Blog – Jocelyne Lopez

Dr. Markus Pössel: Zur Pflege von Missverständnissen verdonnert?

Im Zusammenhang mit meiner Anfrage vom 28.04.10 Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel an das Albert Einstein Institut verweise ich

auf meinen Kommentar vom 01.09.10

im Blog der GFWP e.V. zu einem Artikel von Herrn Reiner Bergner „Längenkontraktion – ein Gedankenexperiment von Einstein“.

Jocelyne Lopez

 

—————————-

Siehe auch:

Dr. Markus Pössel bricht die Korrespondenz ab
Fristsetzung durch Dr. Markus Pössel
Meinungsstreit mit Dr. Markus Pössel: Emotionale Einmischung von anonymen Dritten
Die gute Carolin Liefke und der Rest der Welt
Dr. Markus Pössel bedankt sich für einen Hinweis auf das illegale Denunziationsportal Esowatch.com
Dr. Markus Pössel macht sich Verleumdungen und Beleidigungen von illegalen Denunziationsportalen zu eigen
Wie die Welt der Astronomen klein ist…



Wie die Welt der Astronomen klein ist…

Ich verweise auf meine Anfrage vom 28.04.10 Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel und gebe weitere Austausche aus dem MAHAG-Forum im Zusammenhang mit dem Meinungsstreit mit dem Albert Einstein Institut über die Spezielle Relativitätstheorie wieder:

 

30.08.10 – Zitat von Hannes

[…] Die Aussage Scharos, dass man die Invarianz “gemacht” hat, um leicht messen zu können, ist sehr einleuchtend.
Erst mit der Zeit haben sich die Widersprüche verdichtet. die Meßmethoden haben sich verbessert und Möglichkeiten zu Messungen außerhalb der Erdatmosphäre hat es damals auch noch nicht gegeben.
Ich glaube daher, dass die Invarianz einer neuen Ansicht der Realität weichen muß.

An dieser neuen Ansicht soll aber nicht nur die theoretische Phaysik arbeiten, sondern alle Wissensrichtungen, die mit dem Phänomen Licht zu tun haben. Also auch Atomphysik, Astronomie und vor allem auch Optik ! 

Besonders Optik wurde in den Überlegungen zur LG sträflich vernachlässigt. Die Vorgänge beim Übergang des Lichtstrahles von einem Medium zu einem zweiten mit anderem Brechungskoeffizienten sind in den Überlegungen viel zuwenig berücksichtigt. 

Dazu ist aber die Beseitigung der ideologischen Blockade durch die Anhänger der Speziellen Relativitätstheorie Grundvoraussetzung. Da diese noch immer an den Schalthebeln der institutionellen Physik sitzen, wird das ein sehr schwieriger Vorgang werden.

 

30.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Dass eine ideologische Blockade bei den Anhängern der Relativitätstheorie in der Tat besteht wird zum Beispiel schon allein eindeutig durch den blinden Widerstand von Anhängern der Relativitätstheorie im Internetforen, die nach meiner Beobachtung und meiner Erfahrung seit mindestens 5 Jahren durch das Internet randalieren und jegliche sachliche Diskussion über die Kritik dieser Theorie verhindern und zerstören wollen.

Interessant in diesem Zusammenhang ist der Umstand, dass diese heftige „Abwehrreaktion“ gegen Kritik der Speziellen Relativitätstheorie offensichtlich nicht wie man es vermuten könnte aus dem Bereich der theoretischen Physik ausgeht, und schon gar nicht wie man es wiederum vermuten kann aus dem Gebiet der Technologie – wo doch die Ingenieure und Techniker überwiegend pragmatisch denken und denken müssen – sondern eben überwiegend aus dem Bereich… der Astronomie. Dort findet man wohl die ideologische Blockade am heftigsten ausgeprägt: Womöglich will eine Mehrzahl der Astronomen nicht, dass ihr schönes Hauptwerkzeug „konstante Licht-geschwindigkeit“ vom Publikum in Frage gestellt wird, wo sie doch damit angeben – und sogar vielleicht mittlerweile selber glauben – dass sie das Universum auf den Millimeter genau mit mathematischer Exaktheit vermessen können, sowie abgefahrene mathematische Theorien im Bereich der Kosmologie damit basteln und verkaufen dürfen. Bekanntlich ist auch die Spezielle Relativitätstheorie als Science-Fiction-Theorie eine wichtige Quelle des Interesses des Publikums für die Astronomie und die Kosmologie, sie möchten wahrscheinlich nicht diese Quelle für ihre Zunft versickern oder verblassen lassen indem sie auf das Spielzeug und das Publikumsmagnet “Science-Fiction” verzichten. Die Spezielle Relativitätstheorie ist also ein wichtiger Bestandsteil ihres gesellschaftlichen Ansehens, den sie mit viel mehr Eitelkeit als Wissenschaftlichkeit pflegen und verteidigen.

Wie die langjährigen Kenner der dubiosen “Szene” um das Hetzforum Alpha Centauri es mitbekommen haben, haben sich ursprünglich die meisten Hetzer und Pöbeler dieser Szene in Astronomie-Foren rekrutiert. Das war zum Beispiel eine der ersten erschreckenden Erfahrung nach der Gründung des Forums von Ekkehard Friebe 2005: Eine Vielzahl von Pöbelern aus diversen Astronomie-Foren haben das Forum tagtäglich überfallen und versucht, es gleich zu zerstören und sachliche Diskussionen zu verhindern. Sogar ohne dass Ekkehard Friebe oder ich uns in Astronomie-Foren registriert und geschrieben haben, wurden wir dort spontan mit unglaublicher verbaler Gewalt angegriffen, siehe z.B. Vorfälle im Forum Astronomie.de (u.a. mit Beleidigungen wie „durchgeknallte Psychopatin“ oder “Affe, sowie auch gravierende Verleumdungen:Der Herr Friebe wäre unter seinem Hitler damals bestimmt gerne “Führer der arischen Physik” geworden“). Es wurde also schon zu dieser Zeit im Internet aus Astronomie-Kreisen ungehemmt und unbestraft brutal verleumdet, beleidigt, gehetzt, zum Boykott und zur Ausgrenzung aufgerufen, sowie auch schon damals zu technischen Manipulationen im Internet und zu Hackerangriffen appelliert. Auch sind aus dem Jahre 2006 die üblichen Angriffe und Verleumdungen mit Antisemitismus, Rassismus, Nazismus oder Holocaustleugnung aus dem Astronomie-Forum Astronew.de dokumentiert – wo sich übrigens die meisten Teilnehmer aus Alpha Centauri ursprünglich rekrutiert und an die Gründung dieses Hetz- und Haßforums gegen Kritiker der Relativitätstheorie mitgewirkt haben.

Auch die frischgebackene Mitarbeiterin von Dr. Markus Pössel im Haus der Astronomie in Heidelberg, die gute Carolin Liefke, gab auch 2009 in ihrem Blog Einstein-Widerleger und Co ganz stolz zu, dass sie mich 2006 anonym aus dem Astronomie-Forum Astroneff zusammen mit weiteren anonymen „vereinigten Kräften“ vertreiben konnte, bevor ich dort überhaupt etwas schreiben konnte, siehe Die gute Carolin Liefke möchte mich so gerne im Internet loswerden… :

Hehe, die Dame ist mir wohlbekannt. Exakt drei Jahre ist es nun her, daß sie versuchte, sich im Astrotreff breitzumachen. Mit vereinten Kräften ist es uns aber gelungen, sie dort vergleichsweise schnell wieder loszuwerden. Von ihren Ergüssen findet man in unserem Archiv noch ein paar, so wie diesen hier. Seitdem darf ich mich aber glücklich schätzen nichts mehr von ihr gehört zu haben : -)

(Carolin Liefke)

Wenn also die öffentliche Institution in Heidelberg „Haus der Astronomie“ von Dr. Markus Pössel seine Mitarbeiter in dieser dubiösen Szene und auf diesem Niveau rekrutiert, sollte man sich nicht wundern, wenn es ein sehr schwieriger Vorgang ist, mit solchen „Wissenschaftlern“ über die Kritik der Speziellen Relativitätstheorie einen sachlichen und konstruktiven Dialog zu erreichen. Wie per Zufall „forscht“ auch in Heidelberg die Concierge der Astronomie-Szene, Dr. Florian Freistetter, der quasi rund um die Uhr im Treppenhaus verweilt um über dies und jenes zu tratschen, sein „Scienceblog“ großzügig für Mobbing der “cranks” zur Verfügung stellt, bei mir eine „geistige Beschränkung“ festgestellt haben will und sich im Kritikerforum MAHAG schon mal gezielt kurz registriert hat, um dort zu bekunden, dass er jegliche Diskussion mit kritischen Teilnehmern verweigert. Dafür kann man aber versuchen als Anhänger der Speziellen Relativitätstheorie sich weiterhin anonym an den Tratsch-Thread von Dr. Markus Pössel über mich und über andere „unorthodoxen Kritiker“ sprich über die “cranks” zu beteiligen: Nur ad hominem Argumente sind dort erwünscht und zulässig, sehr praktisch. Auch taucht natürlich der Name der Tratsch-Astronomin Carolin Liefke gleich solidarisch erwähnt in diesem Blog von Dr. Markus Pössel auf – wie die Welt der Astronomen klein ist, nicht?

 

—————————–

Siehe auch: 

Dr. Markus Pössel bricht die Korrespondenz ab
Fristsetzung durch Dr. Markus Pössel
Meinungsstreit mit Dr. Markus Pössel: Emotionale Einmischung von anonymen Dritten
Die gute Carolin Liefke und der Rest der Welt
Dr. Markus Pössel bedankt sich für einen Hinweis auf das illegale Denunziationsportal Esowatch.com
Dr. Markus Pössel macht sich Verleumdungen und Beleidigungen von illegalen Denunziationsportalen zu eigen



Kann ein Objekt gleichzeitig verschiedene materielle Längen haben?

Ich verweise auf meinen Blog-Eintrag Einstein hat nicht das Rad erfunden über ein Zahnrad-Paradoxon, das sich ein Teilnehmer aus dem MAHAG-Forum in Anlehnung auf das berühmte Ehrenfestparadoxon ausgedacht hat,  und gebe einen weiteren interessanten Beitrag von diesem Teilnehmer wieder:

 

20.08.10 – Zitat von Faber:

Sehe ich das richtig? Dr. Pössel hat seine berühmt gewordene Aussage inzwischen präzisiert:

Dr. Pössel hat geschrieben: [siehe hier]: 
Die Lorentzkontraktion ist keine materielle Stauchung [also nicht analog zum Einspannen in einen Schraubstock], sondern ein vom Bezugssystem abhängiger Effekt direkt analog zur Relativgeschwindigkeit.

Das ist natürlich erfreulich, wenn es auch m.E. nicht nötig gewesen wäre. Denn genau so hatte ihn alle Welt bereits vorher verstanden.

Es ist ja auch logisch, dass es sich – wenn schon überhaupt dann – genau so verhalten muss. Ein Objekt, das von diversen Beobachtern aus diversen unterschiedlichen IS aus beobachtet wird, müsste ja ansonsten verschiedene Längen gleichzeitig haben oder verschiedener materieller Stauchung gleichzeitig unterliegen, was völlig absurd wäre.

Jocelyne Lopez Fr 23. Jul 2010, 06:32 hat geschrieben [siehe hier]:
Dr. Markus Pössel ist also hier mit den Kritikern einig: In der Speziellen Relativitätstheorie ist die Längenkontraktion nicht materiell, sie ist ein Messeffekt.

Sie ist ein Effekt, der mit der Einsteinschen “Messmethode” zusammenhängt.

Nun hatte Dr. Joachim Schulz zur Zahnradbahn kommentiert, dass sie bei relativistischen Geschwindigkeiten nicht funktionieren kann. Dies bedeutet für ideale Zahnradbahnen, dass sie bei Geschwindigkeiten > 0 nicht funktionieren können. (Jeweils gemäß Spezieller Relativitätstheorie)

Das Zahnrad ist bei der Zahnradbahn sozusagen ein Messinstrument, mit dem die Zahnschiene vermessen wird. Allerdings handelt es sich um die traditionelle Messmethode: Anlegen eines Maßstabes. Es wird also nicht die Einsteinsche “Messmethode” angewandt, weswegen keine unangenehmen Effekte auftreten, so dass die Zahnradbahn bei Geschwindigkeiten > 0 sowie auch speziell bei relativistischen Geschwindigkeiten bestens funktionieren wird.

Misst nun der Lokführer in voller Fahrt mit Einsteins Lichtlängenmessmethode den Abstand der Zähne der Zahnschiene, so erscheint ihm der Abstand verkürzt. Sein Triebfahrzeug interessiert das aber wenig, es jagt entlang der Schienen der Sonne entgegen ohne jede Sorge, dass Zahnrad und Zahnschiene aufgrund der Geschwindigkeit nicht mehr zueinander passen könnten.

 

20.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Die Ursache des Problems ist m.E. nicht mehr als Logikbruch zu suchen, das Problem ist in der Gesellschaft zu suchen:
Dass es völlig absurd ist einem Objekt unendlich viele verschiedene materielle Längen gleichzeitig im selben Maßeinheitssystem als gültig zuzuordnen, sind nämlich die Relativisten nicht mehr in der Lage zu erkennen, das ist hoffnungslos… Ihr Verständnis des Sinns und Zwecks einer Messung und eines Maßstabes ist ihnen gründlich abhandengekommen, was in der Grundschule gelernt wird und auch bei jedem Kind sitzt – nur später in der Ausbildung geht diese fundamentale Erkenntnis verloren. Das ist auch nicht schwierig zu lernen und zu verstehen: wie der Kritiker Helmut Hille es treffend sagt, die Festsetzung einer Maßeinheit ist nicht eine Frage der Wahrheit, das ist nur eine Frage der Gültigkeit. Das ist eine sinnvolle pragmatische und auch unverzichtbare Konvention. Nur dadurch sind überhaupt Messungen möglich, nur dadurch sind überhaupt Messungen brauchbar, und nur dadurch kann die Physik als messende Wissenschaft rationelle, wissenschaftliche und brauchbare Erkenntnisse gewinnen und liefern. Rührt man an den Sinn und die Gültigkeit eines unveränderlichen Maßstabes entzieht man der Physik das Fundament ihrer Disziplin. In der Speziellen Relativitätstheorie wird dieses Fundament vernichtet: die sinnvolle und unverzichtbare Konvention einer unveränderlichen Maßeinheit bei allen Messungen wird nicht akzeptiert, dadurch hat also ein Objekt für die Relativisten gleichzeitig unendlich viele materielle Längen, sie können daran keine Absurdität mehr sehen… Dadurch geschieht folglich ein und dasselbe Ereignis mit Beteiligung eines und dasselben Objektes unendlich viele Male an unendlich vielen Orten und zu unendlich vielen Zeitpunkten, je nachdem wer das Ereignis beobachtet bzw. das Objekt misst. Die Relativisten können keinen Logikbruch und keine Absurdität daran mehr sehen, ihr natürliches, elementares Verständnis der Natur und der Welt ist im Bildungssystem nach der Grundschule abhandengekommen. Sie sind auch ganz stolz darauf, dass ihre Lieblingstheorie “kontraintuitiv” sei und dass der gesunde Menschenverstand als lächerlich und hinderlich verpönt werde…

Hier möchte ich zum Beispiel solche Appelle hervorheben, wo der Autor – auch nach dem Motto von Immanuel Kant “Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!” – für eine Rückkehr zur Vernunft in der modernen Physik plädiert:

Wolfgang Neundorf: Für die Rehabilitation des gesunden Menschenverstandes:

Wichtiger ist die Tatsache des Versuches der Rehabilitation des in Verruf geratenen so genannten gesunden Menschenverstandes.

Die ausgesprochene Seltsamkeit der modernen Physik, die Erkenntnis nur noch in Gestalt abstrakter mathematischer Modelle akzeptiert (auch dagegen richtet sich diese Polemik), weil anscheinend anders es nicht geht, muss dem unbefangenen Betrachter wahrlich recht eigenwillig vorkommen. Das gerade macht es aus, das Elitäre dieser Wissenschaft. Betrachtet man hingegen die Physik aus einer etwas größerer Distanz, so verschwinden einige Ungereimtheiten fast von selbst. Und das ohne extreme geistige Klimmzüge – und ohne Mathematik!
[…]
Andererseits gibt es dennoch ein Problem. Ein gewaltiges sogar. Mit Putzarbeiten an der Fassade des Gebäudes der Physik ist es meiner Meinung nach nicht mehr getan. Auch irgendwelche Um- und Anbauten verfehlen mit Sicherheit ihren Zweck. Um dessen Grundfesten geht es. […]

(Wolfgang Neundorf)

Oder auch eine Aussage von Albert Einstein selbst in einem Brief an seinen Freund Paul Ehrenfest 1912:

Ich gratuliere Ihnen herzlich zu Lorentz’ Nachricht. Außer Ihnen würde sich niemand mehr freuen wie ich, wenn Sie nach Holland berufen würden. Sie sind einer der wenigen Theoretiker, denen die Mathematik-Seuche nicht den natürlichen Verstand geraubt hat.
(„The collected papers of Albert Einstein“, Band 5, Brief vom 30. Juni 1912)

Die Absurdität der Meßvorschrifte der Speziellen Relativitätstheorie ist nicht in der Wissenschaft zu suchen bzw. zu lösen, sie ist innerhalb von 100 Jahren ein gesellschaftliches Problem und eine katastrophale Fehlleistung des Bildungssystems geworden.

 

——————————-

Siehe auch:

Eine Länge muss in einer Theorie einen eindeutigen Wert haben
Relativitätstheorie: bewusste Pflege von Missverständnissen
Längenkontraktion: gewollter Wirrwarr?
Die Längenkontraktion ist wahr, aber nicht wirklich wahr…
Was meint Dr. Markus Pössel mit “real” und “materiell”?
Die Natur der Längenkontraktion soll nicht eindeutig geklärt werden
Längenkontraktion: Die Relativisten in der Klemme
Die Anhänger der Relativitätstheorie wollen etwas verschleiern
Die Relativitätstheorie lebt von der sprachlichen Unschärfe und der Verschleierung des Unerwünschten
Die Längenkontraktion existiert nicht



Relativitätstheorie: bewusste Pflege von Missverständnissen

Ich verweise auf meine Anfrage vom 28.04.10 an das Albert Einstein Institut Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel und gebe weitere Austausche aus dem MAHAG-Forum über die materielle oder nicht-materielle Natur der Längenkontraktion in der Speziellen Relativitätstheorie wieder - die wohl gezielt und bewusst als Missverständnis im Raum stehen soll:

  

25.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Eine Theorie wie die Spezielle Relativitätstheorie, die bekanntlich gar keine Auswirkung in unserer Alltagsdimension und bei unseren Alltagsgeschwindigkeiten hat, verbirgt keine brauchbaren Gedanken für die Technologie: Galilei/Newton sind sowohl für die Entwicklung der Technologie als auch für die Deutung unserer beobachtbaren Welt völlig geeignet. Sogar die Raumfahrt rechnet weiterhin mit Newton und nicht mit Einstein. Die angeblichen Errungenschaften der Speziellen Relativitätstheorie in der Technologie (GPS-Navigatore, Laser, Handy, Computer, usw. usw.) sind reine propagandistische Märchen für ein Publikum von Physiklaien, siehe z.B. hier.

  

25.08.10 – Zitat von Gerhard Kemme:

Dem kann man so nicht ganz zustimmen. Sicherlich gab es seitens der Relativitätstheorie-Anhänger ein zu starres Beharren auf die Spezielle Relativitätstheorie. Aber zweifelsfrei stellt sie eine Entwicklungsstufe im physikalischen Denken dar.

Bleiben wir einmal bei der Längenkontraktion und auch du wirst zugeben müssen:

dass A.E. nicht von einer Längenzunahme bei Geschwindigkeitserhöhung gesprochen hat,
dass A.E. nicht von einer gleichbleibenden Länge gesprochen hat,
dass A.E. nicht von der Möglichkeit gesprochen hat, problemlos über die Lichtgeschwindigkeit hinaus zu beschleunigen, d.h. er hat bei c eine Änderung der Verhältnisse gesehen,
dass A.E. nicht von einem hin und her Wechseln der Länge bei Erhöhung der Geschwindigkeit gesprochen hat.

Allerdings wird im Rahmen der Relativitätstheorie, die auf Albert Einstein zurück geführt werden kann, von einer Längenkontraktion bei Erhöhung der Geschwindigkeit gesprochen. Dieses physikalische Phänomen kann nun jeder selber ausprobieren, indem er eine Federwaage bei schneller Fahrt aus dem Seitenfenster hält – man wird beobachten, dass sich der elastische Feststoff, d.h. die Feder, bei Geschwindigkeits-erhöhung zusammenschiebt, d.h. bei Geschwindigkeitserhöhung wird man eine Längenkontraktion sehen können. Dieses Phänomen wird nunmehr auch auf den Bereich der Lichtgeschwindigkeit übertragen. Heutzutage werden Anhänger der Äthertheorie also ganz selbstverständlich sagen, dass sie die Idee mit der Längenkontraktion im Bereich der Lichtgeschwindigkeit wegweisend finden, da man so folgerichtig das Verhalten von Materie im Medium Äther beschreiben kann.

Eine Idee wirkt locker und leicht, wenn sie als eine Formel zu Papier gebracht ist: L=L_0*sqrt(1-v²/c²), sie stellt aber als Idee einen wichtigen Erkenntnisschritt dar, auf den man sonst erstmal hätte kommen müssen. 

 

26.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass Sie hier nicht von der Idee der Speziellen Relativitätstheorie sprechen, wo die Längenkontraktion nicht materiell und lediglich als Messeffekt zwischen relativ zueinander bewegten Objekten zu verstehen ist, sondern von der Idee von FitzGerald bzw. Lorentz sprechen, wo die Längenkontraktion materiell und ausschließlich bei einer absoluten Bewegung von Objekten im Äther zu verstehen ist. Ganz was anderes… Hier wird weiterhin – wohl nur aus taktischen Gründen – die konkurrierende Äthertheorie von Lorentz mit der Speziellen Relativitäts-theorie verwechselt.

Sie wollen also die Idee von Lorentz einer Längenkontraktion von absolut im Äther bewegten Objekten weiterentwickeln, nicht die Idee von Einstein, die damit außer dem Namen und dem mathematischen Formalismus gar nichts zu tun hat. Es ist für die Klärung von physikalischen Sachverhalten nicht förderlich, wenn man eine solche Verwechselung bewußt weiterpflegt.

 

26.08.10 – Zitat von Gerhard Kemme:

Wenn der Begriff “Längenkontraktion” und der Name “Einstein” in eine Suchmaschine eingegeben wird, dann kann man lernen, dass es etliche Leute gibt, die diesen Begriff dem Physiker A.E. zuordnen. Mir geht es nur um die Idee – egal wie der sonstige Kontext ist. Mit Lorentz und Fitzgerald habe ich nichts zu tun – es geht mir nicht um das Referieren der Lehren alter Meister, sondern um gegenwärtige Forschung. Der Begriff “Äther” wird von mir als etwas Ähnliches wie Luft benutzt – und knüpft an die Vorstellungen von Aristoteles an.

 

27.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ja, habe ich schon verstanden, dass es Ihnen um die Idee geht, unabhängig davon, welchen Wissenschaftlern der Begriff „Längenkontraktion“ historisch oder aktuell in Suchmaschinen zugeordnet wird. 

Und wenn es Ihnen um eine Idee geht, die Sie weiterentwickeln wollen, dann geht es Ihnen offensichtlich gar nicht um die Idee von Einstein, sondern um die Idee von Fitzgerald/Lorentz, und zwar um die Idee einer materiellen Kontraktion von im Äther absolut bewegten Objekten. 

Das hat nun mal mit der Idee von Einstein einer fiktiven Längenkontraktion als reiner Meßeffekt zwischen relativ zueinander bewegten Objekten aufgrund einer besonderen Meßmethode und ohne materielle Verkürzung der Objekte rein gar nichts zu tun! Diese Idee Einsteins ist übrigens so abstrus, dass sie gar nicht weiterentwickelt werden kann, sie ist wohl selbst auf ein Missverständnis der Idee von Lorentz zurückzuführen, sie führt entweder in eine hoffnungslose Sackgasse der Logik und der Vernunft (beim Glauben an materielle Effekte) – oder zur Esoterik und zur völligen physikalischen Irrelevanz. Wie könnte sich zum Beispiel ein Objekt materiell verkürzen, nur weil ich daran vorbei laufe??  Sie können doch nicht eine abstruse Idee weiterentwickeln wollen, die gar nicht entwicklungsfähig ist und der Physik ihre rationale Grundlage entzieht.  

Wenn Sie nicht eindeutig zwischen diesen beiden Ideen unterscheiden wollen und das sprachliche Missverständnis um den Begriff „Längenkontraktion“ wie die etablierten Relativisten bewußt weiterpflegen wollen – aus welchen Gründen auch immer – werden Sie weder zur wissenschaftlichen Aufklärung beitragen noch eine widerspruchsfreie und schlüssige Weiterentwicklung durchsetzen können: Es herrscht bei dieser Haltung mit der stillschweigenden und irreführenden Vermischung der beiden Ideen weiterhin Stagnation, wie seit 100 Jahren – und für weitere Hunderte von Jahren?

 

—————————-
Siehe auch:

Längenkontraktion: gewollter Wirrwarr?
Die Längenkontraktion ist wahr, aber nicht wirklich wahr…
Was meint Dr. Markus Pössel mit “real” und “materiell”?
Die Natur der Längenkontraktion soll nicht eindeutig geklärt werden
Längenkontraktion: Die Relativisten in der Klemme
Die Anhänger der Relativitätstheorie wollen etwas verschleiern
Die Relativitätstheorie lebt von der sprachlichen Unschärfe und der Verschleierung des Unerwünschten
Die Längenkontraktion existiert nicht



Eine Länge muss in einer Theorie einen eindeutigen Wert haben

Ich verweise auf meine Anfrage vom 28.04.10 an das Albert Einstein Institut Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel, sowie auf meinen Eintrag Die Längenkontraktion existiert nicht und gebe weitere Austausche aus dem MAHAG-Forum über die materielle oder nicht-materielle Natur der Längenkontraktion in der Speziellen Relativitätstheorie, sowie über meinen Ausdruck „materielle Länge“ wieder:

  

20.08.10 – Zitat von rmw:

Warum sollte es nicht eine materielle Länge geben, ich finde das ist ein recht brauchbarer Begriff, ich sehe nicht was daran verkehrt sein sollte. 

 

21.08.10 – Zitat von Artie:

Weil Länge das Ergebniss einer Messung [...] ist.

 

22.08.10 – Zitat von Faber:

Die Länge ist nicht das Ergebnis einer Messung. Sie verwechseln den Messwert einer Länge mit der Länge selbst. Die Länge ist eine physikalische Größe, die die Ausdehnung eines Objekts entlang einer Geraden oder den Abstand zweier Objekte entlang einer Geraden bezeichnet. Der Abstand vom Nordpol zum Südpol der Erde existiert auch dann, wenn niemand ihn misst.

In der SRT ist der jeweilige `Messwert’ der Länge eine Funktion der relativen Bewegung des Beobachters. Die Länge selbst hingegen ist keine Funktion der relativen Bewegung irgendwelcher Beobachter. Darauf weist Dr. Pössel hin (wenn er das auch anders formuliert). Die Länge selbst muss in einer physikalischen Theorie natürlich genau einen eindeutigen Wert haben. Andernfalls handelte es sich um einen Verstoß gegen das vernünftige Denken, genauer gesagt um einen Verstoß gegen den Satz vom Widerspruch (zwei einander widersprechende Aussagen können nicht zugleich zutreffen).

Ich schreibe im Zusammenhang mit der SRT `Messwert’ in Anführungszeichen, da die Art und Weise, wie gemäß SRT der Messwert einer Länge bestimmt wird, mit Messen im eigentlichen Sinne nichts zu tun hat. Wer in sein Messverfahren systematische Fehler einbaut, sollte Maßnahmen ergreifen, um die Fehler herausrechnen zu können.

 

21.08.10 – Zitat von Artie:

Weil Länge [...] an sich nichts materielles ist.

 

22.08.10 – Zitat von Faber:

Das ist richtig. Die Rede von `materieller Länge’ ist eigentlich überflüssig, selbst dann, wenn von der Länge eines materiellen Körpers die Rede ist. Sie wurde hier offenbar bemüht, um die Länge, die eine physikalische Größe ist, von der falschen Vorstellung abzugrenzen, sie sei Resultat einer Messung oder gar einer SRT-`Messung’. Und diese Unterscheidung tut wahrlich Not, wie Ihre Ausführungen beweisen.

 

21.08.10 – Zitat von Artie:

Das Konstrukt “materielle Länge” ist ein unsauberes Konstrukt und dient nur dazu Klarheit zu vermeiden.
“äpflige Birnen” “klingende Farben” –> Augenwischerei, klar?

 

22.08.10 – Zitat von Faber:

Nein, genau umgekehrt. Die Augenwischereien sind Angelegenheit der Relativisten, die hartnäckig Behauptungen vertreten, die den gesunden Menschenverstand beleidigen, die Grundprinzipien des vernünftigen Denkens verletzen und so manch unkonventionelle Gegenwehr provozieren.

Aber zur Sache: 

Dr. Pössel hat geschrieben:
Die Lorentzkontraktion ist keine materielle Stauchung [also nicht analog zum Einspannen in einen Schraubstock], sondern ein vom Bezugssystem abhängiger Effekt direkt analog zur Relativgeschwindigkeit
.

Dr. Pössel nennt die Lorentzkontraktion einen Effekt, der analog zur Relativgeschwin-digkeit sei. Damit will er offenbar behaupten, dass der tatsächliche Wert der physikalischen Größe Länge nicht eindeutig ermittelbar sei, ebenso wie der tatsächliche Wert der Geschwindigkeit einer inertialen Bewegung mechanisch nicht ermittelbar ist. Die verschiedenen SRT-`Messwerte’ seien gleichberechtigt und keiner der Messwerte ausgezeichnet.

 

21.08.10 – Zitat von Artie:

Die Längenkontraktion *existiert*, denn sie kann gemessen werden.

 

22.08.10 – Zitat von Faber:  

Wenn jeder SRT-`Messwert’ der Länge eines Objektes gleichberechtigt wäre, dann wäre die Rede von Längenkontraktion verfehlt. Die Rede von Längenkontraktion macht nur dann Sinn, wenn es eine bevorzugte Länge, eine Referenzlänge gibt, gegenüber der alle SRT-`Messwerte’ kontrahiert sind. Diese bevorzugte Länge gibt es natürlich, es ist die wahre Länge, es ist die physikalische Größe mit dem Namen `Länge’. Alle SRT-`Messwerte’, die kleiner als der eine wahre Messwert der Länge sind, sind zwar auch Messwerte, nicht aber Messwerte der Länge des jeweiligen Objekts.

 

———————————
Siehe auch:
„Revolution“ in der Physik: Abschaffung der Meßkonventionen
Die Längenkontraktion ist wahr, aber nicht wirklich wahr…
Was meint Dr. Markus Pössel mit “real” und “materiell”?
Länge eines Stabes gemäß Einstein: Was nun?
Die Natur der Längenkontraktion soll nicht eindeutig geklärt werden
Die Anhänger der Relativitätstheorie wollen etwas verschleiern
Die Relativitätstheorie lebt von der sprachlichen Unschärfe und der Verschleierung des Unerwünschten



Intelligente Mathematiker kennen die Schwäche und die Grenze ihrer Disziplin

Ich verweise auf meine Anfrage vom 28.04.10 an das Albert Einstein Institut Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel sowie auf meinen Eintrag Meine Sprache ist meine Stärke und gebe einen Austausch aus dem MAHAG-Forum wieder: 

 

24.08.10 Zitat von Jocelyne Lopez:

Nein, ich überziehe nicht meine Kompetenz, ich habe kein einziges kritisches Argument über die Spezielle Relativitätstheorie selbst erfunden – ich wußte nicht mal vor 5 Jahren, dass es eine Spezielle Relativitätstheorie gab und was sie aussagt – sondern habe ich alle Argumente von fachlich kompetenten Autoren kennengelernt, verstanden und übernommen und lediglich mit meinen eigenen Worten dargelegt. Allerdings sind hier meine eigenen Worte wohl meine Stärke, das wurde mir im Hintergrund ab und dann auch gesagt, sogar von einem Sprachforscher am Anfang meiner Beschäftigung mit der Wissenschaft im Internet: ich habe eine direkte, alltägliche Sprache und kann verschnörkelte Sachverhalten sowie Jargon-Sprache besser, klarer und unmissver-ständlicher darstellen als manche fachlich sehr kompetente Autoren.

 

24.08.10 – Zitat von contravariant:

Da hätte ich doch direkt mal eine Frage: In Fehler H6 [aus dem Fehlerkatalog von G.O. Mueller – Vermerk von J. Lopez] heißt es:

Pagels: “Protestieren muß die Mathematik aber, wenn bezüglich der ‘Vierdimensionalität’  von (7) die Orthogonalitätsbedingungen von (8) gesetzt werden! Es ist prinzipiell immer möglich, mit einer 3+n-dimensionalen Geometrie zu argumentieren – aber es können für eine 3+n-dimensionale Geometrie niemals, absolut niemals, Orthogonalitätsbedingungen gelten!

Das finde ich sehr verwirrend und unverständlich, da zwei vierdimensionale Vektoren sehr wohl orthogonal zu einander sein können. Betrachte e1=(1,0,0,0)^T und e2=(0,1,0,0)^T, dann ist das Skalarprodukt <e1,e2> = 1*0 + 0*1 + 0*0 + 0*0 = 0 und damit sind e1 und e2 senkrecht zu einander.

Kannst du die Aussage mal in deine exakteste und aussagekräftigste Sprache bringen und diese Diskrepanz auflösen?

 

25.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich habe mich persönlich nie um die Bedeutung von mathematischen Argumentierungen um die Spezielle Relativitätstheorie gekümmert, wobei es bekannt ist, dass ausgerechnet der Einsatz der Mathematik ein Kernproblem dieser Theorie darstellt. Man muss sich auch nicht um die Mathematik kümmern, um sich mit einer Theorie auseinanderzusetzen und mitreden zu können. Sogar Einstein hatte bekanntlich große Schwierigkeiten mit der mathematischen Formulierung seiner Theorie (”Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr“) und war generell gegenüber der Mathematik sehr kritisch, siehe zum Beispiel auch hierMathematik ist die einzige perfekte Methode, sich selber an der Nase herumzuführen“. Sowohl Anhänger der Relativitätstheorie als auch Kritiker haben die Gefahr des Missbrauchs der Mathematik in der Physik erkannt und davor gewarnt, siehe z.B. auch hier Blog-Einträge über den Mathematismus in Verbindung mit der Relativitäts-theorie.

Das Problem des Einsatzes und des Missbrauchs der Mathematik in der Physik ist also schon lange von qualifizierten Autoren (einschließlich Mathematikern) erkannt. Das ist aber ein Problem, dass die Mathematiker selbst unter sich regeln sollen, die Laien haben sich darum nicht zu kümmern, es reicht völlig, wenn sie die physikalischen Vorgänge verstehen, die in der Speziellen Relativitätstheorie parallel in beiden Sprachen (Deutsch und Mathematik) beschrieben werden.

Die Mathematik ist nun mal eine sehr schwache Sprache, wenn es darum geht, Gedankengänge und qualitative Prozesse zu beschreiben und sie ist dabei wie keine andere Sprache auch vor Denkfehlern geschützt. Wenn ich etwas Falsches in der Natur beschreibe wird es nicht richtig, wenn ich es in der mathematischen Sprache beschreibe… Es gibt ja auch Mathematiker, die intelligent genug sind, um diese Gefahr zu kennen, sowie die Grenze und die Schwäche ihrer Disziplin zu erkennen und zu berücksichtigen.

Was Deine Frage betrifft muss also ein Physiker (oder ein offener Mathematiker) den Laien erst einmal in Worten erklären, worum es bei dem Einwand von Pagels geht, also welche physikalische Vorgänge in der Natur damit beschrieben werden. Das ist ohne Zweifel möglich, dass ein auf Erklärung bemühter Mathematiker mit einfachen Worten einem Laien erklärt, worum es bei diesem Einwand geht. Wenn ich das verstanden habe, werde ich versuchen, den Einwand von Pagels in meiner einfachen Alltagssprache zu formulieren. Ganz bestimmt ist aber dieser Einwand in der Dokumentation von G.O. Mueller anders als rein mathematisch an anderen Stellen behandelt worden, alles hängt ja in einer Theorie zusammen, so daß man verstehen könnte, um welchen speziellen Streitpunkt es hier geht.

 

25.08.10 – Zitat von Gerhard Kemme:

Du wirst keinen Mathematiker treffen, der nicht hochintelligent ist. Sätze wie “Es gibt auch Mathematiker, die intelligent genug sind …” kann man nur machen, wenn man von dieser wissenschaftlichen Disziplin wenig Ahnung hat. [...]

 

26.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Wenn ein Mathematiker nicht in der Lage ist, die Schwäche und die Grenzen seiner eigenen Disziplin zu erkennen und zu berücksichtigen, ist er nicht intelligen genug. Und davon gibt es wohl leider einige, sonst hätten wir z.B. nicht den Salat seit 100 Jahren mit der Speziellen Relativitätstheorie…

 

———————————
Siehe auch:

Die Mathematiker waren in besonderer Weise verpflichtet, auf die Grenzen der mathematischen Spekulation auf dem Felde der Physik hinzuweisen, haben jedoch das Gegenteil getan

Albert Einstein: „Mathematik ist die perfekte Methode, sich selbst an der Nase herum zu führen

Die Mathematik ist nur eine Sprache

Galilei lag mit der Mathematik daneben



Meine Sprache ist meine Stärke

Ich verweise auf meine Anfrage vom 28.04.10 an das Albert Einstein Institut Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel und gebe weitere Austausche aus dem MAHAG-Forum wieder:

 

22.08.10 – Zitat von Gerhard Kemme:

[...] Jetzt die Übertragung auf Spezielle Relativitätstheorie und Längenkontraktion: Der Physiker Albert Einstein erhielt für seine Spezielle Relativitätstheorie im Jahre 1921 den Nobelpreis. Mit Vehemens wurde diese Theorie gegen Modifikationen verteidigt. Die Kritiker heutzutage – um die Publikation GOM herum – fanden ausschließlich kritische Worte für die Spezielle Relativitätstheorie, was auch nicht verwunderlich ist, da sie dem heutigen Stand physikalischer Erkenntnis nicht entspricht. Allerdings gab es von den GOM-Anhängern keine eigenständige Fortentwicklung – sondern sogar den ausdrücklichen Verzicht auf eigene Darstellungen. Das ist die Situation, vor der Wissenschaftler, die sich mit dieser Materie beschäftigen, stehen – d.h. es herrscht Stagnation.

Ob es jetzt den Relativisten oder den Relativitätstheorie-Kritikern um GOM gefällt oder nicht, es wird einfach fortentwickelt, d.h. die Relativitätstheorie wird vom Kopf auf die Füße gestellt, indem Begriffe, die von der Speziellen Relativitätstheorie eingeführt wurden – wie die Längenkontraktion – nunmehr auf das Verhalten eines Feststoffes bei Beschleunigung in seinem Medium begriffen wird. Aus diesem Ansatz kann nunmehr auch die Formel für die Längenkontraktion fortentwickelt werden. Fortführung einer Konstruktion oder auch einer Theorie, das ist normal – allerdings wird es dafür kein Lob von den Relativitätstheorie-Anhängern oder Relativitätstheorie-Kritikern (GOM) geben.

 

22.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ihre angedachte “Fortführung der Speziellen Relativitätstheorie” ist überhaupt keine Fortführung der Speziellen Relativitätstheorie, sondern einer Fortführung der konkurrierenden Theorie von Hendrik Lorentz mit materieller Längenkontraktion durch ein Medium… Ganz was Anderes… Um also die Theorie von Lorentz weiter zu entwickeln muss zwangsläufig die Spezielle Relativitätstheorie als Theorie entsorgt werden, sie kann nicht gleichberechtig mit der Lorentz-Theorie weiter existieren, beide sind ja inkompatibel. Erkenntnistheoretisch kann nicht eine Situation in der Wissenschaft existieren bzw. angestrebt werden, wo zwei widersprüchliche Theorien sich gleichberechtigt durchsetzen und gleichermaßen als gültig erklärt werden. Wie stellen Sie sich das vor? Das geht doch nicht, weder wissenschaftlich noch gesellschaftlich. Das ist sowieso aus Erfahrung schon lange bewiesen, dass so etwas nicht geht: Die Theorie von Lorentz existiert ja auch seit über 100 Jahren, sie ist so alt wie die Spezielle Relativitätstheorie, sie hat sich aber nicht durchgesetzt, sie gilt als ungültig und wurde völlig von der Speziellen Relativitätstheorie verdrängt. Warum sollte sie auf einmal sich durchsetzen und weiterentwickelt werden? Wer soll das berechtigen und bewerkstelligen? Erst einmal müsste die herrschende Theorie, die Spezielle Relativitätstheorie, als ungültig und inkonsistent erkannt werden, erst dann kann sich eine andere Theorie durchsetzen und weiterentwickelt werden. Wie wollen sie es sonst erreichen? Das geht doch gar nicht.

 

23.08.10 – Zitat von Gerhard Kemme:

Wie du es bereits gesagt hast, es geht nicht um Lorentz, sondern um Theorien, die in den Schriften von Albert Einstein veröffentlicht worden sind. Mit dem Gamma-Faktor wird in der Spezielle Relativitätstheorie ein mathematisches Instrument benutzt, welches das Verhalten eines Objektes bei Annäherung an eine Grenzgeschwindigkeit c beschreibt. Genau die gleiche Kurve kann erzeugt werden, wenn man die cW-Wert-Formel für den Widerstand eines Mediums benutzt und eventuell noch zur Darstellung der Längenkontraktion eines elastischen Körpers die Formel für die Federkraft. Wir sind dann nicht bei Lorentz, sondern bei Forschung heutzutage mit Weiterdenken oder auch nur Klarlegung des Ansatzes von Einstein in seiner Speziellen Relativitästheorie.

Überziehst du nicht etwas deine Kompetenz, wenn du so über Wissenschaft redest? [...]

 

24.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich überziehe nicht meine Kompetenz: Meine Kritik an der Speziellen Relativitäts-theorie habe ich nicht erfunden, ich habe sie innerhalb von ca. 5 Jahren maßgebend von den 1300 hoch kompetenten Autoren der Dokumentation von G.O. Mueller gelernt, insbesondere durch den sehr wichtigen Kapitel 2 mit der Ausarbeitung in allgemein-verständlicher Sprache von ca. 130 Theoriefehlern, die auch jeder naturwissenschaftlich interessierte Laie nachvollziehen kann. Wenn man sich wie ich gezielt mit der eingegrenzten Thematik Spezielle Relativitätstheorie und mit dieser geballten Kompetenz jahrelang auseinandergesetzt hat, sowie auch jahrelang mit den Ausführungen der kritischen Teilnehmern vom MAHAG-Forum (worunter Sie übrigens auch zählen), kann man sehr wohl ohne überheblich zu sein den Anspruch erheben, sich sehr gut mit der Speziellen Relativitätstheorie auszukennen und man kann auf jeden Fall nicht nur mitdenken, sondern auch mitreden. Ich überziehe nicht meine Kompetenz, da kann mir mittlerweile keiner etwas mit der Speziellen Relativitätstheorie vormachen, auch nicht ein Experte wie Dr. Markus Pössel, ich habe ja als Rückendeckung Hunderte von Experten im Lager der Kritiker, es gibt keinen einzigen Aspekt, keinen einzigen Ansatz und kein einziges Argument, die ich nicht kenne und wo ich keinen Bezug auf fachlich qualifizierte Autoren nehmen kann.

Nein, ich überziehe nicht meine Kompetenz, ich habe kein einziges kritisches Argument über die Spezielle Relativitätstheorie selbst erfunden – ich wußte nicht mal vor 5 Jahren, dass es eine Spezielle Relativitätstheorie gab und was sie aussagt – sondern habe ich alle Argumente von fachlich kompetenten Autoren kennengelernt, verstanden und übernommen und lediglich mit meinen eigenen Worten dargelegt. Allerdings sind hier meine eigenen Worte wohl meine Stärke, das wurde mir im Hintergrund ab und dann auch gesagt, sogar von einem Sprachforscher am Anfang meiner Beschäftigung mit der Wissenschaft im Internet: ich habe eine direkte, alltägliche Sprache und kann verschnörkelte Sachverhalten sowie Jargon-Sprache besser, klarer und unmissver-ständlicher darstellen als manche fachlich sehr kompetente Autoren. Die Alltagssprache ist auch die exakteste und aussagekräftigste Sprache, die es überhaupt gibt – ist ja normal, deshalb ist sie auch die Alltagssprache geworden. Ich glaube, das ist schon ein Talent von mir als Laie mit meiner einfachen, zeitweise burschikosen Alltagssprache Sachverhalte besser darzustellen als fachlich viel qualifiziertere Autoren, zumal die Aufklärung der Speziellen Relativitätstheorie ganz eindeutig von einer sprachlichen Verschleierungsstrategie geprägt ist, siehe Die Relativitätstheorie lebt von der sprachlichen Unschärfe und der Verschleierung des Unerwünschten.

 

23.08.10 – Zitat von Gerhard Kemme:

Was konkret für Forschung und Weiterentwicklung benötigt wird, lass dir von denen sagen, die an solchen Aufgaben arbeiten. Kritik an der Speziellen Relativitätstheorie war wichtig, aber es geht weiter.

 

24.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez

Ich lasse mir gerne von den Kritikern konkret sagen, die an solchen Aufgaben arbeiten, was für Forschung und Weiterentwicklung benötigt wird und berichte sogar immer darüber im Rahmen meiner bescheidenen Veröffentlichungsmöglichkeiten. Das nützt aber kaum was, dass sie es mir sagen, das sollten sie es eher sinnvollerweise direkt den Leuten sagen, die in der akademischen Physik für Forschung und Weiterentwicklung zuständig und verantwortlich sind. Dafür fehlen aber sowohl die konkreten Möglichkeiten der Veröffentlichung und Verbreitung der eigenen Ansichte, als auch wohl genug Idealismus oder Zivilcourage zur Aufnahme von Dialogen mit den etablierten Experten.

Übrigens war Kritik an der Speziellen Relativitätstheorie nicht wichtig, sie ist noch akut wichtig: Soviel ich weiß denkt kein Mensch in der etablierten Physik freiwillig Kritik an der Speziellen Relativitätstheorie aufzunehmen und für berechtigt und diskussions-würdig zu erklären.

Ich wünsche Ihnen nichtsdestotrotz viel Erfolg als Einzelgänger mit Ihren persönlichen Forschungsaufgaben zur Weiterentwicklung der Speziellen Relativitätstheorie – ob diese Theorie dann mit Ihren Überlegungen über den Widerstand eines Äthers noch als Spezielle Relativitätstheorie von Albert Einstein gelten kann sei dahin gestellt. Aber warum nicht? Vielleicht haben Sie mit dieser Strategie Erfolg, viele Wissenschaftler begnügen sich notgedrungen in einem ideologischen System mit Augenwischereien und Schonen von Eitelkeiten.

 

————————

Siehe auch:

Die Längenkontraktion ist wahr, aber nicht wirklich wahr…
Was meint Dr. Markus Pössel mit “real” und “materiell”?
Die Natur der Längenkontraktion soll nicht eindeutig geklärt werden
Die Anhänger der Relativitätstheorie wollen etwas verschleiern
Dr. Markus Pössel bricht die Korrespondenz ab



Die Längenkontraktion existiert nicht

Ich verweise auf meine Anfrage vom 28.04.10 an das Albert Einstein Institut Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel und gebe weitere Austausche aus dem MAHAG-Forum über die materielle oder nicht-materielle Natur der Längenkontraktion in der Speziellen Relativitätstheorie wieder:

 

20.08.10 – Zitat von Artie:

[…] Denn es gibt genauso wenig eine “materielle Länge”!
Das ist ein “Lopez’sches” Buzzword ohne Sinn und Relevanz, hört sich gut an, aber hat keinen Inhalt.
Länge ist eine Eigenschaft, gemessen mit europäischem Maß erhalte ich Länge in Metern oder Kilometern, messe ich amerikanisch, erhalte ich Feet oder Miles, beides gültig, beide gleichberechtigt, beide können umgerechnet werden, beide Ergebnisse sind real.
Frau Lopez hat sich mit dieser Wortschöpfung “materielle Länge” so sehr selber beindruckt, das sie sich leider nicht mehr davon lösen kann.
Überhaupt wirft Frau Lopez viel mit verbalen “Nebelkerzen” um sich.

 

20.08.10 – Zitat von rmw:  

Warum sollte es nicht eine materielle Länge geben, ich finde das ist ein recht brauchbarer Begriff, ich sehe nicht was daran verkehrt sein sollte.

Und das Eingeständnis, dass die Längenkontraktion nicht materieller Natur ist, sagt ja tatsächlich dass die Längenkontraktion nicht existiert. Nicht mehr und nicht weniger.

 

21.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez

Dieses Eingeständnis, dass die Längenkontraktion in der Speziellen Relativitäts-theorie nicht existiert, erlaubt Folgerungen, die jeweils einzeln die Theorie ad absurdum führen:

  1. Alle Vorhersagen von Ereignissen der Speziellen Relativitätstheorie, die eine materielle Längenkontraktion zugrundelegen, sind in der Natur falsch (Galilei/Newton gelten)
  2. Alle Experimente, die eine reale materielle Längenkontraktion nachweisen wollen, widerlegen die Spezielle Relativitätstheorie (Lorentz gilt)
  3. Die Spezielle Relativitätstheorie ist grundsätzlich nicht falsifizierbar (siehe Karl Popper)
  4. Die Spezielle Relativitätstheorie ist in der Physik und der Natur völlig irrelevant: “Sie ist nich einmal falsch” (Galeczki/Marquard)

—————————————
Siehe auch:

„Revolution“ in der Physik: Abschaffung der Meßkonventionen
Die Längenkontraktion ist wahr, aber nicht wirklich wahr…
Was meint Dr. Markus Pössel mit “real” und “materiell”?
Die Natur der Längenkontraktion soll nicht eindeutig geklärt werden
Die Anhänger der Relativitätstheorie wollen etwas verschleiern
Die Relativitätstheorie lebt von der sprachlichen Unschärfe und der Verschleierung des Unerwünschten



„Revolution“ in der Physik: Abschaffung der Meßkonventionen

Ich verweise auf meine Anfrage vom 28.04.10 an das Albert Einstein Institut Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel und gebe weitere Austausche aus dem MAHAG-Forum über die materielle oder nicht-materielle Natur der Längenkontraktion in der Speziellen Relativitätstheorie wieder:

 

15.08.10 – Zitat von Britta:  

[...] Die Frage ob nun die Längenkontraktion materiell ist macht soviel Sinn, wie zu fragen ob eine Geschwindigkeit materiell ist. Ein Objekt kann viele unterschiedliche Geschwindigkeiten zu vielen Bezugspunkten haben. [...]

 

16.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ein Objekt kann viele unterschiedliche Geschwindigkeiten zu vielen veränderlichen Bezugspunkten haben, ist ja normal und bestreitet auch keiner, aber es kann nur eine einzige materielle Länge haben, weil man eine Länge sinnvollerweise nur relativ zu einem einzigen unveränderlichen Maßstab misst. Messen ist vergleichen. Logisch, oder? Das ist der grundsätzliche Unterschied zwischen der Messung einer Geschwindigkeit und der Messung einer Länge. Wenn Du das verstanden hast, dann hast Du den primitiven Denkfehler der Relativisten bei der Messung von Längen verstanden. Ist auch kinderleicht zu verstehen.

 

16.08.10 – Zitat von Gerhard Kemme:

Im Prinzip bin ich deiner Meinung – aber als ein Typ, der gerne offen und ehrlich seine Ansichten kund tut, gestehe ich, dass dieses Hinundher etwas langweilig wird und die Sachlage auch nicht völlig trifft, d.h. frei formuliert, würde ich es so ausdrücken, dass die Relativisten ihrer “Relativisten-Linie” folgen und du deiner “GOM-Linie” – und da gibt es keine Abweichungen. Im Prinzip existiert eine Art Synthese zwischen solchen Meinungsunterschieden, diese wird allerdings meistens übergangen.

 

17.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Es gibt hier aus meiner Sicht keine „Art Synthese“, die die abweichenden Linien verbinden könnte: Es geht ja lediglich nur um das Akzeptieren oder das Ablehnen einer Konvention.

Und die Relativisten lehnen die äußerst sinnvolle und seit mehreren Tausenden von Jahren überall auf der Welt von den Menschen unabhängig voneinander erfundene Konvention ab, dass die materielle Länge eines Objektes nur durch Vergleichen mit einem unveränderlichen Maßstab zu bestimmen ist, der willkürlich per Konvention zu setzen ist – wobei es sich sinnvollerweise ergibt, dass ein Objekt nur eine einzige materielle Länge in einem bestimmten Maßeinheitsystem haben kann.

Mit der Ablehnung dieser Konvention der Messung einer Länge mit einem unveränder-lichen Maßstab entziehen die Relativisten der Physik als messende Wissenschaft ihre wissenschaftliche Grundlage. Das ist dieser Umstand, den man vielleicht als die „Revolution des Denkens der Menschen” erklären könnte, die von der Relativitätstheorie behauptet wird: Man misst eine Länge mit einem Gummiband und innerhalb des selben Masseinheitssystems werden unsinnigerweise unendlich viele verschiedene Längen als gültig erklärt. Ganz tolle “Revolution” und ganz toller Erkenntnisfortschritt, Kompliment… Was wollen Sie da bloß als „Synthese“ herausarbeiten? Wo sehen Sie einen Mittelweg? Wo sehen Sie Konsensfähigkeit? Ich sehe keine. Entweder akzeptiert man die Messkonvention der Länge eines Objekts, wonach sie durch Vergleich mit einem unveränderlichen, festgesetzten Maßstab zu bestimmen ist – und dabei wird logischerweise nur eine einzige Länge als gültig erklärt – oder man akzeptiert diese Konvention nicht und erklärt unendlich viele Längen dieses Objekts als gültig. Was allerdings sämtliche Messergebnisse unbrauchbar macht und den Sinn des Messens vernichtet…

Ich weiß nicht, wo Sie Konsensfähigkeit in dieser Lage sehen, außer dass man widerstandslos akzeptiert, dass die Physik in ein Kasperletheater verwandelt wird, was mit der Speziellen Relativitätstheorie und ihrer Ablehnung von Meßkonventionen ohnehin schon geschehen ist.

Hier empfehle ich noch einmal die Lektüre von einigen Grundlagen der Messtechnik für die Physik als messende Wissenschaft in der Arbeit des Kritikers Helmut Hille Messen als Erkenntnisakt, zum Beispiel:

Wie ich zeigen werde, haben wir heute eine Situation, in der sich niemand daran stößt, wenn zwischen dem Maß als Meßmittel und dem Gegenstand des Messens nicht klar unterschieden wird und wenn in Meßeuphorie geglaubt wird, auch Maße messen zu können. Doch:
Maßstäbe werden nicht gemessen sondern gesetzt. Sie sind etwas Geistiges, mit deren Hilfe wir verstehen. Ihre Maßeinheiten sind zu definieren und durch Konvention zur Geltung zu bringen.
[…]
Alles Messen ist ein Vergleichen:
Als Kognitionsmuster heißt messen demnach: Kenntniserwerb von unbekannten Abmessungen durch Vergleichen mit Standardmaßen (Maßeinheiten, Normale). Kenntnis von einer unbekannten Abmessung wird dadurch erworben, indem man sie zu einer bekannten Maßeinheit durch Zahlwerte auf Maßstäben in Relation setzt (die Zahl der Maßeinheiten / Normale wird Maßzahl genannt). Relationen sind etwas Mentales. So ist auch alles Messen rein mental. Verstehen heißt: Das Zurückführen des Unbekannten auf ein Vertrautes, dem wir trauen, weil wir es kennen. So auch beim Messen: Als Bekanntes ist das Normal das in allem Messen Gleichbleibende mit dem verglichen wird. Daher muß die Wissenschaft der Messung, die Metrologie, durch geeignete Normale und Definitionen dafür sorgen, daß ihre Maßeinheiten möglichst unveränderlich sind und weltweit gelten. Ohne diese Voraussetzung wären Ergebnisse der Naturwissenschaften fraglich bis wertlos und die moderne Technik büßte an Reproduzierbarkeit ein.
[…]
Für seine Funktion als Urmaß ist es nicht wichtig, daß das Urmeter nun tatsächlich der zehnmillionste Teil eines Erdquadranten ist, sondern nur, daß es als Urmeter definiert ist und als solches zur Verfügung steht.
[…]
Die Verkehrtheit geht heutzutage soweit, daß nicht mehr die Veränderung der Dinge in Raum und Zeit Gegenstand teurer Messungen ist, sondern die Veränderung von Raum und Zeit durch die Dinge, um die angebliche “wahre” Systemzeit zu ermitteln, so als gäbe es doch eine objektive Zeit.
Aber:
Maßstäbe und ihre Einheiten sind keine Frage der Wahrheit sondern der Gültigkeit. Sie werden nicht durch Tatsachen sondern durch Normen bestimmt. Einzig auf ihnen beruht unser Wissen über Quantitäten.
[…]
Einzig die definierten Größen sind es, die uns Verständnis von Messungen geben und die wissenschaftlich verbindliche und anwendbare Aussagen gestatten.
Und mit was will man überhaupt messen, wenn die Maßeinheiten selbst erst gemessen werden müßten???
[…]
Und noch etwas: Erkenntnisprobleme wollen nicht “gelöst” sondern aufgelöst werden; sie bedürfen nicht der “Erklärung” sondern der Klärung. Nur Klärung schafft Klarheit. [...]

(Helmut Hille)

 

Wenn Sie die Meßkonventionen einer Länge auch nicht akzeptieren wollen und mit der Speziellen Relativitätstheorie und seiner “Revolution” des Denkens des Menschen (sprich Abschaffung von unveränderlichen Maßstäben) die Physik in ein lächerliches Kasperletheater mitverwandeln wollen, bitteschön. Oder aber finden Sie selbst eine „Art Synthese“ zwischen der “Relativisten-Linie” und der “GOM-Linie“, wenn Sie es besser können als ich, das steht jedem Kritiker frei und ich habe überhaupt nichts dagegen, ganz im Gegenteil.

(Jocelyne Lopez)

 

——————————–——————
Siehe auch:

Die Längenkontraktion ist wahr, aber nicht wirklich wahr…
Was meint Dr. Markus Pössel mit “real” und “materiell”?
Länge eines Stabes gemäß Einstein: Was nun?
Die Natur der Längenkontraktion soll nicht eindeutig geklärt werden
Die Anhänger der Relativitätstheorie wollen etwas verschleiern
Die Relativitätstheorie lebt von der sprachlichen Unschärfe und der Verschleierung des Unerwünschten



Dr. Markus Pössel macht sich Verleumdungen und Beleidigungen von illegalen Denunziationsportalen zu eigen

Ich verweise auf die unterschwelligen Drohungen mit Gerichtsverfahren durch Dr. Markus Pössel in meinen beiden Blog-Einträgen Dr. Markus Pössel bricht die Korrespondenz ab und Fristsetzung durch Dr. Markus Pössel und gebe Austausche in diesem Kontext aus dem MAHAG-Forum wieder: 

 

17.08.10 – Zitat von Britta:

[...] Aber du kannst ja dann dem Richter ja nicht nur die Längenkontraktion erklären und von der bösen über 100 Jahre andauernden Verschwörung und Unterdrückung der Kritik an der RT erzählen, sondern du erklärst ihm am Besten auch gleich noch, wie die Gesetzte richtig zu interpretieren sind. [...]

 

18.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ja, lassen wir uns von Richtern belehren, das halte ich in diesem langjährigen Kontext für die beste Lösung. Dr. Markus Pössel offensichtlich auch, also sind wir uns beide Betroffene da einig, ist schon mal schön. Aber erst einmal lassen wir Dr. Markus Pössel selbst in seiner Klageschrift präzisieren, was er genau zu monieren hat, das werden die Richter nämlich genau von ihm verlangen. Dann haben wir Klarheit.

Ich glaube aber kaum, dass er eine Britta oder sonst jemanden von Esowatch als Rechtsberater braucht, da wäre er aber wirklich schlecht beraten. Das war zum Beispiel schon mal nicht ganz so gut, dass er sich auf dieses illegale Rufmordsportal berufen hat, um seine Entscheidung zu kräftigen eine fachliche Korrespondenz mit mir abzubrechen, siehe Dr. Markus Pössel bedankt sich für einen Hinweis auf das illegale Denunziations-portal Esowatch.com. Ich könnte nämlich als Gegenklage Rechenschaft dafür verlangen, warum Dr. Markus Pössel als Mitarbeiter einer staatlichen Institution, die ausdrücklich von der Bundesministerin für Bildung und Forschung zur Klärung vom Meinungsstreit über die Relativitätstheorie genannt wird, im Rahmen einer fachlichen Anfrage zur Klärung einer Kernfrage der Speziellen Relativitätstheorie ganz üble Verleumdungen (insbesondere Antisemitismus, Rassismus, Nazismus), sowie massive Beleidigungen und üble Nachrede aus diesem Denunziationsportal mit Verlinkungen auf ein langjähriges Hetz- und Haßforum mit gefälschtem Impressum gegen eine naturwissenschaftlich interessierte Bürgerin sich unmissverständlich zu eigen gemacht hat, siehe Blog von Dr. Markus Pössel Diskussionen mit unorthodoxen Kritikern:

22.07.10 – Zitat eines anonymen Teilnehmers OmegaPirat:

Haben Sie (Herr Pössel) bereits den Beitrag zu Ihrer Korrespondentin auf esowatch.com gelesen? Dann wissen Sie mit wem Sie es zu tun hatten.

Zitat Dr. Markus Pössel:

Den Beitrag auf der von Ihnen angegebenen Webseite, insbes. die von dort verlinkten Forenbeiträge meiner Korrespondentin, habe ich mit Interesse gelesen, und fühle mich in meiner Entscheidung, die Diskussion abzubrechen, weiter bestärkt – danke für den Hinweis!

Damit identifiziert sich Dr. Pössel mit den schwerwiegenden Delikten dieser anonymen Übeltäter und solidarisiert sich mit den Einstellungen und dem Verhalten der fanatischen Forenrelativisten, die seit Jahren im Internet anonym mit ganz üblen Verleumdungen und Beleidigungen gegen die „cranks“ (sprich die “unorthodoxen Kritiker” von Dr. Markus Pössel) wüten, insbesondere mit Antisemitismus-, Rassismus- und Rechtsextremismus-Vorwürfen. Dr. Pössel kann jetzt nicht ahnungslos tun und nicht mehr behaupten, er kenne diese dubiöse „Szene“ nicht, er hat mit dieser Danksagung an Esowatch /Alpha Centauri sich deren langjährigen und massiven Verleumdungen, Beleidigungen und schweren Verletzungen von Persönlichkeitsrechten zu eigen gemacht, die eindeutig abmahnfähig sind, er hat seinen Argumentationslager öffentlich gewählt und in seiner fachlichen Erklärungsnot auf eine reine ad hominem Diskussion abgelenkt, sowie dabei seine verleumderischen und beleidigenden Einstellungen zur Kritik und zu den Kritikern deutlich genug mitgeteilt. Dafür soll er sich moralisch verantworten – wenn er es will auch gerichtlich, meinetwegen. Auch dieser ernste Aspekt bedarf seit Jahrzehnten bei der Kritik der Relativitätstheorie einer gerichtlichen Klärung, da sind zu vielen Menschen in der Wissenschaft und in der breiten Öffentlichkeit Opfer dieser Ungeheuerlichkeiten geworden, siehe zum Beispiel: Schmähkritik vom Landesgericht Köln verurteilt:

Die 28. Zivilkammer weist darauf hin, dass der Antisemitismusvorwurf vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus besonders schwer wiegt. Er sei wie kaum ein anderer geeignet, den mit dieser Geisteshaltung in Verbindung Gebrachten in den Augen der Öffentlichkeit herabzusetzen.

 

oder auch die Ausführung der Forschungsgruppe G.O. Mueller in ihrer Dokumentation: 

G.O. Mueller: Die besondere Strategie: der verleumderische Antisemitismus-Vorwurf  

G.O. Mueller: Was haben Antisemitismus, Nationalsozialismus und Völkermord mit Physik zu tun?  

oder auch meine unbeantwortete Ansprache an weitere Verantwortliche aus dem öffentlichen Bildungs- und Forschungssystem: 

Jocelyne Lopez schreibt an Frau Milena Wazeck, Mitarbeiterin des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte

wobei die “historische Erfolgsstrategie” von Milena Wazeck gegenüber den Kritikern der Relativitätstheorie auch stolz von einem notorischen Hetzer aus dieser Hetz- und Haßszene im Blog von Dr. Markus Pössel noch einmal verkündet wurde:

05.08.10 – Zitat von “Max Feierabend“:

Ich halte es daher eher mit der Einsicht von Milena Wazeck, die als historische Erfolgsstrategie gegenüber dieser wissenschaftsfernen Klientel die “Marginalisierung durch Nichtbeachtung” extrahiert hat.

 

siehe dazu mein Blog-Eintrag: Die gute Milena Wazeck befolgt brav die Strategie „Marginalisierung durch Nichtbeachtung“.

(Jocelyne Lopez)



Nächste Seite »