Blog – Jocelyne Lopez

Die neue alte Sensation der Bestätigung der Relativitätstheorie

Die extrem mächtige Lobby der theoretischen Physik hat wieder einmal eine „Sensation“ in die Medien eingeschossen, wie sie es auch in regelmäßigen Abständen tut, um die Milliarden von Forschungsgeldern aus der Steuerkasse zu rechtfertigen und sich für die nächsten Jahre neu zu sichern: Wieder einmal wurde angeblich die Relativitätstheorie durch ein Meßexperiment bestätigt, obwohl sie seit 100 Jahren angeblich schon zigmal einwandrei bestätigt gewesen sein sollte, wie keine einzige andere Theorie zuvor in der ganzen Geschichte der Physik, bitteschön –  und obwohl sie wohlbemerkt schon 1919 durch ein international anerkanntes Experiment einwandfrei widerlegt wurde (Georges Sagnac).

Na ja, bei der letzten Messung zur erneuten Bestätigung dieser schon angeblich bestens experimentell bestätigten Theorie, bei dem  milliardenschweren EU-Experiment der CERN Neutrino-Messung auf Kosten der europäischen Steuerzahler, wurde die „Sensation“ aus der Presse leider nachträglich ein bisschen betrübt: Es hat sich nachträglich ergeben, dass ein Stecker locker war und zufälligerweise zu einer falschen Messung führte, was für ein Pech, man müsste noch mehr Subventionen beantragen, um neue Experimente durchzuführen, was für ein Glück.

Die Lobby der Grundlagenforschung in der theoretischen Physik funktioniert nämlich genau nach derselben betrügerischen Masche wie die Lobby der Grundlagenforschung bei Tierversuchen – wenn eine Masche bestens funktioniert gibt man sie natürlich nicht auf: Jahr für Jahr seit Jahrzehnten immer wieder neue Subventionen durch Pseudowissenschaft und Manipulation der öffentlichen Meinung vom Staat erhalten, das ist gut für die Karriere und sichert die Arbeitsplätze, ist ja egal, ob das Geld sinnlos verschwendet wird, das merkt ja keiner.

Dabei ist die Relativitätstheorie mit Experimenten gar nicht zu bestätigen, weil sie auf einem vernichtenden Denkfehler bzw. einem intellektuellen Betrug beruht, genauso wie mit dem Denkfehler bzw. wissenschaftlichem Betrug der Tierexperimentatoren, dass die Ergebnisse von Tierversuchen von Art zu Art übertragbar seien. Genauso die gleiche Masche und genauso derselbe Betrug.

Der intellektuelle Hauptbetrug der Relativitätstheorie, der schon seit 100 Jahren von Tausenden von fachlich qualifizierten  Wissenschaftlern weltweit herausgearbeitet wurde (einschließlich einigen Nobelpreisträgern) ist auf eine sprachliche und fachliche Sinnentleerung der Grundbegriffe der Physik mit der Erfindung durch Einstein des Begriffes „Raumzeit“ zurückzuführen, ein Begriff, der nichts, aber auch absolut rein gar nichts bezeichnet und bezeichnen kann.  Er existiert natürlich in der Physik physikalische Größen, wie zum Beispiel “Raum“, “Zeit“, “Gewicht” oder “Temperatur“, die man durch Maßeinheiten messen kann, in der Praxis oder bei Experimenten, wie zum Beispiel “Meter“, “Sekunde“, “Kilogramm” oder “Grad“. Es existiert aber in der Physik keine physikalische Größe „Raumzeit“, die man messen kann, es ist nur ein sprachliches Konstrukt, das nichts Existierendes bezeichnet. Man könnte auch zum Beispiel nach diesem Muster das sprachliche Konstrukt „Gewichttemperatur“ erfinden, das natürlich auch nichts Existierendes bedeutet, das man messen könnte. Man kann genauso wenig  verstehen und messen, was die „Raumzeit“ sei, wie man verstehen und messen könnte, was die „Gewichttemperatur“ sei. Das ist nur Schwachsinn, das kann wiederum jeder verstehen, dass es nur Schwachsinn ist.

Wenn Ihr also in einem pseudowissentschaftlichen physikalischen Artikel auf den Begriff „Raumzeit“ trifft, braucht Ihr nicht weiter zu lesen, das ist Zeitverschwendung und Verblödung, und nur den Artikel gleich in die Tonne kloppen, das ist reiner  Schwachsinn.

Bei der neuesten „Sensation“ der Bestätigung der Relativitätstheorie wollen die Pseudowissenschaftler der Physik nicht nur etwas, was sie „Raumzeit“ nennen und was nicht existiert, gemessen haben, sie wollen auch gemessen haben, dass dieses Ding „Raumzeit“ sich „wellt“. Kompliment. Und dadurch, dass sie gemessen haben wollen, dass das Ding „Raumzeit“ sich wellt, wollen sie verstanden haben, wie das Universum entstanden ist. Noch einmal Kompliment, die Pseudowissenschaftler. Für die nächsten Jahre und Jahrzehnte könnten wir ein paar Milliarden von Steuergeldern dafür verwenden, um herauszufinden welche Farbe das Ding „Gewichttemperatur“ hat, damit wir definitiv verstehen, wie das Universum entstanden ist. Am gigantischsten  kann eine gezielte Verblödung und Verarschung der Öffentlichkeit nicht sein als die Relativitätstheorie.  Aber nun, sie bringt Geld, viel Geld, sehr viel Geld seit Jahrzehnten für die Lobby der theoretischen Physik, das ist ja die Hauptsache, Geld haben wir ja wohl genug in unseren reichen Ländern, oder?

Na gut, zur Entspannung stelle ich Euch meine eigene Theorie der Entstehung des Universums vor, sie ist zwar genauso wenig experimentell bestätigt wie die Relativitätstheorie, dafür ist sie umsonst… ; )
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Erzählungen mit Jocelyne Lopez: Kosmologisches

Bild © 2003 – Norbert Fenske – Photografically
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Hans-Peter Thier und Stefan Treue: Wieso wird Ihre seit 40 Jahren erfolglose Affenhirnforschung noch mit 3,5 Mio Euro Steuergeld subventioniert?

Seit mehr als 40 Jahren finanzieren die Bürger Jahr für Jahr mit Millionen von Steuergeldern die in der internationalen Wissenschaftsgemeinde und in der Öffentlichkeit stark umstrittenen Affenversuche in der Hirnforschung, die bis jetzt keine einzige brauchbare Erkenntnis zu Therapieansätzen von menschlichen neurologischen Erkrankungen erzielt haben.

Umso befremdlicher ist die Vergabe 2013 von zusätzlichen 3,5 Mio Euro Steuergeld zur Gründung einer neuen Forschergruppe für die erwiesen erfolglose Affenhirnforschung!

Wie es aus einer Pressemitteilung vom Nationales Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience (Bundesministerium für Bildung und Forschung) hervorgeht, wurde nämlich noch 2013 eine neue Forschungsgruppe für das Experimentieren mit Primaten gegründet und mit 3,5 Mio Steuergeld dotiert, unter der Leitung von Prof. Hans-Peter Thier (Tübingen) und Prof. Stefan Treue (Göttingen): Hans-Peter Thier und Stefan Treue Sprecher einer neuen Forschergruppe

 

Diese neue Förderung der Affenhirnforschung durch die Steuerzahler bekräftigt ihren legitimen Anspruch auf die versprochene Aufklärung und Transparenz über diese Versuche.

Umso unverständlicher ist das Schweigen der beiden Professoren Hans-Peter Thier und Stefan Treue auf die 16 sachlichen Fragen der Bürger über den wissen-schaftlichen Wert der Affenhirnforschung im Rahmen einer Change.org-Petition, die schon von mehr als 16.000 Unterstützern unterzeichnet wurde. Warum beantworten die beiden Professoren diese 16 Fragen nicht, obwohl sie 3,5 Mio Steuergelder erhalten haben, u.a. um mit “diesen Projekten auch ethische Gesichtspunkte und Standards für das Experimentieren mit Primaten etablieren und transparent machen.“?

Wo bleibt die versprochene Transparenz? Ist das Schweigen der Professoren Hans-Peter Thier und Stefan Treue ein angemessenes Verhalten gegenüber den Bürgern und Steuerzahlern?

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Bitte unterstützen Sie weiterhin unsere Petition, damit wir eine Antwort auf unseren 16 Fragen über den wissenschaftlichen Wert der Affenhirnforschung erhalten! Vielen Dank!

ZUR PETITION….

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Frage an MdL Michael Boddenberg: Wer hat den umstrittenen Hirnforscher Wolf Singer für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen?

Die Affenhirnforscher gaukeln in allen etablierten Medien der Öffentlichkeit vor, dass ihre barbarischen Tierversuche unerlässlich für den Fortschritt der Humanmedizin zu Therapieansätzen der menschlichen Erkrankungen Alzheimer, Epilepsie, Parkinson, Multiple Sklerose oder Schizophrenie seien.

Dies erweist sich als eine dreiste Manipulation der öffentlichen Meinung und als reinsten Lobbyismus angesichts der Tatsache, dass es schon lange in der internationalen wissenschaftlichen Gemeinde nachgewiesen wurde, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragbar sind, was wiederum die Tatsache erklärt, dass nach 40 Jahren Doppel- und Wiederholungsversuchen an Tieren in 8 Forschungsstandorten keine einzige brauchbare neue Erkenntnis für die Humanmedizin erzielt werden konnte. Darüber hinaus existieren auch als Alternative moderne, erfolgsversprechende und tierversuchsfreie Forschungsmethoden, die schon im Einsatz sind.

Wir haben in einer laufenden Change.org Petition, die bis jetzt von mehr als 15.000 Bürgern und Steuerzahlern unterschrieben wurde, insgesamt 12 Affenhirnforscher bzw. Entscheidungsträger gebeten, 16 Fragen zur angeblichen Unerlässlichkeit dieser Forschung für die Humanmedizin zu beantworten, siehe: PETITION: Herr Prof. Hans-Peter Thier, beantworten Sie bitte 4 Fragen über den wissenschaftlichen Wert der Affenhirnforschung am Max Planck Institut Tübingen. Sie schweigen alle. Keiner hat nur den Schatten von Wissenschaftlichkeit, Aufrichtigkeit und Mut, sich einer wissenschaftlichen Debatte zu stellen und seine Behauptungen zu begründen.

Ich halte den berüchtigten Tierexperimentator und umstrittenen Hirnforscher Wolf Singer für eine Schlüsselfigur bei der Durchsetzung dieses extrem wirksamen Lobbyismus-Systems, aufgrund seines sehr einflussreichen Wirkens im internen Wissenschaftsbetrieb, sowie in Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft.

Die Perversität dieses Lobbyismus-Systems wird besonders ersichtlich, wenn man bedenkt, dass Wolf Singer, der unter dringendem Verdacht steht seit mehr als 30 Jahren Verstöße gegen geltende Gesetze und Subventionsbetrug in Millionenhöhe mit seiner zielentfremdeten, erfolglosen und barbarischen Forschung begangen zu haben, auch noch dafür 2011 über sehr undurchsichtige Kanälen mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde!

Die Perversität und der Zynismus dieses Lobbyismus-Systems steigern sich auch in der Begründung dieser Verleihung, die vom hessischen Staatsminister Michael Boddenberg gemäß einer Pressemitteilung vom 12.08.2011 im Portal des hessischen Landtag bekannt gegeben wurde: Wolf Singer wurde mit dem Bundesverdienstkreuz aufgrund seines “überragenden Engagements” für den Tierschutz geehrt! Wie bitte? Für den Tierschutz??!!!

Wir haben 2012 den Staatsminister Michael Boddenberg gefragt, woraus genau das überragende Engagement von Wolf Singer für den Tierschutz besteht. Er weiß es nicht und will es auch nicht wissen: Der Bundespräsident Christian Wulff habe ja diese Entscheidung getroffen, wir sollen ihn doch mal selbst fragen. Wir haben dann die Ordenskanzlei in Berlin gefragt, woraus genau das überragende Engagement von Wolf Singer für den Tierschutz besteht. Sie weiß es nicht und will es auch nicht wissen bzw. nicht sagen: Diese Ehrung war ein “Gunsterweis” des Bundespräsidenten Christian Wulff, “der keiner Begründung bedarf“. Schon klar, die Bürger sind wohl viel zu neugierig… Unsere Strafanzeige gegen Christian Wulff wurde mit der Begründung eingestellt, dass keine Anhaltspunkte für eine verfolgbare Straftat vorlägen. Wir haben dann den Nachfolger von Christian Wulff gefragt, den amtierenden Bundespräsidenten Joachim Gauck, woraus genau das überragende Engagement von Wolf Singer für den Tierschutz besteht. Er weiß es nicht bzw. will es nicht wissen, man solle sich nicht ärgern, das wird alles seine Richtigkeit haben… Aber selbstverständlich, ist schon klar.

Unsere Bemühungen aus dem Jahre 2012 zur Herbeiführung der Transparenz über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Wolf Singer habe ich in meinem Blog komplett festgehalten, siehe hier.

Es ist natürlich nichts dabei rausgekommen, ist schon klar. Als einzige Maßnahme hat jedoch der Landtag Hessen die Pressemitteilung vom 12.08.2011 in seinem Portal einfach gelöscht, der Originallink führt jetzt zu einer Fehlermeldung. Der hessische Landtag verwischt die Spuren und zensiert sich selbst, das wird immer schöner mit der Demokratie und den Bürgerrechten im Land Hessen…

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Vor diesem Hintergrund habe ich die MdL Janine Wißler (DIE LINKE) im Abgeordnetenwatch Hessen gebeten, sich als Mitglied des Ausschußes Wissenschaft im hessischen Landtag einzusetzen, um die notwendige Transparenz über die Forschung und das Wirken von Wolf Singer im Interesse der Allgemeinheit herbeizuführen, sowie auch herauszufinden, wer Wolf Singer für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen hat: . .

- 05.12.2015 – Fragen von Jocelyne Lopez an Frau Janine Wißler
29.01.201 6 – Antwort der MdL Janine Wißler
- 06.02.2016 – Fragen von Jocelyne Lopez an MdL Janine Wißler
- 09.02.2016 – Antwort der MdL Janine Wißler

Die MdL Janine Wißler hat sich nur über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Wolf Singer geäußert und mitgeteilt, dass sie nicht in Erfahrung bringen konnte, wer ihn für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen hat und was die Beweggründe dafür waren, jedoch gab sie mir folgenden Hinweis, Zitat: “Man kann also nur in Erfahrung bringen, von welchem Ministerpräsidenten der Vorschlag gemachte wurde (was in diesem Fall klar ist), nicht aber, warum derjenige vorgeschlagen wurde und woher die Anregung kam.” 

 

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Daraufhin habe ich heute im Abgeordnetenwatch den hessischen Staatsminister a.D. und MdL Michael Boddenberg befragt:

09.02.2016 – Fragen von Jocelyne Lopez an MdL Michael Boddenberg

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NB: Interessierte Leser können sich unter der Befragung im Abgeordnetenwatch eintragen (im grauen Kasten unter der Befragung), um bei einer Antwort von Herrn Boddenberg per E-Mail benachrichigt zu werden. Dies ist auch wünschenswert, um eine Antwort anzuregen: je mehr Interessierte die Befragung verfolgen, desto größer ist die Chance, dass man eine Antwort bekommt. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Wer hat den umstrittenen Hirnforscher Wolf Singer für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen?

Die Affenhirnforscher gaukeln in allen etablierten Medien der Öffentlichkeit vor, dass ihre barbarischen Tierversuche unerlässlich für den Fortschritt der Humanmedizin zu Therapieansätzen der menschlichen Erkrankungen Alzheimer, Epilepsie, Parkinson, Multiple Sklerose oder Schizophrenie seien.

Dies erweist sich als eine dreiste Manipulation der öffentlichen Meinung und als reinsten Lobbyismus angesichts der Tatsache, dass es schon lange in der internationalen wissenschaftlichen Gemeinde nachgewiesen wurde, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragbar sind, was wiederum die Tatsache erklärt, dass nach 40 Jahren Doppel- und Wiederholungsversuchen an Tieren in 8 Forschungsstandorten keine einzige brauchbare neue Erkenntnis für die Humanmedizin erzielt werden konnte. Darüber hinaus existieren auch als Alternative moderne, erfolgsversprechende und tierversuchsfreie Forschungsmethoden, die schon im Einsatz sind.

Wir haben in einer laufenden Change.org Petition, die bis jetzt von mehr als 15.000 Bürgern und Steuerzahlern unterschrieben wurde, insgesamt 12 Affenhirnforscher bzw. Entscheidungsträger gebeten, 16 Fragen zur angeblichen Unerlässlichkeit dieser Forschung für die Humanmedizin zu beantworten, siehe: PETITION: Herr Prof. Hans-Peter Thier, beantworten Sie bitte 4 Fragen über den wissenschaftlichen Wert der Affenhirnforschung am Max Planck Institut Tübingen. Sie schweigen alle. Keiner hat nur den Schatten von Wissenschaftlichkeit, Aufrichtigkeit und Mut, sich einer wissenschaftlichen Debatte zu stellen und seine Behauptungen zu begründen.

Ich halte den berüchtigten Tierexperimentator und umstrittenen Hirnforscher Wolf Singer für eine Schlüsselfigur bei der Durchsetzung dieses extrem wirksamen Lobbyismus-Systems, aufgrund seines sehr einflussreichen Wirkens im internen Wissenschaftsbetrieb, sowie in Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft.

Die Perversität dieses Lobbyismus-Systems wird besonders ersichtlich, wenn man bedenkt, dass Wolf Singer, der unter dringendem Verdacht steht seit mehr als 30 Jahren Verstöße gegen geltende Gesetze und Subventionsbetrug in Millionenhöhe mit seiner zielentfremdeten, erfolglosen und barbarischen Forschung begangen zu haben, auch noch dafür 2011 über sehr undurchsichtige Kanälen mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde!

Die Perversität und der Zynismus dieses Lobbyismus-Systems steigern sich auch in der Begründung dieser Verleihung, die vom hessischen Staatsminister Michael Boddenberg gemäß einer Pressemitteilung vom 12.08.2011 im Portal des hessischen Landtag bekannt gegeben wurde: Wolf Singer wurde mit dem Bundesverdienstkreuz aufgrund seines “überragenden Engagements” für den Tierschutz geehrt! Wie bitte? Für den Tierschutz??!!!

Wir haben 2012 den Staatsminister Michael Boddenberg gefragt, woraus genau das überragende Engagement von Wolf Singer für den Tierschutz besteht. Er weiß es nicht und will es auch nicht wissen: Der Bundespräsident Christian Wulff habe ja diese Entscheidung getroffen, wir sollen ihn doch mal selbst fragen. Wir haben dann die Ordenskanzlei in Berlin gefragt, woraus genau das überragende Engagement von Wolf Singer für den Tierschutz besteht. Sie weiß es nicht und will es auch nicht wissen bzw. nicht sagen: Diese Ehrung war ein “Gunsterweis” des Bundespräsidenten Christian Wulff, “der keiner Begründung bedarf“. Schon klar, die Bürger sind wohl viel zu neugierig… Unsere Strafanzeige gegen Christian Wulff wurde mit der Begründung eingestellt, dass keine Anhaltspunkte für eine verfolgbare Straftat vorlägen. Wir haben dann den Nachfolger von Christian Wulff gefragt, den amtierenden Bundespräsidenten Joachim Gauck, woraus genau das überragende Engagement von Wolf Singer für den Tierschutz besteht. Er weiß es nicht bzw. will es nicht wissen, man solle sich nicht ärgern, das wird alles seine Richtigkeit haben… Aber selbstverständlich, ist schon klar.

Unsere Bemühungen aus dem Jahre 2012 zur Herbeiführung der Transparenz über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Wolf Singer habe ich in meinem Blog komplett festgehalten, siehe hier.

Es ist natürlich nichts dabei rausgekommen, ist schon klar. Als einzige Maßnahme hat jedoch der Landtag Hessen die Pressemitteilung vom 12.08.2011 in seinem Portal einfach gelöscht, der Originallink führt jetzt zu einer Fehlermeldung. Der hessische Landtag verwischt die Spuren und zensiert sich selbst, das wird immer schöner mit der Demokratie und den Bürgerrechten im Land Hessen…

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Vor diesem Hintergrund habe ich am 05.12.2015 die MdL Janine Wißler (DIE LINKE) im Abgeordnetenwatch Hessen gebeten, sich als Mitglied des Ausschußes Wissenschaft im hessischen Landtag einzusetzen, um die notwendige Transparenz über die Forschung und das Wirken von Wolf Singer im Interesse der Allgemeinheit herbeizuführen:
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05.12.2015 – Fragen von Jocelyne Lopez an Frau Janine Wißler


- Am 29.01.2016 hat die MdL Janine Wißler meine Fragen beantwortet, sowie auch am 05.02.2016 dieselben  Fragen einer anderen Bürgerin:
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Die MdL Janine Wißler teilt den anfragenden Bürgerinnen mit, dass sie nicht behilflich sein kann, da sie leider nicht in Erfahrung bringen konnte, wer Wolf Singer für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen hat und was die Beweggründe dafür waren, siehe unter demselben Link.
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Diese vorgegebene Machtlosigkeit einer legitimierten Volksvertreterin zur Klärung von wichtigen und symbolträchtigen Handlungen des Staates wie die Verleihung des höchsten Verdienstordens im Namen des Volkes an einen Bürger, ist hochgradig befremdlich. Ich habe demzufolge eine zusätzliche Befragung der MdL Janine Wißler im hessischen Abgeordnetenwatch eingegeben und sie gefragt, wie genau sie sich vergeblich bemüht hat in Erfahrung zu bringen, wer Wolf Singer für das Bundesverdienstkreuz vorschlug und was die Beweggründfe dafür waren, siehe:

06.02.2016 – Neue Fragen von Jocelyne Lopez an MdL Janine Wißler
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NB: Interessierte Leser können sich unter der Befragung im Abgeordnetenwatch eintragen (im grauen Kasten unter der Befragung), um bei einer Antwort von Frau Wißler per E-Mail benachrichigt zu werden. Dies ist auch wünschenswert, um eine Antwort anzuregen: je mehr Interessierte die Befragung verfolgen, desto größer ist die Chance, dass man eine Antwort bekommt. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Tierschutz: KLAGEN GEGEN DAS LAND NRW

Heutiger Bericht vom Nachrichten-Portal Lokalkompass, Düsseldorf:

 

Tierschutz: KLAGEN GEGEN DAS LAND NRW

Am 28.01.2016 wurde der Eingang der  bereits 6.Klage einer kleinen Gruppe von Tierschützern vom Verwaltungsgericht Düsseldorf gegen das Land NRW, in Vertretung durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (kurz LANUV), bestätigt. […]

Weiterlesen…

 

Danke an Lokalkompass.de für diese Berichtserstattung zur Information der Öffentlichkeit über wichtige gesellschaftliche, juristische und politische Vorgängen, die leider seit 3 Jahren von anderen Medien nicht aufgegriffen wurden.
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Die Tierrechtler Reiner Bent, Sandra Lück und Jocelyne Lopez
haben wiederholt die Behörde LANUV NRW wegen Verweigerung von Auskünften über Tierversuche nach Informationsfreiheitsgesetz, sowie Erhebung von abenteuerlichen Gebühren verklagt,
vertreten durch den Rechtsanwalt David Sanker aus Köln

Jocelyne Lopez, Reiner Bent, Sandra Lück
Fackelmahnwache gegen Tierversuche in Düsseldorf, 12.12.2015

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Es ist Krieg seit 3 Jahren zwischen der Behörde LANUV NRW und den Bürgern!

Die nächste Klage (Nummer 8 seit 2012) wurde vor ein paar Tagen beim Verwaltungsgericht Düsseldorf wegen den Tierversuchen im Land NRW eingereicht: Frau Sandra Lück gegen das Land NRW in Vertretung durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV NRW) wegen Verstößen gegen das Informationsfreiheitsgesetz im Zusammenhang mit der massiven Genehmigung von Tierversuchen durch diese Behörde.

Ich darf übrigens hier die Behörde LANUV NRW herzlich grüßen, die offensichtlich seit 3 Jahren meinen Blog beobachtet und mitliest, als ob sie nichts Anderes zu tun hätte…

Es ist nämlich nachgewiesen, dass die Behörde LANUV NRW seit 3 Jahren strafrechtlich relevante Aussagen in meinem Blog gesucht – und natürlich keine gefunden hat – wie zum Beispiel Beleidigungen gegen namentlich genannte Privatpersonen. Trotzdem hat sie diesen Weg versucht, um mich auszuschalten: LANUV hat zum Beispiel  vor einem Verwaltungsgericht anläßlich unseren Klagen nach IFG meinen Blog angeführt und mich der Beleidigung und Drohung beschuldigt, weil sie zwei e-Mails von einem Dritten mit Beleidigungen und Drohungen gegen eine namentlich genannte Mitarbeiterin der Behörde erhalten hat. LANUV ist damit vor Gericht natürlich auf die Nase gefallen: Das Gericht hat schlicht und einfach diese Vorwürfe ignoriert, kein Mensch hat ja die Verantwortung für die Handlungen von Dritten zu tragen.

Auch hat eine Mitarbeiterin von LANUV mich über Rechtsanwalt privat eine strafbewerte Unterlassungserklärung mit Drohung einer Privatklage und einer Schmerzensgeldforderung von 5000 Euro schicken lassen, und zwar wegen Veröffentlichung in meinem Blog von Originalschriftstücken der verschiedenen betroffenen Behörden, was ihrer Meinung nach einzig auf meine Absicht zurückzuführen sei, eine öffentliche Stigmatisierung und Anprangerung ihrer Person zu bewirken und was die 2 E-Mails eines  Dritten aus dem Internet mit Beleidigungen und Drohungen verursacht haben sollte. Die strafbewerte Unterlassungserklärung habe ich alleine ohne Rechtsanwalt abgewehrt, und es hat zum Glück geklappt: Ich habe keine Antwort vom Rechtsanwalt bekommen und es kam nicht zu einer Klage. Ich war aber ein paar Wochen deswegen sehr unter Streß und habe mich kaum getraut, meinen Briefkasten aufzumachen aus Angst, ein Schreiben vom Gericht darin zu finden. Ich habe mich bei meinem Ansprechpartner im Umweltministerium (Aufsichtsbehörde von LANUV) über diese private Aktion einer Mitarbeiterin von LANUV beschwert und ihn gefragt, was das soll und ob noch eine Klage kommen wird. Er sagte, nein, es wird zu keiner Klage kommen, so etwas geht nicht, ich solle das bitte vergessen, so etwas geht nicht… Die Geschichte zeigt aber, dass man hochvorsichtig sein muss: Es ist Krieg seit 3 Jahren zwischen der Behörde LANUV NRW und den Bürgern.

Die Geschichte zeigt auch, dass engagierte Bürger und Aktivisten auf jeden Fall sehr sorgfältig darauf achten sollen, nie Beleidigungen gegenüber privaten Personen auszusprechen, das kann rechtliche Folgen haben!

Beleidigende Äußerungen gegen namentlich genannte Politiker sind dagegen weitgehend rechtlich unbedenklich: Die Gerichte stufen sie als Recht der Bürger auf Kritik, auch durch eine sehr scharf ausgetragene Kritik, auch mit Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte – sie müssen es sich von den Bürgern gefallen lassen. Die Großzügigkeit der Gerichte bei beleidigenden Äußerungen von Bürgern gegen legitimiert gewählte Politiker erklärt zum Beispiel die Tatsache, dass es nie zu Klagen von Politikern wegen Beleidigungen und Verletzungen ihrer Persönlichkeitsrechte durch Bürger kommt, obwohl nach Gesetz jegliche Beleidigung gegen eine Privatperson eine Straftat ist, die sowohl strafrechtlich als auch zivilrechtlich Konsequenzen haben kann. Jeden Tag werden nämlich in der Öffentlichkeit extrem beleidigende Äußerungen oder Darstellungen über die Privatperson von Politikern getätigt, und es kommt nie zu Zivilklagen. Wie gesagt stufen die Gerichte diese Straftaten als Recht der Bürger ein, die gewählten Politiker zu kritisieren – man denke zum Beispiel nur an die Karikaturen und an die Kabarettszene, das ist sehr oft verschärft, das gilt jedoch als Recht zur freien Meinungsäußerung der Bürger und als Pressefreiheit.

Extrem selten ist allerdings andersrum, dass Politiker beleidigende Äußerungen gegen die Privatperson von Bürgern tätigen und ihre Persönlichkeitsrechte damit strafrechtlich und zivilrechtlich verletzen.

So einen extrem seltenen Fall der Beleidigung seitens eines Politikers gegen die Privatperson eines Bürgers haben wir jedoch in NRW im Zusammenhang mit den Tierversuchen der Behörde LANUV NRW erlebt: Ich hatte in meinem Blog das Verhalten des MdL Martin-Sebastian Abel (DIE GRÜNEN) sachlich kritisiert und ihm vorgeworfen, dass er blind ohne eingehende Prüfung die Politik der Behörde LANUV NRW der massiven Genehmigung von Tierversuchen schützt und rechtfertigt, was ein Verrat der erklärten Position seiner Partei zu Tierversuchen darstellt.

Der MdL Martin-Sebastian Abel ist wegen meinen sachlichen Vorwürfen völlig ausgeflippt und hat zeitgleich bei Facebook scharfe Beleidigungen gegen meine Person gepostet: Ich sei „wirr und durchgeknallt“, siehe hier. Solche Äußerungen hätten ihn vor Gericht in Schwierigkeiten gebracht, falls ich wegen Verletzung meiner Persönlichkeitsrechte geklagt hätte.

Ich kenne keinen anderen Fall, wo ein gewählter Politiker Beleidigungen gegen die Privatperson eines Bürgers in der Öffentlichkeit ausspricht. Martin-Sebastian Abel hat zwar sehr schnell seinen Facebook-Eintrag gelöscht, jedoch zeigt dieser Vorfall: Es ist Krieg seit 3 Jahren zwischen der Behörde LANUV NRW und den Bürgern, sowie zwischen den Politikern und den Bürgern wegen LANUV NRW – das komplette Parlament in Nordrhein-Westphalen, über alle Parteien hinweg, schützt nämlich diese Behörde.
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Die Tierrechtler Reiner Bent, Sandra Lück und Jocelyne Lopez
haben wiederholt die Behörde LANUV NRW wegen Verweigerung von Auskünften über Tierversuche nach Informationsfreiheitsgesetz, sowie Erhebung von abenteuerlichen Gebühren verklagt,
vertreten durch den Rechtsanwalt David Sanker aus Köln

Jocelyne Lopez, Reiner Bent, Sandra Lück
Fackelmahnwache gegen Tierversuche in Düsseldorf, 12.12.2015

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Dr. Wolfgang Engelhardt: Aufdeckung eines weiteren Plagiats von Albert Einstein

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Albert Einstein war ein sehr tüchtiger Plagiator, was zwar die Kenner der Wissenschaftsgeschichte schon lange wissen, was jedoch von den eifrigen Wächtern des Einstein-Kults am Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin der breiten Öffen-tlichkeit sorgfältig vorenthalten wird – Lobbyismus verpflichtet, das kennen wir leider zu Genüge von der Max Planck Gesellschaft…

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Der Physiker und ehemalige Mitarbeiter am Max Planck Institut für Plasmaphysik in Garching, Dr. Wolfgang Engelhardt, bemüht sich zurzeit eine wissenschaftliche Debatte mit etablierten Experten der Relativitätstheorie zu initiieren, und zwar über die Berechnung durch Einstein der Periheldrehung des Merkur, die als Bestätigung seiner Allgemeinen Relativitätstheorie gilt, die jedoch schon 17 Jahre zuvor ohne jegliche relativistischen Effekte vom Physiker Paul Gerber richtig berechnet wurde. Nanu?

Zwar schweigt wie erwartet Prof. Jürgen Renn, Direktor vom Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte über diesen seltsamen und sorgfältig verborgenen “Zufall”, jedoch bemüht sich Dr. Engelhardt weiter, eine öffentliche wissenschaftliche Debatte zu initiieren, siehe:
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26.01.2016 – Brief von Dr. Wolfgang Engelhardt an Herrn Johann Grolle
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mit Anhang:
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1915 – Einstein: Erklärung der Periheldrehung des Merkur aus der Allgemeinen Relativitätstheorie
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NB: Interessierte Leser haben die Möglichkeit, sich an diese Debatte zu beteiligen, die in der Webseite Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie veröffentlicht und zur Diskussion gestellt wurde, und wo die Kommentarfunktion aktiviert ist: Wolfgang Engelhardt: Befragung von Experten zur Gerber-Einstein-Formel

 



Tierversuche der Behörde LANUV NRW: Und noch eine Klage, und noch eine Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz!

Nicht nur, dass die Behörde LANUV NRW die meisten Tierversuche in Deutschland genehmigt, sie tut es sogar mit sehr großer Eifrigkeit und genehmigt immer mehr Tierversuche,  entgegen der seit Jahrzehnten erklärten Zielsetzung aller öffentlichen Entscheidungsträger und entgegen der gesetzlichen Bestimmungen des Tierschutzgesetzes, die Zahl der Tierversuche drastisch  zu reduzieren und sie durch moderne, tierversuchsfreie Forschungsmethoden zu ersetzen.

Anläßlich einer Mahnwache gegen Tierversuche in Düsseldorf am 12.12.2015, hat die Tierrechtlerin Sandra Lück das skandalöse Verhalten der Behörde LANUV NRW dargelegt: Rede von Sandra Lück zu LANUV NRW.

Auch der TV-Sender WDR hat über die Mahnwache gegen Tierversuche in Düsseldorf am 12.12.15 berichtet, begleitet durch eine frühere Mitteilung über Tierversuche der NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze: WDR Aktuelle Stunde – Mahnwache gegen Tierversuche 12.12.2015. Die NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze verkündet unverfroren, dass in den letzten 10 Jahren die Anzahl von Tierversuchen in NRW massiv angestiegen sei, dass sie den Anstieg stoppen und langfristig dazu kommen wolle, möglichst keine Tiere mehr in Tierversuchen einzusetzen (WDR hat allerdings inzwischen diesen Bericht aus dem Netz genommen, aus welchen Gründen auch immer). [*]

Es ist allerdings extrem schwierig für die Bürger und Steuerzahler – die sowohl die Tierversuche als auch die Behörden finanzieren – von der ausgesprochen bürgerfeindlichen Behörde LANUV NRW Auskünfte über die Tierversuche zu bekommen, die sie massiv genehmigt: Entweder verweigert die Behörde die Auskünfte nach Informationsfreiheitsgesetz (IFG NRW) und/oder berechnet für die erteilten Auskünfte abenteuerliche Gebühren als Abschreckung der ehrenamtlich und im öffentlichen Interesse anfragenden Bürger.  Vor ein paar Tagen haben wir die 7. Klage seit 2013  gegen die Behörde LANUV NRW wegen Verstößen gegen das Informationsfreiheitgesetz eingereicht – für die letzten 5 Klagen warten wir noch auf Gerichtstermine.

Wir lassen uns jedoch von der Strategie der  gewollten Intransparenz über Tierversuche und der finanziellen Abschreckung der Behörde LANUV NRW  nicht kleinkriegen:  Ich habe heute folgende neue Anfrage nach IFG an die Behörde gerichtet:

Von Jocelyne Lopez
An Fachbereich84@lanuv.nrw.de
Betr.: Auskunft nach IFG NRW
Datum: 19.01.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf das Informationsfreiheitsgesetz und bitte um Mitteilung folgender Informationen:

LANUV NRW stehen zur Bearbeitung der Anträge auf genehmigungspflichtige Tierversuche zurzeit laut öffentlicher Auskunft 6 Kommissionen zur Verfügung, die in monatlichen Sitzungen jeweils bis zu 12 Anträge behandeln.

Nach IFG NRW bitte ich somit um folgende Auskünfte:

1)   Wie viele Anträge auf genehmigungspflichtige Tierversuche sind im zweiten  Halbjahr 2015  bis zum 31.12.2015 bei LANUV NRW eingegangen?

2)   Wie viele dieser Anträge wurden

   a)   durch die Ethikkommission behandelt?

   b)   durch LANUV NRW genehmigt?

   c)   durch LANUV NRW abgelehnt?

3)   Wie viele Anträge auf Revisionen  wurden  im  zweiten Halbjahr 2015 bis zum 31.12.2015  behandelt?

4)   Wie viele dieser Revisionen wurden

   a)   durch LANUV NRW genehmigt?

   b)   durch LANUV NRW abgelehnt?

5) Wie viele Genehmigungsfiktionen hat LANUV NRW aufgrund von Fristabläufen bei der Bearbeitung der Anträge im zweiten Halbjahr 2015 bis zum 31.12.2015  bei genehmigungspflichtigen Tierversuchen zu verzeichnen?

6)   Wie viele Anträge wurden aufgrund von Antragsfehlern im zweiten  Halbjahr 2015 bis zum 31.12.2015 nicht behandelt.

7)   Wie viele der durch LANUV NRW im zweiten Halbjahr 2015 bis zum 31.12.2015 gesamt genehmigten Anträge wurden von der Ethikkommission als beratende Instanz

   a)    positiv beschieden?

   b)     negativ beschieden?
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Ich berufe mich auf ein starkes öffentliches Interesse angesichts der aktuell in den Medien laufenden Debatte um Tierversuche im Land NRW und bitte dementsprechend um Gebührenbefreiung oder die Berechnung des Mindestsatzes.

Ich danke im Voraus für Ihre Auskunftserteilung innerhalb der Frist eines Monats und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez
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Wir werden über die weitere Entwicklung berichten.

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[*] Nachtrag: Die im NRW-Abgeordnetenwatch angesprochene Wissenschafts-ministerin Svenja Schulze hat übrigens am 18.12.2015 ausgesagt, dass sie Missstände um die Genehmigung von Tierversuchen durch die Behörde LANUV NRW prüfen will, siehe: Die Wissenschaftsministerin Svenja Schulze will die Missstände um die Genehmigung der Affenversuche an der Uni Bochum prüfen. Wir dürfen gespannt sein.

 

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Die Tierrechtler Reiner Bent, Sandra Lück und Jocelyne Lopez
haben wiederholt die Behörde LANUV NRW wegen Verweigerung von Auskünften über Tierversuche nach Informationsfreiheitsgesetz, sowie Erhebung von abenteuerlichen Gebühren verklagt,
vertreten durch den Rechtsanwalt David Sanker aus Köln

Jocelyne Lopez, Reiner Bent, Sandra Lück
Fackelmahnwache gegen Tierversuche in Düsseldorf, 12.12.2015

 



Bundesverdienstkreuz an Wolf Singer: Zensiert sich der Landtag Hessen etwa selbst?

Die Affenhirnforscher gaukeln in allen etablierten Medien der Öffentlichkeit vor, dass ihre barbarischen Tierversuche unerlässlich für den Fortschritt der Humanmedizin zu Therapieansätzen der menschlichen Erkrankungen Alzheimer, Epilepsie, Parkinson, Multiple Sklerose oder Schizophrenie seien.

Dies erweist sich als eine dreiste Manipulation der öffentlichen Meinung und als reinsten Lobbyismus angesichts der Tatsache, dass es schon lange in der internationalen wissenschaftlichen Gemeinde nachgewiesen wurde, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragbar sind, was wiederum die Tatsache erklärt, dass nach 40 Jahren Doppel- und Wiederholungsversuchen an Tieren in 8 Forschungsstandorten der Hirnforschung keine einzige brauchbare neue Erkenntnis für die Humanmedizin erzielt werden konnte. Darüber hinaus existieren auch als Alternative moderne, erfolgsversprechende und tierversuchsfreie Forschungsmethoden, die schon im Einsatz sind.

Wir haben in einer laufenden Change.org Petition, die bis jetzt von mehr als 16.000 Bürgern und Steuerzahlern unterschrieben wurde, insgesamt 12 Affenhirnforscher bzw. Entscheidungsträger gebeten, 16 Fragen zur angeblichen Unerlässlichkeit dieser Forschung für die Humanmedizin zu beantworten, siehe: PETITION: Herr Prof. Hans-Peter Thier, beantworten Sie bitte 4 Fragen über den wissenschaftlichen Wert der Affenhirnforschung am Max Planck Institut Tübingen. Sie schweigen alle. Keiner hat nur den Schatten von Wissenschaftlichkeit, Aufrichtigkeit und Mut, sich einer wissenschaftlichen Debatte zu stellen und seine Behauptungen zu begründen.

Ich halte den berüchtigten Tierexperimentator und umstrittenen Hirnforscher Wolf Singer für eine Schlüsselfigur bei der Durchsetzung dieses extrem wirksamen Lobbyismus-Systems, aufgrund seines sehr einflussreichen Wirkens im internen Wissenschaftsbetrieb, sowie in Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft.

Die Perversität dieses Lobbyismus-Systems wird besonders ersichtlich, wenn man bedenkt, dass Wolf Singer, der unter dringendem Verdacht steht seit mehr als 30 Jahren Verstöße gegen geltende Gesetze und Subventionsbetrug in Millionenhöhe mit seiner zielentfremdeten, erfolglosen und barbarischen Forschung begangen zu haben, auch noch dafür 2011 über sehr undurchsichtige Kanälen mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde!

Die Perversität und der Zynismus dieses Lobbyismus-Systems steigern sich auch in der Begründung dieser Verleihung, die vom hessischen Staatsminister Michael Boddenberg gemäß einer Pressemitteilung vom 12.08.2011 im Portal des hessischen Landtag bekannt gegeben wurde: Wolf Singer wurde mit dem Bundesverdienstkreuz aufgrund seines “überragenden Engagements” für den Tierschutz geehrt! Wie bitte? Für den Tierschutz??!!!
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Wir haben 2012 den Staatsminister Michael Boddenberg gefragt, woraus genau das überragende Engagement von Wolf Singer für den Tierschutz besteht. Er weiß es nicht und will es auch nicht wissen: Der Bundespräsident Christian Wulff habe ja diese Entscheidung getroffen, wir sollen ihn doch mal selbst fragen.

Wir haben dann die Ordenskanzlei in Berlin gefragt, woraus genau das überragende Engagement von Wolf Singer für den Tierschutz besteht. Sie weiß es nicht und will es auch nicht wissen bzw. nicht sagen: Diese Ehrung war ein “Gunsterweis” des Bundespräsidenten Christian Wulff, “der keiner Begründung bedarf“. Schon klar, die Bürger sind wohl viel zu neugierig… Unsere Strafanzeige gegen Christian Wulff wurde mit der Begründung eingestellt, dass keine Anhaltspunkte für eine verfolgbare Straftat vorlägen. Wir haben dann den Nachfolger von Christian Wulff gefragt, den amtierenden Bundespräsidenten Joachim Gauck, woraus genau das überragende Engagement von Wolf Singer für den Tierschutz besteht. Er weiß es nicht bzw. will es nicht wissen, man solle sich nicht ärgern, das wird alles seine Richtigkeit haben… Aber selbstverständlich, ist schon klar.

Unsere Bemühungen aus dem Jahre 2012 zur Herbeiführung der Transparenz über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Wolf Singer habe ich in meinem Blog komplett festgehalten, siehe hier.

Es ist natürlich nichts dabei rausgekommen, ist schon klar. Als einzige Maßnahme hat jedoch der Landtag Hessen die Pressemitteilung vom 12.08.2011 in seinem Portal offensichtlich einfach gelöscht, der Originallink führt nämlich jetzt zu einer Fehlermeldung. Verwischt der hessische Landtag die Spuren und zensiert sich etwa selbst? Das wird immer schöner mit der Demokratie und den Bürgerrechten im Land Hessen…

Ich möchte es genauer wissen und habe heute folgende E-Mail an die Pressestelle des hessischen Landtags geschickt:

Von Jocelyne Lopez
An presse@stk.hessen.de
Betr.: Pressemitteilung vom 12.08.2011
Datum: 17.01.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 12.08.2011 erschien im Portal des Landtags Hessen eine Pressemitteilung über die Aushändigung des Bundesverdienstkreuzes an Prof. Wolf Singer durch den Staatsminister Michael Boddenberg.

Leider führt der damalige Original-Link zu dieser Pressemitteilung jetzt zu einer Fehlermeldung:

https://verwaltung.hessen.de/irj/hessen_Internet?rid=HStK_15/hessen_Internet/nav/dea/dea5072f-a961-6401-e76c-d1505eb31b65,f2a40f55-fc5d-b131-f012-f31e2389e481,,,11111111-2222-3333-4444-100000005004%252526_ic_uCon_zentral=f2a40f55-fc5d-b131-f012-f31e2389e481%252526overview=true.htm&uid=dea5072f-a961-6401-e76c-d1505eb31b65

Sehr geehrte Damen und Herren,

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Ihr hessen.de-Team

Fehler Code: eide404
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Ich bitte Sie, mir den jetzt gültigen Link zu dieser Pressemitteilung anzugeben bzw. mir den Originaltext dieser Pressemitteilung zur Verfügung zu stellen.

Ich danke im Voraus und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Jocelyne Lopez

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Ich werde über die weitere Entwicklung berichten.



Fragen an MdL Helen Heberer in Baden-Württemberg: Rechtfertigt Fußball die Opferung von Tieren im Tierversuch?

Wie es aus einer umfangreichen Change.org-Petition über den angeblichen Wert der Affenhirnforschung hervorgeht, die inzwischen von mehr als 16.000 Bürgern unterschrieben wurde, wurden im Land Nordrhein-Westfalen anläßlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 Genehmigungen für Affenversuche durch die Behörde LANUV NRW an Hirnforscher der Universität Bochum erteilt, um die unsinnige und pseudowissenschaftliche Frage zu klären, wie der Torwart der Fußballnational-mannschaft Jens Lehmann zwei Elfmeter gegen Argentinien halten konnte (!!!) Unfassbar.

Nach mehreren Ansprachen hat sich schließlich die NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze am 18.12.2015 bereit erklärt, diese ethische, rechtliche und wissenschaftliche Ungeheuerlichkeit prüfen zu lassen, siehe hier.

Es gab jedoch offensichtlich andere barbarische Tieropfer für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006, und zwar in Baden-Württemberg, durch den Affenhirnforscher Prof. Hans-Peter Thier am Hertie Institut für klinische Hirnforschung in Tübingen, der auch mit staatlichen Subventionen in Millionenhöhe unter dem Deckmantel der Erforschung von menschlichen Erkrankungen zu Therapieansätzen für den gesetzwidrigen und ethisch unvertretbaren Forschungszweck der Verbesserung der kognitiven Leistungen von Fußballern Affen gefoltert und geopfert hat. Der Lobbyismus-Sumpf der Tierversuche erfolgreich mit dem Korruptionssumpf der Fußball-WM 2006 in Aktion. Bravo, die Wissenschaft.

Auch hier besteht ein dringender Bedarf auf eine eingehende Prüfung dieser Ungeheuerlichkeiten im Interesse der Allgemeinheit durch einen unabhängigen Untersuchungsausschuß. Der in der Petition diesbezüglich angesprochene grüne Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, schweigt darüber sorgfältig –  natürlich, was soll man sonst von ihm erwarten ? – sowie übrigens auch der im Abgeordnetenwatch am 22.12.2015 angesprochene SPD-Landtagsabgeordneter Claus Schmiedel, siehe hier.

Wir lassen uns jedoch nicht durch das übliche Schweigen abwimmeln und fragen die politisch Verantwortliche weiter: Ich habe heute im Abgeordnetenwatch Baden-Württemberg ebenfalls der SPD-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses “Wissenschaft und Forschung” im Landtag die gleichen Fragen gestellt – mal sehen, ob sie sich rührt:

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15.01.16 – Abgeordnetenwatch Baden-Württemberg

Fragen von Jocelyne Lopez an MdL Helen Heberer (SPD)
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NB: Interessierte Leser können sich unter der Befragung im Abgeordnetenwatch eintragen, um bei einer Antwort von Helen Heberer per E-Mail benachrichtigt zu werden. Dies ist vor allem wünschenswert, um eine Antwort anzuregen: je mehr Interessierte die Befragung verfolgen, desto größer ist die Chance, dass man eine Antwort bekommt, hier der Link zur Befragung. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!!!



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