Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für Oktober, 2013

Für eine Forschung ohne Tierversuche – Berliner Tierschutzforschungspreis am 9. August 2013

Informationen vom Verein Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg e.V:
 

Für eine Forschung ohne Tierversuche

Verleihung des 2. Berliner Tierschutzforschungspreises mit Zusatzpreis vom Bündnis Tierschutzpolitik Berlin am 9. August 2013 im Roten Rathaus

Das Land Berlin gemeinsam mit den forschenden Pharma-Unternehmen, vergeben den auf 15.000 € dotierten Preis zur Förderung der Erforschung von Ersatz-  und Ergänzungsmethoden für Tierversuche sowohl in der wissenschaftlichen Forschung als auch in der Lehre.

Der Preisträger ist Prof. Dr. Günther Weindl von Institut für Pharmazie der Freien Universität Berlin für die Arbeit

„Entwicklung immunkompetenter Hautmodelle – Ersatz und Reduktion von Tierversuchen durch in vitro generierte humane Langerhans Zellen“.

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Der Verein unterstützt außerdem die EU-Bürgerinitiative »Stop Vivisection« für ein Verbot aller Tierversuche. Bis zum 31. Oktober müssen eine Million Unterschriften zusammenkommen, um der EU-Politik den Handlungsbedarf aufzuzeigen.:

     Zur Online-Petition Stop Vivisection …

                           Noch 1  Tag – Schon über 1 Million Unterschriften!

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Aktionswoche gegen Versuchstiertransporte durch AIR FRANCE-KLM

 Informationen aus der Webseite stopvivisection.net:

 

    Kampagne gegen Versuchstiertransporte durch AIR FRANCE-KLM 

Die Stop Vivisection-Kampagne ruft vom 1. bis 8. Dezember 2013 zu einer globalen Aktionswoche gegen Versuchstiertransporte auf. Gemeinsam mit dem internationalen Netzwerk Gateway To Hell möchte die Kampagne insbesondere der Fluggesellschaft Air France-KLM unübersehbar deutlich  machen: Ihre Profite auf Kosten von Tieren dürfen auf keinen Fall toleriert werden!

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Unterstützen Sie auch die EU-Bürgerinitiative »Stop Vivisection« für ein Verbot aller Tierversuche. Bis zum 31. Oktober müssen eine Million Unterschriften zusammenkommen, um der EU-Politik den Handlungsbedarf aufzuzeigen.:

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Tierversuche steigen auf über 3 Millionen

Informationen vom Verein „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“:

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Tierversuche steigen auf über 3 Millionen
Jeden Tag sterben 8.500 Tiere im Labor

Aus der heute veröffentlichten Tierversuchsstatistik des Bundes-ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) für das Jahr 2012 geht hervor, dass in deutschen Laboren 3.080.727 Tiere für Forschungszwecke verwendet wurden. Das sind rund 170.000 Tiere bzw. 5,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche spricht von einem Skandal. Die Zahlen bedeuten, dass jeden Tag 8.500 Tiere in unsinnigen und qualvollen Tierversuchen leiden. Die Torturen enden unweigerlich mit dem Tod der Tiere.

Die Dimension der Tierversuche ist höchst alarmierend. »In nur zehn Tagen werden in deutschen Laboren so viele Tiere zu Tode geforscht, wie Tübingen oder Gießen Einwohner haben. Nach einem Monat wäre eine Stadt wie Braunschweig oder Mönchengladbach ausgelöscht«, führt Dipl.-Biol. Silke Bitz, Sprecherin der Ärztevereinigung, vor Augen. Der Verein kritisiert, dass entgegen politischer Versprechungen, Tierversuche zu reduzieren, die Zahlen seit Jahren dramatisch steigen. Von 1997 bis 2012 hat sich die Zahl mehr als verdoppelt. […]

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Der Verein unterstützt außerdem die EU-Bürgerinitiative »Stop Vivisection« für ein Verbot aller Tierversuche. Bis zum 31. Oktober müssen eine Million Unterschriften zusammenkommen, um der EU-Politik den Handlungsbedarf aufzuzeigen.:

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Tierversuche sind weder sinnvoll noch aussagekräftig!

Ein Artikel aus der Webseite almo nature:

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Tierversuche sind weder sinnvoll noch aussagekräftig!
Interview mit Frau Dr. vet. Corina Gericke, Tierärztin und stellvertretende Vorsitzende von Ärzte gegen Tierversuche e.V.

 © Copyright Bildquelle Dr. Gericke: Privat.

Frau Dr. Gericke, für wie sinnvoll halten Sie Tierversuche?
Tierversuche sind weder sinnvoll noch aussagekräftig. Im Gegenteil – sie sind sogar gefährlich, weil sie eine Sicherheit vorspiegeln, die nicht vorhanden ist. Zudem lehne ich Tierversuche aus ethischen Gründen ab. Tiere sind keine Messinstrumente, die man nach Gebrauch wegwirft. Sie haben ein Recht auf ein leidensfreies und ihren Bedürfnissen entsprechendes Leben.

Sind die Testergebnisse also nicht so vertrauenswürdig wie es uns die Pharmaindustrie glauben machen will?
Nein, das sind sie nicht. Immer wieder rufen ausgiebig in Tierversuchen getestete Medikamente beim Menschen schwere, oft sogar tödliche Nebenwirkungen hervor. Der Grund dafür ist ganz einfach: Ergebnisse aus Tierversuchen sind nicht auf den Menschen übertragbar, weil sich Tiere und Menschen in ihrem Aufbau, Organfunktion und Stoffwechsel stark unterscheiden und deshalb unterschiedlich auf Medikamente und andere Substanzen reagieren. […]
 
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Gegen Tierversuche – Warum Tierversuche veraltet sind

Ein Artikel aus der Webseite almo nature:

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Gegen Tierversuche – Warum Tierversuche veraltet sind
Interview mit Frau Dr. med. Eva Kristina Bee
, Fachärztin für Hautkrankheiten und Mitglied Ärzte gegen Tierversuche e.V.

         © Copyright Bildquelle Dr. Bee: Bee

Warum Tierversuche veraltet sind

Frau Dr. med. Eva Kristina Bee ist Fachärztin für Hautkrankheiten und setzt sich als Mitglied des Vereins „Ärzte gegen Tierversuche“ für eine tierversuchsfreie Medizin ein. Almo Nature hat mit ihr über die Testalternativen, die Macht des Lobbyismus und das Leben der Labortiere gesprochen.

Frau Dr. Bee, Sie sind gegen Tierversuche. Warum?
Tierversuche sind grausam und daher ethisch nicht vertretbar. Hinzu kommt, dass Tierversuche nicht auf den Menschen übertragbar sind. 92 Prozent der Arzneimittelsubstanzen, die sich im Tierversuch als sicher erwiesen haben, kommen nicht durch die klinische Prüfung am Menschen, weil sie im Menschen eben nicht wirksam und/oder nicht sicher sind. […]

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Erzählungen vom Leben mit Jocelyne Lopez: Nebel

Schön, lieber norbi, dass Du zurück aus Stuttgart bist. Du schreibst: „Bei Mercedes war ich auch, obwohl ich kein Autonarr bin.“ Ich hätte Dein beeindruckendes Foto von Mercedes auch nicht als Auto erkannt. Eher als Fahrrad?  Ich  habe auch zu Autos ein eher nüchternes und praxisbezogenes Verhältnis… Und da darf ich wieder in meinen Erinnerungen kramen, einverstanden?
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Erzählungen vom Leben: Nebel

 Foto  © 2003 – Norbert Fenske – Photografically

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Gegen Tierversuche – Warum Tierversuche überflüssig sind

Ein Artikel aus der Webseite almo nature:

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Gegen Tierversuche – Warum Tierversuche überflüssig sind

Interview mit Herrn Dr. Wolf-Dieter Hirsch, Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie und Mitglied des Verbandes
Ärzte gegen Tierversuche e.V. :


 

 

 

 

 

    
 
 
 
 
 
 
                     © Copyright Bildquelle Dr. Hirsch, privat. 

Herr Dr. Hirsch, warum halten Sie Tierversuche für überflüssig?

Weil der Sinn und die angebliche Notwendigkeit von Tierversuchen meines Erachtens nur historisch erklärbar sind. In der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts und in der Zeit davor gab es keine wirklichen Alternativen – die stehen uns heute aber zur Verfügung. Trotzdem bestand auch damals schon das ethische Problem des Missbrauches fühlender Mitgeschöpfe. Das geht unter anderem aus Zitaten von Gandhi, Albert Schweitzer und Arthur Schopenhauer hervor. […]

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Erzählungen vom Leben mit Jocelyne Lopez: Erfinderisches

Im Bereich der Physik bilden sich Männer geschlossen und seit aller Ewigkeit ein, dass sie der Weisheit letzten Schluss kennen, was eigentlich meiner Meinung nach durch eine einfache Beobachtung sehr zu relativieren ist…

Erzählungen vom Leben: Erfinderisches 

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Cruelty Free International – Für ein weltweites Ende von Kosmetik-Tierversuchen

Informationen aus der Webseite des Vereins Ärzte gegen Tierversuche e.V.:

 

Für ein weltweites Ende von Kosmetik-Tierversuchen
Ärzte gegen Tierversuche werden Partner bei Cruelty Free International

CFI – Cruelty Free International

 

Cruelty Free International (CFI) ist eine weltweit agierende Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, ein Verbot von Kosmetik-Tierversuchen in allen Ländern der Welt zu erreichen. Unser Verein Ärzte gegen Tierversuche ist die erste deutsche Partnerorganisation.

Am 11. März 2013 ist die letzte Stufe des europaweiten Verbots für Kosmetik-Tierversuche in Kraft getreten. Trotz verschiedener Schlupflöcher ist dies ein wichtiger Etappensieg für uns Tierversuchsgegner. Doch in mehr als 80 Prozent aller Länder weltweit sind Tierversuche für Kosmetikprodukte und deren Inhaltsstoffe immer noch erlaubt. Manche Staaten verlangen diese sogar bei der Einfuhr, und das obwohl tierversuchsfreie Testmethoden längst vorhanden sind. […]

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Der Verein unterstützt außerdem die EU-Bürgerinitiative »Stop Vivisection« für ein Verbot aller Tierversuche. Bis zum 31. Oktober müssen eine Million Unterschriften zusammenkommen, um der EU-Politik den Handlungsbedarf aufzuzeigen.:

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In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,
in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.
(anonym)

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Relativitätstheorie: Missbrauch des Michelson-Morley Experiments

Ich verweise auf eine Diskussion über das Michelson-Morley Experiment im MAHAG-Forum und gebe einen Austausch wieder:

 

21.10.2013 – Zitat von Joachim Stiller

@ jJocelyne,

einmal davon abgesehen, dass ich mir in dieser Frage schon eine vorläufige Meinung gebildet habe, aber wie erklärst Du Dir die Tatsache, dass Michelson-Morley einen Ätherwind messen, aber heute in praktisch jedem Lehrbuch behauptet wird, Michelson-Morley hätten mit ihrem Experiment die Konatanz der LG bestätigt… Das ist doch eine offensichtliche Ungereimtheit… […]

 

22.10.2013 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Das Michelson-Experiment war dafür konzipiert, die Geschwindigkeit des Lichts relativ zu einem angenommenen Äther herauszubekommen. Was man aus den Messdaten interpretiert hat, war also die Relativgeschwindigkeit LG-Äther.

Einstein hat das Experiment methodologisch missbraucht, um die Geschwindigkeit des Lichts relativ zum Beobachter (sprich zum Messinstrument) herauszubekommen. Was er aus den Messdaten interpretieren wollte, war also die Relativgeschwindigkeit LG-Beobachter.

Merkst Du denn nicht, dass man schon rein methodologisch von zwei verschiedenen experimentellen Untersuchungszwecken hier spricht, wenn man von der „Konstanz der Lichtgeschwindigkeit“ (ohne Bezug) spricht? Eine Geschwindigkeit ohne Angabe des Bezugs ist in der Physik unsinnig und unbrauchbar. Ist es Dir zumindest klar? Einstein hat das Bezugssystem des MM-Versuchs stillschweigend gewechselt: Aus den Messdaten von Michelson, dass das Licht sich mit ca. 8 km/s relativ zum Äther bewegt, hat er herausinterpretieren wollen, dass die LG sich mit einem konstanten Wert relativ zum Beobachter bewegt! Du meine Güte…  Dieser stillschweigende Wechsel des Bezugssystems ist unsinnig und unbrauchbar.

Was ich hier im Forum bei den seitenlangen Streitigkeiten seit Jahren über die Aussagekraft des MM-Experiments bedauere, ist, dass man den Verlauf von einem einzigen Messvorgang untersucht. Ich vermisse die Einbindung der Messungen in umfangreichen Messreihen, die einzig Auskunft über die hypothetische Existenz eines Äthers geben können und auch voraussichtlich geben sollten. Das MM-Experiment war kein Tischexperiment mit einem Messvorgang, und fertig. Das MM-Experiment war eine extrem komplexe astronomische Beobachtung! Der astronomische Gehalt des Experiments wird bei den Streitigkeiten komplett unter den Teppich gekehrt, obwohl er hier wesentlich ist: Guck Dir mal die Auswertungen der zyklischen Abweichungen bei Michelson-Morley, Miller und Allais, man muss sich schon festhalten, um überhaupt als nicht-Astronom etwas davon zu verstehen… Ich maße mir nicht an, diese Auswertungen zu verstehen, aber ich gehe fest davon aus, dass sie professionell sind, es waren auch hochqualifizierte Profis am Werk.

Als einzelner Messvorgang, quasi als Tischexperiment betrachtet, teile ich die Meinung von Harald und von Dir, dass ein einziger Messvorgang nicht aussagekräftig ist: Es handelt sich um eine Zweiwegmessung mit Spiegel, und bei einer solchen Messvorrichtung kann man eben einen etwaigen Geschwindigkeitsunterschied zwischen Hin- und Rückweg nicht feststellen. Die einzige Möglichkeit, einen etwaigen Geschwindigkeitsunterschied zwischen den Wegen festzustellen ist, die verschiedenen Messvorgängen unter sich zu vergleichen. Das hatten Michelson-Morley und Miller vor und das haben sie nach meinem Verständnis auch getan, mit dem Ergebnis, dass sie einen Ätherwind von ca. 8 bis. 12 km/s gemessen haben. Und das ist eben nicht
0 km/s…

 

23.10.2013 – Zitat Joachim Stiller:

@ Jacelyne,

weißt Du zufällig, welche Ausrichtung der Ätherwind hat? Ich meine, Du kennst Dich doch mit den Messreihen besser aus… Kommt der Ätherwiend vielleicht aus dem Zentrum unserer Milchstraße? […]

 

23.10.2013 – Zitat Jocelyne Lopez:

Nein, ich weiß es nicht, aus welcher Richtung der Ätherwind weht und ich kenne mich mit den Messreihen nicht besser aus, habe ich doch weiter oben gesagt: Ich maße mir nicht an, die Auswertungen von Michelson, Morley, Miller oder Allais zu verstehen, ich bin keine Profi, und man muss es sein, um sie zu verstehen.

Es sind aus meiner Sicht extrem komplexe Berechnungen über die Position der Messvorrichtung auf ihrer Laufbahn um die Sonne zum Zeitpunkt der jeweiligen Messungen. Dass die Experimentatoren bestimmte Tages- und Jahreszeiten für die Messungen ausgewählt haben ist wohl kein Zufall, sie haben sich was dabei gedacht, das steht für mich fest.

Der Ausgangspunkt des MM-Versuchs war wohl, so wie ich es verstanden habe, die schon damals bekannte Geschwindigkeit der Erde um die Sonne von 30 km/s. Das Problem ist eben, dass die Erde keine Sekunde still bleibt, das ist ein Kreuz mit der Erde…. Das ist wohl keine leichte Aufgabe, die Position der Messvorrichtung auf der Laufbahn zu ermitteln, das stelle ich mir grausam vor. Das einzige, was ich verstanden habe, ist, dass Michelson einen absolut ruhenden Äther angenommen hatte, und dass er deshalb erwartete, einen „Fahrtwind“ auf die Messvorrichtung von 30 km/s zu messen. Er war deshalb enttäuscht, nur 8 bis 12 km/s gemessen zu haben.

Nein, ich weiß nicht, aus welcher Richtung der Ätherwind weht und ob Michelson mit dieser Versuchsreihe es herausbekommen hat, oder ob es später herausbekommen wurde. Ich wollte nur auf die wichtige, astronomische Dimension des MM-Versuchs aufmerksam machen, die hier im Forum nie beachtet und untersucht wurde. Und ich wollte natürlich auch Deine Aussage nicht so im Raum stehen lassen:

Zitat Joachim Stiller:
Michelson war jedenfalls ein ziemlicher Trottel…
Ich sage nur: Avanti dilettanti… : -)))

 

23.10.2013 – Zitat von Hannes:

Hallo Jocelyne !

Diese Bewegung des lichttragenden Mediums hat Einstein komplett abgeschafft und einfach gesagt: Wir brauchen keinen Aether. Deswegen hat er auch die LG als konstant (zu was?) dargestellt und statt dessen die vereinbarten Maßeinheiten Meter und Sekunde aufgeweicht. So hat eine Fehlentscheidung in die andere gegriffen.

Eine elektromagnetische Welle braucht aber ein Weiterleitungsmedium. Und dieses Medium kann sich auch bewegen. Und gegen dieses Medium kann man sich auch bewegen, was man mit geeigneten Messgeräten messen kann. Dass ein Medium vorhanden ist, beweist die Quantenphysik.

 

23.10.2013 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich weiß nicht, ob das MM-Experiment die Existenz eines Äthers mit dem gemessenen Ätherwind eindeutig bewiesen hat. Die Emissionstheorien erklären nämlich auch widerspruchsfrei ohne Medium die Phänomenen der Lichtausbreitung. Es gibt auch Argumente, wonach die von Michelson gemessenen zyklischen Abweichungen durch andere Ursachen als durch die Existenz eines Mediums erklärt werden könnten, zum Beispiel durch Temperaturabweichungen oder durch Gezeiten. Ich weiß es nicht.

Was aber auf jeden Fall feststeht, ist, dass die Spezielle Relativitätstheorie  falsch ist, egal ob ein Medium existiert oder nicht: Die Lichtgeschwindigkeit ist nicht mit einem bestimmten Wert konstant, sie ist nicht isotrop und variiert sogar empfindlich je nach Kraftfeldern, Gravitation, Umweltfaktoren und Geschwindigkeit des Beobachters, eventuell auch Geschwindigkeit der Quelle.

Und das reicht völlig aus, um diese Theorie getrost ad acta zu legen, die die Forschung blockiert.

 

23.10.2013 – Zitat von Hannes:

Mit deiner Stellungnahme kann ich mich sehr einverstanden erklären.
So einfach, wie man es sich vorstellt, ist die Angelegenheit wirklich nicht.

Deswegen wird die Lichtgeschwindigkeit auch sehr wenig als Maß benutzt.

Die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichtes ändert sich dauernd mit der Beschaffenheit des Weiterleitungsmediums. Sie wird daher nur für die Grobbestimmung von astronomischen Entfernungen (Lichtjahr ) verwendet.

In der Astronomie greift man lieber auf Spektralanalysen, die viel mehr aussagen können. Ansonsten müsste man die Bewegungen der Sterne mit exo-Planeten ja über die LG messen können-. Ist aber nicht so. Die LG ändert sich bereits bei Austritt des Lichtes aus der Sternatmosphäre . Spektralanalyse hat einen wesentlich besseren Aussagewert. Durch ihre Variabilität ist die LG eher ein Gummiband als ein Maßband. Wenn man sie zur Messung einsetzt, muss man sehr genau auf die Begleitumstände achten.

 

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Siehe auch in diesem Gesamtkontext:

CERN-Neutrinoexperiment: Petition beim Deutschen Bundestag vom 11.08.2013

CERN-Experiment: Die Petition vom 11.08.13 beim Bundestag wird nicht veröffentlicht (angeblich aus Mangel an öffentliches Interesse)

Petition beim Bundestag vom 19.08.13 wegen Datenmanipulation beim Experiment Hafele/Keating

Datenmanipulation beim Hafele-Keating Experiment: Möchte die Bundesministerin Johanna Wanka sich doch darum kümmern?

Datenmanipulation Hafele-Keating: Die Petition vom 19.08.2013 beim Bundestag wird nicht veröffentlicht (angeblich aus Mangel an öffentliches Interesse)

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