Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für November, 2007

Wolfgang Neundorf: Für die Rehabilitation des gesunden Menschenverstandes

In der Homepage von Wolfgang Neundorf, „Die Physik in der Sackgasse?„, plädiert der Autor – auch nach dem Motto von Immanuel Kant „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ – für eine Rückkehr zur Vernunft in der modernen Physik:

Wichtiger ist die Tatsache des Versuches der Rehabilitation des in Verruf geratenen so genannten gesunden Menschenverstandes.

Die ausgesprochene Seltsamkeit der modernen Physik, die Erkenntnis nur noch in Gestalt abstrakter mathematischer Modelle akzeptiert (auch dagegen richtet sich diese Polemik), weil anscheinend anders es nicht geht, muss dem unbefangenen Betrachter wahrlich recht eigenwillig vorkommen. Das gerade macht es aus, das Elitäre dieser Wissenschaft. Betrachtet man hingegen die Physik aus einer etwas größerer Distanz, so verschwinden einige Ungereimtheiten fast von selbst. Und das ohne extreme geistige Klimmzüge – und ohne Mathematik!

Erkauft werden muss dieser – ja, man kann es durchaus so nennen – Fortschritt mit dem Verzicht auf althergebrachte Anschauungen von Raum, Zeit, Wechselwirkung und vielem anderen mehr. Vorstellungen werden entwickelt, welche einerseits so umwerfend neu und so originell vom Ansatz her nicht in jedem Falle sind. „Nur“ die Darstellung der Zusammenhänge und Beziehungen als auch die Konsequenzen sind in der hier gezeigten Form sicherlich ohne Vorbild.

Andererseits gibt es dennoch ein Problem. Ein gewaltiges sogar. Mit Putzarbeiten an der Fassade des Gebäudes der Physik ist es meiner Meinung nach nicht mehr getan. Auch irgendwelche Um- und Anbauten verfehlen mit Sicherheit ihren Zweck. Um dessen Grundfesten geht es. Und diese stehen stabil und unzerstörbar vor uns. Seit Jahrhunderten schon. Keine neue Idee, und sei sie noch so exotisch und bizarr, war in der Lage, dieses Fundament auch nur anzukratzen. Eher umgekehrt: Weil das Fundament der Physik sich dermaßen unerschütterlich zeigte, wurden geradezu abenteuerlich anmutende Hypothesen und Vorstellungen provoziert, die zu einer neuen Form des „Wunderglaubens“ führten. Dagegen kommt man – so scheint es – mit rationalen Argumenten nicht an.

In vorliegender Arbeit unter anderem wird der Versuch unternommen, folgende ungeheuerliche Behauptung zu beweisen: So „verrückt„, wie die Welt sich im Licht der modernen Physik uns anscheinend gegenübertritt, ist sie vielleicht doch nicht. Das könnte ein Trost sein.

(Wolfgang Neundorf)



Helmut Hille: 10 Millionen Euros für das Feiern einer unsinnigen Theorie!

 „Pressemeldung vom 15.06.2004. Während in Deutschland überall gespart werden muß, für Arbeitslose und Rentner, aber auch Staatsdiener besonders schmerzlich, ist dem Bund das Feiern einer wissenschaftlich unsinnigen Theorie 10 Millionen Euro wert! Wenn jedoch Kritik und alternative Lösungen mit gleicher Gewichtung in Berlin vorgetragen werden könnten, wäre gegebenenfalls eine solche Veranstaltung zu begrüßen. Sollte es sogar gelingen, das Absurde der hochgejubelten Theorie für jedermann kenntlich zu machen, wäre dies sogar fast jeden Betrag wert, blockiert sie doch die Forschung und damit nicht nur den Fortschritt der Wissenschaft, sondern den geistigen Fortschritt überhaupt. Hat diese Republik wirklich nur noch ihren Untergang verdient, oder gibt es doch etwas an ihr, das es zu verteidigen gilt?“

(Helmut Hille)

Quelle:
Was von moderner Physik bleibt und fällt.
(Gemeinschaftsbuchwerk mit 8 Bänden)
Band 1: Die Relativitätstheorie fällt (Seite 470)
Verlag Kritische Wissenschaft – 2005



G.O. Mueller: Die Existenz einer ungebrochenen Kritik-Tradition

Wer die Behauptung nachprüft, es gebe keine substantielle Kritik der Speziellen Relativitätstheorie, es habe nur in den Anfangsjahren eine Kritik gegeben, und die sei damals schon widerlegt worden, wird auf die Existenz einer starken und durch alle Jahrzehnte hindurch bis heute ungebrochenen Kritik stoßen, die seit ungefähr 1922 in den Fachveröffentlichungen der Physik nicht mehr zitiert und nicht mehr diskutiert wird, so daß die Öffentlichkeit und sogar auch selbst Teile der Fachöffentlichkeit nichts von der Existenz einer Kritik erfahren haben.
[…]
Die Existenz von kritischen Veröffentlichungen wird von der Schulphysik bis heute verschwiegen; die Veröffentlichung kritischer Arbeiten in physikalischen Fachzeitschriften und Fachverlagen wird unterdrückt; die Autoren kritischer Veröffentlichungen können nur in fachfernen oder allgemeineren Zeitschriften und Verlagen zu Wort kommen und werden im akademischen Establishment der „scientific community“, wie sie sich gern nennt, massiv diskriminiert. Viele kritische Autoren können deshalb ihre größeren Arbeiten nur im Selbstverlag veröffentlichen. Für Aufsätze zur Theoriekritik sind im Laufe der letzten Jahrzehnte immerhin einige wenige Zeitschriften speziell gegründet worden, die von der Schulphysik jedoch als Untergrundliteratur geschmäht und möglichst ausgegrenzt werden.

Die Unterdrückung und Verleugnung jeglicher Kritik der Speziellen Relativitätstheorie führt auch zum Fehlen der Kritik in den Fachbibliographien: dadurch fehlt auch vielen kritischen Autoren eine Kenntnis ihrer eigenen großen Tradition.

Zur Unterdrückung der kritischen Veröffentlichungen kommt eine massive pauschale Verleumdung der kritischen Autoren als unfähige Außenseiter und Querulanten oder als Antisemiten, Nazis, Stalinisten oder sonstwie moralisch minderwertige Subjekte.

(G.O. Mueller)



G.O. Mueller: Das Selbstbildnis der Relativistik

Das Bild, das die Physiker von der Speziellen Relativitätstheorie und ihrem Schöpfer Albert Einstein uns vor Augen stellen, ist an Großartigkeit wahrlich nicht zu übertreffen. Eine grundlegende und revolutionierende Theorie, von allen Fachleuten in der ganzen Welt bestaunt und anerkannt, in unseren Laboratorien Tag für Tag immer wieder bestätigt, und darüber hinaus auch noch mathematisch perfekt und sogar als elegant empfunden, aufgestellt von unserem „Weltweisen“, dem neuen „ Kepler-Galilei-Newton“, Physiker und Mathematiker und Philosoph in einer Person. Das Jahr 1905, in dem er außer der Speziellen Relativitätstheorie noch andere große Arbeiten veröffentlichte, wird als sein annus mirabilis verklärt und die Relativitätstheorie als die große revolutionäre Tat.

Auf die erste Großtat hat er 1916 eine zweite folgen lassen, die Allgemeine Relativitätstheorie, die uns sogar den Kosmos erklären kann, in dem wir leben. Die Darstellungen in Büchern und Abhandlungen sowohl der bedeutendsten Vertreter der Relativistik als auch der weniger bedeutenden Kompilatoren erscheinen sehr zahlreich bis auf den heutigen Tag und sind durchweg auf einen hymnischen Ton gestimmt. Es werden zwar gewisse Schwierigkeiten des Verständnisses erwähnt, die angesichts des Neuen und Ungewohnten anfangs wohl verständlich waren, inzwischen jedoch seit langem als ausgeräumt und überwunden gelten, wenn man nur mit dem richtigen Verständnis an die Sache herangeht. Irgendwelche nennenswerte Kritik an der Theorie ist nicht vorzubringen, die Theorie ist schlicht makellos.

Die überwältigende Kulturtat muss allen Menschen vermittelt werden, niemand soll sich ausgeschlossen fühlen. Für die gebildeten Schichten gibt es Darstellungen mit etwas Mathematik, für die weniger gut Vorgebildeten werden eigens Darstellungen ohne jede Verwendung von Mathematik angeboten, auf dass die Leute nicht abgeschreckt werden von der Teilnahme an dem Menschheitsereignis. Pädagogen überlegen didaktisch geschickte Darstellungen der Theorie für den Schulunterricht, damit die Jugend schon rechtzeitig mit den neuen Erkenntnissen vertraut gemacht werden kann.

Weniger hymnische Töne klingen nur ganz am Rande an, wenn ein Relativistik-Autor die Zustimmung aller Fachleute preist und bei dieser Gelegenheit irgendwelche unbegründete Kritik erwähnt, die nur noch manchmal von Nichtfachleuten und Ewiggestrigen vorgebracht wird, wenn nicht gar bösartige politische Motive dahinterstecken. In diesem Zusammenhang wird dem Leser auch geraten, keinesfalls von seinem sogenannten gesunden Menschenverstand Gebrauch zu machen, denn damit könne man die Theorie nur missverstehen. Über die Personen der Kritiker, gewöhnlich nicht namentlich erwähnt, gibt es lauter pauschale, abwertende Bemerkungen.

(G.O. Mueller)



November 2007: G.O. Mueller schreibt an die Frankfurter Allgemeine Zeitung über anonyme Informationen zu Skandalen

Offener Brief an die Frankfurter Allgemeine Zeitung
über anonyme Informationen zu Skandalen

Verteiler am Schluß des Briefes

Betr.: Verabschiedung des Gesetzes über die Vorratsdatenspeicherung im Bundestag
Bezug: Artikel von Michael Hanfeld: „Auf Vorrat. Bei Anruf abgehört: Wie man uns ausforscht„, FAZ v. 10.11.07

Sehr geehrter Herr Schirrmacher,

wir nehmen höflichst Bezug auf folgende drei Passagen in dem Artikel von Herrn Hanfeld, der die Folgen des neuen Gesetzes darlegt:

Zitat 1 : „Bedroht sind damit erst in zweiter Linie diejenigen, die E-Mails bekommen oder angerufen werden; zum Beispiel die Journalisten. Eingeschüchtert und davon abgehalten, sich zu offenbaren, werden natürlich zuallererst die Informanten. Einen anonymen Tip zu geben auf einen Skandal, der einen bei Namensnennung sofort den Kopf kostet, war seit je gefährlich, jetzt wird es unmöglich. Selig die Zeiten, in denen Carl Bernstein und Bob Woodward ihre Quelle „Deep Throat“ zum Sprudeln brachten, um den Watergate-Skandal aufzudecken. Jetzt kann man sich nicht einmal mehr zu einem geheimen Treffen in der Tiefgarage verabreden, es sei denn, man versucht es mit der Buschtrommel.“

Zitat 2 : „Doch es hat schon seinen Grund, daß sich unsere Branche zu Wort meldet, nicht um der eigenen Bequemlichkeit wegen, sondern weil es darum geht, die Zeugen zu schützen, ohne deren Hinweise Skandale nie aufgeklärt würden, schon gar nicht solche, die den Mißbrauch staatlicher Macht betreffen.“

Zitat 3 : „Die massenhafte Vorratshaltung zum Zwecke der Überwachung zerstört, was sie zu bewahren vorgibt, indem sie die Aufklärung verhindert, die der Staat mit seinen Organen selbst nicht leistet.“

Die FAZ befürchtet also das Ausbleiben von anonymen Informationen über Skandale. Die FAZ wird daher künftig keine Skandale mehr aufdecken können, weil potentielle Informanten sie wegen des neuen Überwachungsgesetzes nicht mehr zu informieren wagen. Die großartige investigative Skandalaufklärung durch die FAZ wird zum Erliegen kommen. In dieser schwierigen Lage soll die FAZ wissen, daß wir treu an ihrer Seite stehen und sie weiterhin anonym mit Skandalinformationen über den Hinauswurf der kritischen Minderheit aus der „wissenschaftlichen“ theoretischen Physik versorgen werden, damit die FAZ über die Verweigerung des Grundrechts der Wissenschaftsfreiheit in diesem Fachgebiet, über die Gleichschaltung der FAZ und der gesamten übrigen deutschen Presse zum Zensurschweigen und über diesen Grundrechtsbruch und über den Betrug der Öffentlichkeit berichten kann. Bisher tut sich die FAZ naturgemäß aber schwer, über diesen Skandal zu berichten, weil die FAZ selbst Teil des Skandals und nicht Teil der Lösung ist.

Wenn die FAZ nun, wie sie befürchtet, keine anderen anonymen Skandalinformationen mehr erhalten wird, dann kann sie ihre Kräfte ganz auf die Aufklärung und Berichterstattung über die Zustände in der theoretischen Physik konzentrieren. Wir begrüßen daher die Ankündigung von Herrn Hanfeld, daß die FAZ die „Aufklärungleisten wird,“die der Staat mit seinen Organen selbst nicht leistet.“ [Zitat 3] Die FAZ kann also mit der Aufklärung des Skandals der theoretischen Physik gleich anfangen. Einen nach Zeitraum und gesellschaftlicher Dimension größeren Skandal wird sie in der Bundesrepublik gegenwärtig nicht finden. Die Großartigkeit des Skandals ist der Großartigkeit Ihres Blattes durchaus angemessen.

Unsere Versicherung, Ihnen auch künftig mit anonymen Skandalinformationen zur Seite zu stehen, ist kein leeres Versprechen. Als autonomes Forschungsprojekt müssen wir unsere Kräfte nicht im Formulieren von Anträgen auf Förderung verschleißen, sondern können mit unserer Dokumentation unerwünschte, aber exzellente Forschungsergebnisse vorlegen und mit unserem permanenten Vertrieb an ausgewählte, aber uninteressierte und skandalschützende Adressaten eine herausragende Kommunikationsleistung vorweisen. Zum Beweis unserer Leistungsfähigkeit haben wir im folgenden eine Liste aller bisherigen anonymen Zusendungen unserer Veröffentlichungen und Erinnerungsschreiben an Vertreter Ihres Blattes seit Dezember 2001 zusammengestellt. Wer im Laufe von sechs Jahren 158 Informationssendungen an die Redaktion und die Mitarbeiter der FAZ organisiert hat, sollte einen gewissen Vertrauensvorschuß genießen. Wir festigen damit den Ruf der FAZ, eine der bestinformierten Zeitungen unseres Landes zu sein. Es bleibt nun zu beobachten, wann auch die FAZ-Leser im Namen der propagierten „Aufklärung“ zu den bestinformierten ihrer Art gehören werden.

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Oktober 2007: G.O. Mueller schreibt an Frau Karin Lochte, Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission

Offener Brief über Mut zu schrägen Ideen
und Mut zur Freiheit der Wissenschaft
an die Wissenschaftskommission des Wissenschaftsrates

Betr.: Freiheit der Wissenschaft nach Grundgesetz Art. 5, Abs. 3

Bezug: Ihr Interview mit dem TAGESSPIEGEL v. 12.9.07: „Öfter Mut zur schrägen Idee haben

Anlage: CDROM „Offener Brief über Wissenschaftsfreiheit an 100 Professoren der Humboldt-Universität Berlin und an 100 Professoren der Technischen Universität Dresden“ ; enthält außerdem sämtliche aktuellen Veröffentlichungen des Forschungsprojekts „95 Jahre Kritik der Speziellen Relativitätstheorie (1908-2003)

Sehr geehrte Frau Lochte,

wir nehmen höflichst Bezug auf das obengenannte Interview, in dem Sie mehrere sympathische Grundsätze befürworten, wie z. B.

– die Identifikation von „Einzelpersonen … , die gegen den Strom schwimmen„;

– die Kritik, daß viele Wissenschaftler und Gutachter im Elitewettbewerb „Moden folgen„;

– die Aufforderung, „vielmehr Themen anzupacken, die auf den ersten Blick verrückt erscheinen„;

– die Anregung, „man sollte öfter den Mut haben, die schräge Idee, die Innovation zu fördern„.

Ihre Äußerungen haben uns geradezu elektrisiert, denn sie entsprechen vollkommen auch unseren Erwartungen an die Wissenschaften, weshalb wir uns zu diesem „Offenen Brief“ entschlossen haben, um Ihnen die von unserem Forschungsprojekt aufgedeckte Problematik vorzutragen, mit der höflichen Bitte um Information des Gremiums, in dem Sie den Vorsitz innehaben, und um Prüfung unserer Dokumentation und der darauf begründeten Forderungen.

Was uns weiterhin so beeindruckt, ist die Tatsache, daß Ihre Äußerungen aus einem Gremium kommen, dem wir bereits zweimal unsere Veröffentlichungen zugesandt haben, und bisher zweimal vergeblich:

– am 3. Juni 2002 sandten wir dem Wissenschaftsrat eines der seltenen Druckexemplare aus der kleinen Manuskriptauflage unserer Dokumentation 2001 (Ex.-Nr. 63) an die Adresse Brohler Str. 11, D-50968 KÖLN;

– am 22. Nov. 2003 sandten wir den gedruckten SRT-Forschungsbericht v. November 2003 an dieselbe Adresse.

Da sich in den seither vergangenen 5 Jahren an der Aktualität unseres Vorbringens nichts geändert hat, und um Ihnen die Suche in der Registratur Ihres Hauses zu ersparen, geben wir hier den Text unseres Briefes v. 3. Juni 2002 vollständig und unverändert wieder:

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August 2007: Jocelyne Lopez schreibt an Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung

Kritik der Relativitätstheorie
Forschungsgruppe G.O. Mueller

Sehr geehrte Frau Dr. Schavan,

ich erinnere an folgenden Sachverhalt in o.g. Angelegenheit:

1) Mit Ihrer E-Mail vom 14. August 2006 haben Sie mir über Prof. Dr. Jürgen Richter mitgeteilt, dass die „Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung unter den Experten in der Wissenschaft selbst zu diskutieren“ seien.

2) Meine Rückfrage per E-Mail vom 27. August 2006 mit der Bitte, mir freundlicherweise die Namen dieser Experten zu nennen, haben Sie völlig ignoriert.

3) Genauso haben Sie meine Erinnerung an diesen Sachverhalt per E-Mail vom 23. Dezember 2006 ignoriert.

4) Da ich leider keine Ansprechpartner als „Experten in der Wissenschaft“ von Ihnen genannt bekam, habe ich am 7. Mai 2007 per E-Mail an Herrn Prof. Dr. Jürgen Richter eine fachliche Frage zur experimentellen Nachprüfung und Bestätigung der Speziellen Relativitätstheorie gerichtet.

5) Herr Prof. Dr. Richter antwortete mir prompt innerhalb 2 Tagen per E-Mail vom 9. Mai 2007, dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Klärung von fachlichen Fragen nicht zuständig sei, und dass die zuständigen und kompetenten „Experten in der Wissenschaft“ im Falle der Relativitätstheorie beim Max-Planck- Institut für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam/Golm zu finden seien.

6) Ich habe also per E-Mail am 12. Mai 2007 meine fachliche Frage an den Präsidenten des Vorstandes der Max-Planck Gesellschaft, Herrn Prof. Dr. Peter Gruss und an die Generalsekretärin, Frau Dr. Barbara Bludau gerichtet, mit der Bitte, die Zuständigkeiten im Haus zu bestimmen und zu veranlassen, dass meine fachliche Frage beantwortet wird.

7) Da ich keine Antwort bekam, habe ich am 28. Juni 2007 eine E-Mail-Erinnerung an Prof. Dr. Peter Gruss und an Frau Dr. Barbara Bludau geschickt.

Ergebnis meiner langwierigen Bemühungen:
Bis heute habe ich von diesen Ansprechpartnern weder eine Antwort zu meiner Frage, noch einen Zwischenbescheid, noch eine Empfangsbestätigung meiner Mails erhalten. Kein einziges Wort.

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Juni 2007: Jocelyne Lopez schreibt an den Präsidenten des Vorstandes der Max-Planck-Gesellschaft Prof. Dr. Peter Gruss und die Generalsekretärin, Frau Dr. Barbara Bludau

Experimentelle Nachprüfung der speziellen Relativitätstheorie

Sehr geehrte Frau Dr. Bludau, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Gruss,

mit meiner E-Mail von 12.05.07 mit Kopie an AEI Potsdam-Golm habe ich Sie um die gezielte Beantwortung einer Frage über die experimentelle Nachprüfung der speziellen Relativitätstheorie gebeten. Leider habe ich bis jetzt weder von Ihnen noch vom AEI Potsdam eine Antwort bekommen.

Dabei hatte ich von der Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Dr. Annette Schavan (über Prof. Dr. Jürgen Richter) den Hinweis bekommen, dass in Ihrem Institut die Experten zu finden sind, die für die Beantwortung solcher Fragen aus der Öffentlichkeit kompetent und zuständig seien.

Ich erlaube mir daher an meine E-Mail höflich zu erinnern. Die von mir gezielt gestellte Frage ist nämlich in keinem Lehrbuch zu finden. Auch beschäftige ich mich aus persönlichem Interesse als naturwissenschaftlich interessierte Laiin seit fast 3 Jahren intensiv mit der Experimentalphysik um die Relativitätstheorie in Diskussionsforen, auch Physikforen, jedoch konnte mir bis jetzt keiner diese Frage beantworten:

Wie wurde experimentell festgestellt, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit eines Lichtstrahles seine Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern sei?

Diese fantastische und unglaubwürdige Annahme, die das Logikdenken jedes Menschen nur hochgradig verprellen kann, sei nämlich deswegen zu akzeptieren, weil sie experimentell nachgeprüft worden sei. Jedoch wurden mir bis jetzt bei meiner intensiven Hinterfragung nur Messungen der Geschwindigkeit eines Lichtstrahles mit unbewegten Uhren nachgewiesen, keine aber mit bewegter Uhr.

Können Sie mir also bitte die Messungen der Geschwindigkeit eines Lichtstrahles mit bewegten Uhren nennen, die diese Kernannahme Einsteins von 1905 nachgeprüft und bestätigt haben sollen? Das würde nämlich die Unsicherheiten, falschen Auskünfte und auch heftigen und wenig konstruktiven Auseinandersetzungen um diese Frage im Internet schlichten und beilegen.

Ich bedanke mich dafür im voraus und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez

Nachstehend als Erinnerung der Text meiner unbeantworteten E-Mail von 12.05.07

Kopie an: Albert-Einstein-Institut, Potsdam-Golm



Mai 2007: Jocelyne Lopez schreibt an den Präsidenten des Vorstandes der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Peter Gruss und die Generalsekretärin, Frau Dr. Barbara Bludau

Betr.: Kritik der Relativitätstheorie – Experimentelle Nachprüfung der Annahme Einsteins

Sehr geehrte Frau Dr. Bludau, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Gruss,

Als Antwort zu meiner E-Mail-Anfrage von 7. Mai 2007 in o.g. Angelegenheit hat mich Prof. Dr. Jürgen Richter im Auftrag der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Dr. Annette Schavan, gebeten, mein Anliegen an Sie zu richten:

[Zitat von Prof. Dr. Jürgen Richter]:

Die Beurteilung von Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung obliegt den Fachleuten und entsprechenden wissenschaftlichen Institutionen. Im Falle der Relativitätstheorie wäre dies z. B. das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Einstein-Institut in Potsdam-Golm.“

Ich erlaube mir daher, meine Anfrage unverändert an Sie zu richten und würde mich über eine gezielte Antwort auf meine gezielte Frage sehr freuen:

(siehe: http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=98)

mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez

Kopie an: Albert-Einstein-Institut, Potsdam-Golm



Stimmen zur Relativitätstheorie

Ehe ich das Zeug (=die Relativitätstheorie!) glaube, glaube ich lieber, dass ich falsch beobachtet habe!

(Albert Abraham Michelson, Nobelpreisträger)
– aus dem Brief von Arnold Sommerfeld an Wilhelm Wien vom 16.1.1910

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Mir will es nicht in den Kopf hinein, dass man so ganz abstrakte Betrachtungen und Begriffe brauchen muß, um Naturerscheinungen zu verstehen.

(Wilhelm Conrad Röntgen, Nobelpreisträger)
– zitiert nach: Leicht, Hans: „Wilhelm Conrad Röntgen“. München 1994

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Ein an einem Himmelskörper vorübergehender Lichtstrahl müsste nach der Relativitätstheorie eine Ablenkung erfahren. Wenn das aber wirklich der Fall ist, so ist die Lichtgeschwindigkeit nicht unveränderlich, und dann entzieht sich die Relativitätstheorie selbst den Boden.

(Wilhelm Wien, Nobelpreisträger)
– aus „Ziele und Methoden der theoretischen Physik“, Vortrag von Wilhelm Wien am 11.5.1914 in Würzburg.

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Die Relativitätstheorie? Unsinn! Für unsere Arbeit ist sie nicht nötig!

(Ernest Rutherford, Nobelpreisträger)
– zitiert nach: Suchotin, Anatoli K.: „Kuriositäten in der Wissenschaft?“ Thun 1983

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Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.

(Albert Einstein)

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Woher kommt es, dass mich niemand versteht und jeder mag?

(Albert Einstein, 1944)

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Sie stellen es sich so vor, dass ich mit stiller Befriedigung auf ein Lebenswerk zurückschaue. Aber es ist ganz anders von der Nähe gesehen. Da ist kein einziger Begriff, von dem ich überzeugt wäre, dass er standhalten wird, und ich fühle mich unsicher, ob ich überhaupt auf dem rechten Wege bin.

(Albert Einstein, 1949)
– aus «Lettres à Maurice Solovine“, Paris 1956, S. 94

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Bleiben wir bei den Medien: Was es trotz vieler kleiner Beiträge zum Einstein-Jahr auffälligerweise nicht gab, war eine prominent besetzte Talkrunde zur besten Fernsehzeit. Dies legt den Verdacht nahe, dass das Jubeljahr alles mögliche bewirkt hat, nur keine neue Antwort auf die Frage, „Was verstehen Sie von Albert Einstein?“. Sie lautet beim allgemeinen Publikum nämlich unverändert „Nichts“, und Journalisten, die sich nicht zur Physik bekennen, gehören dazu. […] Einsteins Physik ist trotz aller Jubelfeiern den meisten fremd geblieben. Zu den Standardsätzen von Reportern, die zu einem Interview oder um einen anderen Beitrag baten, gehörte der Hinweis, dass sie nichts von der Relativitätstheorie verstehen.

(Prof. Dr. Ernst Fischer)
– aus Physik Journal 4 (2005 ) Nr. 12 – Wiley VCH Verlag.



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