Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für Januar, 2009

Der größte Unfug, der von der Wissenschaft und der Mathematik je produziert wurde

Ich habe in Foren (zum Beispiel hier) eine experimentelle Messung vorgeschlagen, die das Gedankenexperiment Einsteins mit dem Zwillingsparadoxon ganz simpel auflöst und die verschiedene Alterung der Zwillinge während der Dauer der Reise eindeutig widerlegt:

Anstatt die Dauer der Trennung der Zwillinge mit 2 Uhren zu messen, soll man die Dauer der Trennung der Zwillinge mit einer einzigen Uhr messen, egal bei welchem der Zwillinge sie bleibt (bei dem Zwilling, der auf der Erde bleibt oder bei dem Zwilling, der verreist). Es ist ja in der Wissenschaft durchaus erlaubt, für ein physikalisches Ereignis eine Messmethode auszuwählen, oder? Ich wähle also eine einzige Uhr für die Messung der Dauer der Reise, statt zwei Uhren wie Einstein, mein gutes Recht.

Man wird mit dieser Meßmethode experimentell feststellen – wenn die Relativisten es schon mit dem verpönten gesunden Menschenverstand und mit der Logik bei der Meßmethode mit zwei Uhren nicht erkennen können -, dass die Trennung für keinen der beiden Zwillinge einen einzigen Bruchteil von Sekunde länger gedauert hat, und dass demzufolge auch keiner der Zwillingsbrüder auch noch einen einzigen Bruchteil von Sekunde älter oder jünger ist als der Andere, wenn sie sich wieder treffen: Sie treffen sich logischerweise ganz genau gleichaltrig zurück. Experimentell bestätigt.

Für diejenige, die sich das Experiment nicht vorstellen können bzw. die konkrete Durchführung des Experiments brauchen, kann man sogar die Versuchsanordnung beschreiben:

Zwilling A legt seinen Finger auf dem Startknopf der Uhr. Zwilling B legt seinen Finger darauf und gibt den Impuls zum Starten: Damit ist die Gleichzeitigkeit des Startsignals für die beiden Zwillinge gegeben. Dann trennen sie sich. Beim Zusammentreffen nach der Reise, selbe Prozedur: Damit ist die Gleichzeitigkeit des Stoppsignals gegeben.

Damit ist auch experimentell nachgewiesen, dass die Reise für die Zwillinge ganz genau lang gedauert hat, kein Bruchteil von Sekunde länger oder kürzer.

Es geht nämlich beim Zwillingsparadoxon nicht darum nachzuweisen, dass bestimmte Uhren unter bestimmten Bedingungen vor- oder nachgehen, das ist ja eine Binsenweisheit (und auch eine Sache der Konvention) und ist schon lange empirisch und experimentell bekannt, seit Uhrmacher Uhren bauen. Das ist auch nicht bestritten, weder von Relativisten noch von Kritikern, das ist auch nicht eine Folgerung aus dem Postulat Einsteins, das ist eine rein technisch bedingte Gegebenheit.

Es geht hier zu verdeutlichen, dass der Messeffekt „Zeitdilatation“ als Folgerung aus dem Postulat Einsteins eine Illusion ist und in der physikalischen Realität nicht existiert: Wenn man nämlich die Dauer der Trennung der Zwillinge mit einer anderen Messmethode misst, sprich mit einer einzigen Uhr, verschwindet dieser vermeintliche Effekt wie vom Zauberhand und diese Meßmethode mit einer einzigen Uhr (ob als bewegt vorausgesetzt oder als ruhend, ist egal) widerlegt eindeutig die von Einstein gewählte Meßmethode mit zwei als bewegt bzw. als ruhend vorausgesetzten Uhren: Kein der Zwilling wird während der Trennung nur einen einzigen Bruchteil von Sekunde älter oder jünger als der Andere, sie treffen sich ganz genau gleichaltrig wieder.

Das kann sogar ein Kind erkennen, ohne Experiment, ohne Uhren, ohne alles, nur mit der Logik.

Das folgt aus dem logisch unverrückbaren Prinzip, dass eine Relativgeschwindigkeit nun mal eine Relation ist, wie ihr Name es schon sagt, und dass zwei zueinander bewegte Objekte zu jedem Zeitpunkt nur eine einzige Relativgeschwindigkeit zueinander haben können, und kein bisschen anders! Sie können nie und niemals zwei verschiedene Relativgeschwindigkeiten zueinander haben, wie Einstein es folgert, auch nur ein bisschen anders! Das ist wohl der größte Unfug, der von der Wissenschaft und der Mathematik in ihrer Geschichte je produziert wurde!

Wenn ich zum Beispiel sage, Peter ist 10 cm größer als Paul, dann darf ich nur folgern, dass Paul 10 cm kleiner ist als Peter, und kein bisschen kleiner. Wenn ich nachmesse und feststelle, dass Paul 9,9999 cm kleiner ist, muss ich zwingend davon ausgehen, dass eine der Messungen falsch ist, und auf gar keinen Fall annehmen, dass Peter 10 cm größer als Paul ist und Paul 9,9999 cm kleiner als Peter. Das ist ungültig und unzulässig. Wo gibt es denn so was?! Sind die Relativisten auf den Kopf gefallen? Und ist es denn so schwer zu verstehen?

Wenn ich zum Beispiel sage, Auto A bewegt sich mit einer Relativgeschwindigkeit von exakt 70 km/h zu Auto B, dann darf ich nur folgern, dass Auto B sich jederzeit mit einer Relativgeschwindigkeit von exakt 70 km/h zu Auto A bewegt, und kein bisschen schneller oder langsamer. Eine Relation duldet von der Logik und von der Mathematik her per Prinzip nicht die geringste Abweichung. Es muß zwingend eine perfekte Reziprozität sein, das erfordert als Differenz eine reine 0, eine mathematische 0, und nichts Anderes, das ist keine Meßangelegenheit! Sonst darf man auch die Mathematik in die Tonne klopfen, und Klappe zu. Wo gibt es denn so was?! Sind die Relativisten auf den Kopf gefallen? Und ist es denn so schwer zu verstehen?

Offensichtlich ist Dr. Markus Pössel, Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik und Albert Einstein Instituts in Potsdam, offiziell anerkannter Experte für die Relativitätstheorie, dieser Umfug nicht mal bewusst, wenn man die komplette Korrespondenz liest, die 2008 über mehrere Monate über die relativistischen Effekte „Längenkontraktion“ und „Zeitdilatation“ geführt wurde. Das hier angesprochene Bundesministerium für Bildung und Forschung hat offensichtlich über den Unfug auch nichts zu sagen, den es seit Generationen im öffentlichen Bildungssystem lehren läßt: Es schweigt nachhaltig über die Bitte um Einholung von Stellungnahmen von anderen Experten der Relativitätstheorie.

(Jocelyne Lopez)



38 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 38. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

 

2006, Juli – Emails an alle 614 Bundestagsabgeordneten:
Erinnerung an den „Offenen Brief“ über Wissenschaftsfreiheit (Okt. 05)

Jocelyne Lopez als Partnerin des GOM-Projekts erinnert mit dieser Aktion alle Bundestagsabgeordneten an den „Offenen Brief“ des GOM-Projekts vom Oktober 2005 und bittet um eine Rückäußerung zur Frage der Wissenschaftsfreiheit in der Theoretischen Physik. – Ergebnis: drei (!) von 614 Abgeordneten bestätigen den Eingang des „Offenen Briefes„; nur die Bundesministerin A. Schavan veranlaßt eine weitergehende Stellungnahme durch einen Mitarbeiter ihres Ministeriums. – Der Text der Email von Frau Lopez ist im Internet veröffentlicht:
http://www.ekkehard-friebe.de/Lopez-an-Bundestagsabgeordnete.pdf


 

2006, August – „First open letter about the freedom of science

Das GOM-Projekt hat im Mai 2006 in englischer Sprache eine Einführung in das Projekt und die Dokumentation herausgebracht und versendet diese Einführung auf CDROM mit einem „Open letter“ an 290 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Redaktionen von Zeitungen und Zeitschriften in 11 Ländern Europas und den USA. Damit startet das Projekt die internationale Präsentation seiner Veröffentlichungen. Bisher ist eine Reihe von positiven Reaktionen festzustellen. Zusätzlich zu den bisherigen Internetseiten in Deutschland, Österreich, Italien und England haben weitere Portale und Homepages in Kanada, China und Rußland die englischsprachige Einführung, die Dokumentation und andere Veröffentlichungen des Projekts in ihr Downloadangebot aufgenommen oder zu den bisherigen Internetseiten verlinkt. Besonders bemerkenswert ist dabei die große Resonanz im Portal von Mr. Walter Babin (Kanada), der die englischen und die deutschen Veröffentlichungen anbietet.

Auch eine ablehnende Reaktion ist festzustellen: immerhin aber hat Prof. Robert [Bob] Park von der University of Maryland (USA) den Empfang des „First Open Letter“ in seiner Online-News-Rubrik berichtet und dazu angemerkt: „This one thinks the Special Theory of Relativity is nonsense. He says 2896 publications agree with him. He’s probably right, I’ve been sent about that many over the years. I would say the system is working just about right.“ Die News-Rubrik von Bob Park wird von mehreren Internet-Portalen in Nord- und Südamerika übernommen.

Die Texte sind im Internet veröffentlicht:
die englischsprachige Einführung
der First Open Letter

(G.O. Mueller)



37 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 37. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

 

2006, Februar – „Offener Brief an 20 Physik-Dissidenten

Das GOM-Projekt unterbreitet den Kritikern der Relativitätstheorien seine Analyse der Lage der Kritiker und bittet um Stellungnahmen und Diskussion. Der Brief wird im Internet veröffentlicht. GOM stellt die nun schon 100 Jahre andauernde Wirkungslosigkeit der SRT-Kritik fest und fordert Überlegungen für eine künftige Überwindung dieser Lage. Bisher keine Reaktionen der Adressaten. Wir schließen daraus: entweder gibt es für die Kritiker der Relativitätstheorien untereinander nichts zu diskutieren, oder die Kritiker wollen sich der Frage ihrer 100jährigen Wirkungslosigkeit nicht stellen. Wenn die zweite Alternative zutreffen sollte, dann würden wir darin eine gewisse Analogie zur Weigerung der Relativisten sehen, über Kritik an ihrer Theorie zu diskutieren. – Der „Offene Brief“ ist im Internet veröffentlicht: http://www.ekkehard-friebe.de/00_dissidenten-2.pdf

 

2006, März – Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Kassel
Vortrag von Ekkehard Friebe: „Wurde Albert Einstein das Opfer der Wissenschaftler seiner Zeit?

Die DPG akzeptiert gelegentlich kritische Vorträge zur Speziellen Relativitätstheorie, läßt sie jedoch nur unter der Kategorie „Didaktik der Physik“ stattfinden, als sei die Kritik einer Theorie nur ein Problem der geschickten didaktischen Darbietung. Damit wird die Kritik von dem eigentlichen Forum der Tagungen und ihrem Publikum ferngehalten. Kein Mensch käme z. B. auf die Idee, auf einem Kongreß über Automobilbau einen kritischen Vortrag zu Motorenkonstruktionen etwa in der Abteilung „Verkaufsprospekte“ zu verstecken! Oder einen kritischen Vortrag über Atomreaktorsicherheit unter „Öffentlichkeitsarbeit„! – Die SRT ist also schon in den Augen der Relativisten derart gefährdet, daß sie zu solchen Manipulationen greifen müssen. Der Text des Vortrages ist im Internet veröffentlicht: http://www.ekkehard-friebe.de/Wurde%20Albert%20EINSTEIN.pdf

(G.O. Mueller)



36 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 36. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

2006, Feb. – Offener Brief über Wissenschaftsfreiheit und Pressegleichschaltung an 221 Mitarbeiter der Redaktionen von FAZ – SPIEGEL – SZ – TAZ

Das GOM-Projekt versendet den „Offenen Brief“ mit Dokumentation (Textversion 1.2) und allen anderen Veröffentlichungen des Projekts auf CDROM an eine Auswahl von 221 Journalisten in allen Fachredaktionen der genannten „seriösen“ Presseorgane; anschließend an weitere 13 Journalisten. Der Brief stellt ca. 90 Fragen an die Mitarbeiter der Redaktionen über – ihren Kenntnisstand bezüglich der Wissenschaftsberichterstattung in ihren Blättern, – ihre Einstellung zu Fragen der Pressefreiheit und der Gleichschaltung ihrer Redaktionen in Sachen theoretische Physik, – zu Fragen der Diskriminierung von Minderheiten und – über den Verbleib des investigativen Journalismus und des Wächteramts“ der „vierten Gewalt

Wir bitten die Adressaten um Anregung einer öffentlichen Berichterstattung und Diskussion über die seit 8 Jahrzehnten unterdrückte Kritik der Speziellen Relativitätstheorie.

Reaktionen von Adressaten erhielt erst Frau Lopez auf ihre Email-Erinnerung an alle Adressaten v. 23.11.06.

Zwei der Journalisten bestätigen den Erhalt; ein Herr erklärt sich für Physik nicht zuständig und leitet unseren „Offenen Brief“ an das Wissenschaftsressort weiter; eine Dame erklärt, daß die Spezielle Relativitätstheorie sie nicht interessiert. und daß sie sich durch die Nachfrage von Frau Lopez „inquisitorisch belästigt“ fühlt. Wir danken beiden Adressaten für die Bereitschaft zu einer Rückäußerung, bedauern allerdings, daß es beiden gelungen ist, so zu tun, als ob wir ihre Zuständigkeit für Physik angesprochen hätten. Die Wissenschaftsfreiheit ist anscheinend – zumindest für diese beiden Adressaten – kein grundsätzlich interessierendes Grundrecht von Bedeutung für die Allgemeinheit – egal in welchem Fachgebiet. Und eine Vertreterin hat den Appell an das „Wächteramt“ unserer „vierten Gewalt“ sogar als Belästigung zurückgewiesen. Da ist es für die Relativisten einfach, gleichzuschalten. – Der „Offene Brief“ ist im Internet veröffentlicht: http://www.ekkehard-friebe.de/00_journalisten.pdf

(G.O. Mueller)



35 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 35. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

2005, Oktober – Offener Brief über Freiheit der Wissenschaft an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages

Erstmals veröffentlicht das GOM-Projekt einen „Offenen Brief„. 614 CDROM’s mit allen aktuellen Veröffentlichungen des Projekts werden an die neu gewählten Abgeordneten des Deutschen Bundestages versandt. Die Abgeordneten werden gebeten, die vorgelegte Dokumentation und die daraus zu ziehenden Konsequenzen prüfen zu lassen und bei positivem Ergebnis der Prüfung den politischen Handlungsbedarf zu diskutieren. Den Abgeordneten werden heute aktive Physik-Dissidenten als Gesprächspartner benannt. Der „Offene Brief“ wird gleichzeitig und später an ausgewählte Adressaten unter den Presseorganen, den elektronischen Massenmedien und den Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens versandt. Für Rückmeldungen an das Projekt sind Postanschrift und Email-Adresse des Partners Ekkehard Friebe angegeben. – Ein Abgeordneter bestätigt den Eingang der Sendung. Zwei weitere Abgeordnete reagieren erst auf die Nachfrage von Jocelyne Lopez im Juli 2006 (s. u.). – Der „Offene Brief“ ist im Internet veröffentlicht: http://www.ekkehard-friebe.de/01_OffenerBrief.pdf

  

2005, November – Harry Kretzschmars Anzeige in der FAZ: „Die Intelligenz der Menschheit

In der FAZ-Ausgabe v. 23.11.05 (im Wirtschaftsteil) veröffentlicht der Relativitätstheorie-Kritiker Kretzschmar (vgl. seine frühere textreiche Anzeige in der FAZ v. 29.10.86) folgende kurze Anzeige als Hinweis auf das Internet:

Die Intelligenz der Menschheit – Nimmt sie zu oder ab? Ein Beitrag von H. Kretzschmar 7 x im Internet (auch auf ~ .fr/.us/.nl/.me.uk/.com/.Info) zum EINSTEIN-Jahr: www.ram-sterk.net

Die angegebene URL titelt: „Neue Wahrheiten über die Intelligenz der Menschheit“ und präsentiert Kretzschmars Veröffentlichung „Die Ganzheitstheorie“ in 22 Kapiteln, von denen er die letzten erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen wird. Trägt im Rahmen einer eigenen Theorie eine massive Kritik der SRT vor. Sucht die Mitarbeit von Freiwilligen zur Übersetzung seines Buches in fremde Sprachen. – Über den Erfolg dieser Anzeige und das eventuelle Echo aus dem Publikum liegen uns keine Mitteilungen vor.

(G.O. Mueller)



34 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 34. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

  

2005, Juni – Bundesministerium löscht Kritik: auf der „Einsteinjahr„-Website

Auf der Webseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Feier des Einstein-Jahres (www.einsteinjahr.de) melden sich mehrere Besucher mit Kritik der Relativitätstheorien. Das Ministerium lässt diese Einträge löschen. Ein Autor der gelöschten Beiträge, Christoph von Mettenheim, wendet sich an das Ministerium und erhält die Auskunft, das „Gästebuch“ des Einstein-Jahres sei kein „Forum„, deshalb seien die kritischen Beiträge gelöscht worden; im Auftrag des Ministeriums werde die „Agentur Einsteinjahr“ aber Vertreter des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Golm/Potsdam) um eine Stellungnahme zur vorgetragenen Kritik bitten und diese dann mitteilen. Dieser Autor hat damit eine der allergrößten Raritäten provoziert, die es im wissenschaftlichen Leben Deutschlands überhaupt geben kann: eine Einrichtung der offiziellen Physik wird auf eine Kritik der Relativitätstheorien antworten!

Auf diese Auskunft des Ministeriums antwortet v. Mettenheim u .a.: Ich verstehe nicht ganz, warum die Leser Ihrer Seite nicht wissen sollen, daß die Relativitätstheorie umstritten ist. Wäre es denn so schlimm, wenn der eine oder andere vielleicht anfinge, selbst darüber nachzudenken? Ich dachte, wir hätten diese Art von geistiger Bevormundung seit Galilei überwunden. Was jetzt noch auf der Seite zu lesen ist, hat doch wohl weder mit Bildung noch mit Forschung etwas zu tun, sondern dokumentiert nur noch den üblichen Geniekult, bei dem das Publikum dazu applaudiert, daß andere ihm die Mühe des Denkens abnehmen.“ (Hervorhebung von uns.)

Es folgt eine Korrespondenz zwischen dem kritischen Autor Dr. Chr. v. Mettenheim und Dr. Markus Pössel, Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik/Albert-Einstein-Institut, Potsdam. Die insgesamt 17 Dokumente sind im Internet veröffentlicht und absolut lesenswert für jeden, der den Geisteszustand der „theoretischen physikalischen Wissenschaft“ noch nicht näher kennt.

Im letzten Dokument Nr. 17 v. 23.11.05 weist v. Mettenheim die Gesprächsstrategie des MPI-Fachmanns zurück (alle Hervorhebungen von uns):

Ihre Reaktion entspricht genau meinen Erwartungen. Sie selbst finden nichts dabei, in der Korrespondenz mit Frau Werner (BMBF) und mit mir jederzeit von meinem „Irrtum“ oder meiner „Fehlinterpretation“ zu reden, lehnen es aber konsequent ab, diese Ansicht zu begründen und auf sachliche Argumente einzugehen. Und wenn ich Ihre anmaßende Überheblichkeit nach dem Scheitern aller Bemühungen in gleicher Münze zurückzahle, spielen Sie die beleidigte Leberwurst. Billiger geht es ja wohl kaum.“

Chr. v. Mettenheim beschließt die Zusammenstellung der Korrespondenz mit einer Bitte an die Leser, ihm mitzuteilen, ob sie einen anderen Eindruck als er von der Korrespondenz gewonnen haben: „Ich selbst kann in den Äußerungen von Herrn Dr. Pössel weder wissenschaftliches Niveau noch ernsthafte Diskussionsbereitschaft erkennen. Ich bin also der Ansicht, daß die Zusage, die das Ministerium mir im Schreiben vom 7. 6. 2005 (Dokument Nr. 1) gegeben hat, um die einseitige Beseitigung der Einträge auf der Einsteinjahr-Seite zu rechtfertigen, bisher nicht eingehalten wurde. Noch 100 Jahre nach der erstmaligen Veröffentlichung der SRT und 85 Jahre nach der kalten Machtergreifung der Relativisten ist die Lage unverändert: Kritik ist nicht erlaubt, das Ministerium löscht, die „Wissenschaft“ kann nicht ernsthaft diskutieren.

Im Juni/Juli 2005 hatte Chr. v. Mettenheim übrigens an mehrere Fachinstitute und Institute für Theoretische Physik an deutschsprachigen Hochschulen eine besondere Einladung gerichtet, mit ihm über seine Kritik der Relativitätstheorie (auf seiner Homepage präsentiert) zu diskutieren. Die Adressaten:

– Institute für theoretische Physik der Universitäten Dresden, Frankfurt, Freiburg, Göttingen, Heidelberg, Karlsruhe, Stuttgart, Tübingen, Wien, Zürich;

– Einstein-Institut der Max-Planck-Gesellschaft für Gravitationsphysik; Einsteinhaus, Bern;

– Deutsche Physikalische Gesellschaft, Österreichische Physikalische Gesellschaft, Schweizerische Physikalische Gesellschaft.

Wie Chr. v. Mettenheim berichtet, hat keiner der Adressaten die Einladung angenommen.

URL: http://www.christoph.mettenheim.de/ und http://www.christoph.mettenheim.de/eap-o5web2.pdf

(G.O. Mueller)



33 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 33. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

 

2005, April – Kritische Handzettel nach Vortrag über Einstein in der Universität Freiburg

Im Forum „Ilumnia“ berichtet der Teilnehmer Lews Therin am 19.4.05:

„Gestern abend war ich bei einem Vortrag an unserer Uni, ein Vortrag über Einstein und ein kurzer Abriss seiner Arbeiten (Anlass: 2005 ist das Einstein-Jahr und das Weltjahr der Physik). Nach der Vorlesung standen plötzlich überall Leute rum, die allen die sie erreichen konnten einen Zettel in die Hand gedrückt haben. Inhalt dieses Zettels: ein Verriss der Relativitätstheorie, daß das alles nicht wahr sein könne und mathematisch falsch ist, daß die heutigen Physiker alle Schwindler und Scharlatane seien, die Messergebnisse so fälschen wie es ihnen passt um die vollkommen falschen Theorien zu untermauern. Erstmal hab ich das für nen schlechten Scherz gehalten, aber in einer kurzen (sehr fruchtlosen) Diskussion hab ich gemerkt: die meinen das ernst. Ich habe mich gewundert, wie viel Naivität, Selbstüberschätzung, Ignoranz und „moralische Überlegenheit“ ein einzelner Mensch gleichzeitig ausstrahlen kann.“

Quelle: URL http://www.ilumnia.de/board/archive/index.php/t-9086.html

Ein anderer Teilnehmer reagiert darauf folgendermaßen: „Dem Mann sollte jeder Zugang zu Büchern sowie zu anderen Menschen verboten werden, das ist ja nicht mehr feierlich.“

Lew Therin ergänzt später seinen Bericht: „Also… ich bin mit einem dieser Leute (Dr. Manfred Lang, der bei diesem Vortrag an unserer Uni in Freiburg war) in Mail-Kontakt getreten. Er hat 5000.- Euro für die Widerlegung seiner Kontra-Relativititätstheorie-Argumente geboten.“

Dr. Lang hatte zugleich mit seiner Kritik an der Theorie Einsteins eine eigene Theorie mit Thesen vertreten, die allerdings in den Augen der Forumsteilnehmer zugleich seine Position als Kritiker schwächten.

(G.O. Mueller)



Affenversuche in Tübingen: Unerträgliches Leiden für die Tiere und vollkommen nutzlos für die Humanmedizin

Nachstehend Aktuelle Pressemitteilung des Vereins Ärzte gegen Tierversuche über die Kampagene Stoppt Affenqual in Tübingen:

 

21. Januar 2009

Kampagnenstart: Stoppt Affenqual in Tübingen

Laut bundesweitem Verein Ärzte gegen Tierversuche werden in Tübingen an drei Instituten Rhesusaffen auf »unerträgliche Weise gequält«. Der Nutzen dieser Grundlagenforschung sei zudem gleich Null. Der Verband startet jetzt eine Kampagne für ein Verbot dieser Tierversuche.

An drei Instituten in Baden-Württemberg finden Tierversuche am Hirn von Rhesusaffen statt. Alle drei befinden sich in Tübingen*. Die Tiere werden mit festgeschraubtem Kopf und durch Flüssigkeitsentzug gezwungen, Aufgaben am Bildschirm zu erfüllen. Ihnen wird ein Loch in den Schädel gebohrt und Elektroden sowie ein Metallbolzen darüber implantiert, um Hirnströme zu messen. Nur wenn der Affe dem Forscherwunsch entsprechend reagiert, bekommt er über einen Schlauch einen Tropfen Saft. Die sensiblen und sozialen Tiere tun in ihrer ausweglosen Situation alles, was der Forscher will. Sie werden auf diese Weise jahrelang verwendet.

Diplombiologin Silke Bitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Ärzte gegen Tierversuche, kritisiert diese Experimente als besonders qualvoll. »Die Tiere werden durch Durst gezwungen, über Jahre Dinge auszuhalten, die Menschen als unerträglich empfinden würden«, erklärt, die Biologin. »Überdies sind die Versuche für die Behandlung menschlicher Krankheiten vollkommen nutzlos«. In München, Berlin und Bremen wurde vergleichbare Hirnforschung an Affen von den Genehmigungsbehörden aus ethischen Gründen und mangels medizinischen Nutzens abgelehnt. Der Verein fordert ein sofortiges Ende dieser grausamen Forschung auch in Tübingen.

»Es ist an der Zeit, dass Deutschland der unethischen und medizinisch unbrauchbaren Methode Tierversuch den Rücken kehrt und endlich den Platz frei macht für moderne, Mensch bezogene Forschung«, fordert Bitz. »Denn bei der Grundlagenforschung geht es um die reine Befriedigung der Forscherneugier, wofür die Tiere mit ihrem Leben und die Bürger mit ihren Steuergeldern bezahlen«, erklärt die Biologin weiter. Wissen darüber, wie Affen zählen oder wie ihr Hirn Bilder verarbeitet, ist klinisch vollkommen irrelevant. Der Nutzen besteht ausschließlich für die Forscher, die sich mit Veröffentlichungen profilieren und hohe Summen an Forschungsgeldern einkassieren.

Seitens der Experimentatoren scheint kein Bedarf zu bestehen, der Öffentlichkeit Einblick in die angeblich Leben rettende Hirnforschung zu gewähren. Auf die Bitte, das Labor des Tübinger Forschers Andreas Nieder zu besuchen und die Versuche anzusehen, erhielten die Ärzte gegen Tierversuche keine Antwort.

Im Rahmen der Kampagne finden regelmäßig Infostände und Aktionen statt, darüber hinaus veranstalten die Ärzte gegen Tierversuche gemeinsam mit dem Landesverband Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg und der AntiSpe am 18. April 2009 eine Demo mit Kundgebung in Tübingen. Der Ärzteverein ruft zu einer breiten Beteiligung an der Protestaktion »Stoppt Affenqual in Tübingen« auf. Unter anderem können vorbereitete Postkarten an den baden-württembergischen Landwirtschaftsminister Hauk verschickt werden. Das Kampagnenmaterial ist an den regelmäßig stattfindenden Infoständen oder in der Geschäftsstelle des Vereins erhältlich.

* Abteilung Kognitive Neurologie, Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung, Universität Tübingen, Ottfried-Müller-Str. 27, 72076 Tübingen;  Labor für Primaten-Neurokognition, Abteilung für Tierphysiologie, Institut für Zoologie, Universität Tübingen, Auf der Morgenstelle 28, 72076 Tübingen; Max-Planck-Institut (MPI) für Biologische Kybernetik, Spemannstraße 38, 72076 Tübingen 

 

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32 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 32. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

 

2002, Oktober: Versand der GOM-Dokumentation an die Aufsichtsbehörden der Relativistischen Wissenschaft: 20 Ministerien und Bund-Länder-Gremien

Das GOM-Projekt versendet die Dokumentation (Textversion 1.1) auf CDROM mit gleichlautenden Anschreiben an die Kultus- bzw. Wissenschaftsministerien in der Bundesrepublik. Bittet die Aufsichtsbehörden der staatlichen Universitäten und Forschungseinrichtungen um Prüfung der Dokumentation und der daraus gezogenen Folgerungen, und bei positivem Ergebnis dieser Prüfung um die Einführung der Wissenschaftsfreiheit im Fachgebiet der theoretischen Physik. – Da im Jahr 2002 eine Rückmeldung an das GOM-Projekt nur in der umständlichen Form einer Anzeige in der FAZ möglich war, hat keiner der Adressaten irgendeine Mitteilung an das Projekt geschickt. – Der Text des Anschreibens ist im Internet veröffentlicht: http://www.jocelyne-lopez.de:80/blog/?p=55

2004, Juli – Versand der GOM-Dokumentation an die politischen Kontrolle: an 70 Partei-Gremien in der Bundesrepublik Deutschland

Das GOM-Projekt versendet die Dokumentation (Textversion 1.2) auf CDROM mit gleichlautenden Anschreiben (12 Seiten) an 71 Gremien: die Bundesvorstände und die Parlamentsfraktionen aller Parteien in der Bundesrepublik. Beigefügt ist ein Ausdruck von 93 exemplarischen Beispielseiten aus der Dokumentation, um eine Vorstellung der auf der CD als Datei gespeicherten Veröffentlichung zu vermitteln. Inhalt des Anschreibens im wesentlichen derselbe wie an die Kultusministerien. – Rückmeldungen waren nur über eine FAZ-Anzeige möglich, sind bisher nicht erfolgt. – Der Text des Anschreibens ist veröffentlicht im 2. Tätigkeitsbericht, November 2004, S. 2 – 12; s. o.: 2001- Ergänzende Tätigkeitsberichte und Neuausgaben.

(G.O. Mueller)



Stoppt Affenqual in Tübingen!

Ich mache auf eine Kampagne des Vereins Ärzte gegen Tierversuche aufmerksam:

 

Stoppt Affenqual in Tübingen!

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Nachstehend Auszüge aus der Informationsseite über diese Kampagne in der Webseite Ärzte gegen Tierversuche:  

 

An drei Instituten in Tübingen werden Rhesusaffen in der Hirnforschung gequält. Sie werden durch Durst gezwungen, jeden Tag stundenlang mit angeschraubtem Kopf Aufgaben am Bildschirm zu erfüllen. Über ein Bohrloch im Schädel werden Elektroden in das Gehirn eingeführt. Die Qual der Tiere kann Jahre dauern. Der Nutzen für kranke Menschen ist gleich Null. In Berlin, München und Bremen wurden in den letzten Jahren gleichartige Tierversuche aus ethischen Gründen und mangels medizinischen Nutzens nicht mehr genehmigt.

Das muss auch in Tübingen möglich sein!

Weitere Informationen

Hintergrundinformationen zur Kampagne >>

Weitere Informationen zu Hirnforschung an Affen >>

Der Fall Kreiter, Bremen >>

Zahlreiche, in Tübingen durchgeführte Affenversuche haben wir in unserer Datenbank-Tierversuche dokumentiert. Die Versuchsbeschreibungen basieren auf von den Experimentatoren selbst in Fachjournalen veröffentlichten Artikeln. Zur Datenbank-Tierversuche >>

Video über Hirnforschung an Affen >>

Presseerklärung vom 21. Januar 2009 >>

Bilder vom Aktionstag am 17. Januar 2009 in Tübingen >>  

Was wollen wir erreichen?

Mit unserer Kampagne wollen wir erreichen, dass die Genehmigungen für die Experimente an Affen an den drei Tübinger Instituten nicht weiter verlängert werden. Mit Postkarten- und Briefaktionen sowie Aktionen vor Ort in Zusammenarbeit mit der AntiSpe Tübingen wollen wir verdeutlichen, dass ein großer Teil der Bevölkerung hinter unserer Forderung steht.

Wie kann ich helfen?

Bitte machen Sie mit! Jeder Brief, jede Unterschrift zählt!

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Sammeln Sie Unterschriften!
Unterschriftenliste als PDF
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Schreiben Sie einen persönlichen Brief an Landwirtschaftsminister Peter Hauk. Bitte unbedingt höflich bleiben! Bitten Sie ihn freundlich (!), sich dafür einzusetzen, dass die Affenversuche in Tübingen nicht mehr genehmigt werden.
Wir halten einen persönlichen Brief für wirkungsvoller als eine Massenaussendung. Daher geben wir Ihnen keinen Musterbrief vor.

Herrn
Minister Peter Hauk MdL
Ministerium für Ernährung und
Ländlichen Raum Baden-Württemberg
Kernerplatz 10
70182 Stuttgart

Kommen Sie am Samstag, 18. April 2009 zur Demo zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche in Tübingen.



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