben, weil keine neuen Erkenntnisse für den ausdrücklich angegebenen und angestrebten Forschungsweck der Therapie von menschlichen neurologischen Erkrankungen zu erwarten waren, dafür jedoch durch eine Publikation aus dem Jahre 2007 bekanntgegeben haben, dass sie Versuche mit Affen zweckentfremdend und ethisch unvertretbar durchgeführt haben, um die Frage zu klären, wie der Torwart der Fußballnationalmannschaft Jens Lehmann bei der WM 2006 in Argentinien zwei Elfmeter halten konnte?
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9) Wie bewerten Sie den wissenschaftlichen Wert der Schlußfolgerung dieser Versuchsreihe, wonach ein Spickzettel von unbekanntem Inhalt dem Torwart Jens Lehmann „tatsächlich geholfen“ habe, die zwei Elfmeter zu halten? Jens Lehmann hat ja in seiner Karriere unzählige Elfmeter ohne Spickzettel gehalten. Sind Sie auch der Auffassung Ihrer Kollegen Hirnforscher in Bochum, sehr geehrter Herr Prof. Stratmann, dass ein etwaiger Hinweis über die statistische Wahrscheinlichkeit, „dass Cruz häufig nach rechts schießt und Ayala nach links unten“ ausgereicht hat und entscheiden war, diese zwei Elfmeter 2006 zu halten?
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12) Wie bewerten Sie, sehr geehrter Herr Prof. Strohschneider, dass Prof. Hans-Peter Thier als Vater des Exzellenz-Clusters für integrierte Hirnforschung, Forschungsergebnisse seiner Experimente mit Affen in der Presse veröffentlicht hat, die zur Erforschung der kognitiven Leistungen von Fußballspielern dienten:
DER SPIEGEL – 27.06.2007 – Fußballer sind Konzertpianisten
DIE ZEIT – 20.01.2011 – Hirnforschung: Großhirn schießt, Kleinhirn trifft

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Seit mehr als 1 Jahr schweigen alle angesprochenen Wissenschaftler und Entscheidungsträger nachhaltig: Wir haben keine einzige Antwort auf nur eine einzige unserer Fragen erhalten, wobei sie dagegen in den Medien allesamt nicht müde werden, ihre für die Humanmedizin angeblich unerlässliche „Weltspitze-Forschung“ hochzujubbeln und sich gegenseitig dafür zu beweihräuchern.

Wir haben im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen die zuständige und verantwortliche Genehmigungsbehörde LANUV NRW aufgefordert, Fragen über die Genehmigung dieser Versuchsreihen an der Uni Bochum zu beantworten. Die Behörde verweigert jegliche Auskünfte. Daraufhin haben wir 2016 eine Klage beim Verwaltungsgericht Düsseldorf wegen Verstoß gegen das Informationsfreiheitsgesetz eingereicht (wir erwarten den Gerichtstermin im Laufe des Jahres 2017 oder 2018).

Wir haben vor kurzem ebenfalls eine Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz des Landes Baden-Württemberg an die Genehmigungsbehörde der Affenversuche von Prof. Hans-Peter Thier geschickt, das Regierungspräsidium Tübingen, um Auskünfte über die Genehmigung seiner Versuche zu erhalten, insbesondere seiner Versuchsreihen mit Affen zur Erforschung der visuellen und motorischen Leistungen von Fußballern. Wir werden über die Antwort der Behörde berichten.
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Bild: © Atelier Kunstwerk Fabula, Dortmund
Das beigefügte Bild „Was in der Arche übrig bleibt…“ der Künstlerin Olivia Rost bildet auf der linken Seite die Affenhirnforscher Prof. Hans-Peter Thier und Prof. Stefan Treue ab, sowie auch auf der rechten Seite die Frau Wissenschaftsministerin in Baden-Württemberg, Theresia Bauer, die als „unstreitig“ erklärt, dass man auf Experimente an Affen nicht verzichten kann.

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Siehe auch aus der Petition:

3,5 Mio Euro Steuergeld für die Gründung 2013 einer neuen Forschergruppe zur Affenhirnforschung!

Prof. Nikos Logothetis, nehmen Sie Stellung zu den Vorwürfen der Gesetzwidrigkeit Ihrer Versuche!

Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Nikos Logothetis

Herr Prof. Stefan Treue, wir fordern Transparenz über die Affenversuche!

Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Stefan Treue