Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für November, 2008

11 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 11. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungs-
projekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

1925 – Die positiven Interferometer-Ergebnisse von D. C. Miller

D. C. Miller hat bei seinen Ätherdrift-Experimenten auf dem Mount Wilson (USA) eine Erddrift von ca. 10 km/sec gemessen. Das Ergebnis wird in der Öffentlichkeit berichtet, von Miller in „Science“ und von L. Silberstein in „Nature„. Nach Silberstein muß die Theorie aufgegeben werden. In „Science“ wird eine Stellungnahme von A. Einstein berichtet: Die SRT und ART fallen, wenn die Messungen von D. C. Miller auf dem Mt. Wilson bestätigt werden. Andere Relativisten erklären das Ergebnis von Miller für ein Gerücht. Miller veröffentlicht im nächsten Jahr in „Science“ einen genaueren Bericht mit Überblick über die bisherigen Experimente, bestätigt die Aussage von 1925. – Ergebnis der Experimente und Veröffentlichungen ihrer Ergebnisse: die akademische Wissenschaft erklärt die Experimente für unerheblich, auf Fehlern beruhend. Wiederholungen auf dem Mount Wilson unter Beteiligung anderer Forscher haben nicht stattgefunden. Damit konnte künftig zutreffend behauptet werden, daß Millers Experimente nicht wiederholt worden sind. (Dok. Kap. 3, S.299 – 302; Autoreintrag „Miller“, Kap. 4, S. 695 – 697.)

1930 – „Des Kaisers neue Kleider„: die Relativitätstheorie ein Betrügermärchen

Der Norweger Johan Hjort veröffentlicht sein Buch: Keiserens nye klaer. Oslo 1930. Es erscheint 1931 auf Englisch (The emperor’s new clothes), 1932 auf Deutsch (Des Kaisers neue Kleider) und 1934 auf Französisch (La crise de la vérité). Der Verfasser ist ein angesehener Biologe, sein Buch eine Fundamentalkritik, der Titel signalisiert in aller Schärfe Thema und Tenor, es erscheint in 4 Sprachen, mehr kann eine Veröffentlichung nicht auf die Waage bringen: es bewirkte keine Rezeption, keine Auseinandersetzung in der Wissenschaft.

Das Erscheinen dieses Buches und seine Nicht-Wirkung in 4 Sprachen beweist die effektive Ausweitung der Machtergreifung von 1922 in Leipzig auf die westlichen Industrieländer, die internationale Etablierung von v. Laues „Unfehlbarkeitsdogma“ 1924, die vollständige Vernichtung der kritischen Minderheitsmeinung in der akademischen Physik, in der Öffentlichkeit und in den Medien. Das Buch von Hjort wurde in 4 Sprachen gedruckt und doch nicht wahrgenommen: eine der bittersten Lektionen für die Kritiker. (Dok. Kap. 3,
S. 315.)

(G.O. Mueller)



Der Staat handelt verfassungswidrig

Ich beziehe mich auf den Offenen Brief der Forschungsgruppe G.O. Mueller an 200 Professoren der Universitäten Berlin und Dresden und auf Auszüge aus dem „Bonner Kommentar zum Grundgesetz„, die dort zitiert werden.

Das Grundgesetz Art. 5 § 3 „Wissenschaftsfreiheit“ schreibt u.a. für den Staat als unmittelbar geltendes Recht vor:

– das Gebot der meinungsneutralen Wissenschaftspflege

– das Gebot der Nicht-Identifikation mit einer Theorie

– die meinungsneutrale Wissenschaftspflege und ihre Vermittlung an die nächstfolgende Generation durch Bereitstellung von personellen, finanziellen und organisatorischen Mitteln zu ermöglichen und zu fördern.

Wo kann man feststellen, dass der Staat im Falle der Relativitätstheorie diese Gebote respektiert? Wo kann man feststellen, dass der Staat die meinungsneutrale Wissenschaftspflege ermöglicht, geschweige denn fördert?

– Ist es nicht Identifikation mit einer Theorie, wenn der Staat 10 Mio Euro aus der Steuerkasse allein für die Feierlichkeiten im „Einstein-Jahr 2005“ ausgibt, ohne je ein einziges Cent für die Vermittlung der Kritik dieser Theorie im Bildungssystem seit Jahrzehnten ausgegeben zu haben? Siehe z.B. http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=109

– Ist es meinungsneutrale Wissenschaftspflege und Vermittlung der Wissenschaft an die nächstfolgende Generation, wenn anlässlich der teueren Feierlichkeiten des Einstein-Jahrs die kritischen Einträge von 2 Bürgern (darunter vom Kritiker Christoph von Mettenheim) kommentarlos aus dem Gästebuch des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gelöscht wurden? Siehe z.B. http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=180

– Ist es meinungsneutrale Wissenschaftspflege und Vermittlung der Wissenschaft an die nächstfolgende Generation, wenn anlässlich der teueren Feierlichkeiten des Einstein-Jahrs in einer vom Bundesministerium finanzierten Aufstellung in Berlin die Kritik der Relativitätstheorie einzig und allein durch Aufstellung des Buches eines Kritikers (Gehrke) in einer Vitrine dem Publikum vorgestellt wurde, in unmittelbarer Nähe einer Maschinenpistole des Typs, mit dem 1922 Rathenau ermordert wurde? Ist es meinungsneutrale Wissenschaftspflege und Vermittlung der Wissenschaft an die nächstfolgende Generation, dem Publikum zu suggerieren, Kritiker der Relativitätstheorie seien Mörder und Terroristen? Siehe z.B. http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=226

– Ist es meinungsneutrale Wissenschaftspflege und Vermittlung der Wissenschaft an die nächstfolgende Generation, wenn die Verlage, die die Bücher zur Gestaltung der Lehre im öffentlichen Bildungssystem herausgeben, kein Wort über eine fachlich fundierte Kritik der Relativitätstheorie seit über 100 Jahren erwähnen, geschweige denn darlegen?

– Ist es meinungsneutrale Wissenschaftspflege und Vermittlung der Wissenschaft an die nächstfolgende Generation, wenn vom bekanntesten Lexikonverlag (Brockhaus) auf Anfrage eines Lehrers zur Gestaltung des Unterrichts die Auskunft erteilt wurde, es gäbe nur antisemitische und unseriöse Kritiker der Relativitätstheorie? Siehe http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=486

– Ist es meinungsneutrale Wissenschaftspflege und Vermittlung der Wissenschaft an die nächstfolgende Generation, wenn das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in den Medien verbreitet, dass es nur antisemitische Kritiker der Relativitätstheorie gäbe? http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=431

– Ist es meinungsneutrale Wissenschaftspflege und Vermittlung der Wissenschaft an die nächstfolgende Generation, wenn eine Bundesministerin für Bildung und Forschung den Kritikern der Relativitätstheorie lediglich private Mittel, privates Engagement, Selbstverlage und das Internet zur Verbreitung und Vermittlung ihrer kritischen Ansätze und ihrer Arbeiten zuweist? Siehe z.B. http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=492

– Ist es meinungsneutrale Wissenschaftspflege und Vermittlung der Wissenschaft an die nächstfolgende Generation, wenn der Staat wissentlich den Kritikern der Relativitätstheorie Verleumdungen, Beleidigung und Hetze im Internet aussetzt und daran keinen Handlungsbedarf im Interesse der Allgemeinheit erkennt? Siehe z.B. http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=176

Soll man davon ausgehen, dass ein Verfassungsrichter diese Umstände als irrelevant im Sinne des Grundgesetzes zurückweisen könnte?

(Jocelyne Lopez)



Austausch mit Herrn Dr. Markus Pössel vom 23./26.11.08

Ich erhielt im Zusammenhang mit dem Austausch mit Herrn Dr. Markus Poessel vom 09./10.11.08 folgende E-Mail-Antwort:

Von Markus Pössel
An Jocelyne Lopez
Datum: 23.11.08
Betr.: Re: Fragen zur Speziellen Relativitätstheorie

Sehr geehrte Frau Lopez,

dass Sie in Ihrer letzten Mail alles, worauf wir uns in punkto Laengenmessung geeinigt hatten (und die Anwendung auf Ihr Strandproblem!) vergessen zu haben scheinen und froehlich zu dem Schluss kommen, die betreffenden Laengen seien „scheinbar“ und fuer die Physik nicht relevant, offenbar ohne sich des Widerspruches auch nur bewusst zu sein, ist aus meiner Sicht symptomatisch: Sie scheinen zwar eine Reihe der Begriffe und Phaenomene der Speziellen Relativitaetstheorie zu kennen, aber in vielen Faellen kein rechtes Verstaendnis dafuer zu haben, wie das alles miteinander zusammenhaengt.

Das bestaerkt mich in meiner Einschaetzung, dass der einzige vernuenftige Weg vorwaerts derjenige waere, den ich bereits mehrmals vorgeschlagen habe: Wir muessten zumindest an einer Stelle in die Tiefe gehen – anbieten wuerde sich derjenige Punkt, an dem Sie die von mir angeregte Diskussion der Grundlagen der Laengenkontraktion abgebrochen haben. Dann duerften wir allerdings nicht gleich wieder springen (wie mit den Widerspruchsbehauptungen, die Sie in Ihrer letzten Mail anfuehren), sondern muessten uns wirklich einmal Schritt fuer Schritt voranarbeiten.

Das gaebe Ihnen direkt Gelegenheit, meine Aussagen zu hinterfragen. Aber es wuerde natuerlich bedeuten, dass Sie sich auf eine direkte Diskussion einlassen muessten: Sie muessten Ihre Argumente begruenden, gezielt auf meine Argumente eingehen, und auch bereit sein, Ihr eigenes Verstaendnis der Speziellen Relativitaetstheorie zu hinterfragen.

Diesen Weg scheinen Sie, Ihren letzten Mails nach zu urteilen, partout
nicht gehen zu wollen. Das ist natuerlich Ihre Entscheidung, bedeutet aber auch, dass ich Ihnen in dieser Angelegenheit zumindest solange nicht weiterhelfen kann, wie Sie bei Ihrer Entscheidung bleiben.

Da unser E-Mail-Austausch damit an sein natuerliches Ende gelangt zu sein scheint, zum Schluss noch einige Anmerkungen, die mir insbesondere deswegen wichtig sind, da Sie unsere E-Mails ja nun einmal, ohne mich zu fragen, oeffentlich gemacht haben:

– Da Sie aus den Aussagen in meinen Mails z.T. recht eigenwillige
Schluesse gezogen haben (Beispiel: Ihre Mail vom 7. Oktober, wo Sie sich dafuer bedanken, dank meiner Mails sei Ihnen nun endlich klar, dass die bewegte Laenge die „exakteste“ sei), moechte ich Sie bitten: Wenn Sie sich in Zukunft oeffentlich auf Aussagen aus unserem E-Mail-Wechsel beziehen, dann setzen Sie bitte immer ein Link auf die betreffenden Mails, damit sich die Leser selbst ein Bild davon machen koennen, was ich gesagt habe und was nicht.

– Auf Ihren Blogseiten finden sich einige irrefuehrende Aussagen ueber meine Person, die ich Sie bitten moechte, zu korrigieren. Konkret sind mir aufgefallen (ich habe freilich nicht alles durchgeschaut):

–Ich habe den Begriff „crank“ in meinen nunmehr mehr als 12 Jahre alten Artikeln „Ueberwiegend harmlos“ in dem Sinne gebraucht, den das von mir benutzte Woerterbuch (Merriam-Webster Collegiate) angab: „an eccentric person; also: one that is overly enthusiastic about a particular subject or activity“. Dass Sie daraus „Irre, Psychopathen, Dummkoepfe, Wirrkoepfe, Narren, Clowns, Fanatiker, laecherliche Figuren, Pseudo-Wissenschaftler“ machen, mir dadurch beleidigende Aeusserungen unterschieben, die ich nie getaetigt habe, und mich dann scharf fuer diese erst durch ihre Fehluebersetzung erzeugten Beleidigungen kritisieren ist schon ein ziemlich starkes Stueck. Bitte entfernen Sie diese verleumdenden Textpassagen unverzueglich.

–Sie bezeichnen mich mehrmals sinngemaess als offiziellen Sprecher des Albert-Einstein-Instituts. Tatsaechlich werden Anfragen aus der
Oeffentlichkeit (ob nun von Kritikern oder nicht) institutsintern an eine Reihe verschiedener Mitarbeiter weitergeleitet, die dann persoenlich zur Sache antworten, ohne damit gleich fuer das ganze Institut zu sprechen.

Mit den besten Gruessen,
Markus Poessel

—-

Hierzu meine Antwort vom 26.11.08:

Von Jocelyne Lopez
An Markus Pössel
Datum: 26.11.08
Betr.: Re: Fragen zur Speziellen Relativitätstheorie

Sehr geehrter Herr Dr. Pössel,

Vielen Dank für Ihre E-Mail vom 23.11.08. 
Sie schreiben: 

dass Sie in Ihrer letzten Mail alles, worauf wir uns in punkto Laengenmessung geeinigt hatten (und die Anwendung auf Ihr Strandproblem!) vergessen zu haben scheinen und froehlich zu dem Schluss kommen, die betreffenden Laengen seien „scheinbar“ und fuer die Physik nicht relevant, offenbar ohne sich des Widerspruches auch nur bewusst zu sein, ist aus meiner Sicht symptomatisch: Sie scheinen zwar eine Reihe der Begriffe und Phaenomene der Speziellen Relativitaetstheorie zu kennen, aber in vielen Faellen kein rechtes Verstaendnis dafuer zu haben, wie das alles miteinander zusammenhaengt.

Ich weiß nicht was Sie als „widersprüchlich“ sehen wollen, wenn man die relativistische Längenkontraktion als einen „scheinbaren Effekt“ bezeichnet, wobei Sie selber unmissverständlich in Ihrer E-Mail vom 17.08.08 ausgesagt haben: 

Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher; 

Diese Aussage kann jeder verstehen, ohne Schritte, ohne Vertiefung und ohne Kauderwelsch. Wenn die materielle Länge eines Objekts bei verschiedenen Messungen sich nicht ändert, dann sind abweichende Meßergebnisse nur Scheineffekte, logisch. Wo ist denn Ihr Problem bei dieser Bezeichnung? Bevorzugen Sie „Messfehler“ oder „Illusion„?

Sie werden mir etwa nicht weis machen wollen, dass man Scheineffekten eine physikalische Ursache und eine physikalische Wirkung zuordnen kann, oder?! Sie werden mir doch nicht weis machen wollen, dass Scheineffekte, die einzig und allein durch Messvorschriften und durch Postulate von Menschen hervorgerufen werden, irgendeine Wirkung im Geschehen von physikalischen Phänomenen in der Natur und damit irgendwelche Relevanz in der theoretischen Physik und in technischen Anwendungen haben können, oder?! 

Und obwohl Sie ablehnen, Argumente von Kritikern aufzunehmen, und sorgfältig vermeiden, darauf einzugehen, zitiere ich trotzdem zum Beispiel Aussagen eines Kritikers  – unter unzähligen Formulierungen ähnlichen Inhalts bei den Kritikern der Speziellen Relativitätstheorie weltweit seit über 100 Jahren: 

Die Kontraktion eines Stabes wäre ja nicht Raumkontraktion per se sondern Kontraktion eines räumlichen Dings im Raum. In der SRT fehlt jeder Hinweis, wie (Mechanismus) der angeblich kontrahierende Raum ein Ding kontrahieren kann.
(Johann Marinsek)

Wie wollen Sie bitte begründen, dass Scheineffekte eine Kontraktion von materiellen Objekten bewirken können?! Ich bitte Sie, Herr Dr. Pössel, wie sollte ich denn so etwas schlucken und glauben?! Unterhalten wir uns hier über Physik oder über die telepathische Verbiegung von Teelöffeln? 

Sie schreiben:

Da unser E-Mail-Austausch damit an sein natuerliches Ende gelangt zu sein scheint, zum Schluss noch einige Anmerkungen, die mir insbesondere deswegen wichtig sind, da Sie unsere E-Mails ja nun einmal, ohne mich zu fragen, oeffentlich gemacht haben: – Da Sie aus den Aussagen in meinen Mails z.T. recht eigenwillige Schluesse gezogen haben (Beispiel: Ihre Mail vom 7. Oktober, wo Sie sich dafuer bedanken, dank meiner Mails sei Ihnen nun endlich klar, dass die bewegte Laenge die „exakteste“ sei), moechte ich Sie bitten: Wenn Sie sich in Zukunft oeffentlich auf Aussagen aus unserem E-Mail-Wechsel beziehen, dann setzen Sie bitte immer ein Link auf die betreffenden Mails, damit sich die Leser selbst ein Bild davon machen koennen, was ich gesagt habe und was nicht. 

Ich habe Ihrem Wunsch in meiner E-Mail vom 7. Oktober jetzt entsprochen und die gewünschten Verlinkungen vorgenommen. Grundsätzlich möchte ich jedoch betonen, dass diese ganze zusammenhängende Korrespondenz in meinem Blog sorgfältig und genug verlinkt ist, um jederzeit die jeweiligen Aussagen zuordnen zu können. Ihre Befürchtungen sind also unbegründet, dass die interessierten Leser sich nicht selbst ein Bild davon machen können, was von beiden Seiten geschrieben worden ist und was nicht. 

Sie schreiben:

– Auf Ihren Blogseiten finden sich einige irrefuehrende Aussagen ueber meine Person, die ich Sie bitten moechte, zu korrigieren. Konkret sind mir aufgefallen (ich habe freilich nicht alles durchgeschaut):

–Ich habe den Begriff „crank“ in meinen nunmehr mehr als 12 Jahre alten Artikeln „Ueberwiegend harmlos“ in dem Sinne gebraucht, den das von mir benutzte Woerterbuch (Merriam-Webster Collegiate) angab: „an eccentric person; also: one that is overly enthusiastic about a particular subject or activity“. Dass Sie daraus „Irre, Psychopathen, Dummkoepfe, Wirrkoepfe, Narren, Clowns, Fanatiker, laecherliche Figuren, Pseudo-Wissenschaftler“ machen, mir dadurch beleidigende Aeusserungen unterschieben, die ich nie getaetigt habe, und mich dann scharf für diese erst durch ihre Fehluebersetzung erzeugten Beleidigungen kritisieren ist schon ein ziemlich starkes Stueck. Bitte entfernen Sie diese verleumdenden Textpassagen unverzueglich.

Ihre beiden Internet-Pamphlete „Überwiegend harmlos“ wurden 2005 und 2006 Bestandteil von zwei ausführlich begründeten Beschwerden von mir an Ihren Vorgesetzten der Max-Planck-Gesellschaft, die beide unbeantwortet geblieben sind, sowohl von Ihrem Vorgesetzen als auch von Ihnen. Was Ihr Wörterbuch „Merriam-Webster Collegiate“ über die Bedeutung des englischen Ausdrucks „crank“ vorschlägt, ist hier von keiner Relevanz: Allein der geschilderte Kontext der Benützung dieses Worts in der deutschen Forenlandschaft im Zusammenhang mit den Kritikern der Relativitätstheorie ist hier maßgebend und sie entspricht sehr wohl den Ausdrücken, die ich wiedergegeben habe und womit ich immer wieder konfrontiert wurde, sei es mir gegenüber, oder auch pauschal oder namentlich gegenüber anderen Kritikern der Relativitätstheorie. 

Werfen Sie zum Beispiel einen Blick in das Forum Alpha Centauri, das sich seit mehreren Jahren im Internet auf die massive Beleidigung und die öffentliche Hetze gegenüber den Kritikern der Relativitätstheorie spezialisiert hat, und das sich als Erkennungszeichen nicht nur das Logo Ihrer Webseite „Einstein Online“ als auch als Leitparole den von Ihnen benutzen Ausdruck „crank“ zugelegt hat: „CRANK DOT NET„. Sie werden dort auch die Ausdrücke „Irre, Psychopathen, Dummköpfe, Wirrköpfe, Narren, Clowns, Fanatiker, lächerliche Figuren oder Pseudo-Wissenschaftler“ massiv wieder finden. Wenn Sie sich als Mitarbeiter des Albert-Einstein-Instituts / Einstein Online noch nicht bewusst sind über die Nachahmung, die Sie auslösen (oder soll man hier vielleicht von einer Zusammenarbeit mit dem „Aufklärungsforum“ der besonderer Art „Alpha Centauri“ ausgehen?) und über Ihre Verantwortung gegenüber Ihren Kollegen, dann wäre es Zeit, dass Sie sich dessen bewusst werden.

Sie schreiben:

–Sie bezeichnen mich mehrmals sinngemaess als offiziellen Sprecher des Albert-Einstein-Instituts. Tatsaechlich werden Anfragen aus der Oeffentlichkeit (ob nun von Kritikern oder nicht) institutsintern an eine Reihe verschiedener Mitarbeiter weitergeleitet, die dann persoenlich zur Sache antworten, ohne damit gleich fuer das ganze Institut zu sprechen.

Ich bin nicht eingeweiht in die institutsinternen Bestimmungen des Albert-Einstein-Instituts, habe jedoch von Prof. Dr. Jürgen Richter im Auftrag der Bundesministerin für Bildung und Forschung Frau Dr. Annette Schavan im Mai 2007 den Hinweis bekommen, dass Ihr Institut zuständig für jegliche Frage über die Relativitätstheorie sei: 

Die Beurteilung von Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung obliegt den Fachleuten und entsprechenden wissenschaftlichen Institutionen. Im Falle der Relativitätstheorie wäre dies z. B. das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Einstein-Institut in Potsdam-Golm.
(Prof. Dr. Jürgen Richter)

Meine Anfrage war also in diesem Kontext überhaupt nicht privater Natur, zumal Prof. Dr. Richter offensichtlich nichts Anderes als das Internet vorsieht als einzigen Ort der Auseinandersetzung mit der Kritik der Relativitätstheorie – und ich brauchte Sie deshalb auch gar nicht um Ihre Genehmigung zu bitten, diesen Austausch zu veröffentlichen. Auch wurden Sie zum Beispiel als Ansprechpartner für den Kritiker Christoph von Mettenheim bestellt: Nach der Löschung seiner Anfrage im Gästebuch des Bundesministeriums anlässlich des Einstein-Jahrs 2005 wurde der Austausch auf eine Korrespondenz mit Ihnen verlagert, die Christoph von Mettenheim jedoch in seiner Homepage auch veröffentlicht hat, siehe: http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=180.

Haben Sie etwas dagegen, wenn die Öffentlichkeit und die Kritikergemeinde mitverfolgen können, wie Sie als preisgeehrter Erfinder des Webangebots „Einstein Online“ vom Max-Planck-Institut Einwände und Bedenken über die relativistische Längenkontraktion ausräumen?

Mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez



Das Watergate der Physik: Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie

Wie es aus ihrer Dokumentation und ihren Aktionen seit 2001 ersichtlich ist, erwartet die Forschungsgruppe G.O. Mueller die Einschaltung des Staats in den ausführlich geschilderten und nachgewiesenen Missständen um die Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie. Und das darf sie gemäß Grundgesetz auch erwarten.

Das ist die erklärte Zielsetzung und die konsequente Linie der Forschungsgruppe G.O. Mueller, das ist der neue Weg aus der Sackgasse, den das GOM-Projekt seit Anfang an gewählt hat und konsequent geht, um überhaupt eine Lösung in der seit Jahrzehnten völlig eingefahrenen Situation in der theoretischen Physik zu bringen. Nicht umsonst hat das Forschungsprojekt G.O. Mueller seine Dokumentation Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie den Untertitel gegeben: Das Watergate der Physik.

Der Staat ist ja der Schlüssel der Problematik der Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie – meiner Meinung nach unbewußt, weil selbst irregeführt. Das Märchen „Des Kaisers neue Kleider„, das weltweit von vielen Kritikern im Zusammenhang mit der Relativitätstheorie zitiert wurde, ist auch eine prägnante Beschreibung der Lage. Alles was in Diskussionsforen (vorwiegend anonym) oder in privaten Runden diskutiert wird ist völlig irrelevant und wird nie etwas bewirken können, wie wir seit Jahrzehnten es feststellen müssen.

Der Staat muß sich einschalten, und wenn nicht freiwillig, dann vor dem Verfassungsrichter.

Und der Staat hat sich auch schon eingeschaltet. Lesen Sie bitte den Text der E-Mail der Bundesministerin für Bildung und Forschung Frau Dr. Annette Schavan, zum Beispiel hier in diesem Blog: Lexikonverlag Brockhaus: Es gibt nur antisemitische und unseriöse Kritiker der Relativitätstheorie.

Erstmalig in der Geschichte der Kritik der Relativitätstheorie hat 2006 eine Bundesministerin für Bildung und Forschung schriftlich bestätigt, dass sie von einer umfangreichen und unterdrückten Kritik der Relativitätstheorie Kenntnis genommen hat, sowie auch von der Verletzung der Grundrechte und der persönlichen Integrität der Kritiker durch Diskriminierung, Verleumdungen, Beleidigungen und Hetze.

Diese einmalige E-Mail-Bestätigung von Frau Dr. Schavan liefert den Nachweis:

1) dass der Staat über die Existenz einer fundierten Kritik der Relativitätstheorie seit spätestens August 2006 Bescheid weiß, nachgewiesen mit den Namen und die Arbeiten von weltweit ca. 1300 Kritikern: „Frau Bundesministerin Dr. Schavan lässt Ihnen danken…

2) dass der Staat das Totschweigen dieser Kritik im öffentlichen Bildungssystem zugibt und großzügigerweise lediglich private Mittel, Selbstverlage, privates Engagement und das Internet den Kritikern überlässt, um ihre Kritik zu veröffentlichen und zu tradieren: „Des Weiteren ist festzustellen, dass die Ergebnisse der Forschungsgruppe G. O. Müller veröffentlicht wurden, zum einen in gedruckter Buchform und zum anderen im Internet. Die Forschungsergebnisse sind damit öffentlich breit zugänglich.

3) dass der Staat die vorgetragenen, erschreckenden Missstände im Medium Internet, das den Kritikern ausdrücklich zugewiesen wird, und die grobe Verletzung der Grundrechte einer Minderheit von Bürgern durch Diskriminierung und öffentliche Hetze bewilligt bzw. duldet, sowie die wiederholten Bitten um Abhilfe ignoriert: „Ihr Vorwurf, die Forschungsgruppe könne ihre Meinung nicht öffentlich äußern, ist daher unrichtig und eine Verletzung der Grundrechte in Bezug auf freie Meinungsäußerung kann nicht festgestellt werden.

Alleine durch diese E-Mail von Frau Dr. Schavan vom 14.08.2006 können die Kritiker der Relativitätstheorie den Nachweis bringen, dass der Staat verfassungswidrig handelt, indem er

1) seinen Verpflichtungen gemäß Art. 5 § 3 Grundgesetz (Wissenschaftsfreiheit) nicht nachgeht – z.B. allein schon durch das unübersehbar grob missachtete Gebot der „Nicht-Identifikation“ mit einer Theorie (siehe z.B. „Einstein-Jahr 2005„).

2) seinen Verpflichtungen gemäß Art. 1 § 1 Grundgesetz nicht nachgeht:
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(Jocelyne Lopez)



10 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 10. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungs-
projekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

1924, April – Briefwechsel zwischen Oskar Kraus und Max v. Laue

Kraus schickt die Zusammenfassung eines „Offenen Briefes“ an Einstein zum Abdruck an die „Zeitschrift für Physik„. Der Redakteur Karl Scheel lehnt ab und zitiert zur Begründung ein ablehnendes Gutachten von Max v. Laue, der die fehlende „mathematische Durcharbeitung“ bemängelt. Eine Erwiderung von Kraus wird vom Redakteur wiederum an den Gutachter v. Laue weitergereicht und v. Laues Antwort an Kraus mitgeteilt. Darin findet sich die folgende bemerkenswerte Aussage v. Laues:

Findet ein Philosoph in ihr [der Relativitätstheorie] innere Widersprüche, so sage ich ihm auf den Kopf zu und ohne mir seinen Gedankengang in allen Einzelheiten anzusehen, daß er die Sache nicht verstanden hat. Denn, das kann man nicht scharf genug betonen: Die mathematische Durchbildung, welche die Theorie erfahren hat, sichert dagegen vollständig.

Damit hat der Theorievertreter den Kritikern in schöner Offenheit seine eigene Borniertheit als wissenschaftlichen Grundsatz verkündet: die Relativitätstheorien ist gegen innere Widersprüche „vollständig gesichert„, weshalb man sich mit solcher Kritik nicht zu beschäftigen braucht. Der Physiker braucht die Kritik gar nicht erst zu lesen.

Kraus hat diesen Briefwechsel in seinen „Offenen Brief“ an v. Laue aufgenommen, den er im nächsten Jahr in einem Buch veröffentlicht hat:

1925 – Oskar Kraus: Offene Briefe an Albert Einstein und Max von Laue

Veröffentlicht als Buch (104 S.) je einen „Offenen Brief“ an Albert Einstein (S. 1 – 74) und einen an Max v. Laue (S. 75 – 98). Anhang (S. 99 – 104): „Die rotierende Kreisscheibe„. – Trägt Einstein Kritik der Theorien vor und möchte eine Antwort von Einstein haben, weil nur die authentisch wäre. Hauptpunkt ist das Experiment mit einer rotierenden Scheibe, in deren Mittelpunkt und an deren Rand je eine Uhr fest montiert ist; diskutiert das Verhalten der Uhren bei Drehung der Scheibe, bezweifelt die Behauptungen der Relativisten dazu; vgl. Anhang. – Beschreibt die Strategie der Relativisten in der Abwehr der Kritiker: Relativisten, die selbst eine Darstellung der Theorie ohne jede Mathematik geliefert haben, weisen Kritiker als mathematisch inkompetent zurück; Zeitschriften akzeptieren lobende Artikel, weisen aber kritische Artikel ab. Auf Kongressen werden jetzt auch Naturwissenschaftler nicht zugelassen, wenn sie als Gegner der Theorie bekannt sind.

Wirft v. Laue vor, daß er mit seinem Votum die Veröffentlichung seines „Offenen Briefes“ an Einstein in der „Zeitschrift f. Physik“ verhindert hat und druckt den diesbezüglichen Briefwechsel ab (S. 75 – 86); vgl. den vorangehenden Eintrag „1924, April„. Verwahrt sich gegen v. Laues Behauptung, er, Kraus habe nur populärwissenschaftliche Darstellungen verwendet; verweist auf drei kritische Fragen, auf die er Antworten erbeten, aber stattdessen nur Polemik erhalten habe. Bestreitet, daß die Spezielle Relativitätstheorie nicht von jedem verstanden werden könne. Zu dem oben zitierten Wort v. Laues über die „vollständige Sicherung“ der Theorie stellt Kraus fest, daß wir „also bereits bei dem Unfehlbarkeitsdogma angekommen sind (S. 93)

Die Schlußseiten dieses Briefes gehören zu den klarsten und hellsichtigsten, die jemals von Kritikern geschrieben worden sind.

Kraus hat von beiden Adressaten nie eine Antwort erhalten, weder privat noch öffentlich. (Dok. Kap. 3, S. 296 – 298; Kap. 4, S. 630 – 632.)

Siehe URL

(G.O. Mueller)



Prof. Karl Brinkmann: Grundfehler der Relativitätstheorie

karl-brinkmann-buchEine Buchempfehlung:

Grundfehler der Relativitätstheorie
Karl Brinkmann
Verlag: Hohenrain (1988)
ISBN-10: 3891800193
ISBN-13: 978-3891800195

 

 

Und eine Rezension bei Amazon:

Einsteins Relativitätstheorie, besonders seine Lehre von Zeit und Raum, wird in wissenschaftlicher Gründlichkeit aus naturphilosophischer Sicht widerlegt.
In diesem Buch geht es um wesentliche Fehler der Relativitätstheorie, insbesondere ihres Kerns: der Zeit- und Raumlehre. Keine einschlägige Lehre ist berühmter und dennoch falscher.

Einleitend wird dargetan, daß Einsteins spezielle Relativitätstheorie, die es kaum ohne den Franzosen Poincaré gegeben hätte, und Einsteins allgemeine Relativitätstheorie, die nicht ohne den Schweizer Großmann entstanden ist, einander ausschließen.

Dann wir ausführlich – teils gegen scheinbare experimentelle Beweise – dargelegt, daß entgegen der Relativitätstheorie erstens die Zeit nicht gleich der Messung durch Uhren ist: weder gleich dem Ergebnis noch gleich dem Vorgang der Messung. Es gibt auch keine Zeitdilatation (Zeitdehnung) auf der einen und keine entsprechende Zeitkontraktion (Zeitschrumpfung) auf der anderen Seite. Es gibt auch nicht das, was der Theorie als erstes ihren Namen gab: eine Relativität der Zeit und der Gleichzeitigkeit. Beide sind vielmehr absolut. Entgegen der Relativitätstheorie ist zweitens der Raum nicht gleich der Messung durch Messstäbe, also nicht gleich dem Messergebnis, und nicht gleich dem Stofflichen, sei es dem kleinsten oder sei es seinem Inbegriff, einschließlich der Felder. Es gibt auch keine Raumkontraktion (Raumschrumpfung) einerseits und keine entsprechende Raumdilatation (Raumdehnung) andererseits. Vor allem besteht nicht das, was der Theorie als zweites ihren Namen gab: eine Relativität des Raumes und der Gleichräumigkeit. Beide sind vielmehr absolut.

Zusammenfassend wird gezeigt, daß Einsteins Lehre eine Zeitlehre ohne Zeit und eine Raumlehre ohne Raum ist: insgesamt das Werk eines ausgeprägten naturphilosophischen Dilettantismus.



9 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 9. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungs-
projekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

Chronologie der öffentlichen Aktivitäten der Kritiker (Auswahl)

1920, 29. Mai – Jahresversammlung der Kantgesellschaft in Halle

Im Anschluß an die Jahresversammlung auf einer „Zusammenkunft von Freunden der Als-Ob-Philosophie“ sind 4 Vorträge gehalten und unter dem Titel „Zur Relativitätstheorie“ in den „Annalen der Philosophie“ veröffentlicht worden, darunter 3 kritische Vorträge von O. Kraus, P. F. Linke, F. R. Lipsius. (Dok. Kap. 3, S. 244 – 246.)

1920, 24. Aug. – E. Gehrckes Vorwurf an die Relativisten: Massensuggestion!

Öffentlicher Vortrag in der Berliner Philharmonie. Titel: Die Relativitätstheorie eine wissenschaftliche Massensuggestion. – Kritisiert SRT und ART und beurteilt das Verhältnis zwischen beiden als einen Widerspruch. Bestreitet die Behauptungen über experimentelle Bestätigungen der Theorien als irreführend und Propaganda. Die Theorie verknüpft Aussagen der Physik, der Mathematik und der Erkenntnistheorie; die Vertreter der Theorie antworten auf Kritik an einem der drei Aspekte einfach mit Behauptungen der beiden anderen Aspekte und wollen damit den Kritikern durchweg die Kompetenz bestreiten. Weil sich niemand dem Vorwurf aussetzen will, er verstünde nichts von der Sache, funktioniere die Durchsetzung der Theorie wie Andersens Märchen „Des Kaisers neue Kleider„. Damit ist indirekt der Betrugsvorwurf ausgesprochen. (Dok. Kap. 3, S. 247 – 250; Kap. 4, 546 – 547.)

1920, 19. – 25. Sept. – 86. Naturforscherversammlung in Bad Nauheim

Naturforscherversammlung“ ist die übliche Bezeichnung für die Jahresversammlung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ). Kernpunkt ist die „Allgemeine Diskussion über Relativitätstheorie„, in der vor allem Lenard und Einstein über die ART diskutieren. In der Presse wurde groß berichtet: die Öffentlichkeit erfuhr zum letzten Mal von einer öffentlichen Diskussion zwischen den Vertretern der Theorien und ihren Kritikern. – (S. oben: Die Blamage der Relativisten 1920 in Bad Nauheim, mit Lit.-Angaben; Dok., Kap. 3, S. 250 – 253; Kap. 4, S. 372 – 373.)

1922, Sept. – Öffentlicher Gelehrtenprotest auf Handzetteln gegen die Aussperrung der Kritik aus der Hundertjahrfeier der GDNÄ in Leipzig, 17. – 24. Sept.

Aus Protest gegen die Aussperrung der Kritik lassen 19 Unterzeichner einen Handzettel vor dem Tagungsgebäude verteilen. In der Öffentlichkeit werden die Unterzeichner als unverbesserliche Reaktionäre und inkompetent hingestellt, obwohl mehrere Universitätsprofessoren und auch Nobelpreisträger unterzeichnet hatten und der Handzettel kein einziges antisemitisches Wort enthielt. – Zur Bedeutung der Vorgänge in Leipzig 1922 als kalte Machtergreifung der Mehrheit der Physiker s. oben: Die Vorgänge in Leipzig im September 1922. (Dok. Kap. 3, S. 270 – 275; Kap. 4, S. 374 – 375.)

Weniger bekannt ist ein anderes, anonymes Flugblatt, das ebenfalls auf der Leipziger Jahrhundertfeier verteilt wurde: „Den in Leipzig versammelten deutschen Naturforschern und Ärzten zur Erheiterung„, in dem das Zwillingsparadoxon, der damals aktuelle Einstein-Film und das Relativitätsprinzip in völlig korrekter Argumentation veralbert werden. (Dok. Kap. 4, S. 375 – 376.)

1924 – E. Gehrcke: Massensuggestion zur Durchsetzung der Relativitätstheorien

Veröffentlicht sein Buch „Die Massensuggestion der Relativitätstheorie: kulturhistorisch-psychologische Dokumente.“ Bezeichnet die Theorie als Fiktion und mathematisches Märchen. Dokumentiert und analysiert die Methoden der Durchsetzung der Theorien in den Jahren 1914-1923 anhand einer eigenen Sammlung von ca. 5000 Zeitungsausschnitten und Zeitschriftenaufsätzen. Die Ausschnittsammlung ist im 2. Weltkrieg schwer beschädigt worden; ca. 3000 (???) Ausschnitte sind noch vorhanden und im Max-Planck-Institut f. Wissenschaftsgeschichte in Berlin vorhanden, wo sie digitalisiert und im Internet zugänglich gemacht werden sollen. – Das Buch appelliert an die Öffentlichkeit, den Betrug durch die Darstellung in den Medien zu durchschauen. (Dok. Kap. 4, S. 552 – 553.)
Siehe URL

(G.O. Mueller)



Lexikonverlag Brockhaus: Es gibt nur antisemitische und unseriöse Kritiker der Relativitätstheorie

Einem Lehrer, der die Information zur Unterrichtsgestaltung anforderte, wurde diese Auskunft erteilt:

2. Die Relativitätstheorie fand in der wissenschaftlichen Welt allgemein eine sehr rasche Anerkennung. Kritik wurde von einzelnen aus eher welt­anschaulichen Gründen angebracht.

Während die Einwände Ernst Gehrkes naturphilosophischer und erkenntnis­theoretischer Art waren, ging die physikalisch unhaltbare Kritik aus der sogenannten „deutschen Physik“ im Dritten Reich auf den nationalsozia­listischen Rassismus und Antisemitismus zurück. Prominenteste Vertreter waren die Nobelpreisträger Philipp Lenard und Johannes Stark. Sie be­gannen sich nach Ende des Ersten Weltkriegs nationalistischen und anti­semitischen Positionen zuzuwenden und zählten schließlich zu den führen­den Köpfen der nationalsozialistischen Propaganda, die auf die Ausgren­zung und Abwertung einer angeblich „jüdischen Wissenschaft“ zielte. Dabei stuften sie die Relativitätstheorie Einsteins als abstraktes mathematisches Konstrukt ohne Wirklichkeitsbezug ein, das mit seiner Unanschaulichkeit dem „jüdischen Denken“ entspringe und einem „ger­manisch-deutschen Naturbild“ zuwiderlaufe.

Lenard stellte der Einsteinschen Theorie eine komplizierte Weiterent­wicklung der Äthertheorie mit mehreren gegeneinander bewegten Ätherarten entgegen. Aber weder waren die Argumente gegen die Relativitätstheorie physikalisch in irgendeiner Weise stichhaltig, noch wurde die wenig überzeugende Äthertheorie Lenards von nicht-nationalsozialistischen Wissenschaftlern ernst genommen. Eigentlicher Ursprung der Angriffe war nur die nationalsozialistische Ideologie. Einzelheiten entnehmen Sie bitte den beiliegenden Biographien, die Ihnen auch weiterführende Literaturangaben bieten.

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3. Die Relativitätstheorie ist heute fest in der Physik etabliert und wird von seriösen Wissenschaftlern nicht angezweifelt. Zahlreiche und immer genauer durchgeführte Experimente bestätigen sie in ausgezeich­neter Weise. Nicht zuletzt fußen auf der speziellen Relativitätstheorie auch erfolgreiche quantenphysikalische Theorien wie die Quantenelektro­dynamik, die selbst wieder sehr genau mit Experimenten übereinstimmt. Versuche einzelner heutiger Autoren, die Relativitätstheorie zu „wider­legen„, sind meist philosophisch-weltanschaulich motiviert und bleiben physikalisch oberflächlich oder in Widersprüchen hängen. Davon zu unter­scheiden sind die ernsthaften wissenschaftlichen Bemühungen, die allge­meine Relativitätstheorie quantenphysikalisch zu verallgemeinern – so wie die Relativitätstheorie ihrerseits die Newtonsche Mechanik verallge­meinert hat – und eine Theorie der Quantengravitation“ zu entwickeln. Als ein wichtiger Vertreter dieses Zweiges der theoretischen Physik sei nur der, auch durch die Medien bekannte, britische Physiker Stephen Hawking genannt.

(Lexikonverlag Brockhaus)

Die Schüler und Studenten dürfen also lernen, dass Autoren nur aus antisemitischer Motivation die Spezielle Relativitätstheorie kritisiert haben, und dass es bis heute noch „keine seriösen Wissenschaftler [gib]t, die diese Theorie anzweifeln„. Wenn das nicht Betrug der Öffentlichkeit und Irreführung von Generationen von Schülern und Studenten ist, was ist das denn?

In diesem Zusammenhang verweise ich auf das Sammelwerk der Forschungsgruppe G.O. Mueller, die in ihrer Dokumentation von Juni 2004 weltweit 3789 kritische Arbeiten von ca. 1300 Autoren über eine Zeitspanne von 95 Jahren dokumentiert, sowie auch auf Ausführungen aus dieser Dokumentation in diesem Blog: Die besondere Strategie: der verleumderische Antisemitismus-Vorwurf und Was haben Antisemitismus, Nationalsozialismus und Völkermord mit Physik zu tun?

Ich erinnere auch daran, dass erstmalig in der Geschichte der Relativitätstheorie eine Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Dr. Annette Schavan am 14.08.2006 per E-Mail bestätigt hat, dass sie Kenntnis von einer umfangreichen und unterdrückten Kritik der Relativitätstheorie in einer Zeitspanne von 95 Jahren genommen hat. Bitte lesen Sie nachstehend den Text dieser E-Mail.

(Jocelyne Lopez)

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From: „Richter, Juergen /711“
To: „Jocelyne Lopez“
Date: Mon, 14 Aug 2006 15:04:08 +0200
Subject: Forschungsgruppe G. O. Müller; Kritik an der Relativitätstheorie

Sehr geehrte Frau Lopez,

sie haben unter dem 31. Juli der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Dr. Annette Schavan, Mitglied des Deutschen Bundestages, unter der Überschrift „Freiheit der Wissenschaft nach Artikel 5 des Grundgesetzes“ eine E-Mail zugesandt. Frau Bundesministerin Dr. Schavan lässt Ihnen danken und hat das Schreiben dem Referat „Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung“ im BMBF zur Beantwortung übergeben.

Es soll zuallererst darauf hingewiesen werden, dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung aus grundsätzlichen Erwägungen keine Stellungnahme zu wissenschaftlichen Thesen und Theorien abgibt. Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung sind unter den Experten in der Wissenschaft selbst zu diskutieren. Hierzu gehört auch die von der Forschungsgruppe G. O. Müller vorgebrachte Kritik an der Speziellen Relativitätstheorie von A. Einstein aus dem Jahre 1905.

Des Weiteren ist festzustellen, dass die Ergebnisse der Forschungsgruppe G. O. Müller veröffentlicht wurden, zum einen in gedruckter Buchform und zum anderen im Internet. Die Forschungsergebnisse sind damit öffentlich breit zugänglich. Ihr Vorwurf, die Forschungsgruppe könne ihre Meinung nicht öffentlich äußern, ist daher unrichtig und eine Verletzung der Grundrechte in Bezug auf freie Meinungsäußerung kann nicht festgestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag Jürgen Richter

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Prof. Dr. Juergen Richter
Bundesministerium fuer Bildung und Forschung, Referat 711, 53175 Bonn
Tel.: 01888 57 3222 Fax: 01888 57 8 3222
E-mail: juergen.richter@bmbf.bund.de



8 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 8. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungs-
projekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

Die Kritiker in Deutschland seit 1922

Die Kritiker der Relativitätstheorien mußten sich fortan aufs Handzettel-Verteilen legen, weil auf Geheiß der Physik-Machthaber niemand mehr Texte von ihnen zur Veröffentlichung annehmen wollte, um nicht aus der Gnade von Planck, Einstein, v. Laue und Born und ihren Ausführungsgehilfen zu fallen. Nur noch in fachfernen Verlagen und Zeitschriften, die auf die genannte Gnade nicht angewiesen waren, konnten sie publizieren, und einen nennenswerten Teil ihrer Arbeiten ließen sie auf eigene Kosten drucken und wurden so zu Selbstverlegern. Von neuen Anstellungen in der wissenschaftlichen Physik waren Kritiker künftig natürlich ausgeschlossen. Das Duckmäusertum und der Opportunismus blühen seither in der theoretischen Physik: denn intelligent genug, die Theorien und die Methoden ihrer Aufrechterhaltung zu durchschauen, sind dort alle.

Wie haben nun die Kritiker seit 1922 aller Ausschließung und Unterdrückung zum Trotz versucht, mit ihrer Relativitäts-Kritik die Öffentlichkeit zu erreichen? Was haben sie unternommen und mit welchem Erfolg?

Wir werden im folgenden aus der Kenntnis unseres Materials die wichtigsten und interessantesten Beispiele zusammenstellen, wo Kritiker nicht nur ihre Kritik der Theorie vorgetragen haben, sondern darüber hinaus gegen die Unterdrückung der Kritik und gegen den Betrug der Öffentlichkeit vorgegangen sind. Zu diesem Zweck haben manche von ihnen ihre Arbeiten an Vertreter der Öffentlichkeit und an Redaktionen von Zeitungen und Zeitschriften gesandt, haben „Offene Briefe“ an Prominente geschrieben, haben die Vertreter der akademischen Wissenschaft zur Diskussion aufgefordert, haben öffentliche Vorträge gehalten oder gar Kongresse veranstaltet, haben neue Zeitschriften speziell zur Verbreitung kritischer Arbeiten begründet, haben Zeitungsannoncen finanziert oder durch persönliche Aktionen in der Öffentlichkeit auf die Probleme aufmerksam machen wollen. Auch besonders aufrüttelnde Titel für die – naturgemäß sehr seltenen – umfassenden Bücher rechnen wir zu den Versuchen, gegen alle Unterdrückung die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu erreichen.

Dieses Material läßt sich nicht anders einleuchtend systematisieren als durch die reine Chronologie, weil jeder derartige Versuch auch stark durch die jeweiligen Zeitumstände bedingt ist. Dieses Ringen der Kritiker um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, um aus der Verbannung durch die akademischen Machthaber und ihre Zensur-Gehilfen in der Presse auszubrechen, ist unseres Wissens bisher noch nie dargestellt worden, weil sich vor unserem Projekt noch niemand die Mühe gemacht hat, die lange und starke Tradition der Relativitätskritik aufzuarbeiten. Wir werden besonders die Aktivitäten in den deutschsprachigen Ländern berücksichtigen, aber auch ein paar Beispiele aus anderen Ländern einbeziehen, denn die Lage der Kritiker und der Kritik ist in den westlichen Industriestaaten nicht wesentlich anders als bei uns.

Wenn ein Ereignis in unserer Dokumentation behandelt worden ist, werden kurz Kapitel und Seitenzahl angegeben.

(G.O. Mueller)



Johann Marinsek: Raum und Zeit sind keine veränderlichen Dinge

Nachstehend ein Kommentar von Johann Marinsek zum Grundfehler der Relativitätstheorie, aus einer privaten Korrespondenz:

Raum und Zeit sind keine veränderlichen (Krümmung, Expansion, Dilatation) Dinge, sondern (nur) Relationen. Die Raumkontraktion der SRT ist somit gar nicht testbar!

Die  Kontraktion eines Stabes wäre ja nicht Raumkontraktion per se sondern  Kontraktion eines räumlichen Dings im Raum. In der SRT fehlt jeder Hinweis,  wie (Mechanismus) der angeblich kontrahierende Raum ein Ding kontrahieren  kann. Die unausgesprochenen Annahme ist wohl, dass der Raum mit dem materiellen Körper eine feste Verbindung hat und bei Raumkontraktion der  Körper gezwungenermaßen mit-kontrahiert.  (Dann müsste bei Erwärmung eines Metallstabes umgekehrt nicht nur der Stab länger werden,  sondern auch der Raum expandieren!)

Eine Begründung des Urknalls besagt, dass die Raumexpansion die Lichtwellen streckt und dadurch die Rotverschiebung der Galaxien-Lichtwellen bewirkt. Eine kausale Erklärung dafür kann es nicht geben…

Ebenso unmöglich ist die Zeitdilatation. Ein Mechanismus, wie das angenommene Zeit-Uhrwerk in die diversen materiellen Uhr-Werke (Gravitationsuhrwerke, Atomuhrwerke, biologische Uhrwerke etc)  konform (!) einwirkt, kann nicht gegeben werden. Eine experimentell  festgestellte Uhrwerk-Frequenz-Änderung unter physikalischen Bedingungen (wie Geschwindigkeit relativ zum Äther) kann daher die Zeitdilatation nicht bestätigen…

Übrigens führte auch Newton in die Irre, denn er spricht  vom gleichförmigen Fließen der Zeit, etwas, was sie nicht kann…

Zeit definierte Aristoteles: Zeit = Maß der Bewegung (also nicht selbst Bewegung).

Einstein macht also 2 Kategorienfehler, er verdinglicht die Relationen Raum und Zeit. Dies ist eine Folge des Grundfehlers: konstante  Licht-Relativ-Geschwindigkeit.

Leider gibt es in der Ontologie keinen Fehlerausgleich! Daher die zahlreichen Widersprüche der SRT, die eine reductio ad absurdum bilden.

(Johann Marinsek)

Siehe auch:

Johann Marinsek
Rationale Physik oder Wissenschaftliche Science fiction?
dbv-Verlag Graz, 1989

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