Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für Mai, 2009

Unsorgfältiger Umgang mit historischen Quellen

Ich verweise auf meinen Thread Paul Celan: Die Todesfuge im Forum zeitwort.at und wiedergebe einige Austausche:


28.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez
:

Ich möchte die Todesfuge von Paul Celan zur Diskussion stellen, weil mir in den letzen Jahren im Internet etwas ganz Merkwürdiges im Zusammenhang mit diesem Gedicht bewusst wurde:

Warum sollte man denn in Deutschland (und in Österreich?) über die Todesfuge von Paul Celan schweigen?

Ich muß sagen, dass ich bis vor 5-6 Jahren dieses Gedicht überhaupt nicht kannte, nur durch eine kurze Erwähnung der Worte „Celan“ und „schwarze Milch der Frühe“ in einer – gehobenen – Forumsdiskussion bei Wissenschaft-online. Ich habe nicht verstanden, was diese seltsamen Worte in dieser Diskussion bedeuteten (es ging übrigens überhaupt nicht um Naziherrschaft und um Holocaust) und ich kannte den Namen „Celan“ auch nicht. Ich habe nachgefragt. Man hat mir einen Hinweis gegeben, ich solle bei Google unter „Paul Celan Todesfuge“ suchen.

Ich habe dann das Gedicht im Internet völlig unvoreingenommen und frei von fremden Interpretationen, Schulunterrichten und bibliographischem Wissen über das Leben und das Werk des Autors gelesen und aufgenommen. Dass es sich um eine Symbolik der Leiden der Juden unter der Naziherrschaft und um die Ermordung von KZ-Insassen handelte brauchte mir natürlich keiner zu erklären, das habe ich ja sofort erkannt. Dass es sich um die Worte eines Überlebenden handelte, der das persönlich erlebt hatte, habe ich auch erkannt oder zumindest stark vermutet, ohne zu wissen, dass der Autor es in der Tat persönlich erlebt hatte. Das erkennt man irgendwie an seine Worte, obwohl – und vielleicht deshalb, weil das Gedicht nur aus Metaphern besteht. Die Symbolik dieser einen Metapher „schwarze Milch der Frühe„, habe ich gleich unmittelbar persönlich empfunden. Symbolik beschreibt meistens gleichzeitig mehrere Ebenen der Wirklichkeit, das ist das Faszinierende – und manchmal auch das Unheimliche bei der symbolischen Sprache.

Dass meine Interpretation Anlaß zu unglaublich brutalen Angriffen von Users aus dem Internet gegeben hat habe ich immer noch Schwierigkeiten zu verstehen. Die Umstände darüber habe ich in meinem heutigen Blog-Eintrag zusammengefasst.

Was ist Eure persönliche Erfahrung mit diesem Gedicht? Ist das Gedicht in Deutschland (und in Österreich) Unterricht-Pflicht? Ist seine Interpretation im Unterricht gesteuert? Ist das Gedicht Tabu? Was meint Ihr? 

 

28.05.09 – Zitat von saurau:

wir haben das gedicht in einem metaphern-seminar auf der germanistik wien besprochen. das ist allerdings schon einige jahre her. im übrigen findet es sich u.a. vollständig abgedruckt in stichwort literatur. geschichte der deutschsprachigen literatur. linz: veritas-verlag, 5. auflage 1997. s. 234f. das buch ist das standard-literaturlexikon der ahs-oberstufe (immer noch). zitat daraus:

Das ‚Furchtbarste‘ in Worte gefasst

Paul Celan (1920-1970), dessen Gedichttexte oft als ‚reine Poesie‘ missverstanden werden, ist ein Überlebender der faschistischen Massenvernichtung, bei der seine Eltern ermordet werden. Er versucht mit dem 1945 entstandenen Gedicht Todesfuge die Schrecken der Konzentrationslager sagbar zu machen. Das Gedicht thematisiert die Vernichtung der Juden im Konzentrationslager Auschwitz. Celan versucht auch damit, die Ermordung seiner Eltern durch die SS und die Vernichtung so vieler seiner jüdischen Glaubensgenossen durch die nationalsozialistische Todesmaschinerie zu verarbeiten.
[…]
Paul Celans Gedicht ist ein dichterisches Kunstwerk, das das musikalische Prinzip der Fuge sprachlich verwirklicht.

ich denke, gute lyrik (wie gute literatur im allgemeinen) ist niemals eindeutig. insofern ist jede interpretation zulässig, wenn sie sich anhand von textstellen vertreten lässt. eine tabuisierung des gedichts ist mir nicht bekannt.

 

29.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Wenn man diese Einleitung zu Celan und zu seinem Gedicht „Todesfuge“ aus einem Standard-Literaturlexikon der ahs-Oberstufe liest, das „die Vernichtung der Juden im Konzentrationslager Auschwitz“ und die „Todesmaschinerie der SS“ thematisieren soll, dann fällt mir ein, was ich vorher in meinem Eingangsbeitrag gefragt habe, ob das Unterricht über dieses Gedicht und über seine Interpretation im Bildungssystem gesteuert wird.

Im Gedicht „Todesfuge“ von Paul Celan wird nämlich mit keinem Wort die „Todesmaschinerie der SS“ thematisiert: Der Autor beschreibt die Ermordung durch einen einzigen Mann mit einer Pistole von KZ-Häftlingen, die vorher ihren eigenen Grab graben mussten. Dies ist das Verbrechen eines sadistischen Mörders, was jedoch nicht als „Todesmaschinerie“ bezeichnet werden kann.

Also für die „Todesfuge“ ist diese Einleitung nicht zutreffend. Vielleicht hat Paul Celan in anderen Gedichten die Massenvergasung in Auschwitz beschrieben (sie wird unter „Todesmaschinerie“ allgemein bezeichnet), das weiß ich nicht, ich habe keine anderen Texten von Celan gelesen, nicht aber mit diesem Gedicht.

  

30.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Diese Einleitung aus einem Standardlexikon für das Schulunterricht dokumentiert einen unsorgfältigen Umgang mit Quellen über historische Ereignisse. Uns wird mit dieser Einleitung folgendes mitgeteilt:

– Paul Celan war ein Zeitzeuge, er ist ein Überlebender des KZs Auschwitz
– Er hat die (lyrische) Berichtserstattung „Todesfuge“ über seine persönlichen
  Erlebnisse unmittelbar nach den Geschehen geschrieben (1945)
– Er hat in seinem Gedicht die „Todesmaschinerie“ der Nazis in Auschwitz
  thematisiert (implizit gemeint: Massenvergasung).

Jedoch stellt man beim Lesen des Gedichts fest, dass er mit keinem Wort die „Todesmaschinerie“ der Nazis beschrieben hat.

Man soll eine authentische Quelle nicht sagen lassen, was sie nicht sagt.

Berichte von Zeitzeugen sind nämlich selten: Es gab ja viele KZ-Häftlinge und wenig Überlebende. In der „Buchhaltung“ der KZ wurden m.W. keine Todesursachen angegeben, so dass die überwiegende Anzahl der Familien der im KZ verstorbenen Menschen wohl nichts Näheres über das Schicksal ihrer Angehörigen wissen dürften, als „im KZ gestorben“. Auch im Gedicht von Paul Celan ist kein Hinweis und keine Andeutung darüber zu finden, dass er Zeuge von der „Ermordung seiner Eltern durch die SS “ wurde, die in der Einleitung erwähnt ist: Paul Celan sagt in seinem Gedicht nichts über die Identität, über die Anzahl und über eine eventuelle Verwandtschaft mit den Häftlingen, die hingerichtet wurden.

Man soll eine historische Quelle nicht sagen lassen, was sie nicht sagt.



GPS-Technologie: Eine Null-Nummer zur Bestätigung der Relativitätstheorie

Ich wiedergebe weitere Austausche aus der Diskussion Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar? im MAHAG-Forum:

 

27.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez

Der relativistische Effekt „Längenkontraktion“ ist in unserer Dimension nicht messbar, er wurde auch nie gemessen, nicht mal bei Labor-Hochgenauigkeitsmessungen, er liegt in unserer Dimension außerhalb der Messbarkeit. Er würde also auch nicht differenzierbar sein, wenn mein GPS-Navigator die Position meines Autos auf der Erdoberfläche auf ein Bruchteil von Millimeter genau berechnen würde, was in der Praxis sowieso völlig sinnfrei ist.

  

28.05.09 – Zitat von webfox:

ich glaube zu verstehen was Sie meinen.
Nur, einfach formuliert, der relativistische Effekt einer Längenkontraktion tritt für Beobachter nur bei Lichtgeschwindigkeit ein und entzieht sich somit der Altagserfahrung.
Sollte Ihr Auto 200km/h laufen sag ich Ihnen ‚viel Spaß beim fahren‘, messbar wird er sich nicht verkürzen.

Der folgenden Link wird Ihre Unklarheiten sich beseitigen helfen.
http://homepage.univie.ac.at/franz.embacher/Rel/Effekte/

 

29.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Es bestehen keine Unklarheiten bei mir über die Aussagekraft der GPS-Technologie für die Bestätigung der Relativitätstheorie: Diese Technologie ist definitiv nicht geeignet, den relativistischen Effekt „Längenkontraktion“ (des Autos oder der Strecke, je nach Auslegung) zu falsifizieren, also weder zu bestätigen noch zu widerlegen.

Die behauptete Längenkontraktion von Objekten (oder von Strecken?) ist in unserer Alltagsdimension nicht messbar, sie liegt außerhalb des Messbarkeitsbereiches: sie spielt sich, wenn überhaupt, im Quantenbereich ab. Was kann bitteschön mein GPS-Navigator über eine vermeintliche Längenkontraktion meines Autos im Quantenbereich aussagen?

Ganz unabhängig davon, dass diese behauptete Längenkontraktion sowieso nicht materiell ist und folglich auch absolut irrelevant bei materiellen Ereignissen in der Realität. Die Genauigkeit oder Ungenauigkeit des Ganges von Satellitenuhren tangiert diese Tatsache überhaupt nicht und ist m.E. nur Ablenkund und Vernebelung, um zu vertuschen, dass die GPS-Technologie eine Null-Nummer für die Falsifizierung der Speziellen Relativitätstheorie ist.

 

NB: In diesem Zusammenhang verweise ich auf Ausführungen der Forschungsgruppe G.O. Mueller im Blog von Ekkehard Friebe:
Das Global Positioning Systems (GPS)



Der gute Rudolf Ladwig hat Probleme mit meiner „Argumentresistenz“

Ich komme auf meine Einträge Schwerwiegende Beleidigungen im Forum Freigeisterhaus und Der gute Rudolf Ladwig sollte lieber vor seiner eigenen Tür kehren zurück und wiedergebe Austausche aus der Diskussion FGH – Freigeisterhaus.de – Faschisten-Forum in Forum zeitwort.at:

Rudolf Ladwig, Betreiber des Forums „Freigeisterhaus“ und Erster Vorsitzender des Vereins Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. hat eine Stellungnahme über meine Sperrung aus seinem Forum im Jahre 2006 in meinem Thread über die Kritik der Relativitätstheorie abgegeben: Der gute Rudolf Ladwig hatte Probleme mit meiner „Argumentresistenz“ für die Gültigkeit der Relativitätstheorie, der arme Kerl, siehe: 

to whom it may concern

 

27.05.09 – Zitat ISS: 

Der Herr Ladwig hätte sich vor dem Verfassen seiner Stellungnahme (sofern er sie denn selbst verfasst hat) die 20 Seiten Diskussion hier durchlesen sollen, denn diese Stellungnahme ist am Thema vorbei. Statt sich zu seinem Forum und wie dort mit ungewollten Meinungen umgegangen wird zu äussern, handelt diese Stellungnahme fast ausschließlich von Frau Lopez. Es ist auch keine Stellungnahme sondern der Versuch einer Rechtfertigung gegen die Vorwürfe, die Frau Lopez zurecht gegen das FGH äussert.
Somit eher ein Geständnis denn eine Stellungnahme?
Zudem ist dies Dokument im FGH ein geschlossenes Thema und läßt keine Diskussion und keinen Widerspruch zu. Aber das kennen wir ja aus dem FGH.

 

27.05.09 – Zitat ASY:

Richtig – das fand auch ich sehr bedenklich. Das gleiche Verhalten erfuhr ich auch im AC-Forum, wo mein Thread einfach geschlossen wurde, weil bei den mitschreibenden Pitbulls schon die blamierten Knochen zu sehen waren.

  

27.05.09 – Zitat Jocelyne Lopez:  

Tja, der gute Rudolf Ladwig scheint sich als Forumsbetreiber aus dem Kreis der Hetzer und Mobber Hilfe geholt zu haben zum Verfassen seiner „Stellungnahme„. Da sind eindeutige Hinweise darauf in seinem Text, zum Beispiel:

Zitat Rudolf Ladwig:
Jocelyne Lopez ist in der deutschsprachigen Forenlandschaft kein unbeschriebenes Blatt. Sie tritt auf unter Berufung auf die anonyme Forschungsgruppe G. O. Müller, die behauptet, die Relativitätstheorie sei falsch und die Kritik daran werde seit 80 Jahren systematisch unterdrückt.

Was hat bitteschön den Forenbetreiber einer großen, allgemeinen Diskussionsplattform zu interessieren, was seine Users woanders im Internet schreiben oder nicht schreiben? Ein Forenbetreiber hat nur zu beurteilen und haftet nur dafür, was seine Users in seinem eigenen Forum schreiben.

Zitat Rudolf Ladwig:
Jocelyne Lopez hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Verschwörungs-theorie im Internet bekannt zu machen. Seit Jahren meldet sie sich in diversen Webforen an und postet dort immer wieder die gleichen Inhalte zur Relativitätstheorie, ohne sich von Gegenargumenten beeindrucken zu lassen. Dies führt verständlicherweise früher oder später zu gereizten Reaktionen innerhalb des betroffenen Forums.

1) Was hat bitteschön den Forenbetreiber einer großen, allgemeinen Diskussions-plattform es zu interessieren, was seine Users für eine Thematik in seinem Forum zur Diskussion stellen? Solange die Thematik keine gesetzlich verbotenen Inhalte verbreitet (Pornographie, Rassismus, Gewalt usw.) soll es ihm gleichgültig sein, was für Thematiken in seinem Forum zur Diskussion gestellt werden: Ein Forum ist ja ausgerechnet da, um Thematiken zur Diskussion zu stellen, dafür bieten die Forenbetreiber eben Unterforen an, die es ermögichen (hier habe ich mein Thema im Unterforum „Wissenschaft“ von Freigeisterhaus gestellt). Es sei denn, der gute Rudolf Ladwig der Meinung ist, dass Kritik an der Relativitätstheorie ein gesetzlich verbotenes oder zu verbietendes Thema ist.

2) Was hat die Teilnehmer eines Threads es zu interessieren oder zu stören, ob ein User eine Thematik im Internet schon zur Diskussion gestellt oder sich daran beteiligt hat auch nicht? Jeder Benutzer im Internet ist ja frei, so oft er möchte und wo er möchte, eine Thematik zur Diskussion zu stellen oder sich daran zu beteiligen, solange er der Meinung ist, dass Gesprächsbedarf darüber besteht. Und es besteht über diese Thematik nach wie vor sowohl einen großen Gesprächsbedarf als auch ein extrem hohes Interesse in der Forenlandschaft, vor und nach 2006.

3) Dagegen hat es einen Forumsbetreiber sehr wohl zu interessieren, ob die „gereizten Reaktionen“ seiner Users bei einer Thematik im Rahmen der menschlich zumutbaren und gesetzlich vorgesehenen Reaktionen bleiben (zum Beispiel keine Beleidigungen, keine Verleumdungen, keine üble Nachrede). Das aber interessiert den guten Rudolf Ladwig wiederum überhaupt nicht, er hat „verständlicherweise“ zu gereizten Reaktionen seiner Stammuser persönlich sehr viel Verständnis.

Zitat Rudolf Ladwig:
Auf Kritik an ihrem Diskussionsverhalten reagiert Jocelyne Lopez mit einer Flut von Beschwerden über angebliche Beleidigungen, Mobbing und Stalking. Dies hat dazu geführt, dass Jocelyne Lopez in zahlreichen Foren gesperrt wurde.

Wie kann bitteschön der gute Rudolf Ladwig beurteilen, ob meine Sperrungen in anderen Foren aufgrund von Beleidigungen, Mobbing und Stalking recht waren oder nicht? Hat der gute Rudolf Ladwig alle Diskussionen vor 2006 in allen Foren, wo ich gesperrt wurde, ganz genau verfolgt und selbst beurteilen können, ob die Sperrungen recht waren? Hat der gute Rudolf Ladwig nichts Anderes zu tun, als alle meiner Diskussionen vor 2006 zu verfolgen, zumal die meisten davon gelöscht wurden und nicht mehr im Netz stehen? Na, der gute Rudolf Ladwig hat wohl Tag und Nacht über meinen Fall akribisch recherchiert, der arme Kerl, bevor er seine Stellungnahme abgegeben hat, Gratulation, das ist eine fantastische Arbeitsleistung für einen Forumsbetreiber, der ist sehr gründlich und gewissenhaft, der gute Rudolf Ladwig.

Zitat Rudolf Ladwig:
Im Mai 2006 eröffnete Jocelyne Lopez im Feigeisterhaus einen Thread mit dem Titel „Verständnisproblem bei der Relativitätstheorie„, abrufbar unter http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=12594. In dem Thread ging es natürlich nicht, wie der Titel vermuten lässt, um ein Verständnisproblem, denn Jocelyne Lopez meint sehr wohl die Relativitätstheorie verstanden und als falsch erkannt zu haben. Das Freigeisterhaus war nur ein weiterer Schauplatz ihres Feldzuges für die Verschwörungstheorien von G. O. Müller.

Wie in einem großen Forum wie dem Freigeisterhaus zu erwarten ist, fielen die Reaktionen auf Jocelyne Lopez‘ Beiträge sehr unterschiedlich aus. Abgesehen von spöttischer Kritik, die aber weitestgehend im Rahmen dessen blieb, was in Internetforen erlaubt und üblich ist, verlief die Diskussion zunächst sehr sachlich. Schließlich nahm die Diskussion dann aber denselben Verlauf wie in anderen Foren, in denen Jocelyne Lopez vorher und nachher aktiv war. Sie zeigte sich argumentresistent, antwortete auf sachliche und bemühte Beiträge zunehmend mit langen Zitaten aus dem Buch von G.O. Müller und stilisierte sich mehr und mehr zum Opfer und ihre Gesprächs-partner zu einem wütenden Mob. (6)

Was hat einen Forumsbetreiber es bitteschön zu interessieren, ob ein User in seinem Forum sich „argumentresistent“ gegenüber den Argumenten von anderen Users zeigt? Eine Diskussionsplattform ist ja ausgerechnet dafür gedacht, dass Argumente über eine Thematik kontrovers behandelt werden können und dürfen, und kein Forumsbetreiber, auch wenn er sich persönlich beteiligen würde, kann erwarten oder gar verlangen, dass ein bestimmter User seine Argumente aufgibt und die Argumente der Gegenseite annimmt. Wo gibt es denn so was?? Es sei denn, der gute Rudolf Ladwig ist der Auffassung, dass Teilnehmer in seinem Forum, die kritische Argumente gegen die Relativitätstheorie einbringen, sich bitteschön nicht „argumentresistent“ zeigen dürfen gegenüber seinen Stammusern und gegenüber der bekannten Truppe von „Neueinsteigern“ aus dem Forum „Alpha Centauri„, die zur Hilfe geeilt ist. Der gute Rudolf Ladwig, der sich nicht an der Diskussion beteiligt hat und der – vermute ich stark – keine blaße Ahnung von der Relativitätstheorie und ihrer Kritik hat, verlangt aber, dass ein Teilnehmer bitteschön sich nicht „argumentresistent“ gegenüber der etablierten Physik zu zeigen hat, sonst wird er zum Abschuß freigegeben, was in den Augen des guten Rudof Ladwigs völlig recht und völlig im Sinne seines „Freigeisterhaus“ ist.

Das ist natürlich auch im Sinne der Truppe aus dem Forum „Alpha Centauri„, die wieder zur Hilfe geeilt ist, wie die Erfolgsmeldung eines notorischen Hetzers es beweist:

Zitat Michael Hammer-Kruse – 8.6.2006 – Forum Freigeisterhaus:

Ignorieren:
Die Erfahrung ist: Das funktioniert nicht!

Sie wird sich ein neues Forum suchen und dort von vorne beginnen. Da kann man dann gleich reingehen und zum Ignorieren auffordern. Dann schreien die stammuser ganz laut: „Wir lassen uns doch nicht den Mund verbieten.“. Man kann den Mund halten und zugucken, wie die Diskussion zum soundsovielten Male abläuft. (Ich könnte dafür ohne Zögern etwa zehn Foren nennen, in denen das der Fall war.)

Allerdings: Es ist Euch hier im FGH gelungen, Jocelyne professionell die Hosen auszuziehen. Das war bisher die mit Abstand beste Leistung, die eine Forengemeinschaft dabei gebracht hat. Aber das läuft leider selten so.

Gruß, mike

 

Diese Stellungnahme des guten Rudolf Ladwigs als Forenbetreiber eines Forums „Freigeisterhaus“ ist eine Farce, obwohl man nicht weiß, ob man darüber lachen oder weinen soll.

 

27.05.09 – Zitat Ralf Kannenberg

Nein, Frau Lopez,

die einzige Farce geben Sie selber ab. Statt Argumente bezüglich der Stellungnahme zu nennen, spekulieren Sie wild herum, wer Herrn Ladwig bei seiner Stellungnahme geholfen haben könnte. Dabei ist das doch völlig irrelevant und legt den Verdacht nahe, dass Sie nur davon ablenken wollen, dass sie keine Argumente gegen diese Stellungnahme haben, was wiederum den Inhalt der Stellungnahme bestätigen würde.

Ich will Ihnen aber auf die Sprünge helfen: Vielleicht ist Ihnen bekannt, dass „Ihr Wirken“ auf FGH zur Folge hatte, dass sich einige Stammuser vom FGH auf AC angemeldet haben. Diese Stammuser haben also Kenntnis von beiden Foren und somit auch Kenntnis der Enthüllungen seitens AC über Ihre Person und über das GOM-Projekt. Es wäre also naheliegender, dass diese Stammuser Herrn Ladwig bei seiner Stellungnahme behilflich waren. Aber eben – „es wäre naheliegender“ – ob es wirklich so war, entzieht sich meiner Kenntnis.

  

27.05.09 – Zitat ISS

Diese Stellungnahme ist selbst ein einziges Argument gegen das Freigeisterhaus. Da braucht es keine weiteren…

 

27.05.09 – Zitat Jocelyne Lopez:

Das sehe ich auch so. Es ist m.E. ganz ersichtlich, dass diese Stellungnahme nicht aus der Sicht und aus der Verantwortung des Betreibers eines großen allgemeinen Diskussionsforums verfasst wurde, kein einziger Satz deutet darauf hin. Alle Rechtfertigungen für meine Ausgrenzung und meine Sperrung wurden eindeutig aus der Sicht von Teilnehmern formuliert, die sich am Mobbing beteiligt haben oder es bewilligen, sowie mich schon jahrelang in der Forenlandschaft verfolgen – was ich nämlich Rudolf Ladwig nicht unterstelle.

Die Diktion, die einseitigen Informationen und die „Argumente“ für meine Ausgrenzung und für meine Sperrung wegen meiner „Argumentresistenz“ sind allerdings überall aus den Federn der Hetzer aus dem Kreis von „Alpha Centauri“ im Internet zu finden, die in Diskussionsforen ihre Gesprächspartner grundsätzlich als Schüler für die Aufnahme der etablierten Physik ansehen, und sich als Lehrer und Aufklärer der ungebildeten Masse verstehen. Ob hier die „Hilfestellung“ bei der Verfassung der Stellungnahme von Rudolf Ladwig von Stammuser aus „Freigeisterhaus“ stammt, die sich nachträglich an „Alpha Centauri“ angeschlossen haben (wie Ralf Kannenberg es spekuliert, um mich „auf die Sprünge zu helfen„…) oder direkt von Stammuser von Alpha Centauri, die bekanntlich Tag und Nacht jede Zeile von mir im Internet seit Jahren überwachen und kommentieren, werden wir nie wissen: Der gute Rudolf Ladwig wird uns bestimmt nicht erzählen, von wem er seine Informationen und seine „Argumente“ bezieht und an wen er seine Stellungnahmen, seine Pflichte und seine Verantwortung als Forumsbetreiber „delegiert„.

(Jocelyne Lopez)



Diskussion „Einstein und die Cranks“: Beleidigungen, Verleumdungen, üble Nachrede, Hetze

Ich komme auf meinen Blog-Eintrag Einstein und die Cranks zurück und verweise auf meine heutigen Kommentare in dieser Blog-Diskussion von Herrn Thilo Kuessner:

 

Jocelyne Lopez· 28.05.09 · 09:47 Uhr

@ Thilo Kuessner:

Ich erinnere noch einmal an Ihre Pflichte und Ihre Haftung als Blog-Betreiber:

Ihre Moderation ist in meinen Augen völlig unzureichend, obwohl ich Sie schon darauf aufmerksam gemacht habe.

Ich bitte Sie ausdrücklich, jegliche persönliche Anfeindungen und persönliche Angriffe gegen meine Person unverzüglich komplett zu löschen und zu unterbinden, sowie ggfs. Maßnahmen gegen die Teilnehmer zu ergreifen (Sperrung).

Es reicht nicht, Herr Kuessner, es reicht mir als Betroffene nicht, wenn Sie nur Auszüge löschen, wobei der Tenor der Beleidigungen, die Absicht zu verletzen und die Rechtsbrüche (Beleidigungen, Verleumdungen, üble Nachrede, Hetze) öffentlich für jedermann ersichtlich bleiben. Nehmen Sie es bitte zur Kenntnis. 

Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, Herr Kuessner, dass ich die komplette Löschung jegliches persönlichen Angriffs gegen meine Person in Ihrem Blog ab sofort verlange. Ich nehme Sie sonst in der Haftung als Blog-Betreiber, wenn ich noch in Ihrem Blog persönlich angegriffen werde, da es sich um anonyme Täter handelt.

Jocelyne Lopez

 

Jocelyne Lopez· 28.05.09 · 10:06 Uhr

@ Thilo Kuessner:

Um es klarer auszudrücken, Herr Kuessner:

Sie bekommen als Blog-Betreiber einen Brief von meinem Rechtsanwalt, wenn Sie weiter zulassen, dass meine Person von anonymen Teilnehmern in Ihrem Blog zum Thema der Diskussion gemacht wird, und zwar im Kontext von gravierenden Rechtsbrüchen: Beleidigungen, üble Nachrede, Verleumdungen, Hetze, und zwar nachdem ich mich darüber mehrmals beschwert habe und um geeignete Maßnahmen gebeten habe.

Die komplette Diskussion habe ich fortlaufend gespeichert.

Jocelyne Lopez



Forum Alpha Centauri: Banalisierung des Extremismus?

Ich komme auf den Threads im MAHAG-Forum Warum Haralds „Moderation“ falsch ist zurück, sowie auf meinen Blog-Eintrag Willkommen im 21. Jahrhundert: Der „Volkssport“ ist wieder da…  und wiedergebe weitere Austausche aus dieser Diskussion:

 

22.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Was hat zum Beispiel den nachstehend Beitrag aus derselben Ecke, die auch bei MAHAG-Forum und gegen das MAHAG-Forum und seine Teilnehmer seit Jahren wütet (Forum „Alpha Centauri„) in einer Diskussion über wissenschaftliche Fragen zu suchen? Skandalöser Missbrauch der Holocaustopfer

 

22.05.09 – Zitat von pauli:

gebe dir Recht, Jocelyne, die Frage, was du und Britta in Diskussionen zu wissenschaftlichen Fragen zu suchen habt ist vollkommen berechtigt.

 

22.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Du hast leider meine Frage missverstanden.
Meine Frage war: Hat so ein Beitrag vom Administrator „galileo2609“ vom Forum Alpha Centauri – der das MAHAG-Forum als „Gammelforum“ und meinen Blog als „Gammelblog“ bezeichnet – in einer wissenschaftlichen Diskussion was zu suchen und überhaupt eine Berechtigung im Internet zu stehen? Skandalöser Missbrauch der Holocaustopfer. Hast Du die Frage jetzt richtig verstanden?

 

22.05.09 – Zitat von pauli:

Dieses Thema ist dir leider noch weniger zugänglich als SRT.

Wie kann ich es dir nur erklären … erinnerst du dich an die Diskussion zur „Todesfuge“ von Paul Celan? Du hattest es für dich vereinnahmt, was massive Kritik nach sich zog, kannst du die Kritik inzwischen nachvollziehen? Verstehst du, warum Celan nicht Leute wie dich gemeint haben kann? Du bist unversehrt, plapperst ununterbrochen, produzierst in Blogs und unzähligen Foren tonnenweise Zeug, wie kann Celan dich gemeint haben?

 

22.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Celan hat mich natürlich nicht gemeint… Das habe ich auch nie behauptet.

Celan hat die Haßpropaganda, die Ächtung, die Feindbilderpflege, die Menschenverachtung, die Hetze und die Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden gemeint:

Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
wir trinken dich morgens und mittags wir trinken dich abends
wir trinken und trinken

Und im Verständnis von Texten – vor allem von Dichtungen – und in Interpretationen von Metaphern erhebe ich den Anspruch gut zu sein (Paul Celan über die Hasspropaganda und die Hetze) – und auf jeden Fall besser als Deinen Kumpel „MontyHall“ aus dem Forum „Alpha Centauri„, der sich selbst als „Jew of the Day“ bezeichnet und dabei meint, er könne sich mit dieser Bezeichnung erlauben, mit seiner zynischen und menschenverachtenden eigenen Interpretation dieser Verse von Paul Celan die Opfer des Holocaust zu verunglimpfen: Paul Celan: Interpretation von Versen aus der Todesfuge:

Das bedeutet, dass diese Bretzeln verdammt durstig machen.
MontyHall – Jew of the Day

 

22.05.09 – Zitat von pauli:

na es sieht eher so aus, als wenn du dich hauptsächlich auf Interpretationen beschränkst, egal um welche Texte es geht

 

22.05.09 – Zitat von rmw:

Frau Lopez argumentiert durchaus, sehr im Gegensatz zu dir.
Du interpretierst nicht einmal, geschweige denn dass du argumentierst. Deine Ebene ist die des Nachplapperns, zu mehr bist du nicht imstande.

 

22.05.09 – Zitat von pauli:

so zum Beispiel? „Und im Verständnis von Texten – vor allem von Dichtungen – und in Interpretationen von Metaphern erhebe ich den Anspruch gut zu sein (Paul Celan ueber die Hasspropaganda und die Hetze) – und auf jeden Fall besser als Deinen Kumpel „MontyHall“ aus dem Forum „Alpha Centauri“ …. blablabla

@rmw, da du ja hier eindeutig Position beziehst gehe ich davon aus, dass du die Diskussionen um die „Todesfuge“ gelesen hast. Was ist deine Meinung dazu?  

 

23.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Na gut, pauli, da Du ja hier eindeutig Position beziehst gehe ich davon aus, dass Du die Diskussionen um die „Todesfuge“ gelesen hast. Was ist Deine Meinung dazu?

Unterhalten wir uns eben über meine und Deine Interpretation der Verse von Paul Celan aus der Todesfuge, die ich zitiert habe:

Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
wir trinken dich morgens und mittags wir trinken dich abends
wir trinken und trinken
Ein Mann wohnt im Haus der spielt mit den Schlangen der schreibt
der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes Haar Margarete
Dein aschenes Haar Sulamith

Also jetzt meine Frage an Dich, die ich schon an Deinen Kumpel „galileo2609“ gerichtet habe, und die er nicht beantwortet hat, wie keiner von Euch: Wie interpretierst Du persönlich seine Metapher „schwarze Milch der Frühe wir trinken und trinken„, die in seinem Gedicht wie ein Leitmotiv immer wiederkehrt?

Ich interpretiere sie persönlich wie gesagt als die Haßpropaganda, die Ächtung, die Menschenverachtung, die Feindbilderpflege und die Hetze, die unter der Naziherrschaft die Menschen regelrecht und tagtäglich „ernährt“ und „getränkt“ haben, und auch zu den entsetzlichen Folgen geführt haben, die wir alle kennen, sowie sie auch ermöglicht haben.

Oder willst Du etwa bestreiten, dass unter der Naziherrschaft keine Haßpropaganda, keine öffentliche Ächtung, keine öffentliche Menschenverachtung und keine Hetze gegen Juden und andere Minderheiten in einer wohl noch nie zuvor systematischen „Medienstrategie“ die ganze Gesellschaft manipuliert und indoktriniert haben?

Du wirst wohl nicht leugnen wollen, dass dieser Prozess der Hasspropaganda, der Feindbilderpflege, der Menschenverachtung und der Hetze nicht ein erlebtes gesellschaftliches Mechanismus unter der Naziherrschaft war, oder?

Und nach meiner Empfindung und meiner Interpretation ist es eben dieses Prozess, das Paul Celan in seinem Gedicht wie ein Leitmotiv symbolisch beschrieben hat.

So, jetzt bist Du dran und Du hast die Gelegenheit uns zu verraten, da Ihr über meine Interpretation dieser Verse seit Jahren so entrüstet seid, dass Ihr mich deswegen aufgrund § 130 anzeigen und verurteilen lassen wollt, was Deine eigene Interpretation dieser Metapher ist. Was bedeutet die „schwarze Milch der Frühe“ im Gedicht von Paul Celan? Wir könnten vielleicht die Interpretationen hier sammeln – die von „MontyHall“ mit seinen Bretzeln haben wir schon – damit wir entscheiden können, welche die richtige und die zulässige Interpretation ist und welche Teilnehmer wir aufgrund ihren Interpretationen aus der „menschlichen Wertegemeinschaft“ ausschließen müssen, wie Dein Kumpel „IMPERATOR82“ alias „BorisM“ aus dem Forum Alpha Centauri mich aus der menschlichen Wertegemeinschaft für meine Interpretation ausgeschlossen hat, wobei er „MontyHall – Jew of the Day“ für seine Bretzel-Interpretation wohlwollend in der menschlichen Wertegemeinschaft behält.

Also pauli, was ist für Dich bitte die „schwarze Milch der Frühe“ im Gedicht von Paul Celan?

Ich habe nämlich die Verse von Celan aus seiner Todesfuge zitiert, die sich auf Ereignisse und gesellschaftliche Mechanismen vor dem Holocaust beziehen, die „schwarze Milch der Frühe“ eben, also die Haßpropaganda, die Ausgrenzung, die Menschenverachtung, die Ächtung und die Hetze, die dem Holocaust als gesellschaftlicher Prozess den Weg geebnet haben.
Das ist meiner Meinung nach in der Metapher von Celan nicht zu übersehen, dass er frühe gesellschaftliche Mechanismen symbolisch beschreibt, die dem Holocaust vorangegangen sind und den Weg geebnet haben, zu einer Zeit, wo es noch „nach Deutschland dunkelte“:

Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
wir trinken dich morgens und mittags wir trinken dich abends
wir trinken und trinken
Ein Mann wohnt im Haus der spielt mit den Schlangen der schreibt
der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes Haar Margarete
Dein aschenes Haar Sulamith

Was bedeutet sonst die Metapher „schwarze Milch der Frühe wir trinken und trinken“ Deiner Meinung nach?

Warum „der Frühe„?
Warum „Milch„?
Warum „schwarze Milch„?
Warum „wir trinken dich nachts wir trinken dich morgens und mittags wir trinken dich abends wir trinken und trinken„?
Warum „ein Mann wohnt im Haus„?
Warum „der spielt mit den Schlangen„?
Warum „wenn es dunkelt nach Deutschland„?

Wie ist denn sonst Deine persönliche Interpretation dieser Metapher? Hast Du eine bessere? Kein Problem, sag sie einfach. Wir sind hier um uns auszutauschen.

 

23.05.09 – Zitat von pauli:

Ich habe nur ein warum:
Warum hast du in deinem Blog in der Rubrik „Kritik der Relativitätstheorie“ den Beitrag „Paul Celan: Schwarze Milch der Frühe wir trinken und trinken“ geschrieben?

 

24.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Weil Ihr aus Eurer Truppe von Alpha Centauri für das Zitieren dieser Verse mich als Nazi, Antisemitin, Rassistin, Holocaustleugnerin, Holocaustrelativiererin, Kriegsverbrecherin und Unmensch seit Jahren in der Forenlandschaft hetzt und verfolgt und mich dafür mit § 130 Volksverhetzung droht.

 

24.05.9 – Zitat von pauli:

War es nicht eher so, dass galileo2609 dir mit ausführlicher Begründung und Quellennachweisen versucht hat zu erklären, warum du das Gedicht nicht für dich vereinnahmen solltest?
Glaubst du, dass deine Situation mit der von Celan vergleichbar war/ist?

 

24.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Was der notorische Haßprediger „galileo2609“ für Quellennachweisen über einen Dichter recherchiert und was für Begründungen er bringt, mich das Zitieren eines Dichters zu verbieten interessiert mich nicht die Bohne. Glaubst Du etwa im Ernst, ich würde das Verbot von einem „galileo2609“ oder von sonst jemandem annehmen, ein Gedicht zu zitieren??!! Der Haßprediger „galileo2609“ wäre sogar wohl der Letze im Internet, den ich als Vorbild für meine persönlichen Einstellungen und Handlungen nehmen würde. Celan hat weder speziell für „galileo2609„, noch für mich, noch für Juden, noch für Nicht-Juden, noch für Deutschen noch für Nicht-Deutschen, noch für Holocaustopfer, noch für Nicht-Holocaustopfer sein Gedicht geschrieben. Er hat es für die Menschen geschrieben, wie alle anderen Dichter auch. Ich bin ein Mensch, er hat es also auch für mich geschrieben. Kein Mensch kann ein Gedicht „vereinnahmen„. Du plapperst nur Dummzeug aus „Alpha Centauri“ nach.

Und da Du meinen „Gammelblog“ nicht liest, dann kopiere ich extra für Dich, wie das eben war, mit dem Verbot von „galileo2609“ mir gegenüber, das Gedicht von Celan zu zitieren: Deutschland, Heimat der Dichter und Denker?

So, pauli, erzähle mir jetzt mit Deinen eigenen Worten, warum ich durch meine Interpretation der Metapher von Paul Celan „schwarze Milch der Frühe“ als die Haßpropaganda und die Hetze gegen Minderheiten und Andersdenkenden aus der „menschlichen Wertegemeinschaft“ für die Teilnehmer von „Alpha Centauri“ ausgetreten sei?

Und erzähle mir jetzt mit Deinen eigenen Worten, was Deine eigene, persönliche Interpretation der Metapher „schwarze Milch der Frühe“ ist. Das hast Du immer noch nicht getan.

Und jetzt erzähle mir mit Deinen eigenen Worten, wieso der Hetzer „MontyHall“ sich erlauben kann, unter dem „moralischen“ Schutz des Hetzforums „Alpha Centauri“ mit seiner zynischen Interpretation der Metapher KZ-Insassen zu verunglimpfen?

 

25.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Bei meiner letzten Frage kann ich Dir vielleicht einen Tipp geben, wenn Du die Antwort nicht weist, siehe hier: Holocaust Witze im israelischen Fernsehen! ,
das ist vielleicht so etwas Ähnliches, was „MontyHall – Jew of the Day“ als „jüdischer Humor“ für seine Bretzel-Interpretation der Metapher „Schwarze Milch der Frühe“ aus der Todesfuge von Paul Celan gemeint hat, bevor ich von seinen Kumpeln aus dem Hetz-Forum „Alpha Centauri“ für meine eigene Interpretation dieser Metapher „aus der menschlichen Wertegemeinschaft“ ausgeschlossen wurde.

 

25.05.09 – Zitat von pauli:

Jocelyne, du hast Celans Gedicht irgendwann gelesen, hast es interpretiert und beschlossen, deine Interpretation für dich in Anspruch zu nehmen, indem du es unter „Kritik der Relativitätstheorie“ in Bezug zu deinen Themen gepostet hast.

Ich „entrüste“ mich über ihre moralische Flatline, die in diesem Fall für ihre billige Selbststigmatisierung die Opfer des Zivilisationsbruchs verhöhnt und diesen banalisiert. („galileo2609“)

Hast du eine Vorstellung, was mit „Banalisieren“ in diesem Zusammenhang gemeint sein könnte?

 

25.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Natürlich habe ich beschlossen, meine Interpretation in Anspruch zu nehmen, das ist ja meine persönliche Interpretation, logisch… Ich habe dagegen nicht beschlossen, andere Interpretationen von dieser Metapher auszuschließen, ganz im Gegenteil, ich habe Euch danach gefragt, ich frage Dich zum Beispiel die ganze Zeit nach Deiner eigenen Interpretation, aber es kommt nichts…

Die „Bretzel-Interpretation“ von „MontyHall“ dagegen, schließe ich in der Tat völlig aus. Das hat Paul Celan ganz bestimmt nicht mit seiner Metapher gemeint.

Wenn Du beim Verständnis von Lyrik und Dichtungen Schwierigkeiten hast, könnnte ich Dir zum Beispiel eine andere Interpretation der Metapher „schwarze Milch der Frühe“ vorschlagen, vielleicht spricht sie Dich besser an, obwohl sie mit der Interpretation „Haßpropaganda und Hetze“ verwandt ist bzw. eng in Verbindung steht: „schwarze Milch der Frühe“ steht für die Angst:

Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
wir trinken dich morgens und mittags wir trinken dich abends
wir trinken und trinken
Ein Mann wohnt im Haus der spielt mit den Schlangen der schreibt
der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes Haar Margarete
Dein aschenes Haar Sulamith

Kannst Du nicht nachvollziehen, dass Haßpropaganda und Hetze Angst bei den betroffenen Menschen auslöst?

Ich wiedergebe zum Beispiel aus dem Gedächtnis die ergreifenden und bemerkenswerten Worte, die ein jüdischer Franzose an seine Familie gerichtet hat (ich glaube, es war Sacha Guitry, aber ich bin mir nicht sicher, ist auch egal), als sie verhaftet und deportiert wurden: „Jusqu’ici nous vivions dans la peur, maintenant nous allons vivre dans l’espoir“ (Bis jetzt haben wir in der Angst gelebt, jetzt werden wir in der Hoffnung leben).

Natürlich habe ich eine Vorstellung, was der Haßprediger „galileo2609“ mit „Banalisieren“ gemeint hat, er hat es seit Jahren in der Forenlandschaft oft genug zusammen mit seinen Verbundeten in allen Variationen gesagt: Er meinte Verstoß gegen § 130 GG Volksverhetzung.

Und Du bist auch die ganze Zeit dabei, warum fragst Du denn?

 

25.05.09 – Zitat von pauli:

Nein, das ist sicher nicht gemeint. Du musst einfach mal lernen, Aussagen richtig zu verstehen, und wie sie gemeint sind.
„Banalisieren“ hat mit Paragraphen oder Volksverhetzung nun wirklich nicht das Geringste zu tun.

 

25.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

So, das war nicht so von „galileo2609“ gemeint?
pauli, Du erstaunst mich hier immer wieder aufs Neu mit Deinem Textverständnis… Obwohl Du seit Jahren treu und tatkräftig dabei bist…

Ich weiß, Du liest nicht so gerne Berichterstattungen aus meinem Blog, aber vielleicht interessiert es andere Leser, wie „galileo2609“ es seit Jahren tagtäglich in der Forenlandschaft mit den Kritikern der Relativitästheorie meint: Hier hast Du zum Beispiel eine „Diskussion“ – gerade vor ein paar Minuten in meinem Blog veröffentlich – über die Kritik der Relativitätstheorie im Forum Politikforum.de, wo der Haßprediger „galileo2609“ mit Eurer Truppe aus „Alpha Centauri“ wieder mal am Werk war. Du solltest bitte nicht erzählen, pauli, dass es nicht „so gemeint“ war: Kritik der Relativitätstheorie: Die Großinquisition ist wieder am Werk.

 

26.05.09 – Zitat von pauli:

Jocelyne, ich hatte dir erklärt, dass „Banalisieren“ nichts mit Paragraphen zu tun, das Wort impliziert auch keinerlei Drohungen jeglicher Art. Statt die Bedeutung von „Banalisieren“ nachzulesen oder nachzufragen überschüttest du uns mit irgendwelchen Kram.
Hast du inzwischen die Bedeutung von „Banalisieren“ nachgeforscht?

 

26.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Viele Begriffe können nur in einem bestimmten Kontext richtig verstanden werden. Es erstaunt mich wie gesagt, da Du diesen alltäglichen Kontext seit Jahren verfolgst und sogar mitgestaltest, dass Du es nicht weißt oder vielmehr nicht wissen willst…

Der Kontext ist uns hier allen bekannt, und er wurde zum Beispiel auch von einer Zeugin im Thread „Einstein Postulat: Wo bleiben die experimentellen Bestätigungen“ beschrieben: Forum Alpha Centauri: Übelster Stalking- und Mobbing Fall im Internet

Eine der zahlreichen Erwähnung und Androhung mit § 130 GG Volksverheztung findest Du zum Beispiel auch hier aus dem Kreis des Forums „Alpha Centauri“ – und natürlich zahlreich im Forum „Alpha Centauri“ selbst, wo „galileo2609“ Mitbegründer, Administrator und äußerst aktiver Teilnehmer und Hetzer ist: Bananenrepublik Deutschland?

 

26.05.09 – Zitat von pauli:

Das mag ja sein, gilt aber nicht für „Banalisieren“.
Wie ich sehe bist du nicht in der Lage zu ergründen, was dieses Wort an sich aussagen soll, da helfen auch tonnenweise Blogeinträge nicht weiter.
na meinetwegen

 

26.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ist dann die „Bretzel-Interpretation“ der Metapher von Paul Celan vom Hetzer „MontyHall – Jew of the Day“ eine „Banalisierung“ der Konzentrationslager und des Verbrechens an Juden? Oder wie würdest Du persönlich diese Interpretation bezeichnen?

Ist die öffentliche Aussage des Hetzers „BorisM“ alias „IMPERATOR82“ im selben Kontext, ich sei mit meiner eigenen Interpretation „aus der menschlichen Wertegemeinschaft ausgetreten“ eine Banalisierung des Extremismus? Mein Rechtsanwalt sagte mir zum Beispiel, dass so ein öffentlicher Ausschluß aus der „menschlichen Wertegemeinschaft“ typisch ist für die Einstellungen von religiösen Fanatikern und Extremisten, was zum Beispiel als Prinzip in der Aussprache einer „Fatwa“ zugrunde liegt: Der Beschuldigte darf dabei nicht mehr als Mensch betrachtet werden und jeder ist berechtigt, schuldfrei ihm so viel Schlimmes anzutun, wie er nur kann. Meinst Du, man darf öffentlich einen Menschen für die Interpretation einer Metapher aus einem Gedicht „aus der menschlichen Wertegemeinschaft“ ausschließen?

Dazu zum Beispiel auch eine Drohung von Michael Hammer-Kruse, der Autor dieses Threads und notorischer Hetzer aus dem Forum Alpha Centauri:

Und Du weißt doch: Da sind wir hartnäckig. Es gibt kein Ausweichen, rechne mit dem Schlimmsten.

oder von einem Nick „Jeremy“ aus dem Forum „Alpha Centauri“ im Forum Quanten.de, wo die Meute sich wieder versammelt hatte, siehe: Die Angst als faschistische Methode der Unterdrückung und der Diskriminierung:

Haben Sie Angst? HABEN SIE ANGST???

oder von dem Haßprediger „galileo2609„:

das was Frau Lopez da angekündigt haben will, ist nichts als heisse Luft! Alles andere wäre für sie ein ‚Selbstmordkommando‘

oder vom Hetzer „MontyHall – Jew of the Day„:

PS: Hat sich die Kosher Nostra Hamburg eV. schon bei Dir gemeldet?

oder vom Hetzer „El Cattivo„, der mich ein Haß-und Verachtungs-Song gewidmet hat, ich solle bitte aus dem Fenster springen, damit er die Freude habe, mich auf dem Boden zerplatzen zu sehen.

(Jocelyne Lopez)



Und wieder das Märchen der GPS-Navigatore als Bestätigung der Relativitätstheorie…

Ich wiedergebe Austausche aus der Diskussion Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar? im MAHAG-Forum:

 

25.05.09 – Zitat von bertram:

Im Fall ESA etc. liegt das Interesse an möglichst genauen Zeitbestimmungen. Was macht man? Man hält sich als Praktiker an die erfolgreichste Theorie und die modernsten Meßgeräte, natürlich immer bedenkend : Die ART muß nicht das non plus ultra sein, wie jede Theorie. Da würde ich nicht von „Zweifel“ reden.
Zweifel habe ich bei den Möchtegernexperten, die da z.B erklären : Die RT spielt beim GPS keine Rolle. usw…

 

25.05.09 – Zitat von Chief:

Um dies überprüfen zu können, müssten alle Einflüsse auf Uhrengang, wie z.B. Geschwindigkeit, Gravitationsfeld usw. kompensiert werden, so dass dann nur die reinen Unterschiede des Laufs der Zeit im „Himmel“ und auf der Erde gemessen werden könnten.

Solange man die Einflüsse auf Uhrengang und Einflüsse auf Zeitlauf voneinander nicht trennen kann, sind solche Experimente (bzw. Gedankengänge) absolut und relativ sinnlos.

 

25.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Zumal es aus der Praxis bekannt ist, dass allein schon im Medium Atmosphäre die Lichtgeschwindigkeit variabel ist, wie Hinweise aus Wikipedia über Messungen mit Lasermeßgeräten es verdeutlichen:

Die optische Abstandsmessung (auch: Laserentfernungsmessung) wird benutzt um die Distanz zwischen einem Abstandssensor und einem Objekt zu messen. Die Präzision hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • von der Oberfläche der beiden Objekte (Material, Farbe)
  • von der zu messenden Distanz
  • von Umwelteinflüssen

Ich wüsste nicht, dass man solche Einflüsse bei der GPS-Technologie kompensiert bzw. überhaupt kompensieren kann.
[…]
Wenn ich zum Beispiel in der Wüste mit meinem GPS-Navigator bei extrem trockener Luft und extrem hoher Temperatur fahre und eine Woche später in London bei extrem feuchter und verschmutzer Luft und bei niedrigerer Temperatur, haben die Uhren in den Satelliten oder die Kontrollstationen die Abweichungen in der Genauigkeit meiner jeweiligen Positionen kompensiert? Wie können sie überhaupt wissen, ob ich in der Wüste oder in London fahre, um das zu kompensieren?
[…]
Für mich sind die Beobachtungen nachvollziehbar, die in der Praxis tagtäglich mit Lasermeßgeräten gemacht werden, und zwar dass die Lichtgeschwindigkeit in der Atmosphäre durch Umweltbedingungen variabel ist: Wenn das Licht z.B. bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit oder bei hoher Luftverschmutzung mit Staubpartikeln eine Strecke zurücklegt, stoßen die Photonen auf viel mehr Atomen, als ob es eine Strecke bei sehr niedriger Luftfeuchtigkeit und niedrieger Luftverschmutzung zurücklegt. Das hat schon einen bekannten Einfluß auf die Lichtgeschwindigkeit  (Brechungsindex), oder?

 

25.05.09 – Zitat von bertram:  

Also die können das durchaus wissen : Dazu sind sie nämlich da, daß sie Ihnen sagen können: Sie sind in der Wüste…
Luftfeuchtigkeit und Temperatur scheinen dem GPS wurscht zu sein. Wenn sie meßbaren Einfluß hätten, würde GPS entweder nicht funkionieren oder es berücksichtigen. Wie ? Keine Ahnung, da gibt’s Fachleute, richtige Experten.

  

25.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Na ja, gemäß Informationen von Fachleuten aus Wikipedia, die über die Funktionalität von Lasermeßgeräten schreiben, scheinen doch Umwelteinflüße in der Atmosphäre eine Wirkung auf die Lichtgeschwindigkeit zu haben, und das schon feststellbar bei sehr kurzen Distanzen in unserer Alltagsdimension…

Diese sogenannten „Störfaktoren“ (die Natur „stört“ ständig unsere Theorien, na so was… ) werden die Fachleute nicht einzeln erfassen und berichtigen können, sie können doch gar nicht wissen, welche Umweltbedingungen gerade auf einer bestimmten Strecke zwischen Satelliten und einem fahrenden Auto gerade herrschen, oder? Das bestärkt m.E. die Informationen von Harald Maurer, dass der vermeintliche „relativistische Effekt„, falls er existieren sollte, viel zu winzig ist, um beobachtbare Auswirkungen in unserer Alltagsdimension zu haben. Es gibt in unserer Alltagsdimension viel größere Störeffekte beim GPS, die Sat-Uhren werden sowieso ständig von den Kontrollstationen überwacht und ihre Daten durch Korrekturpolynome korrigiert. Die Berücksichtigung der vermeintlichen relativistischen Effekte ist also rein Formalismus und ohne Auswirkung, siehe zum Beispiel hier: Harald Maurer: Das Märchen der GPS-Navigatore als Bestätigung der Relativitätstheorie.

  

25.05.09 – Zitat von webfox:

Hallo Frau Jocelyne Lopez,
würden Sie netterweise zur Kenntnis nehmen das das GPS nicht der optischen Abstandsmessung dient, was auch ziemlich absurd wäre. Ebensowenig unterliegt die Funktionalität des GPS Umwelt und/oder Witterungseinflüssen. In solch einem Falle wäre es völlig unbrauchbar und sogar für Militärs ungeeignet.
Was mochten Sie uns also mit Ihrem Beitrag genau sagen wollen?

  

26.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Der obige Hinweis aus Wikipedia, dass die Lichtgeschwindigkeit in der Atmosphäre schon auf ganz kurzen Distanzen Umwelteinflüssen unterliegt und bei Messungen mit Lasermeßgeräten Variationen der Lichtgeschwindigkeit feststellbar sind habe ich nicht selbst behauptet, er stammt wohl von Fachleuten.

Ich habe auch ausgesagt, dass ich mir das auch vorstellen kann, dass die Lichtgeschwindigkeit in der Atmosphäre verschiedentlich abweicht, weil das Medium Atmosphäre nicht perfekt homogen ist – wie wohl kaum ein Medium – und der Brechungsindex je nach zurückgelegter Strecke unterschiedlich sein kann – Harald Maurer hat auch weiter oben erwähnt, dass atmosphärische Einflüsse bei den Korrekturen in der GPS-Technologie berücksichtigt werden.

Ich habe auch ausgesagt, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die Berücksichtigung des extrem winzigen relativistischen Effekts (der in unserer Dimension nicht einmal messbar ist, nie experimentell gemessen wurde und definitiv außerhalb der Messbarkeit liegt!) bei der einigermaßen groben Korrektur von viel größeren Störfaktoren eine Rolle spielen könnte – zumal m.E. ein extrem großer Bereich für versteckte Fehler, die nicht kompensiert werden konnten, bei der nur sehr groben Präzision der räumlichen Positionierung eines Objekts offen bleibt: Mein GPS-Navigator errechnet meine Position nicht auf ein Bruchteil von Millimeter genau, weit verfehlt, aber ich bin schon verblüfft und begeistert genug, wenn er sie mir ein paar Meter genau errechnet. Bei aller Bewunderung für die fantastische Leistung der Techniker kann man bei der GPS-Technologie nicht von einer Hochpräzisionsmessung reden, wie sie bei der Messung der Lichtgeschwindigkeit und bei Experimenten über die Messung ihrer Konstanz absolut notwendig sind. Die GPS-Technologie ist auch kein Experiment und keine Messung der Licht-geschwindigkeit.

 

 26.05.09 – Zitat von bertram:  

Und jetzt schicken wir mal das Radiosignal eines UKW-Senders durch eine Steinmauer und dann ein sichtbares Laser-Lichtsignal.
Raten Sie mal , was auf der anderen Seite noch ankommt . Beides sind EM-Wellen.
Merke : GPS funktioniert auch im dicksten Nebel, bei „Licht“ bleibt’s aber dunkel in der Suppe. So paradox ist die Welt der Physik.

 

26.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Natürlich kommen die Signale auch durch eine Steinmauer an. Und natürlich kommen sie auch beim Empfänger meines Navigators an, das habe ich auch nie bestritten.

Der behandelte Punkt war aber hier im Zusammenhang mit den atmosphärischen Einflußbedingungen: Sie kommen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten an (unterschiedlichen Brechungsindexe).

Und wie gesagt funktioniert GPS zwar fantastisch und bewundernswert als Technologie, es handelt sich aber nicht um Experimentalphysik, nicht um Messungen der Lichtgeschwindigkeit, und schon gar nicht um Hochgenauigkeitsmessungen der Lichtgeschwindigkeit… Dafür ist GPS weder konzipiert noch geeignet.

  

26.05.09 – Zitat von Chief:

Im dicksten Nebel funktioniert GPS nicht mehr so gut, weil die Laufzeitfehler zu groß werden können.

Navigation

Zur Bestimmung der eigenen Position werden dazu Satelliten benützt, welche sich auf einer definierten Umlaufbahn um die Erde bewegen. Diese senden Signale mit ihrer Kennung und Uhrzeit. Mit 3 bzw. 4 gleichzeitig empfangenen Satellitensignalen kann ein GPS-Empfänger seine Position berechnen. Notwendig dazu ist freie Sicht zum Himmel für den störungsfreien Empfang der Daten. Im Häusern, engen Schluchten oder bei starker Bewölkung sind die GPS-Daten mit Vorsicht zu genießen. Nur zur Erinnerung, ein Laufzeitfehler von 1µs ergibt eine Fehlanzeige von 300m.

 

27.05.09 – Zitat von webfox:  

In diesem Zusammenhang habe ich einen interessanten Hinweis in Wiki über die LG in Bodennähe gefunden, was jaim weiten Sinne auch für das GPS gilt.
Dort heisst es ua:

In bodennaher Luft ist die Lichtgeschwindigkeit etwa 0,29 ‰ geringer als im Vakuum (also ca. 299 705,51819 km/s), in Wasser beträgt sie etwa 225 000 km/s und in Gläsern mit hoher optischer Dichte 160 000 km/s.

Besonders möchte ich jenen Passus in Wiki zitieren:

Für Deutschland wurde SAPOS-HEPS (Hochpräziser Echtzeit Positionierungs-Service) entwickelt. Er bietet eine Lagegenauigkeit von ca. 1-2 cm und eine Höhengenauigkeit von ca. 2-3 cm.

gut, 1cm entspricht nicht Ihren gewünschten 1 millimeter, aber immerhin, oder?

 

27.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Der relativistische Effekt „Längenkontraktion“ ist in unserer Dimension nicht messbar, er wurde auch nie gemessen, nicht mal bei Labor-Hochgenauigkeitsmessungen, er liegt in unserer Dimension außerhalb der Messbarkeit. Er würde also auch nicht differenzierbar sein, wenn mein GPS-Navigator die Position meines Autos auf der Erdoberfläche auf ein Bruchteil von Millimeter genau berechnen würde, was in der Praxis sowieso völlig sinnfrei ist.



Kritik der Relativitätstheorie: Die Großinquisition ist wieder am Werk

Ich beziehe mich auf die Diskussion „Einstein und die cranks“ im Blog von Herrn Thilo Kuessner und wiedergebe hier einen Austausch mit dem Blog-Betreiber: 

 

26.05.09 – Zitat Thilo Kuessner:

@ Sebastian Hauk:

Was ist denn Ihre persönliche Motivation, bei der GFWP mitzumachen?

Und erzählen Sie uns bitte nicht, Sie würden zu den Treffen fahren, um Ihre Übungsaufgabe (an die ich mich jetzt nur vage erinnere, können Sie die vielleicht nochmal posten?) dort von Fachleuten gelöst zu bekommen.

  

26.05.09 – Zitat Jocelyne Lopez:

Hallo Herr Kuessner,

da Sie sich für die Motivation eines Kritikers der Relativitätstheorie (hier Sebastian Hauk) interessieren, sich an einer Tagung von Kritikern der Relativitätstheorie (hier der eingetragene Verein GFWP) zu beteiligen, ist es bestimmt für Sie von Interesse nachzulesen, wie Ihre Frage in einem anderen Forum „behandelt“ wurde, in meinem Thread bei Politikforum.de „Einstein Postulat: Wo bleiben die experimentellen Bestätigungen?„. Ich habe nämlich diese Austausche festgehalten, weil sie massiv eine Reihe von gravierenden Rechtsbrüchen dokumentieren, sowohl gegenüber Herrn Sebastian Hauk als auch gegenüber dem Verein GWFP und seinen Mitgliedern (Beleidigungen, Verleumdungen, üble Nachrede, Nötigung, Hetze):

http://www.jocelyne-lopez.de/bilder/Politikforum_GFWP.doc

Was halten Sie persönlich von diesen Austauschen, Herr Kuessner?
Das würde mich interessieren, ich werde nämlich auch als „crank“ bezeichnet, in Ihrem Blog persönlich angegriffen und beleidigt, und ich war auch anwesend bei dieser Tagung der GFWP.

 

Wie es in den festgehaltenen Austauschen aus der „Diskussion“ bei Politikforum.de dokumentiert ist, verhält sich eine kleine Truppe von Ganoven aus dem Hetz- und Stalkerforum „Alpha Centauri“  bei der Kritik der Relativitätstheorie ähnlich wie bei Prozessen der Inquisition im Mittelalter, hier geführt vom Haßprediger und Großinquisitor Gerhard Hollaschke, alias „galileo2609“ (siehe z.B. hier ) mit der eifrigen Zusammenarbeit von ein paar seiner Nebenrichtern.

Willkommen in 21. Jahrhundert, die Großinquisition ist wieder da…
Oder auch die Gerichtsprozesse im III. Reich  gegen Andersdenkende und Widerstandkämpfer durch korrupte und moralisch völlig verdorbene Richter.

 (Jocelyne Lopez)



Die Begriffsschludrigkeit des Herrn Albert Einsteins

Ich wiedergebe einen Austausch aus der Diskussion im MAHAG-Forum: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?:

 

23.05.09 – Zitat von Highway:

[…] Ein letzter Versuch dir auf das viel zitierte Pferd zu helfen!

Ich bin ja vollkommen bei dir wenn du sagst es gibt keine Längenkontraktion. […]
Du bohrst, wenn überhaupt, das Brett an der falschen Stelle. So und jetzt aufgemerkt…
[…]
Mit Längenkontraktion meint Albert vielmehr Verkürzungen der Strecken […]

 

25.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Diese Deutung der „Längenkontraktion“ haben wir aber schon ausführlich im Nebenthread Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell behandelt, u.a. mit meinem Beispiel eines Bogenschützes, der einen Pfeil auf eine Zielscheibe schießt, und sie wurde z.B. in abgewandter Form von dem Teilnehmer Trigemina mit seiner „Verformung der Raumzeit“ gebracht. Deine Deutung ist also hier nicht neu, Du solltest vielleicht sinnvollerweise diesen Thread vorher nachlesen, bevor Du sie erneut auftischst… Diese Deutung bringt uns logisch nämlich auch nicht weiter, darüber habe ich z.B. in meinem Blog-Eintrag Was ist eine „Verformung der Raumzeit“? berichtet.

 

23.05.09 – Zitat von Highway:

Die Verwirrung entsteht, zumindest was die Längen anbelangt, eigentlich nur an der Stelle das von Einstein nicht genau zwischen Länge und Strecke unterschieden wird. Nun so kennen wir Albert und so lieben wird ihn – auch wenn er zuweil ein wenig schludrig war in seinen Begrifflichkeiten.
[…]
Daraus kann man schließen das die Längen sich nicht verändern aber die Strecken – und nichts anderes hat Albert versucht klar zu machen.

  

25.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich gebe hier zu bedenken, dass eine definierte Strecke AB sich grundsätzlich nie verändern kann, weil sie nun mal definiert ist, logisch, oder? Und die Definition einer Strecke AB gilt auch für Albert Einstein, auch wenn er „ein wenig schludrig in seinen Begrifflichkeiten war„, womit ich Dir allerdings recht gebe.

Die Schludrigkeit Einsteins bei Deiner Deutung „Streckenkontraktion“ anstatt „Längenkontraktion“ (die Strecke verkürzt sich und nicht das bewegte Objekt) ist nämlich eindeutig auf eine Verwirrung der Begrifflichkeiten zurückzuführen:

Ein Objekt, das sich auf einer definierten Strecke AB bewegt, kann nicht die materielle Verkürzung der Strecke bewirken. Wie könnte es das? Wenn ein Auto sich von Berlin nach Frankfurt bewegt, bleibt die definierte materielle Strecke Berlin-Frankfurt unverändert, einverstanden?

Was das Auto bei seiner Bewegung bewirkt ist eine Verkürzung der noch zurückzulegenden Strecke, was eine Binsenweisheit ist, und keine physikalische Genialität, einverstanden?

Es handelt sich also hier bei Deiner Deutung „Streckenkontraktion“ wieder um eine rein sprachliche Verwirrung.

 

23.05.09 – Zitat von Highway:

Das führt dich aber nicht weiter. Weil die Mathematik die hinter Einsteins SRT steckt ist bombensicher innerhalb der Betriebsparameter die Einstein vorgegeben hat. Davon kannst du und solltest du auch in Zukunft ausgehen. Alles andere macht dich einfach nur lächerlich. Das wird dann eher so eine Nummer wie Don Quijote der auf der Mancha gegen Windmühlen ritt.

 

25.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Das Thema dieses Threads lautet: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Es handelt sich bei der relativistischen Längenkontraktion in der SRT bekanntlich um eine Theorie ohne Äther.

Jedoch sowohl die Experimente, die hier als Nachweis zur vermeintlichen Falsifizierbarkeit der SRT im Sinne Poppers gebracht wurden, als auch das entsprechende mathematische Gerüst dazu beziehen sich auf Äthertheorien, und nicht auf die SRT!

Ich habe aber nicht gefragt, ob Äthertheorien falsifizierbar im Sinne Poppers seien, sondern ob die SRT falsifizierbar im Sinne Poppers sei.

Nach meiner Auffassung sind Äthertheorien im Sinne Poppers falsifizierbar, d.h. es kann Experimente geben, die sie widerlegen oder bestätigen, weil diese Theorien sowohl eine physikalische Ursache als auch eine physikalische Wirkung der zu messenden Ereignisse in der Natur annehmen. Die Lorentz’sche Längenkontraktion von bewegten Objekten ist zum Beispiel im Gegensatz zur Einstein’sche Längenkontraktion materiell (aufgrund des Widerstandes gegen den Äther), sie setzt also eine physikalische Ursache und eine physikalische Wirkung voraus: sie ist falsifizierbar im Sinne Poppers.

Die SRT aber, die weder eine physikalische Ursache noch eine physikalische Wirkung für die angenommenen Längenkontraktion von bewegten Objekten voraussetzt, ist im Sinne Poppers nicht falsifizierbar, weil es keine Experimente geben kann, die sie widerlegen oder bestätigen können: Ohne materielle relativistische Längenkontraktion gibt es keine relativistische Zeitdilatation und man kann weder die Erscheinung eines Beobachters noch eine mathematische Formel messen.

 

(Jocelyne Lopez)



Die Abmessungen einer Fata Morgana

Ich habe das Gespräch über die Falsifizierbarkeit der relativistischen Längenkontraktion im Blog von Herrn Jörg Friedrich in einen Thread im MAHAG-Forum Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar? verlagert und wiedergebe nachstehend einige Austausche:

22.5.09 – Zitat von Highway:

Ich denke diese Aussage ist eher eine Behauptung als eine Tatsache. Ich bin persönlich auch noch nicht im Reinen mit der SRT was die pysikalische Deutung anbelangt, aber die SRT kommt meiner Auffassung nach zu korrekten Ergebnissen. Das würde mich auch wundern wenn nicht nach mehr als hundert Jahren eventuell in der SRT schlummernde mathematische Fehler aufgedeckt worden wären.

Was ich aber denke ist das die mathematische Lösung und die damit verbundenen gedanklichen Problem was Zeitdilatation und Längenkonzentration etwas falsches (also im physikalischen Sinne) suggeriert.

Mit anderen Worten: Ich denke eher das die Lösung über die Lorenztransformationen so nicht notwendig sind und das alles heraufbeschwört hat, und das obwohl die mathematischen Ergebnisse richtig sind. Denke ich jedenfalls.

 

22.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Es geht hier nicht um mathematische Fehler, sondern um Logik.

1) Die Längenkontraktion von bewegten Objekten ist nicht materiell, d.h. die bewegten Objekte behalten bei Bewegung ihre Ruhelänge bei.

2) Bei Wechselwirkungen mit Materie (also bei Experimenten und empirischen Anwendungen) ist also einzig und alleine die Ruhelänge der Objekte maßgebend. Ein physikalisches Ereignis wird folglich in der Natur nicht zu dem Zeitpunkt und am Ort geschehen, die unter Berücksichtigung der Längenkontraktion vorausgesagt werden, weil diese Längenkontraktion immateriell ist und in der Natur nicht stattfindet, sondern zu dem Zeitpunkt und am Ort geschehen, die von der klassischen Physik unter Berücksichtigung der Ruhelänge der Objekte vorausgesagt werden. Die klassische Physik bewährt sich auch jeden Tag glänzend.

3) Es kann also kein Experiment geben, das eine immaterielle Längenkontraktion nachprüfen kann. Das ist also ein Verstoß gegen die Forderung der Falsifizierbarkeit im Sinne Poppers für eine wissenschaftliche Theorie.

 

22.05.09 – Zitat von Gerhard Kemme:

Eine Theorie – oder der Teil einer Theorie – sollte einen Wahrheitsanspruch haben. Wenn also durch eine überzeugende Methode, z.B. Experiment oder logischer Schluss, nachgewiesen werden kann, dass die Postulate, Grundaussagen oder Hypothesen Unsinn darstellen, dann wäre meines Erachtens eine Widerlegung oder auch Falsifizierung erfolgt. […]

 

22.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

In der Physik führt die Forderung der Falsifizierbarkeit dazu, dass es für eine Theorie ein Experiment geben muss, das die Theorie bestätigen (oder widerlegen) kann.

Meine Überlegung ist: Da die Längenkontraktion lediglich ein Scheineffekt ist, der weder eine materielle Ursache noch eine materielle Wirkung in der Natur hat, kann sie prinzipiell nicht experimentell verifiziert werden, sprich weder experimentell bestätigt noch experimentell widerlegt werden.

Wenn ich zum Beispiel halbverdurstet in der Wüste einen Brunnen sehe, würde kein Mensch in der Lage sein diese Erscheinung zu widerlegen oder zu bestätigen: Sie hat in der physikalischen Natur keine materielle Ursache und keine materielle Wirkung, sie ist rein abstrakt, sie existiert in der physikalischen Welt nicht, sie existiert nur biologisch in meinem Gehirn. Sie kann von den Physikern weder gemessen, noch erklärt werden, sie gehört nicht zum Bereich der Physik. Man kann mir auch nur glauben oder nicht glauben, dass ich einen Brunnen sehe: Meine Aussage ist eine Glaubenfrage. Und so ist es auch für die Längenkontraktion, man kann sie in der Physik weder bestätigen noch widerlegen.

 

22.05.09 – Zitat von Highway:

Experimente in diesem Sinne gibt es doch zur Genüge. Fizeau, Michelson-Morley, Michelson-Gale usw. usw. […]

 

23.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Sorry, aber bei keinem dieser Experimente wurde die Länge von bewegten Objekten gemessen, ergo sind sie nicht geeignet, die Längenkontraktion von bewegten Objekten nachzuprüfen, geschweige denn zu bestätigen.

 

22.05.09 – Zitat von Highway:

Um deiner Argumentation zu folgen würde das aber bedeuten das du mir ein Experiment anbieten müßtes damit ich erst mal deine Behauptung falsifizieren kann oder alternativ zeigst du mir ein Experiment was die SRT falsifiziert. Dann wäre beiden Forderungen genüge getan und die Wahrheit gefunden. Da du aber weder das Eine noch das Andere lieferst, jedenfalls kann ich nicht unmittelbar erkennen wo denn das gewesen sein sollte, bleibt nur anzunehmen das die SRT richtig ist. […]

 

23.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich argumentiere ausgerechnet die ganze Zeit darüber, dass es eben kein Experiment geben kann, das die Längenkontraktion von bewegten Objekten nachprüfen kann, weil dieses Phänomen rein abstrakt ist und weder eine Ursache noch eine Wirkung in der physikalischen Realität hat… Man kann also keine Aussage über die Längenkontraktion treffen, weder, dass sie richtig ist, noch dass sie falsch ist. Sie ist nach der Falsifizierbarkeitsforderung Poppers nicht falsifizierbar, sie ist eine Glaubenfrage, die prinzipiell auch nicht falsifizierbar und weder richtig noch falsch sind.

 

22.05.09 – Zitat von Highway:

Zur Vollständigkeit ein zitat aus Wikipedia

Falsifizierbarkeit ist ein Kriterium, das empirische von nicht-empirischen[5] Aussagen abgrenzen soll. Eine Theorie ist demnach dann empirisch, wenn es mindestens einen Beobachtungssatz gibt, dessen empirische Prüfung logisch zu einem Widerspruch führen kann. „Morgen regnet es“ ist falsifizierbar, nicht jedoch „Morgen regnet es oder regnet es nicht“ (eine Tautologie, die bereits rein logisch aus dem tertium non datur folgt). Dabei wird nicht ausgeschlossen, dass in der Praxis wegen des Fehlens geeigneter Experimente (zum Beispiel in der Astronomie oder in der Atomphysik) eine Falsifikation gar nicht durchgeführt werden kann. Popper unterschied daher grundsätzlich die „logische Falsifizierbarkeit“ von der „praktischen Falsifizierbarkeit„…

 

23.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Nicht nur bei der „praktischen Falsifizierbarkeit“ erfüllt die Längenkontraktion nicht die Forderung Poppers, sondern auch nicht bei der „logischen Falsifizierbarkeit„: Man kann nicht gleichzeitig behaupten, ein bewegtes Objekt verändert seine Ruhelänge nicht, und im gleichen Atemzug Voraussagen für die Empirie als richtig ansehen, die unter Berücksichtigung dieser nicht existierenden Längenkontraktion berechnet werden. Das ist ein Widerspruch. Wenn das Objekt seine Ruhelänge bei Bewegung beibehält, dann sind in der Empirie einzig die Voraussagen richtig anzusehen, die eben unter Berücksichtigung seiner Ruhelänge berechnet werden, logisch. Also sind die Voraussagen der klassischen Physik als richtig anzusehen, die immer mit der Ruhelänge eines bewegten Objekts berechnet werden.

 

22.05.09 – Zitat von Highway:

Um noch einmal auf deinen in dem vorherigen Posting angegebenen Link zurück zu kommen. Ich möchte dich bitten in Zukunft die Kernaussagen die du transportieren möchtest hier als Zitat unterzubringen und nicht nur einen wilden Links anzugeben der es erfordert sich deinen halben Blog anzulesen weil man befürchten muss irgendwelche Aussagen um die Ohren gehauen zu bekommen auf die dieser Link überhaupt nicht zielt. Im übrigen halte ich es für schlechten Stil immer wieder in einem Forum auf den eigenen Blog zu verweisen. Es gibt Menschen die verstehen das als Spamming was nur dazu dienen soll das Ranking in Google zu pushen. zu dieser Kathegorie von Menschen zähle ich mich auch!

 

23.05.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Was Deine gedachten Menschen als Spamming verstehen oder nicht verstehen, darauf brate ich mir ein Ei.

Ich habe mir nämlich im Gegensatz zu Dir seit Jahren die Mühe gegeben in meinem Blog Ausführungen über meine persönlichen Auffassungen zu formulieren, die ich nicht wiederholen möchte und auch nicht in einer neuen Diskussion neu zu formulieren habe, wenn diese Punkte erneut in einer Diskussion auftauchen. Diese Sisyphus-Arbeit über Monate und Jahre möchte ich mir sparen, wenn Du erlaubst, und auch wenn Du nicht erlaubst. Wenn Du oder andere Teilnehmer keine Lust und kein Interesse haben, die in einer Diskussion von Teilnehmern angegebenen weiterführenden Links zu einem gerade behandelten Punkt zu lesen, dann sollt Ihr sie eben nicht lesen, ganz einfach, das kostet wiederum keine Mühe und keine Arbeit. Wo ist Dein Problem? Oder willst Du etwa in Foren-Diskussionen verbieten, dass weiterführende Links zu einem behandelten Punkt angegeben werden? Na. Dann sollte man vielleicht in erster Linie Wikipedia-Verlinkungen verbieten, die die Auffassungen von in der Diskussion fremden Autoren vorstellen sollen. 

(Jocelyne Lopez)



YouTube-Video aus den USA: Einstein wrong – The Miracle Year

Ich komme auf meine Blog-Einträge Die Familie de Hilster aus den USA: Einstein Wrong und Film-Projekt „Einstein wrong“: Noch Sponsore gesucht! zurück und verweise auf ein Video bei YouTube über dieses Dokumentarfilm-Projekt aus den USA (NB: Aus Deutschland sind die Kritiker Dr. Peter Marquardt und Dr. Martin Müller im Video kurz zu sehen – siehe auch GFWP):

Einstein wrong – The Miracle Year 




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